Archiv der Kategorie ‘Duftstoffallergie‘

CSN Blog – Top 10, die beliebtesten Artikel im Januar 2009

CSN Top 10 Januar

Die nachfolgenden Artikel wurden von den Lesern im CSN-Blog im Monat Januar am häufigsten gelesen.

In den ersten Stunden des neuen Jahres sozusagen katapultierte sich die CSN-Silvesterparty mit voller Kraft auf Platz Eins in die CSN Top 10 Chart und hielt sich wegen der hohen Zugriffsrate dort. Der Silvesterparty-Blog ist sogar Doppelsieger, denn es ist der Blog mit den meisten Kommentaren, sage und schreibe 305 Kommentareinträge gab es.

Das Ergebnis der Blog Top 10 im Januar hält noch weitere Überraschungen bereit. Es stiegen einige ältere Artikel in die Top 10 auf, weil sie in den Medien oder auf andere Webseiten verlinkt waren. Außerdem waren es diesmal auffallend viele Blogfragen, die hohe Aufmerksamkeit bei den Lesern erreichten.

CSN Blog – Top 10, die beliebtesten Artikel im Januar 2009

Zum Lesen der Artikel, einfach anklicken >>>

  1. Die CSN-Silvesterparty ist eröffnet

  2. Auch natürliche Duftstoffe sind äußerst bedenkliche Allergieauslöser

  3. Erneut Herzversagen durch Deo bei einem Jugendlichen

  4. Die Psychiatrisierung von MCS-Kranken stellt in Deutschland den Tatbestand der Diskriminierung körperlich Behinderter dar

  5. Duftstoffe lösen Reaktionen bei Personen mit MCS – Multiple Chemical Sensitivity aus. Treten Reaktionen auch auf natürliche Duftstoffe auf?

  6. MCS Blogfrage der Woche: Wie kommen Chemikaliensensible mit der eisigen Kälte zurecht?

  7. Ist Amalgam eine Teilursache von MCS – Multiple Chemical Sensitivity?

  8. Reaktion auf Parfum auch ohne Riechen des Parfums möglich

  9. Medikamentenunverträglichkeit bei Patienten mit MCS – Multiple Chemical Sensitivity häufig

  10. Meisen, Rotkehlchen, Spechte, Kleiber, alle Vögel freuen sich jetzt über leckeres Futter

Chemikaliensensible mit Atemschutzmaske – belächelt oder akzeptiert?

Atemschutzmaske wegen MCS

Therapie Nummer Eins bei MCS – Multiple Chemical Sensitivity, ist Expositionsvermeidung.

Viele Chemikaliensensible können, ohne sich durch eine Atemschutzmaske zu schützen, überhaupt nicht am öffentlichen Leben teilhaben. Abgase, Duftstoffe und andere Alltagschemikalien verursachen schwere Symptome bei ihnen. Allerdings erfahren MCS Erkrankte mit Atemschutzmaske, durch ihr ungewohntes Äußeres von ihren Mitmenschen nicht unbedingt Akzeptanz, geschweige denn Rücksichtnahme. Vielfach werden Chemikaliensensible bei Tragen ihrer Atemschutzmaske von Passanten gemustert als seien sie Außerirdische, belächelt, und einigen MCS Erkrankten wurden sogar diskriminierende Verhaltensweisen ihrer Mitmenschen zuteil.

MCS – Blogfrage der Woche

  • Wie ist es bei Euch, respektieren Eure Mitmenschen Eure Atemschutzmaske oder ist Euch auch schon Abwehrverhalten entgegengebracht worden?
  • Teilt uns Eure Erfahrungen mit, die Ihr bei Tragen Eurer Atemschutzmaske bisher gemacht habt. Wurdet Ihr fair oder unfair behandelt?
  • Was waren die absurdesten Sprüche die Ihr Euch anhören musstet?

Ist Amalgam eine Teilursache von MCS – Multiple Chemical Sensitivity?

Zahnbehandlung trotz MCS

Amalgam ist in Deutschland noch immer Regelfüllstoff für Kassenpatienten, obwohl die Gesundheitsgefahren durch das im Amalgam enthaltene Quecksilber durch eine große Anzahl internationaler wissenenschaftlicher Studien belegt ist. 

Immunschäden, neurologische Schädigungen und Allergien sind als Folge von Amalgam bekannt. Aktuell hat die schwedische Regierung Amalgam verboten.

Blogfrage der Woche:

  • Sind Amalgamfüllungen Teilursache Eurer MCS?
  • Wurde Euch von der Krankenkassen wegen Eurer Chemikaliensensitivität ein verträgliches Alternativmaterial bezahlt?
  • Oder habt Ihr bisher noch keine verträgliche Alternative gefunden?
  • Könnt Ihr überhaupt trotz MCS zum Zahnarzt, oder ist es unmöglich für Euch wegen der Desinfektionsmittel, Parfum, Duftstoffen, etc.?

Duftstoffe lösen Reaktionen bei Personen mit MCS – Multiple Chemical Sensitivity aus. Treten Reaktionen auch auf natürliche Duftstoffe auf?

Reaktionen auf Duftstoffe

Internationalen Studien zufolge gelten Duftstoffe und Parfums zu den Hauptauslösern für Reaktionen bei Chemikaliensensiblen. Kopfschmerzen, Atemwegsbeschwerden, Schwindel, Koordinationsstörungen, Übelkeit und viele weitere Beschwerden werden von MCS Kranken als Reaktion aufgeführt. 

 

MCS Blogfrage der Woche

  • Sind Reaktionen auf Duftstoffe und Parfums bei MCS Kranken nur auf synthetisch zusammengesetzte Kompositionen beschränkt, oder reagieren Chemikaliensensible auch auf Aromaöle rein natürlichen Ursprungs?  
  • Bereitet Euch Orangenöl, Neroli, Lavendelöl, Nelkenöl, Rosenöl, etc., die in Duftlämpchen in so mancher Arzt- oder Therapeutenpraxis angewendet werden, Probleme oder empfindet Ihr diese natürlichen Düfte eher als wohltuend?  
  • Hindern Euch natürliche Aromaöle, natürliche Raumbeduftung daran, manche Räumlichkeiten zu betreten? 
  • Welche Symptome stellen sich bei Euch durch Aromaöle, Naturparfums, Düfte in Naturkosmetik oder durch Raumbeduftung ein?

CSN Blog – Top 10 die beliebtesten Artikel im Dezember 2008

Top 10 Blogartikel

CSN Blog – Top 10, die beliebtesten Artikel im Dezember 2008

Die nachfolgenden Artikel wurden von den Lesern im CSN-Blog im Monat Dezember am häufigsten gelesen. In den letzten Sekunden des Jahres sozusagen, katapultierte sich die CSN-Silvesterparty auf Platz Zwei in der Top 10 Chart. Zum Lesen der Artikel, einfach anklicken >>>

  1. Willkommen zur CSN-Christmas-Party 2008 (schaut in den Kommen-tarbereich über 100 Einträge von Partygästen)

  2. Die CSN-Silvesterparty ist eröffnet (schaut in den Kommentarbereich über 300 Einträge von Partygästen)

  3. Die Psychiatrisierung von MCS-Kranken stellt in Deutschland den Tatbestand der Diskriminierung körperlich Behinderter dar

  4. Ein kurzer Überblick über den Vortrag von Prof. Dr. Martin Pall: MCS – Toxikologische Entstehungsmechanismen und therapeutische Annäherungsversuche

  5. Auch natürliche Duftstoffe sind äußerst bedenkliche Allergieauslöser

  6. Ein besonderer Waldspaziergang – Fünf Spechte inbegriffen

  7. MCS – Multiple Chemical Sensitivity tritt auch in Australien häufig auf

  8. Eine zauberhafte Weihnacht für alle Menschen mit Chemikaliensensitivität

  9. Den Weihnachtsengeln liegen Allergiker und Chemikaliensensible besonders am Herzen

  10. Vorsicht bei MCS, Kerzen können zu Schadstoffbelastung in Innenräumen beitragen

Duftstoffe: Synthetische Moschusverbindungen hemmen die Entgiftung langfristig

Duftstoffe sind nachhaltig schädlich

Synthetische Moschusverbindungen werden als Duftstoffe in Alltagsprodukten wie Kosmetika und Wasch- und Reinigungsmitteln eingesetzt. Bedenken wurden erstmals angemeldet, als man diese Stoffe im menschlichen Fettgewebe, in der Muttermilch und in Wasserorganismen feststellte. Ihre Persistenz und das Potential zu bioakkumulieren sind bedenklich, auch wenn die Toxizität und die Gefahren für die Umwelt generell als gering eingestuft wurden. Wissenschaftler der Stanford Universität in Kalifornien fanden heraus, dass Nitromoschus- und polyzyklische Moschus-verbindungen zu einer multixenobiotischen Resistenz MXR (Blockierung, Fremdstoffe aus dem Körper zu entgiften) bei Muscheln führen können. Wegen ihrer Anreicherung im menschlichen Gewebe wirft sich die berechtigte Frage auf, ob Moschusverbindungen auch beim Menschen als sensibilisierende Substanz gegenüber Chemikalien Relevanz besitzen.

Umweltverschmutzer mit Langzeiteffekt
Es stellt sich zunehmend heraus, dass Pharmazeutika und Körperpflegeprodukte sehr zur Umweltverschmutzung beitragen Zu den Verursachern gehören auch die verschiedenen Moschus-verbindungen. Ihre unerwarteten Langzeiteffekte sind beunruhigend.

Schon vor mehr als zwei Jahrzehnten stellten Wissenschaftler weltweit eine Belastung von Meerestieren durch Moschus-verbindungen fest. Verursacher ist der Mensch.

Künstliche Moschusverbindungen werden breitflächig als billige Duftstoffe eingesetzt. Der Markt ist groß, die Produktionsmengen betragen viele tausend Kubiktonnen pro Jahr weltweit. Kosmetika, Fixierungsmittel in Kosmetika, Waschmittel, Weichspüler, Parfüms, Raumduftsprays, Reinigungsmittel sorgen dafür, dass wir ständig diesen Stoffen ausgesetzt sind, auch wenn wir sie nicht selbst benutzen. Oft kommen nicht nur Einzelverbindungen dieser künstlichen Moschusverbindungen zum Einsatz, sondern auch Kombinationen.

Chemosensibilisierung – Das Fass läuft über
Ein kaum beachteter nachdenklich stimmender Aspekt, der festgestellt wurde, besteht darin, dass verschiedene Pharmazeutika und Körperpflegeprodukte, darunter auch künstliche Moschusverbindungen, in der Lage sind, den Organismus zu beeinträchtigen, indem sie die Proteine, die als Transportsysteme fungieren, blocken. Diese Effluxtransportsysteme dienen nämlich normalerweise dazu, dass es nicht zu einer Anreicherung von Xenobiotika (Fremdstoffen) in der Zelle kommt. Hemmung dieser zellulären Abwehrmechanismen führt zu einer erhöhten Sensibilität der Zellen gegenüber Xenobiotika, indem sie normalerweise nicht in die Zelle eindringenden Giften Eintritt gestatten.

Eine charakteristische Eigenschaft dieser Effluxtransporter ist ihre Affinität gegenüber einem breiten Feld von Substraten. Wenngleich diese geringe Spezifität eine Möglichkeit, mit „neuen“ Chemikalien (Umweltschadstoffe) umzugehen, für das System bereitstellt, besteht der Nachteil darin, dass das System schnell durch das Vorhandensein von vielen Substraten gesättigt ist und dadurch durchlässig wird. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass die Schutzfunktion verloren gehen kann. Diese Zerstörung der MXR Abwehr durch zahlreiche Substrate oder durch Hemmung von Effluxtransportern wird als Chemosensibilisierung bezeichnet. Stoffe, die diesen Vorgang verursachen, nennt man Chemosensibilisierer. Die Wissenschaftler aus Kalifornien gehen davon aus, dass es sich bei künstlichen Moschusverbindungen um solche Chemosensibilisierer handelt. Bei einer großen Bandbreite von Chemikalien wie Pestiziden, Pharmazeutika und einige polyarmomatische Hydrocarbonen fand man ebenfalls heraus, dass sie MXR Transporter in menschlichen Zellen und Wasserorganismen hemmen.

Langzeiteffekt
Die Wissenschaftler der Stanford University besorgte das Ergebnis ihrer Studie sehr, da eine zweistündige Exposition gegenüber Moschusverbindungen bei den Muscheln nach 24 – 48 Stunden Erholung in sauberem Meerwasser noch nicht vollständig abgebaut war. Diese unerwartete Konsequenz durch synthetisches Moschus bedeutet ein Langzeitverlust der Effluxtransportaktivität, was zu einer Akkumulierung normalerweise eliminierter toxischer Stoffe führt, selbst wenn die akute Moschusexposition beendet ist. Man geht davon aus, dass wasserabstossende Substanzen während der Exposition in den Zellmembranen akkumulieren und Effluxtransporter dadurch indirekt durch Membraneffekte beeinflussen, oder die Membrane direkt als Reservoirs für langsame Freigabe von Chemikalien dienen, die dann an die aktiven Seiten der Transportproteine binden können und durch langsame Freigabe eine Hemmung über einen langen Zeitraum erwirken können.

Chemosensibilisierer, ein Risiko für Menschen
Für die Wissenschaftler der Studie stellte sich abschließend die zwingende weitere Forschungsfrage, ob auch andere Umweltchemikalien in der Lage sind, solche Langzeiteffekte auf Entgiftungstransportsysteme von Organismen auszuüben. Schon in vorangegangenen Studien hatten Wissenschaftler auf die Gefahr ausgehend von gewissen Chemikalien als Chemosensibilisierer und die damit verbundene unabschätzbare Gefahr für Mensch und Umwelt hingewiesen. Die Stanford Wissenschaftler vertreten die Auffassung, die derzeitige Umweltbelastung sei ausreichend, um die normalen Abwehrmechanismen zu beeinflussen.

Entgiftung und Schutzmechanismus lahm gelegt
Bei synthetischen Moschusverbindungen kommt noch hinzu, dass sie dafür bekannt sind, indirekte toxische Effekte zu verursachen und dadurch eine vermehrte Transformation anderer Umweltchemikalien in für den Körper gefährlichere Formen zu verursachen. Das bedenklichste an den Stoffverbindungen ist, dass der Effekt nachhaltig ist, selbst wenn eine Exposition nur kurze Zeit dauert, weil MXR Effluxpumpen im menschlichen Gewebe weit verbreitet sind, wo sie einen ausschlaggebenden Teil der zellulären Abwehr gegen Zellgifte darstellen.

Auswirkungen an Effluxsystemen können zu unerwarteter Akkumulation von Schadstoffen beim Menschen führen, was Sicherheitsvorhersagen von scheinbar ungiftigen Substanzen zunichte macht. Hinzu kommt, dass es offensichtlich einige  Chemikalien in unserer Umwelt gibt, die diese Effekte verursachen, was bedeutet, dass mehrere solcher Chemosensibilisierer in der Lage sind, gleichzeitig zu akkumulieren und sich gegenseitig in ihrer Wirkung zu verstärken, wodurch eine unter Bedenklichkeit liegende Exposition einer einzelnen Substanz letztendlich doch zu großen nachhaltigen Effekt führen kann.

Autor:
Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 27.12.2008

Literatur:
Till Luckenbach, David Epel, Nitromusk and Polycyclic Musk Compounds as Longterm Inhibitors of Cellular Xenobiotic Defense Systems Mediated by Multidrug Transporters, Hopkins Marine Station of Stanford University, Pacific Grove, Califoria, USA, Environ Health Perspect. 2005 January; 113(1): 17-24.

Fachworterklärung:
MDR – vielfache Medikamentenresistenz
MXR – vielfache Xenobioticaresistenz
Xenobiotika – Fremdstoffe
Akkumulieren – anreichern

Weiterer interessanter Artikel zum Thema:

Seit wann benutzen Fische Parfum?

Eine zauberhafte Weihnacht für alle Menschen mit Chemikaliensensitivität

Ein Weihnachtsengel berichtet

In einer Stadt in Deutschland lebte eine junge Frau. Sie war 22 Jahre alt, außerordentlich begabt und studierte Musik. Sie konnte ausgezeichnet Geige spielen und alle, die sie und ihr virtuoses Geigenspiel kannten, sagten ihr eine glänzende künstlerische Karriere voraus. Die junge Geigerin war eine schöne, bezaubernde, fröhliche Frau, die bei allen Freunden und Bekannten sehr beliebt war. Eines Tages begegnete sie einem gut aussehenden jungen Mann, der Wirtschaft studierte. Die beiden verliebten sich leidenschaftlich ineinander. Sie waren unzertrennlich und wollten später heiraten.

Doch dann erkrankte die junge Musikerin an Multiple Chemical Sensitivity – MCS. Sie war inzwischen schon berühmt und erfolgreich, gab Konzerte im In- und Ausland und wurde auf den Konzertbühnen der Welt als Klassikstar gefeiert. Als sie während einer Tournee im Flugzeug saß, wurden dort giftige Desinfektions- und Insekten-Vernichtungsmittel, Insektizide, gesprüht. Das Nervensystem, das Immunsystem und andere Organe der jungen Frau wurden durch diese Chemikalien angegriffen und geschädigt. So entwickelte sich bei ihr eine schwere Form der MCS. Nichts mehr war so wie früher. Sie vertrug auf einmal viele Stoffe nicht: Kosmetika, Parfüms, bestimmte Lebensmittel, Pollen, Autoabgase, Zigarettenrauch, Kleidung, Möbel, Teppiche.

Die Ärzte in Deutschland konnten der jungen Frau nicht helfen. Viele kannten diese Krankheit nicht, andere meinten, sie habe eine psychische Störung und bilde sich ihre Beschwerden nur ein. Man verschrieb ihr lauter teure Medikamente, die ihren Zustand nur noch mehr verschlechterten, denn sie vertrug diese pharmazeutischen Mittel aufgrund ihrer Chemikalien-Unverträglichkeit nicht und reagierte darauf mit heftigen, manchmal lebensbedrohlichen Symptomen. Als ein Arzt die junge Frau für  psychisch krank erklären und ihr gefährliche Psychopharmaka verordnen wollte, lief sie entsetzt weg, kam nach Hause und weinte lange und bitter in völliger Verzweiflung. Sie wollte endlich wieder gesund werden und ihr früheres glamouröses, glückliches Leben führen können, doch es gab nirgendwo Hilfe.

Die Ignoranz und Gleichgültigkeit der Mitmenschen machte die junge Frau ohnmächtig. Keiner wollte ihr glauben. Alle zogen sich zurück, weil es ihnen schwer fiel, sich auf ihre Unverträglichkeiten einzustellen und Rücksicht zu nehmen. Keiner wollte sich die Mühe machen, in Anwesenheit der kranken Musikerin auf Zigarettenrauchen, Parfüms und andere schädliche Stoffe zu verzichten, die bei ihr starke Beschwerden auslösten, wie unerträgliche Schmerzen im ganzen Körper, erdrückende Atemnot, Herzrasen,  Konzentrationsstörungen, Hör- und Sehschwäche, Brennen der Haut und aller Schleimhäute, Blutungen, Lähmungen, Schwindel, sogar manchmal Bewusstlosigkeit. Sie musste so sehr leiden, weil ihr Nervensystem und ihr Immunsystem von den Schadstoffen dermaßen beschädigt waren, dass sie ihre Körperfunktionen nicht mehr richtig ausführen konnten. Das war kein Leben mehr, sondern die Hölle auf Erden.

Allmählich verarmte die junge Frau, weil sie nicht mehr arbeiten konnte und für ihre ganzen medizinischen Untersuchungen und Behandlungen alleine aufkommen musste. Die Versicherungen weigerten sich zu zahlen und behaupteten, MCS sei als körperliche Erkrankung nicht anerkannt. Das war natürlich eine Lüge, damit sie nicht zahlen mussten. Die teuren Prozesse, die sie führte, um zu ihrem Recht zu kommen, verlor sie. Und damit ihr Erspartes. Eines Tages verließ sie auch ihr Geliebter, kurz vor dem Hochzeitstermin. Er hatte sich in eine andere, eine gesunde Frau, verliebt. Das brach ihr endgültig das Herz.

Doch dann fand sie endlich einen guten Facharzt, der sich mit MCS auskannte, einen Umweltmediziner. Er stellte die richtige Diagnose und konnte ihr auch helfen, ihre Beschwerden zu lindern, doch heilen konnte er diese schwere Erkrankung nicht. Sie musste damit leben. Um ihre Gesundheit wenigstens ein bisschen zu stabilisieren, musste sie sich biologisch ernähren und Chemikalien und andere Schadstoffe weitestgehend meiden. Deshalb konnte sie nicht mehr Kontakte zu anderen Menschen pflegen, weil viele von ihnen Schadstoffe in jeglicher Form benutzten und nicht bereit waren, darauf zu verzichten. Sie vereinsamte. So trostlos lebte sie zehn Jahre lang.

Eines Tages, es war im Winter, an Heiligabend, ging sie hinaus auf die Straße, um einen Spaziergang zu machen. Es war schon dunkel und es gab keine Menschen draußen. Alle waren zu Hause mit Familie und Freunden, um Weihnachten zu feiern. Sie lief langsam die Straße entlang und fing an, leise zu weinen. Die Tränen kullerten über ihr Gesicht wie kleine traurige Perlen, und die ganze winterliche Welt schien mit ihr zu weinen.

Auf einmal fing es an zu schneien. Die Schneeflocken waren groß, hell und gütig. Eine Schneeflocke küsste ihr Gesicht. Sie sah, wie aus der verzauberten Nacht eine dunkle gebückte Gestalt auftauchte, wie ein Weihnachtsgeist. Es war ein alter Mann mit weißem Bart und abgenutztem Mantel, der an einigen Stellen im Stoff schon Löcher hatte. Ein armer Obdachloser, dachte sie. Sie griff in ihre Jackentasche und wollte ihm eine kleine Spende geben, doch da fiel ihr ein, dass sie kein Geld bei sich hatte. „Warten Sie hier, ich wohne ganz in der Nähe. Ich hole ein bisschen Geld, damit Sie sich etwas zum Essen kaufen können. Bin gleich wieder zurück.“ Der alte Mann sah sie lächelnd an. Er hatte seltsame ungewöhnlich große Augen, die wie tiefe Tunnel anmuteten. „Danke für die milde Gabe und frohe Weihnachten, mein Kind“, sagte er, obwohl seine Stimme nicht zu hören war. Dann war er ins Nichts verschwunden, so wie er aus dem Nichts gekommen war.

Die junge ging sofort nach Hause. Es war ihr warm und sie fühlte, wie ihr Herz sich mit Liebe und Freude erfüllte, und sang, und tanzte. Sie setzte sich hin und  brachte diese Melodie, die in ihr erklang, zu Papier.

Nach den Feiertagen rief sie ihren früheren Produzenten an. Er fand die Musik schön und schlug vor, daraus ein Musical zu machen. Eines Tages rief der Produzent an. Er wollte die junge Musikerin mit einem Schriftsteller bekannt machen, der den Text zu ihrer Musik schreiben sollte. „Keine Sorge“, sagte der Produzent. „Du kannst Dich mit ihm treffen, ohne Angst vor Beschwerden zu haben, weil er keine chemischen Produkte benutzt. Er hat auch MCS wie Du.“ Am nächsten Tag wurde sie dem Autor vorgestellt. Er war sehr sympathisch und es war für beide Liebe auf den ersten Blick. Sie unterhielten sich lange über das Musical. Dann fragte er: „Was halten Sie davon, wenn wir es LOVE STORY nennen?“ Seine Augen tauchten dabei in ihre Augen ein. Es wurde ihr auf einmal sehr warm im leicht kühlen Zimmer, sie sagte: „Mir fällt kein besserer Titel ein“. Und lächelte.

Das Musical wurde ein voller Erfolg. Bald folgten weitere Highlights. Drei Jahre später gründete sie eine Stiftung, mit der sie anderen in Not geratenen MCS-Kranken helfen konnte.

Diese Geschichte wurde mir von einem kleinen Weihnachtsengel erzählt. Und ich erzählte sie euch.

Allen MCS-Kranken Frohe Weihnachten und viel Glück im Neuen Jahr!

Maria Magdalena

Auch natürliche Duftstoffe sind äußerst bedenkliche Allergieauslöser

Natürliche Duftstoffe sind bedenkliche Allergieauslöser

Duftstoffe stellen nach Nickel die häufigste Ursache für Kontaktallergien dar. In der Diagnostik werden Allergien auf Duftstoffe mittels Hauttests und sogenanntem Duftstoffmix I und II ausfindig gemacht. Der Duftstoff Geraniol wurde bislang als schwaches Allergen eingestuft, weil gemäß den Hauttests nur etwa 5% der Patienten auf diese blumig riechende Substanz reagieren. Geraniol stellt unter den natürlichen Duftstoffen einen wichtigen Duftstoff dar, er ist in etwa 76% der Deodorants auf dem europäischen Markt enthalten und in etwa 41% aller Reinigungs- und Pflegeprodukte. (6) Analog zu den natürlichen Duftstoffen Limonen und Linalool, hat auch Geraniol das Potenzial, sich durch einen Autooxidationsvorgang, der durch Kontakt mit der Luft in Gang kommt, zu hochallergenen Substanzen zu entwickeln. (1-5)

Oxidation durch Luft verstärkt das Problem
Die Diagnostik von Duftstoffallergien gestaltet sich schon aufgrund der Flut von Duftstoffkomponenten nicht einfach. Im Fall von Geraniol, Linalool und Limonen kann eine Allergie nur dann ausgeschlossen werden, wenn auch eine Testsubstanz verwendet wurde, die einem Oxidationsprozess durch Luft unterzogen wurde. Denn ganz besonders die Oxidationsprodukte, die an der Luft entstehen, sind es, die in diesem Fall eine Allergie auslösen. Normaler Einsatz und herkömmliche Lagerung von Produkten, die Geraniol, Linalool oder Limonen enthalten reicht aus, um einen solchen Autooxidationsprozess in Gang zu setzen. (3)

Auf das richtige Testmaterial kommt es an
Bei der Diagnostik kann es aus dem oben genannten Grund leicht zu einem falsch negativen Ergebnis kommen, wenn nur Substanzen aus dem herkömmlichen Duftstoffmix ausgetestet werden. Für eine objektive Beurteilung müssen, laut Erkenntnis von schwedischen Wissenschaftlern, auch Testsubstanzen überprüft werden, die der Luft ausgesetzt waren und bei denen der genannte Autooxidationsvorgang in Gang geraten ist. Pures Linalool, Geraniol und Lemon beispielsweise wiesen in einer Studie kaum oder kein sensibilisierendes Potenzial auf, während die jeweiligen Bestandteile des oxidierten Duftstoffes hoch allergenisierend wirkten. Der Grad des sensibilisierenden Potenzials war zusätzlich abhängig von der Dauer, der die Grundsubstanz der Luft ausgesetzt war (Oxidationszeit). (3)

Wissenschaftler und BfR warnen
Schwedische Wissenschaftler hatten bereits 1999 dazu gemahnt, dass Oxidation von Substanzen durch die Luft bei EU-Richtlinien bei der Bewertung von  hautsensibilisierenden Substanzen miteinbezogen werden müsse. (2)

Als das Team von Karlberg im vergangenen Jahr Geraniol untersuchte, warnte es auf Grund seiner Feststellungen vor dem hoch allergenen Potenzial von oxidiertem Geraniol und teilte mit, dass Hautkontakt mit diesem Duftstoff in oxidierter Form vermieden müsse. (3)

Das BfR – Bundesamt für Risikobewertung in Deutschland mahnte ebenfalls zu bedachtem Umgang mit Duftstoffen aus Rücksicht auf Allergiker: „Aus diesem Grund sollten Verbraucher darüber informiert werden, wenn Duftstoffe in öffentlichen Räumen, etwa über die Klimaanlage, eingesetzt werden. Hersteller solcher „Duftmarketing“-Verfahren sollten außerdem auf Duftstoffe verzichten, die bekanntermaßen Allergien auslösen können. Darüber hinaus sollten die Inhaltsstoffe von Sprays verstärkt auf mögliche Reaktionen der Atemwege getestet werden.“(7)

Allergie-Spezialist Prof. Thomas Fuchs/Uni Göttingen: „Zahlreiche Allergie-Patienten klagen nicht erst bei Hautkontakt mit diesen Stoffen, sondern bereits bei starken Geruchseindrücken über Beschwerden. Und vor Weihnachten ist dem Experten zufolge das Risiko für viele Patienten besonders hoch. Denn die Beduftung“ von Geschäften mit maschinellen Beduftern sei in dieser Zeit heftig und häufig“ Dabei spielt es für die Auslösung allergischer Reaktionen keine Rolle, ob es sich bei dem Duft um ein natürlich oder ein künstlich hergestelltes Aroma handelt.“ Für Patienten gebe es nach allen bisherigen Erkenntnissen nur eine sichere Möglichkeit, um einer allergischen Reaktion auf Duftstoffe vorzubeugen: Keine Räume aufsuchen, in denen es duftet!“ (8)

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 17. Dezember 2008

Literatur:

1. A.T. Karlberg et al. (1992): Air oxidation of d-limonene (the citrus solvent) creates potent allergens, Contact Dermatitis. Bd. 26, S. 332-340(2).
2. Karlberg AT, Basketter D, Goossens A, Lepoittevin JP.Regulatory classification of substances oxidized to skin sensitizers on exposure to air, Contact Dermatitis,1999 Apr; 40(4):183-8.
3. Hagvall L, Bäcktorp C, Svensson S, Nyman G, Börje A, Karlberg AT., Fragrance compound geraniol forms contact allergens on air exposure. Identification and quantification of oxidation products and effect on skin sensitization, Chem. Res. Toxicol., 2007, 20 (5), pp 807-814.
4. Sköld M, Hagvall L, Karlberg AT.,Autoxidation of linalyl acetate, the main component of lavender oil, creates potent contact allergens,Contact Dermatitis. 2008 Jan;58(1):9-14.
5. Sköld M, Börje A, Harambasic E, Karlberg AT.,Contact allergens formed on air exposure of linalool. Identification and quantification of primary and secondary oxidation products and the effect on skin sensitization, Chem Res Toxicol. 2004 Dec;17(12):1697-705.
6. Rastogi, S. C., Johansen, J. D., Frosch, P., Menne, T., Bruze, M., Lepoittevin, J. P., Dreier, B., Andersen, K. E., and White, I. R. Deodorants on the European market:  quantitative chemical analysis of 21 fragrances. Contact Dermatitis 38, 29−35, 1998.
7. Pressemitteilung BfR, Allergien durch Einatmen von Duftstoffen?14/2008, 05.08.2008.
8. Prof. Thomas Fuchs, Allergie-Spezialist warnt vor Duftstoffen in der Weihnachtszeit, Ärzte im Netz, 17.12.2008

Vorsicht bei MCS, Kerzen können zu Schadstoffbelastung in Innenräumen beitragen

Gefährliche Gemütlichkeit durch Kerzen

Von Kerzenlicht geht Behaglichkeit und Gemütlichkeit aus. Restaurants zaubern damit ein nettes Ambiente und in unserem Zuhause sorgen Kerzen vor allem in der Winter- und Adventszeit für entsprechende Stimmung. Für Menschen mit Chemical Sensitivity / MCS sind herkömmliche Kerzen besonders bedenklich und dafür bekannt Symptome auszulösen.

Internationale wissenschaftliche Untersuchungen stellten fest, dass Kerzen erheblich zur Schadstoffbelastung im Innenraum, vor allem durch das hochgiftige Schwermetall Blei, führen können. Staatliche Ministerien warnen vor gesundheitsschädlicher Innenraum-kontaminierung durch Kerzen.

Kerzen sorgen seit Jahrhunderten für Licht und in der heutigen Zeit vornehmlich für angenehme Stimmung in unserem Zuhause. Ob in Cafes, Restaurants oder Wohnhäusern, überall flackern Kerzen gemütlich vor sich hin. Doch was nett aussieht und als Wohltat für die gestresste Psyche nach einem harten Arbeitstag gilt, muss nicht unbedingt zuträglich für die Gesamtgesundheit sein. Das Abbrennen zahlreicher Kerzen z.B. in der Weihnachtszeit wird außerdem als Ursache für das „Fogging“ (plötzlich auftretende schwarze Beläge an Wänden und Möbeln) diskutiert. (6)

Vielfältige Schadstoffe aus Kerzen
Vor allem billige Kerzen aus Asien sorgen in vielen Fällen für enorme Schadstoffbelastung in unseren Innenräumen. Ungefähr 95% aller auf dem Markt befindlichen Kerzen sind aus schnell abbrennendem Paraffin, einem Erdölprodukt, hergestellt. Neben Verbrennungs-rückständen aus dem Paraffin, gelten z. T. auch Pestizide, Lösemittel, PAK’s und Schwermetalle wie Blei und Zink zu den Stoffen, die durch Kerzen in Innenräumen freigesetzt werden können. (1,2,3,4,6)
Konventionelle Bienenwachskerzen sind oft mit Pestiziden und Arzneimitteln belastet, die durch Abbrennen freigesetzt werden. (7) Auch Stearinkerzen sind nicht bedenkenlos einzusetzen, wenn man nicht genau weiß, ob sie rein aus pflanzlichen Fetten gewonnen sind, da es auch Kerzen gibt, deren Stearin aus Rindertalg und Schlachtabfällen hergestellt wird. Oft besitzen Stearin- und Bienenwachskerzen doch einen hohen Paraffinanteil, was auf den ersten Blick nicht auffällt (6). Violettfarbene Kerzen waren vor Jahren häufig mit dioxinhaltigen Farben und Pigmenten verunreinigt. Ob importierte Kerzen diese seit 1994 in Deutschland verbotenen dioxinhaltigen Farbstoffe noch enthalten, ist nicht völlig auszuschließen (6).

Umweltbehörden und Wissenschaftler warnen
Die Abteilung für Luftverschmutzung der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA warnte bereits 2002 vor Bleiemissionen durch Kerzen. Das Blei wird dem Docht zum Erreichen von mehr Stabilität zugesetzt. Die Dochte der von der EPA untersuchten Kerzen bestanden zu 39-74% aus Blei. (1)
Weitere Wissenschaftlerteams fanden heraus, dass Emissionen zum Teil so stark sind, dass  Wohnräume erheblich durch die freigesetzten Bleidämpfe belastet werden können. (1,2, 3) Die Schadstoffpartikel schlagen sich auf dem Boden, Wänden und Mobiliar nieder und dünsten weiter aus. Sie können leicht über die Lunge und den Gastrointestinaltrakt aufgenommen werden.
Kirchen, die zu Zeremonialzwecken Kerzen zünden oder Restaurants mit täglicher Kerzenbeleuchtung können übermäßig stark belastet sein. Australische Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Bleibelastung in kleinen schlecht belüfteten Räumen bei regelmäßiger Kerzenbenutzung sogar so hoch werden kann, dass sie eine Bleivergiftung und Tod verursachen kann (2).

Kerzenlicht ein Gesundheitsrisiko vor allem für Kinder
Trotz, dass Blei nicht mehr in Benzin oder Farben zugesetzt ist, haben Kinder heutzutage noch häufig eine deutliche Bleibelastung aufzuweisen. (1,2) Blei- und Schadstoffemissionen aus Kerzen können für Kinder eine bedenkliche Belastungsquelle darstellen, denn sie halten sich im Durchschnitt 88% der Zeit in Innenräumen auf. Eine Bleibelastung im Blut eines Kindes kann schon durch einmal wöchentliches Anzünden von entsprechenden Kerzen erreicht werden. Die EPA geht daher davon aus, dass Bleibelastung bei Kindern heutzutage z. T. auch auf das Konto von häufigem Abbrennen von Kerzen geht, oder durch Kerzen verursacht wird, die in kleinen Räumen abgebrannt wurden. (2) Der Organismus von Kindern ist weitaus anfälliger als der von Erwachsenen, weshalb Schwermetalle und Chemikalien zusätzlich leicht die neurologische und immunologische Entwicklung stören können. (1,3)

Stimmungsvolles Kerzenlicht ohne Reue
Ökologische Kerzen aus Pflanzenstearin ohne Paraffinzusatz, Soja oder Bienenwachs stellen eine vergleichsweise gefahrlose Alternative dar. Der etwas höhere Kaufpreis zahlt sich aus, denn sie brennen wesentlich länger. Um ein Rußen der Kerzen zu verhindern und die Brenndauer maximal auszunutzen, sollte der Docht immer kurz gehalten werden. Zusätzlich sollte man darauf achten, Kerzen nicht in Zugluft zu betreiben oder Windlichter zu verwenden. Das Löschen einer Kerze sollte durch Eintauchen des Dochtes in das flüssige Wachs erfolgen, um Rauchentwicklung zu verhindern. Nach jeder Kerzenbenutzung sollte grundsätzlich gründlich gelüftet werden.

Autor:
Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network

Literatur:

  1. Wasson SJ, Guo Z, McBrian JA, Beach LO. , Lead in candle emissions.  US Environmental Protection Agency, National Risk Management Research Laboratory, Air Pollution Prevention and Control Division, Research Triangle Park, NC 27711, USA. Sci Total Environ. 2002 Sep 16;296(1-3):159-74.
  2. Van Alphen M. Emission testing and inhalational exposure-based risk assessment for candles having Pb metal wick cores. Lead Sense, South Australia, Australia. Sci Total Environ. 1999 Dec 15;243-244:53-65.
  3. Nriagu JO, Kim MJ. Emissions of lead and zinc from candles with metal-core wicks. Department of Environmental Health Sciences, School of Public Health, University of Michigan, Ann Arbor 48109-2029, USA. Sci Total Environ. 2000 Apr 24;250(1-3):37-41.
  4. Lau C, Fiedler H, Hutzinger O, Schwind KH, Hosseinpour J. Levels of selected organic compounds in materials for candle production and human exposure to candle emissions. University of Bayreuth, Germany. Chemosphere. 1997 Mar-Apr;34(5-7):1623-30
  5. Bonnekoh B, Merk HF. Airborne allergic contact dermatitis from benzoyl peroxide as a bleaching agent of candle wax.Department of Dermatology, University of Cologne, Koln, Germany. Contact Dermatitis. 1991 May;24(5):367-8.
  6. Bayrisches Landesamt für Umweltschutz, Umweltberatung Bayern, Weihnachts- und Silvesterartikel, Nov. 2004
    Wallner, K. Kerzen aus Bienenwachs – ein Risiko. Die Bienenpflege: 296-298, 1998