Auch natürliche Duftstoffe sind äußerst bedenkliche Allergieauslöser
Duftstoffe stellen nach Nickel die häufigste Ursache für Kontaktallergien dar. In der Diagnostik werden Allergien auf Duftstoffe mittels Hauttests und sogenanntem Duftstoffmix I und II ausfindig gemacht. Der Duftstoff Geraniol wurde bislang als schwaches Allergen eingestuft, weil gemäß den Hauttests nur etwa 5% der Patienten auf diese blumig riechende Substanz reagieren. Geraniol stellt unter den natürlichen Duftstoffen einen wichtigen Duftstoff dar, er ist in etwa 76% der Deodorants auf dem europäischen Markt enthalten und in etwa 41% aller Reinigungs- und Pflegeprodukte. (6) Analog zu den natürlichen Duftstoffen Limonen und Linalool, hat auch Geraniol das Potenzial, sich durch einen Autooxidationsvorgang, der durch Kontakt mit der Luft in Gang kommt, zu hochallergenen Substanzen zu entwickeln. (1-5)
Oxidation durch Luft verstärkt das Problem
Die Diagnostik von Duftstoffallergien gestaltet sich schon aufgrund der Flut von Duftstoffkomponenten nicht einfach. Im Fall von Geraniol, Linalool und Limonen kann eine Allergie nur dann ausgeschlossen werden, wenn auch eine Testsubstanz verwendet wurde, die einem Oxidationsprozess durch Luft unterzogen wurde. Denn ganz besonders die Oxidationsprodukte, die an der Luft entstehen, sind es, die in diesem Fall eine Allergie auslösen. Normaler Einsatz und herkömmliche Lagerung von Produkten, die Geraniol, Linalool oder Limonen enthalten reicht aus, um einen solchen Autooxidationsprozess in Gang zu setzen. (3)
Auf das richtige Testmaterial kommt es an
Bei der Diagnostik kann es aus dem oben genannten Grund leicht zu einem falsch negativen Ergebnis kommen, wenn nur Substanzen aus dem herkömmlichen Duftstoffmix ausgetestet werden. Für eine objektive Beurteilung müssen, laut Erkenntnis von schwedischen Wissenschaftlern, auch Testsubstanzen überprüft werden, die der Luft ausgesetzt waren und bei denen der genannte Autooxidationsvorgang in Gang geraten ist. Pures Linalool, Geraniol und Lemon beispielsweise wiesen in einer Studie kaum oder kein sensibilisierendes Potenzial auf, während die jeweiligen Bestandteile des oxidierten Duftstoffes hoch allergenisierend wirkten. Der Grad des sensibilisierenden Potenzials war zusätzlich abhängig von der Dauer, der die Grundsubstanz der Luft ausgesetzt war (Oxidationszeit). (3)
Wissenschaftler und BfR warnen
Schwedische Wissenschaftler hatten bereits 1999 dazu gemahnt, dass Oxidation von Substanzen durch die Luft bei EU-Richtlinien bei der Bewertung von hautsensibilisierenden Substanzen miteinbezogen werden müsse. (2)
Als das Team von Karlberg im vergangenen Jahr Geraniol untersuchte, warnte es auf Grund seiner Feststellungen vor dem hoch allergenen Potenzial von oxidiertem Geraniol und teilte mit, dass Hautkontakt mit diesem Duftstoff in oxidierter Form vermieden müsse. (3)
Das BfR – Bundesamt für Risikobewertung in Deutschland mahnte ebenfalls zu bedachtem Umgang mit Duftstoffen aus Rücksicht auf Allergiker: “Aus diesem Grund sollten Verbraucher darüber informiert werden, wenn Duftstoffe in öffentlichen Räumen, etwa über die Klimaanlage, eingesetzt werden. Hersteller solcher “Duftmarketing”-Verfahren sollten außerdem auf Duftstoffe verzichten, die bekanntermaßen Allergien auslösen können. Darüber hinaus sollten die Inhaltsstoffe von Sprays verstärkt auf mögliche Reaktionen der Atemwege getestet werden.”(7)
Allergie-Spezialist Prof. Thomas Fuchs/Uni Göttingen: “Zahlreiche Allergie-Patienten klagen nicht erst bei Hautkontakt mit diesen Stoffen, sondern bereits bei starken Geruchseindrücken über Beschwerden. Und vor Weihnachten ist dem Experten zufolge das Risiko für viele Patienten besonders hoch. Denn die Beduftung” von Geschäften mit maschinellen Beduftern sei in dieser Zeit heftig und häufig” Dabei spielt es für die Auslösung allergischer Reaktionen keine Rolle, ob es sich bei dem Duft um ein natürlich oder ein künstlich hergestelltes Aroma handelt.” Für Patienten gebe es nach allen bisherigen Erkenntnissen nur eine sichere Möglichkeit, um einer allergischen Reaktion auf Duftstoffe vorzubeugen: Keine Räume aufsuchen, in denen es duftet!” (8)
Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 17. Dezember 2008
Literatur:
1. A.T. Karlberg et al. (1992): Air oxidation of d-limonene (the citrus solvent) creates potent allergens, Contact Dermatitis. Bd. 26, S. 332-340(2).
2. Karlberg AT, Basketter D, Goossens A, Lepoittevin JP.Regulatory classification of substances oxidized to skin sensitizers on exposure to air, Contact Dermatitis,1999 Apr; 40(4):183-8.
3. Hagvall L, Bäcktorp C, Svensson S, Nyman G, Börje A, Karlberg AT., Fragrance compound geraniol forms contact allergens on air exposure. Identification and quantification of oxidation products and effect on skin sensitization, Chem. Res. Toxicol., 2007, 20 (5), pp 807-814.
4. Sköld M, Hagvall L, Karlberg AT.,Autoxidation of linalyl acetate, the main component of lavender oil, creates potent contact allergens,Contact Dermatitis. 2008 Jan;58(1):9-14.
5. Sköld M, Börje A, Harambasic E, Karlberg AT.,Contact allergens formed on air exposure of linalool. Identification and quantification of primary and secondary oxidation products and the effect on skin sensitization, Chem Res Toxicol. 2004 Dec;17(12):1697-705.
6. Rastogi, S. C., Johansen, J. D., Frosch, P., Menne, T., Bruze, M., Lepoittevin, J. P., Dreier, B., Andersen, K. E., and White, I. R. Deodorants on the European market: quantitative chemical analysis of 21 fragrances. Contact Dermatitis 38, 29−35, 1998.
7. Pressemitteilung BfR, Allergien durch Einatmen von Duftstoffen?14/2008, 05.08.2008.
8. Prof. Thomas Fuchs, Allergie-Spezialist warnt vor Duftstoffen in der Weihnachtszeit, Ärzte im Netz, 17.12.2008


Lieben Dank Silvia, für diesen informativen Beitrag, der gerade jetzt in der Adventszeit wichtiger ist denn je. Es ist schlimm, wie sorglos die Menschen mit Duftstoffen umgehen, im Glauben, sich etwas Gutes zu tun. Aber leider ist dem nicht so, wie Deine Ausführungen belegen. Gut das Du die Erläuterungen von Prof. Thomas Fuchs, Allergie-Spezialist der Uni Göttingen mit anführst. Vielfach denken die Konsumenten, dass natürliche Duftstoffe völlig harmlos sind. Die besorgniserregend ansteigende Zahl der Duftstoffallergiker verdeutlicht, wie wichtig objektive Aufklärung auf diesem Gebiet ist.
Wie wahr das ist, spür ich jeden Tag am eignen Leib. Ich reagiere extrem auf diese Stoffe.
Die Aufklärung fehlt total und ich finde es sehr mühsehlig immer wieder darauf hinweisen zu müssen, dass auch Tollkirschen, Belladonna, Eiben und vieles mehr in der Natur “natürllich”giftig sind, aber wunderschön. (7 Kühe sind einem Bauern eingegangen, als sie sich an einer Eibenhecke gelabt hatten…)
Vielleicht sollten wir hier besonders darauf aufmerksam machen, dass OEKO bei MCS nicht ausreichend ist., für Allergiker auch nicht, vielleicht nicht mal für noch gesunde Menschen?
Wir selbst haben die Entscheidung getroffen, unser OEKOHAUS für mich unbewohnbar zu machen: geölte Eichenfussböden und sämtliche Eicheninnentüren. Allerdings wurde die Entscheidung zu einem Zeitpunkt getroffen, wo ich zwar schon sehr krank war, aber leider nicht ausreichend informiert. Dies passiert sicherlich noch sehr vielen, weil Oeko eine falsche Sicherheit vorgauckelt.
Ich habe einige Produkte unter die Lupe genommen. Oeko-Waschmittel, Oeko-Spülmittel/hand/maschine. Bei allen ist irgendeine der obengenannten Substanzen drin und dem verbleibenden Geruch nach unbrauchbar für mich.
Bei einem Fabrikat Oeko-Spülmaschinentabs gibt es sogar ein Sicherheitsdatenblatt, was es nur gibt, dann wenn gesundheitschädigende Substanzen enthalten sind! Das Produkt ist hochalkalisch und beschädigt die Essensbestecke aus Metall. Nur – ein Geruch ist nicht vorhanden, deshalb bin ich drauf reingefallen. Auf die andern Oekoprodukte fall ich nicht mehr herein, ich schau nicht nur auf die Inhaltsstoffe auf der Verpackung, ich beschaffe mir vor dem Einkauf im Net, notfalls beim Hersteller, alle Daten zu den Inhaltsstoffen.
Dass natürliche Duftstoffe gesundheitsschädlich sein können, ist für viele Leute unvorstellbar. Ich bekomme dann oft die Antwort, das ist doch Natur!
Allerdings sind Allergiker auch auf Pollen allergisch, die natürlichen Ursprungs sind. Das Verständnis oder besser gesagt, die Bereitschaft, verstehen zu wollen, ist ziemlich mau in der Gesellschaft. Ich denke, vielen Leuten geht es einfach gut, sie brauchen sich in keinster Weise einzuschränken. Es sei ihnen auch gegönnt, jedoch vermisse ich die Bereitschaft der gegenseitigen Rücksichtnahme bei der heutigen Gesellschaft, enorm.
Also so eine Erfahrung konnte ich auch machen. Wandfarbe von Auro mit ätherischen Ölen. Wollte ökologisch renovieren und bekam gleich Atemnot und brennende Augen. Ein Freund hatte dann fertig gestrichen und als mein Bruder mich drei Tage später besuchen kam, bekam er einen Asthmaanfall vom Feinsten. Das Zimmer konnte ich erst nach Monaten betreten. Seither streiche ich nur noch mit Kalk- oder Leimfarbe. Das geht ganz gut.
Bei natürlichen Duftstoffen im Allgemeinen muss das jeder für sich selbst entscheiden. Manche reizen stark, manche nicht. So bekomme ich z. B. von Räucherstäbchen aus Lavendel Symptome einer toxischen Enzephalopathie, Vanille halte ich ganz gut aus, Weihrauch geht auch. Nicht das ich das selbst nutze, nein, das sind meine Erfahrungen von Besuchen bei Freunden.
Wichtig ist der Verbot künstlicher als auch natürlicher flächendeckender Duftstoffe zur Beduftung in öffentlichen Gebäuden, also quasi das Verbot einer “Zwangsbeduftung” muss dringend eingeführt werden.
Auch der Schutz von Kindern vor diesen künstlichen Duftspendern für private Haushalte wäre dringend notwendig.
Ich vertrage weder natürliche Duftstoffe noch synthetische Düfte, daher kann ich die Erkenntnisse der Wissenschaftler dieses interessanten Beitrages, aus meiner eigenen Erfahrung heraus, nur voll und ganz bestätigen.
Die Polikter sollten schleunigst etwas gegen die allgegenwärtige Beduftung unternehmen, denn dass Düfte krankmachen können, ist selbst den Entscheidungsträgern bestens bekannt, aber sie glänzen lieber durch Passivität, anstatt angemessene Maßnahmen zu forcieren. Und das obwohl die Zahl der Duftsoffallergiker massiv ansteigt, ganz zu schweigen von MCS Kranken.
Da kann ich nur zustimmen, dass auch natürliche Duftstoffe starke Symptome auslösen, spüre ich immer am eigenen Leib. Parfüms, egal ob konventionelle oder Parfüms von Naturkosmetik-Herstellern, wenn meine Bekannte so etwas an sich haben, geht die Qual wieder los. Leider interessieren sich Gesunde kaum für diese wissenschaftlichen Ergebnisse. Sie sind erst bereit auf Parfüms zu verzichten bzw. den Konsum von Duftstoffen einzuschränken, wenn es sie selbst erwischt hat. Dann ist es meist zu spät, die Überempfindlichkeiten bzw. Allergien auf Duftstoffe bleiben meist ein Leben lang bestehen.
Gruss Eric
Hallo zusammen,
ich melde mich hier als jemand zu Wort, der mit für den Duft in Räumen verantwortlich ist – ich beschäftige mich beruflich mit der Raumbeduftung. Meine Kunden sind Ärzte, Heilpraktiker, Kliniken (Reha-, Psychiatrie, Kinder-, Geriatrie), Physiotherapeuten, Hotels, der Einzelhandel, Immobilienbetriebsgesellschaften, Werbeagenturen etc. Der Einsatzbereich der Raumbeduftung reicht also von der Theapie bis zum Marketing. Ich bedufte mit ausschließlich natürlichen ätherischen Ölen und habe – ganz ehrlich – noch nie eine Rückmeldung bekommen, dass jemand auf die Düfte empflindlich oder gar allergisch reagiert hat. Da ich seh eng mit meinen Kunden zusammenarbeite, hätte ich das sicherlich erfahren.
Im Gegensatz zu den obigen Ausführungen gibt es auch keinerlei wissenschaftlichen Hinweis darauf, dass eine Beduftung mit ätherischen Ölen – solange sie nicht übertrieben wird und im Bereich der natürlichen Konzentrationen bleibt – zu gesundheitlichen Problemen führt. Am Meer oder in gesunden Waldgebieten herrschen zum Teil höhere Konzentrationen an Duftstoffen in der Luft. Auch ein unparfümierter Mensch erzeugt eine Konzentration von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in der Luft, die in der gleichen Größenordnung liegt, in der ich Räume bedufte.
Die oben genannte Warnung von Herrn Fuchs – selbsternannter Allergieexperte – ist übrigens ein Fake. Hier ein Auszug aus der Stellungnahme des IVDKs dazu, geschrieben von Prof. Schnuch:
“Stellungnahme zu einer Pressemitteilung, die den IVDK betrifft, und fälschlich als Pressemitteilung des IVDK wahrgenommen wurde
Mit großem Erstaunen las ich die angebliche “Pressemitteilung des IVDK” (siehe:http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_panorama_gesundheit_article.php?id=19125
“Experte warnt vor Duftstoffen in der Weihnachtszeit”
Obwohl vornehmlich auf den IVDK Bezug genommen wird (einschließlich der Verweis auf unsere homepage), stammt nichts im Text von uns, der Zentrale des IVDK, sondern es wird Prof Dr. Thomas Fuchs, Universitätsmedizin Göttingen, als angeblicher “Mitbegründer des
IVDK” zitiert. Die Aussage (Zitat Prof. Fuchs): “Auslöser der allergischen Reaktionen sind zumeist die in Raumdeos, Duftkerzen oder Duftölen enthaltenen ätherischen Öle” ist mit Blick auf die Inhalation nicht zu belegen (s.u.). In dem Artikel werden Kontaktallergie und Inhalationsallergie, Inhalationsallergie und Reizung der Atemwege munter durcheinandergeworfen, was zu falschen Beurteilungen führt.
…
Es ist festzustellen:
…
Die im IVDK zusammengeführten Daten belegen NICHT die Empfehlung (Zitat Prof Fuchs): „Keine Räume aufsuchen, in denen es duftet“, um „einer allergischen Reaktion auf Duftstoffe vorzubeugen“.
…
Die bisherigen Beobachtungen lassen nicht den Schluß zu, daß diese (kontakt-allergischen !) Patienten durch eine übliche Raumkonzentration von Duftstoffen besonders gefährdet seien.”
Gegen den Urheber des Artikels wurden juristische Schritte eingeleitet.
Die komplette Stellungnahme kann beim IVDK angefordert werden.
So, und ich freue mich darauf, dass mir hier der Kopf abgerissen wird
Trotz allem fröhliche und entspannte Feiertage!
Rosenwasser
Hallo Rosenwasser,
hier wird doch niemandem der Kopf abgerissen.
Höchstens gewaschen.
Aber mich interessiert, welche Psychiatrieeinrichtungen
Sie schon beduftet haben.
Verraten Sie das???
Dufte Grüße Astrid
Hallo Rosenwasser,
wenn Du den Referenzen des Artikels oben folgst und die zugrunde liegenden Studien liest, erkennst Du schnell, dass auch natürliche Öle sehr wohl allergenes Potenzial haben. Es tritt u.a. mit dem Autoxidationsprozess ein. Doch nicht nur das, bei diesem Zerfallsprozess entstehen u.U. auch Chemikalien wie bspw. Formaldehyd.
Ergo: auch natürliche Öle sind nicht unbedenklich und sind, wie unser BfR zu Recht mitteilt, mit Bedacht einzusetzen.
Frohe Festtage,
Silvia
Oh, Rosenwasser,
Sie kennen doch sicher Professor Wabner. Der hat in der SZ zum
Besten gegeben, dass er von Neroli high wird. Verstehen Sie, der wird high von dem Zeug.
SZ: „Bei welchem Duft können Sie selbst besonders gut arbeiten?“
Wabner: “Zitrone – die macht munter. Ich mag auch Neroli, aber davon werde ich zu schnell high.“
http://www.sueddeutsche.de/,Ple3Lar/jobkarriere/85/337932/text/
Sie können doch gar nicht wissen Rosenwasser, wer von ihren Düften high wird und wer unter den Tisch fällt.
Und wissen Sie was der Hanns Hatt, das ist der mit der Lavendelpille, die das Valium ablösen soll, gesagt hat?
“Je mehr Firmen mit ätherischen Ölen … rumsauen,desto mehr lösen sie Allergien aus”
http://www.nansenundpiccard.de/textproben/34
Übrigens würde mich das auch interessieren, welche Psychiatrien
schon beduften. Lassen Sie mich mal raten:
Gießen? Oder Bredstedt?
@Silvia:
KONTAKT-Allergien sind von Allergien durch luftgetragene Substanzen bzw. von inhalativen Allergien zu unterscheiden. Laut IVDK gibt es “echte” Allergien nur als Kontaktallergien: Für allergische Reaktionen müssen ausreichend hohe Konzentrationen und Einwirkzeit gegeben sein.
Bei einer Raumbeduftung ist beides nicht gegeben: Die Konzentrationen sind bei weitem zu gering, die Einwirkzeiten (in der Größenordnung von Nanosekunden) ebenfalls.
Die Konzentrationsabhängigkeit zeigen auch Studien von WALA und Weleda: Unterhalb bestimmter Konzentrationen kommen keine allergischen Reaktionen mehr vor, auch bei getesteten Duftstoffallergikern nicht.
Hinzu kommt, dass sich die natürlichen Vielstoffgemische ätherischer Öle ganz anders verhalten, als die isolierten Monosubstanzen, aus denen sie sich zusammensetzen: Das Ganze ist bekanntlich mehr als die Summe der Einzelteile. Die Monosubstanzen sind in aller Regel deutlich agressiver als die entsprechenden Anteile in den natürlichen Mischungen.
Luftgetragene Substanzen und inhalative Stoffe können Reizungen verursachen. Das ist bei bestimmten Chemikalien der Fall, ich kenne aber kein ätherisches Öl, was ich für die Raumbeduftung einsetze, das zu Reizungen führt. Was aber auch eine Frage der Konzentration ist. Es soll durchaus vorkommen, dass eine Raumbeduftung zu Kopfschmerzen führt. Das ist aber ein typischer Anfängerfehler mit einer totalen Überdosierung – und das meist noch im Kombination mit einer Duftlampe: Hier entstehen zusätzlich Verbrennungsprodukte, die oft die eigentlichen Verursacher der Beschwerden sind. Eine fachgerechte Raumbeduftung verwendet aber keine Duftlampen.
Ätherische Öle können sicherlich auch oxidieren. Aber: alle Studien, die vor den Folgen warnen, haben die Untersuchungen mit gnadenlos verdorbenen ätherischen Ölen durchgeführt, wie sie kein normaler Mensch verwenden würde. Jeder, der eine einigermaßen intakte Nase hat, hätte diese Öle längst entsorgt.
Professor Wabner hat diese Problematik übrigens sehr eingehend am Beispiel Teebaumöl untersucht, da dies sehr leicht oxidiert. Und: Er hat komplett Entwarnung geben können – solange halbwegs sorgfältig das Mindesthaltbarkeitsdatum der Öle beachtet wird.
Bitte bedenken: Jedes reife Obst oder Gemüse gibt mehr Oxidationsprodukte in die Luft ab als eine fachgerechte Raumbeduftung.
Kurz und gut: natürliche ätherische Öle (es gibt auch synthetische ätherische Öle) sind sicherlich nicht immer harmlos. Die problematischen Öle werden aber in der Raumbeduftung nicht eingesetzt oder zumindest nicht in Konzentrationen, wo sie zu Problemen führen können. Darüber muss man natürlich Bescheid wissen. Das ist aber in anderen alltäglichen Bereichen genauso: Man muss wissen, dass man Kartoffeln kochen muss, bevor man sie essen kann, man muss wissen, dass man mit Kochsalz auch jemanden vergiften kann, wenn man zuviel davon nimmt.
@Juliane und Astrid:
Ich kann Euch beruhigen: Es handelt sich weder um Gießen, noch um die armen Bredstedter
Letztere sind aber ein Grund für mich, hier keine Namen zu nennen. Es hat sich schließlich schnell herumgesprochen, was hier für ein Popanz um die Fachkliniken Nordfriesland aufgebaut wurde. Und es hat sich offenbar – sonst würdet Ihr die Fragen ja nicht stellen – leider noch nicht in diesem Forum herumgesprochen – dass es wirklich nur ein Popanz war. Eigentlich sollte doch auch hier bekannt sein, dass die ganze Geschichte nur auf einem kleinen Missverständnis beruhte, das längst geklärt ist. Aber gegen Gerüchteköche und Verschwörungstheoretiker ist eben kein Kraut gewachsen…
Inhaltlich kann ich aber gern auf die Fragen antworten: es handelt sich bei mir um psychiatrische und psychotherapeutische Kliniken, die meist an allgemeine Krankenhäuser angeschlossen sind. Teilweise haben sie auch einen Tageskliniksbereich. Die Abteilungen bzw. Stationen sind in erster Linie: Sucht, Depression, Gerontopsychiatrie und Ambulanz.
Einiges dazu lässt sich auch im neuen Buch “Aromatherapie” von Professor Wabner nachlesen. Es ist gerade bei Urban & Fischer erschienen (Elsevier-Gruppe).
Um bei Dietrich Wabner zu bleiben: ich kenne ihn recht gut, allerdings mehr auf fachlicher, denn auf persönlicher Ebene. Ich schätze ihn sehr, muss aber auch sagen, dass er manchmal zu ironischen Übertreibungen neigt. Hierzu zählt sicher auch die Aussage mit dem highmachenden Neroli. Der Hintergrund für seine Äußerung: Besonders die Zitrusdüfte haben große Ähnlichkeit mit Pheromonen, für die wir Rezeptoren besitzen. Die Pheromone steuern nicht nur unsere Partnerwahl oder das Sexualleben, sondern ganz allgemein unser Sozialverhalten und unsere Stimmung. Die ätherischen Öle von Grapefruit und Neroli sind da besonders wirksam. Da Neroli aber auch ein sehr teures Öl ist, wird es zwangsläufig sehr sparsam eingesetzt. Nur Professor Wabner, der ja auch einen Handel mit den ätherischen Ölen betreibt, und damit sozusagen an der Quelle sitzt, hat soviel davon, dass es ihn (im übertragenene Sinne bitteschön!) high machen könnte. Neroli ist wirklich ein ganz toller Duft – auch ich bin süchtig danach
Professor Hatt ist mir ebenfalls sehr gut bekannt. Er hat übrigens auch gerade ein neues Buch herausgebracht, was sehr lesenswert ist: “Das Maiglöckchen-Phänomen”, erschienen im Piper-Verlag. Hanns Hatt hat allerdings ein Problem: Jede und jeder zitiert ihn mit passenden und unpassenden Zitaten. So auch im oben genannten Artikel bei nansenundpiccard.de. Das oben genannte Zitat ist übrigens nicht falsch: Ein großes Problem bei den ätherischen Ölen ist die Panscherei. Da ist es nicht anders wie beim Wein: Man sollte seinem Anbieter, wie seinem Winzer, vertrauen können. Alle seriösen Anbieter, die ich kenne, lassen regelmäßig umfangreiche Analysen der Öle durchführen.
Was man bei dem Hatt’schen Zitat aber auch wieder berücksichtigen muss: es gilt nur für KONTAKT-Allergien, nicht für die Raumbeduftung.
Immerhin lässt sich aus dem Zitat auch ein Tip für die Weihnachtszeit ableiten: Kaufe Deine ätherischen Öle nicht aus dubioser Quelle auf dem Weihnachtsmarkt, sondern bei einem entsprechend qualifizierten Naturwarenladen oder einer entsprechend qualifizierten Apotheke (das ist nicht jede!) oder direkt von den seriösen Herstellern wie z.B. Primavera, Neumond, Taoasis, WADI, Farfalla (um nur die wichtigsten zu nennen).
So, und ich werde mich jetzt – zusammen mit meiner Frau – erst einmal den Aromen und Duftstoffen eines wunderbaren pfälzer blauen Spätburgunders widmen.
Rosenwasser
Guten Morgen Rosenwasser,
Du hast es gut, Spätburgunder aus der Pfalz.
Ich erzähl Dir eine Geschichte. Kein Weihnachts-
märchen. Als junger Mensch konnte ich Bäume
ausreißen und Nächte durchzechen. Schlecht
ging es mir nur in der Weihnachtszeit. Aber
wer denkt schon darüber nach. Später, als
ich schon lange im Beruf stand, hatte ich
des öfteren Phasen mit Kopfschmerzen, leichter
Übelkeit, Schwindel, Schwäche. Aber wer denkt
da schon drüber nach, man denkt an Stress. Damit
kann man doch alles erklären. Dann habe beruflich
etabliert und im mittleren Alter neue
Büroräume bezogen in einem Neubau mit neuer
Möblierung. Und dort habe ich meine Arbeitsfähigkeit
verloren. Es hat lange gedauert, bis ich die
richtige Diagnose, nämlich MCS, erhalten habe
und letztlich war es Zufall, dass ich an einen
Arzt geraten bin, der mich zu einem ausgebildeten
Umweltarzt geschickt hat. Nach der Diagnose habe ich mein
Lebensumfeld auf Chemikalien und duftfrei umge-
stellt. Damit habe ich schnell Besserung erzielt.
Die Krankheitssymptome traten erst wieder in der
Weihnachtszeit auf. Meine Frau hatte wie immer
schon Anfang Dezember angefangen mit der Weihnachts-
bäckerei. Zimtsterne, Vanillekipferl, Punschgebäck.
Alles was man halt so bäckt in der Zeit. Und
einen Adventskranz und den Baum aufgestellt. Und wieder
hat es drei Jahre gedauert, bis ich gemerkt habe,
was die Auslöser der Gesundheitsverschlechterung
waren. Das Gebäck nämlich, dass überall seinen
Duft verbreitet hat. Und die Tannennadeln. Du siehst,
Rosenwasser, es braucht
keine hohen Konzentrationen, um Krankheitssymptome
auszulösen. Jetzt wirst Du vielleicht einwenden,
dass das passiert, weil die Aromen gebacken wurden.
Nein es passiert auch, wenn man einen Tannenbaum
in der Wohnung aufstellt oder einen Adventskranz.
Und auch dann, wenn der Baum aus Biolandanbau ist
und niemand die Nadeln kokelt. Ich kann es ver-
stehen, dass die Deine Öle verteidigst. Es ist Dein
Job und Du lebst davon. Trotzdem muss ich Dir sagen,
dass Raumbeduftung auch mit Deinen Ölen nicht
gesund ist. Die Luft gehört allen Menschen und
beduften sollten die Menschen nur zu Hause.
Als Patient, Kunde oder Schüler müssen die Menschen
ein Recht auf unbeduftete Atemluft haben. Ich
empfehle Dir hier nachzulesen im Blog.
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/30/umweltkrankheiten-gaba-rezeptor-und-seine-wirkungen-auf-den-koerper-beachten/
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/12/11/chemical-sensitivity-mcs-substanzen-die-die-vanilloidrezeptorgruppe-aktivieren-koennen/
Du würdest sicher auch nicht wollen, dass Dein
Kind im Krankenhaus oder der Schule mit einem
Öl beduftet wird, das Du nicht selbst ausgesucht
hast.
Frohes Weihnachten
Franz
Hallo Rosenwasser,
das Lesen der Studien, die meinem Artikel oben zugrunde liegen, wäre wirklich aufschlussreich für Dich. Es ist dort die Rede von Reinsubstanzen und nicht von Gemischen. Ohne dieses Hintergrundwissen reden wir Beiden weiter aneinander vorbei.
Im Übrigen berichtete mir mein HNO Arzt, damals Leiter einer Landes KV, über einen Todesfall einer jungen Frau, die ökologisches Nelkenöl in einer Aromalampe (sachgemäß) verwendet hatte.
Natürliche Öle sind grundsätzlich nicht blind als harmlos einzustufen, nur weil sie natürlich sind.
Grüsse,
Silvia
Liebe Silvia, lieber Franz,
nachdem ich mit meiner Familie die Weihnachtstage in einer Gegend verbracht habe, die völlig internet- und handyfrei ist (ja, so etwas gibt’s in Deutschland noch – und ist sehr erholsam!), möchte ich Euch antworten:
@Silvia:
Wo bitteschön habe ich behauptet, dass natürliche ätherische Öle “blind als harmlos einzustufen” sind? Ich möchte Dich bitten, so fair zu bleiben, mir hier nicht Aussagen unterzuschieben, die ich weder so gesagt, noch so gemeint habe. Natürlich ist die Natur nicht immer harmlos. Aber: wir haben im Laufe der Menschheitsgeschichte gelernt, mit ihr umzugehen. Und es gibt kaum etwas, worüber soviel Erfahrungswissen besteht, wie über die natürlichen ätherischen Öle.
Die obigen Studien sind mir bekannt. Ich bin ja in meinen Beiträgen darauf eingegangen. Auch auf den Unterschied zwischen isolierten Duftstoffen und natürlichen Gemischen. Kannst Du mir konkret sagen, wo ich da etwas falsches gesagt haben sollte?
Ich habe intensiven Kontakt zu den Gift-Informationszentralen in Deutschland. Dort hätte der von Dir genannte Todesfall gemeldet sein müssen. Ist er aber nicht. Überhaupt ist dort kein einziger Todesfall bekannt, der ursächlich auf natürliche ätherische Öle zurückgeht. Was aber auch nicht verwunderlich ist: Geruch und Geschmack sind so intensiv, dass es nicht möglich ist, letale Dosen zu schlucken.
Fast alle bekannten schweren Vergiftungen mit “ätherischen Ölen” gehen auf parfümierte Lampenöle zurück, also auf Mischungen von Petroleum, flüssigem Paraffin und ähnlichen Erdöl-Abkömmlingen. Ein weiterer Unfall passierte mit einer Pferde-Kamphersalbe, mit der eine Mutter ihrem Kleinkind – trotz verzweifeltem Gebrüll – eine Erkältung austreiben wollte. Auch hierbei handelte es sich nicht um ein natürliches ätherisches Öl, sondern um isoliertes, synthetisches Kampferöl.
Ich würde mich daher freuen, wenn Du mir zu dem Todesfall mit Nelkenöl “Butter bei die Fische” bringen könntest.
@Franz:
Die Luft gehört uns allen – da gebe ich Dir völlig recht. Nur: wo gibt es unbeduftete Luft? Wie ich schon geschrieben hatte: reine Luft gibt es nirgends.
Im Gegenteil: es gibt ja mittlerweile zahlreiche Hinweise darauf, dass “reine” Luft, also Luft, die mit großem technischen Aufwand gereinigt wurde, auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen führt. Wir sind sozusagen auf einen bestimmten Gehalt an natürlichen ätherischen Ölen angewiesen, um unsere volle körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Ich verweise hier nur auf die Studien von Kempski et al., Hatt et al., Laska & Eidt, Traldi et al. und Flamm et al.
Hierfür gibt es auch eine Erklärung: Bekanntermaßen besteht unser Körper aus deutlich mehr nicht-menschlichen Zellen, als aus menschlichen. Nämlich überwiegend aus Bakterien und Pilzen. Wie sind ein großes, buntes Biotop. Genauso ist unser Körper auf Botenstoffe von außen angewiesen. Ohne diese verliert er einen Großteil seiner Orientierung. In unser meist sehr künstlichen Umwelt fehlen dieses Botenstoffe. Die natürlichen Regelkreise mit unserer Umgebung sind gestört. Das Resultat: wir fühlen uns unwohl. Eine Raumbeduftung mit natürlichen ätherischen Ölen kann diesen Mangel zumindest teilweise ausgleichen.
Ein Beispiel in diesem Zusammenhang: Befragt man Passanten in großen Räumen wie z.B. Messen, Einkaufszentren etc. wo die Luft als “reiner” wahrgenommen wird, in beduftetem oder in unbeduftetem Zustand, fällt mit allergrößter Mehrheit die Wahl auf die bedufteten Räume. Das funktioniert aber nur mit natürlichen Duftstoffen, nicht mit synthetischen.
Das hat natürlich wenig mit Beduftung rein zu Marketingzwecken zu tun. Und man muss sehr umsichtig und mit viel Erfahrung vorgehen.
Das Problem ist, soweit ich es sehe, die Unmenge an künstlichen Duft- und Aromastoffen, der wir alle ausgesetzt sind. Diese Stoffe sind wir nicht gewöhnt – und angesicht der riesigen Masse ist es kein Wunder, das wir damit physisch und psychisch überfordert sind. Wir machen in den Sommerferien Riechkurse für Kinder. Kaum eines der Kinder würde einen Jogurth mit natürlichem Geschmack einem von Nestlé und Co. vorziehen. Kaum eines der Kinder kann auch nur eine Handvoll von natürlichen Düften richtig zuordnen. Überall in den Wohnungen stehen “Lufterfrischer”, deren penetranter Kunstgeruch mittlerweile als “natürlich” empfunden wird.
Ich denke, hier muss man ansetzen, wenn man die Zunahme an Allergien und Stoffempfindlichkeiten eindämmen müsste. Aber leider vertrauen die Herren in BUA und BfR eher auf die Kurzzeit-Tierversuche der Duftstoffindustrie, als auf das bestehende Erfahrungswissen: “Alles, was nicht standardisierbar ist, ist schlecht”. Dieser Kontrollzwang stellt aber letzlich die Scheuklappen dar, die die Sicht auf die eigentlichen Probleme verdecken.
Die GABA-Rezeptor- und Vanilloid-Rezeptorstudien sind bekannt. Die Wissenschaftler, die sich mit der Physiologie des Riechens beschäftigen, arbeiten ja alle an ähnlichen Fragen. Dass Duftstoffe zu physischen und psychischen Reaktionen führen, habe ich ja selbst oben beschrieben. Die meisten Effekte sind ja bereits jahrhunderte- und jahrtausendealtes Erfahrungswissen. Die genauen Mechanismen sind ja aber bei Weitem noch nicht geklärt.
Aber auch ich stimme zu, dass wir vor Lösungsmitteldämpfen und anderen auch in kleinen Mengen giftigen Stoffen geschützt werden müssen. Ich möchte mit meinem Beitrag aber auch zeigen, dass man nicht alle Stoffe, die sich in unserer Atemluft befinden, über einen Kamm scheren kann.
Ich wünsche Euch ein glückliches neues Jahr 2009!
Rosenwasser
Hallo Rosenwasser,
es sieht aus, als würden wir immer noch aneinander vorbeireden.
Im Artikel von mir geht es um Studien die festgestellt haben, dass bestimmte ätherische Öle durch Luftkontakt zum Allergen werden (Autoxidation).
Dürfte ich von Dir erfahren, seit wann Giftnotrufzentralen Daten an Privatpersonen herausgeben dürfen?
Ansonsten, ich habe keine Zweifel an der Kredibilität des Arztes und daran, dass Nelkenöl verdampft ein Problem darstellen kann. Nelkenöl ist neurotoxisch und kann bei neurologisch erkrankten Personen, wie bspw. durch neurotoxische Nervengifte (OP Pestizide, etc.) geschädigte Personen zu erheblichen Problemen führen.
Grüsse,
Silvia
Guten Morgen Rosenwasser,
mir scheint, Du möchtest das Problem, dass auch Deine
verwendeten Duftstoffe mit sich bringen, nicht zur
Kenntnis nehmen. Deine Argumente beziehen sich nicht
auf die hier vorgetragenen Sachverhalte und sie gewinnen
auch nicht dadurch an Aussagekraft, dass Du sie immer
Dich im Kreis drehend wiederholst.
Versuchen wir die Sache auf den Punkt zu bringen:
Antworte doch einfach mal auf eine konkrete Frage.
Gesetzt der Fall, Du hättest ein Kind, würdest Du es
in der Geburtsklinik oder in der Schule mit nicht
von Dir ausgesuchten ätherischen Ölen beduften lassen?
Gruß Franz
Rosenwasser, Rosenwasser,
jetzt hätten Sie doch wirklich Gelegenheit gehabt, aufzuklären “dass die ganze Geschichte nur auf einem kleinen Missverständnis beruhte” und wenn Sie denn ein Rosenkavalier
wären, die von Ihnen hier so bedauerte nordfriesische Fachklinik bzw. deren Mitarbeiterin Frau Dr. Bauer vor den Gerüchteköchen und Verschwörungstheoretikern zu schützen.
Allein, Rosenwasser, wie mir scheint, wollen Sie das gar nicht. Wie ist es sonst zu
erklären, dass Sie den Stein des Anstoßes immer noch in Forum Essenzia herumliegen
lassen?
Zur Sache, Rosenwasser:
Am 25. Juni 2008 fand ich in Forum Essenzia die Aussage
“Zu meiner Überraschung erzählte mir Dr. Bauer im persönlichen Gespräch, dass in der Fachklinik MCS-Patienten mit ätherischen Ölen erfolgreich gegen Depressionenbehandelt werden…..”
http://209.85.135.104/search?q=cache:MtAJC91oexQJ:www.forum-essenzia.de/wissenswertes/080305daab.pdf+uba+mcs&hl=de&ct=clnk&cd=40&gl=de
Dazu habe ich in CSN Forum einen Strang eröffnet.
Am 3. Juli 2008 hat sich Frau Dr. Bauer, wie man der CSN Mitgliederliste entnehmen
kann, sich bei CSN Forum angemeldet.
Frau Dr. Bauer hat sich seinerzeit weder hier im Forum zu Wort gemeldet noch sich
an CSN direkt gewendet. Stattdessen hat Frau Dr. Bauer Ende August 2008 eine
Stellungnahme auf der Internetseite http://www.umwelterkrankte.de/ veröffentlichen
lassen. Dort heißt es:
“Dies war sicher auf der Tagung des DAAD im Januar diesen Jahres in Berlin zu dem Thema Duftstoffe. Natürlich habe ich nichts dergleichen gesagt. Die Urheberin dieser Botschaft hat wahrscheinlich nicht richtig zugehört. In meinem Vortrag zum Thema Duftstoffe habe ich erwähnt, das es Studien aus den USA gibt, in denen Depressionen!! erfolgreich mit Zitrusölen behandelt wurden. Aber von MCS war in diesem Zusammenhang sicher nicht die Rede. In Bredstedt verwenden wir mit Sicherheit keine ätherischen Öle, im Gegenteil: die Verwendung ist im ganzen Haus untersagt. Es ist schon ein starkes Stück aus einem nicht verstandenen Stück eines Vortrages so eine Kampagne zu starten. An ein persönliches Gespräch mit einer “Juliane” kann ich mich ebenfalls nicht erinnern.”
Diese Stellungnahme steht immer noch.
Am 2. September 2008 berichtete eine Nutzerin in CSN Forum über eine Rückmail, die Sie von Frau Dr. Bauer auf Anfrage erhalten hatte:
“der Inhalt des von Ihnen zitierten Textes von Herrn Heitman (Forum-Essenzia), wir würden MCS mit etherischen Ölen behandeln oder wir würden Depressionen mit etherischen Ölen behandeln ist unwahr.
Da wir ein duftstoff-freies Krankenhaus sind und hochsensitive MCS-Patienten aufnehmen ist es einfach reiner Unsinn, wie jeder leicht nachvollziehen kann.
Ich habe bereits mit Herrn Heitmann Kontakt aufgenommen, die entsprechenden Passagen werden aus seinem Text gestrichen. Ich möchte Sie ebenfalls bitten, derartigen Unsinn nicht weiter zu verbreiten. Es wäre besser gewesen, mit uns Kontakt zwecks der Verifizierung derartiger obskurer Texte aufzunehmen, die zudem noch von der Seite der Duftstoff-Industrie stammen.”
http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=7442
Nun Rosenwasser, es ist doch schon sehr verwunderlich, dass Frau Dr. Bauer sich erstens nicht an CSN direkt wendet bzw. sich hier im Forum meldet, um ihre Richtigstellung
einzubringen.
Es ist auch sehr verwunderlich, dass Frau Dr. Bauer auf der Internetseite http://www.umwelterkrankte.de/ schreibt Zitat:
“An ein persönliches Gespräch mit einer “Juliane” kann ich mich ebenfalls nicht erinnern.”
obwohl sie weiss, dass sich mit Herrn Heitmann und nicht mit Juliane gesprochen hat.
Es ist auch sehr verwunderlich, dass sowohl der Verein für Umwelterkrankte e.V.
http://www.umwelterkrankte.de/ als auch die Fachkliniken Nordfriesland http://www.fklnf.de/fachkliniken-nordfriesland.html offenbar hinter dem Verhalten von Frau Dr. Bauer stehen.
Und schlusssendlich, Rosenwasser, da Sie bis heute den bewussten Satz von Frau Dr. Bauer auf der Seite von Forum Essenzia stehen haben, werden Sie mir sicher nachsehen,
dass ich keinen Grund sehe, meine Einträge im CSN Forum in Frage zu stellen.
Bilden Sie sich selbst eine Meinung, wer hier ein Gerüchtekoch ist.
Was Dietrich Wabner angeht, können Sie ihm ruhig glauben schenken. Er wird von Neroli
high. Na, er braucht es vielleicht. Wissen Sie, er hat an der TU München
Lehrstuhl für Anorganische und Analytische Chemie “Arbeitsgebiet: Reinigung von Abwässern aus Industrie und Deponien Oxidativer Abbau von refraktärem CSB mit Fentons Reagenz Kombiniertechemisch-biologische Abwasserbehandlung”. http://www.bayfor.org/de/geschaeftsbereiche/forschungsverbuende/welt-des-lebens/forrest/organisation.html,ma710 Aber ich gebe Ihnen natürlich recht, Wabner sitzt an der Quelle im wahrsten Sinn des Wortes. Aber bitte sehr, auch der Fakt, dass
Wabner bei U&B veröffentlicht, verändert nichts an dem Sachverhalt, dass er mit
gutgläubigen Schulleitern seine “Dufte Schule” vermarktet. Das Rosenwasser ist ein
unglaublicher Vorfall. Überlegen Sie mal, wenn die Pharmaindustrie Schulleiter
gewinnen würde, den Kids alltäglich eine Pille zwecks Verhaltensmodifikation zu verabreichen.
Ich habe mich früher Jahre lang mit ätherischen Ölen beschäftigt und selbstgemachte Naturparfüms, Naturkosmetik für den privaten Gebrauch hergestellt.
Ich weiß, dass echte Öle sehr teuer sind. Das persische Rosenöl von Duftleben kann unmöglich so günstig sein, auch dann nicht, wenn es direkt vom Hersteller bezogen ist, es sei denn es ist mit billigen Zusätzen gestreckt ( Geraniol, Linalool, Citronellol etc.). In diesem Fall ist es auch nicht mehr rein und es ist auch keine natur belassene Duftmischung mehr, sondern ein mit billigen isolierten ( zum Teil sogar synthetisch hergestellten) Duftstoffen verfälschter Duft.
Die von Rosenwasser zur Großraumbeduftung auf seinen Internet-Seiten angebotenen Mischungen enthalten problematische Substanzen, wie Nelke, Anis (Anethol ist hoch allergen), Zimt (Zimtaldehyd).
Außerdem sind nicht alle Zutaten deklariert (es steht dort bei den Inhaltsangaben der Mischungen: u. a.). Um welche anderen Substanzen es sich hierbei handelt, bleibt dem Kunden leider verborgen!
Ich habe nichts gegen natürliche Düfte in einer Konzentration, wie sie in der Natur vorkommt, doch hier geht es um Mischungen, die Substanzen enthalten, die bei Kindern, Allergikern und Kranken nichts zu suchen haben, auch nicht in niedrigeren Konzentrationen. Das steht außer Zweifel.
Ich möchte niemandem das Geschäft madig machen
, doch das sind leider unumstößliche Fakten, die genannt werden müssen.
Was Prof. Wabners Duftmischungen betrifft. Seine “Dufte Schule” enthält billige, isolierte Enzelteile ätherischer Öle, die eine nachgewiesene allergie-auslösende Wirkung haben. Die Mischung stinkt nach Krankenhaus(Desinfektionsmittel). Und der Gipfel: “Dufte Schule” enthält Coumarin ( einen Stoff, der für seine leberschädigende, phototoxische, stark alllergisierende Wirkung längst bekannt ist).
@ Rosenwasser
Eine Grundsatzfrage möchte ich vorab stellen: Wieso denkt IRGENDJEMAND, dass Raumluft in irgendeiner Weise manipuliert werden soll/darf? Dass Raumluft nicht allen die diese Luft atmen müssen zu gleichen Teilen gehört??
Ich persönlich habe die miesesten Erfahrungen mit “natürlichen” wie man heute so sagt, “Duftststoffen” gemacht, (mir fällt dazu eigentlich etwas anderes ein, meiner Nase und meinem ganzen Körper auch – da heisst es Stinkstoffe) die Reaktionen hier aufzuführen macht für Sie keinen Sinn.
Aber das ist einer der Gründe, warum ich eine Raumbeduftung generell als Vergewaltigung ansehe, denn es werden ja nicht die Menschen gefragt, ob sie jemand anderes soviel Freiheitsberaubung gestatten. Und auch nicht, ob sie jemand anderem erlauben ihren Körper zu schädigen, wozu ALLE Arten von Beduftung brauchbar sind.
Dann stellt sich noch die Frage, wer meint es sich anmassen zu dürfen, unsrer aller gemeinsame ATEMLUFT zu verpesten!
Wer sich in seinem eigenen Badezimmer oder seiner Wohnung (wenn es dann seine eigene ist – nicht eine Mietwohnung, die danach auch verpestet ist) bis obehin voll beduftet, mit viel oder wenig, der kann das tun, doch es ist nicht gestattet andere Menschen hier mit einzubeziehen GEGEN ihren Willen und OHNE ihr Wissen.
Raumbeduftung ist als Experiment am lebenden Menschen anzusehen, nicht mehr und nicht weniger.
Mir ist hinlänglich bekannt, dass meine Aussage bei bedufteten Menschen nicht bis zum Gehirn vordringen kann (es benebelt ja das Gehirn, deshalb wird es als Verkaufsstrategie eingesetzt!!), dennoch hab ich eine Meinung die ich auch vertrete und in meinem Hause und da wo ich hingehe, auch durchsetze. Überall wo das nicht respektiert wird (ist ja Mangel an Respekt vor anderen Individuen) bin ich nicht, KAUF ich nicht . Es gibt immer noch genug Einkaufsmöglichkeiten, die nicht stinken.
Und noch etwas: in ca 5-10 Jahren wird sich die “Duftstoffindustrie – natürliche und chemische) da befinden, wo heute die Tabakindustrie strampelt – es ist die gleiche Klasse an Problemverursachern. Und vor Jahren dachte niemand, dass sowas möglich wäre, eine so enorm mächtige Tabaklobby zu stürzen und der Gesundheit den Vorrang einzuräumen…
Ansonsten lassen Sie sich von mir nicht ihren bedufteten Wein vermiesen.
Sie haben sich hier nur auf ein Feld gewagt, das verteufelt viel Glatteis für Sie birgt.
Ich persönlich vertraue lieber Fakten anstatt mich vom Wirbel der Werbetrommel der Duftstoffindustrie beeindrucken zu lassen. Dazu zähle ich zum einen meine gesundheitlichen Symptome auf ätherische Öle und andere Duftstoffe und andererseits wissenschaftlich belegte unabhängige Forschungsergebnisse, wie in diesem Bericht ausgeführt.
Auf Lobeshymnen selbst vermarkteter Produkte, also Werbung in eigener Sache, gebe ich grundsätzlich nichts. Und noch etwas, Eigenlob hinterlässt bekannterweise nicht gerade die besten Düfte, dies nur als Tipp am Rande.
Die schwedischen Wissenschaftler haben bei der Aufklärung und der Umsetzung entsprechender konsequentem Handeln auf Grund ihrer wissenschaftlich fundierten Forschungsergebnisse in Sachen Duftstoffe, die Nase vorn. Nach meiner Meinung wird hier tatsächlich unabhängige Forschung betrieben, von der so manche deutsche Einrichtung weit entfernt zu sein scheint.
Dass ätherische Öle ein hohes Allergiepotential aufweisen, ist längst kein Geheimtipp mehr, auch wenn einige Interessenvertreter eifrig daran arbeiten, ätherische Öle als harmlos darzustellen um sie den Verbrauchern somit schmackhaft zu machen. Leider sprechen die Fakten eine anderes Sprache.
Warum es keine Raumbeduftung geben muss:
Ein alter Freund kam zu Besuch und stromerte durch das Haus. Nach einer Weile meinte er:
Jedes Haus hat seinen spezifischen Geruch, nur dieses Haus hat keinen Geruch. Es riecht neutral!!
Damit das Kompliment zu unserem Hausgeruch Bestand hat und wir auch auf die Funktionalität unserer Gehirnleistung achten, wird das auch so bleiben.
Liebe Silvia,
das mit dem “Aneinandervorbeireden” scheint tatsächlich so zu sein. Den Ball spiele ich aber gern zurück:
“Ätherische Öle können sicherlich auch oxidieren. Aber: alle Studien, die vor den Folgen warnen, haben die Untersuchungen mit gnadenlos verdorbenen ätherischen Ölen durchgeführt, wie sie kein normaler Mensch verwenden würde. Jeder, der eine einigermaßen intakte Nase hat, hätte diese Öle längst entsorgt.
Professor Wabner hat diese Problematik übrigens sehr eingehend am Beispiel Teebaumöl untersucht, da dies sehr leicht oxidiert. Und: Er hat komplett Entwarnung geben können – solange halbwegs sorgfältig das Mindesthaltbarkeitsdatum der Öle beachtet wird.
Bitte bedenken: Jedes reife Obst oder Gemüse gibt mehr Oxidationsprodukte in die Luft ab als eine fachgerechte Raumbeduftung.”
Das hatte ich in meinem vorvorletzten Beitrag bereits geschrieben. Ganz kurz zusammengefasst: Die Autooxidation bestreitet ja überhaupt keiner. Sie ist in der Praxis aber bei Weitem nicht so dramatisch, wie in den von Dir genannten Studien behautet wird. Und sie spielt nur dort eine Rolle, wo es um Kontaktallergien geht. Für die Raumbeduftung hat sie überhaupt keine Bedeutung.
Giftinformationszentrale: Auch hier kann ich mit Deiner Replik nicht viel anfangen. Ich vermute mal, Du spielst darauf ab, dass mir persönliche Daten ausgehändigt wurden. Das ist natürlich Quatsch. Es gibt öffentlich zugängliche Statistiken der GIZs, seit einiger Zeit wird auch eine Rubrik mit “ätherischen Ölen” geführt. Diesen Teil der Statistik habe ich mit den Leitern der GIZ diskutiert. Das steht auch jedem anderen frei.
Bemerkung dazu: unter “ätherischen Ölen” werden dort nicht nur die natürlichen ätherischen Öle in purer Form geführt, sondern alle Fälle, wo in irgendeiner Form der Begriff “ätherische Öle” fiel. Das sind eben auch parfümierte Lampenöle, Medikamente und “Duftöle” aus den dubiosesten Quellen. Wie gesagt, es sind auch unter dieser Subsumtion keine Todesfälle bekannt.
Deine Vorwürfe gegen das Nelkenöl kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Ich habe inzwischen recht weitgehend recherchiert, aber nichts vom dem, was Du schreibst, finden können. Nelkenöl ist unterhalb einer Dosierung von 0,5% gut verträglich und bei einer Raumbeduftung sowieso. Wie kommst Du da auf “neurotoxisch”? Das einzige, was ich in der Literatur gefunden habe, ist, dass es – innerlich eingenommen, z.B. in Kapseln (!) – etwas die Blutgerinnung hemmen kann.
Lieber Franz,
Deine Frage kann ich ganz klar mit “ja” beantworten – unter der Voraussetzung, dass die Beduftung von jemandem gemacht wird, der Ahnung von ätherischen Ölen hat. Das sind aber eine ganze Menge von Leuten, die Auswahl ist also groß.
Liebe Juliane,
ich will mich tatsächlich nicht zu dem ganzen Blödsinn äußern. Denn das ist es. Ein paar Eckpunkte hier nur für die anderen Leser des Blogs:
1. Ich habe beim Forum Essenzia nachgefragt. Die entsprechende Passage ist sofort nach der Anfrage von Frau Dr. Bauer herausgenommen worden.
Sie beruhte darauf, dass am Rande der DAAB-Tagung diskutiert wurde, dass einige Mediziner Parallelen bzw. Zusammenhänge zwischen Depressionen und MCS sehen und es daher auch Ansatzpunkte für eine Therapie unter Verwendung von ätherischen Ölen gibt.
2. Soweit mir bekannt ist, wurden und werden in der entspechenden Abteilung der Fachkliniken Nordfriesland keine ätherischen Öle eingesetzt.
Ansonsten kann ich hier nur empfehlen, doch einfach mal zum Telefonhörer zu greifen und Frau Dr. Bauer direkt zu fragen, oder mal Urlaub in Schleswig-Hostein zu machen und sich die Kliniken selbst anzuschauen – anstatt hier die wildesten Spekulationen in die Welt zu setzen.
Liebe Maria Magdalena,
darf ich Dich darauf aufmerksam machen, dass Deine Äußerungen einfach nur – auf die ganz billige Tour – geschäftsschädigend sind. Sie sind ganz einfach Rufmord. Was sie nicht sind: von irgendeiner Form von Fakten getrübt.
“Was Prof. Wabners Duftmischungen betrifft. Seine “Dufte Schule†enthält billige, isolierte Enzelteile ätherischer Öle, die eine nachgewiesene allergie-auslösende Wirkung haben. Die Mischung stinkt nach Krankenhaus(Desinfektionsmittel). Und der Gipfel: “Dufte Schule†enthält Coumarin ( einen Stoff, der für seine leberschädigende, phototoxische, stark alllergisierende Wirkung längst bekannt ist).”
So einen Schwachsinn (sorry, anders kann man das nicht nennen), habe ich lange nicht mehr gelesen. Wo bitte, hast Du diese “Fakten” her?
Liebe Yol, lieber Analytiker,
Ihr habt meine Beiträge anscheinend nur sehr oberflächlich gelesen, wolltet vielleicht auch gar nicht? Nur ganz kurz dazu: ich bin sicherlich nicht “die Duftstoffindustrie”. Ganz im Gegenteil. Ich denke, die Grenzlinie geht aus meinen Beiträgen auch eindeutig hervor.
Insgesamt wächst bei mir der Eindruck, als geht es vielen Teilnehmern des Blogs nur darum, bestehende Feindbilder aufrechtzuerhalten. Damit verbaut Ihr Euch aber selbst ein besseres Verständnis Eurer Probleme. Auch wenn z.B. nicht alles von dem, was Prof. Pall veröffentlicht hat, falsch ist, so sind seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen mit ziemliche Sicherheit zu kurz gesprungen. Ganz so einfach ist es nicht.
Ich habe ganz sicher auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Aber ich kenne den Wissenschaftsbetrieb recht gut und ich kenne mich mit Biologie und Medizin ganz gut aus. Gerade auch mit chronischen Krankheiten, zu denen ich auch MCS zählen würde.
Dass es mir nicht gelingt, hier jemanden zu missionieren, war mir klar – das hatte ich daher auch gar nicht vor. Mir ging es darum, ein paar ganz offenbar bestehende festgefahrene Denkstrukturen etwas anzukratzen. Das tut eigentlich jedem gut, der weiter kommen will.
Einen guten Rutsch wünscht
Rosenwasser
Hallo Rosenwasser,
lies doch wirklich die Studien. Es handelte sich nicht um umgekippte uralte ätherische Öle, sondern um ätherische Öle, die man ein paar Stunden (Siehe Studie da stehen die genauen Zeiten) Luft ausgesetzt hatte. Am Studiendesign ist nichts zu rütteln, an den Fakten auch nicht.
Guten Rutsch Rosenwasser,
Silvia
Liebe Silvia,
ich werde mich hinsichtlich der der Oxidationsstudie nächste Woche mal mit Prof. Schnuch vom IVDK in Verbindung setzen. Hast Du die Studie, eventuell als PDF und kannst sie mir zuschicken?
Grüße,
Volkmar
Rosenwasser, Du wirst nervös und beleidigend. So etwas tritt ein, wenn einem die Argumente ausgehen.
Es ist mir vollkommen egal, wessen Geschäfte meine Worte schädigen. Geschäfte interessieren mich nicht. Mir geht es nur um die Wahrheit und um die Gesundheit von zahlreichen Menschen, die der Profitgier geopfert wird.
Das ist mein Recht auf freie Meinungsäußerung. Basta!
Die Inhaltsstoffe von Wabners Mischung “Dufte Schule” sind auf der Verpackung, wie gesetzlich vorgeschrieben, angegeben.
Arrivederci, Rosenwasser.
Übrigens, Rosenwasser, kratz doch einmal zur Abwechslung auch ein bißchen an Dir. Das würde Dir vielleicht gut tun und weiterhelfen.
@ An die, die das geschriebene Wort zu unterpretieren verstehen.
Die “Diskussion” zwischen Rosenwasser und Menschen, die MCS-bedingt am eigenen Leib die Reaktionen ätherischer Öle zwangsläufig austesten müssen, ist auf den Stand der Dinge gekommen, die psychologisch nachzuvollziehen sind.
Rosenwasser versteht etwas von Raumbeduftung und wir verstehen etwas von der Schädigung davon an uns.
Das sind zwei Welten die nicht zusammen passen, auf der momentanen Basis auf nicht passen können. Rosenwasser kann nicht nachvollziehen, dass es Dinge gibt, die er so nie verstehen kann. Mit so wenig Kenntnis der Materie ist das unmöglich.
Doch warum dann eigentlich diese Verteidigungsstrategie? Jeder von uns wird persönlich angesprochen um auf die “richtige” Linie gebracht zu werden, damit wir doch endlich einsehen sollten, dass das was unsere Körper uns spüren lassen beim Einatmen der noch so ausgeklügelsten, noch so fachmannisch durchgeführten Raumbeduftung nicht das sein kann/soll, was unsere Körper unmissverständlich kundtun.
Ansonsten vertrete ich die Meinung, dass wenn jemand sich genötigt sieht sich zu verteidigen er aus auch (zumindest aus seiner Sicht) nötig hat.
Es sind schon viele vorbeigezogen die uns belehren wollten, dass die körperlichen Reaktionen, die uns “DuftSTOFFE” (ich betone hier wirklich STOFFE!) etwas ganz anderes sind, als das was wir empfinden. Und es werden noch sehr viele vorbeiziehen, die nicht begreifen, nicht begreifen wollen oder können, egal aus welchen Gründen auch immer.
Was uns langsam aber sicher beginnt zu langweilen ist das vehemente Bemühen, uns beständig von einer längst statisch gewordenen Lehrmeinung überzeugen zu wollen, obwohl WIR ES SELBER SIND, die die Schäden tagtäglich körperlich zu verkraften haben. Wir haben es doch wirklich nicht nötig uns für eine von der Umwelt verursachten Krankheit auch noch zu verteidigen gegen jeden und alles.
Eigentlich stelle ich mir vor jeder Handlung eine grundsätzliche Frage:
Macht das was ich tue oder tun soll/will/muss für mich oder sonst jemanden einen SINN? Wenn ich ja sagen kann, dann handele ich.
Wenn ich nein sagen muss, ziehe ich es vor nicht zu tun…
Ein gutes neues Jahr zusammen!
u.a. @Maria Magdalena:
Ich werde nicht nervös, ich habe mich geärgert – und ich denke, zu recht. Verleumdung ist nämlich nicht durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt. Es geht nicht, dass Du etwas als “unumstößliche Fakten” hinstellst, was keine sind. Aber ganz offensichtlich macht es Dir Spaß, andere Leute in die Pfanne zu hauen – auf eine Art, gegen die man sich kaum wehren kann, weil diese “Fakten” nämlich eine sehr lange Halbwertszeit im Netz haben.
Und mich und die Firma Taoasis, die die Duftmischung “Dufte Schule” herstellt, ungerechtfertigterweise als Panscher zu denunzieren, ist nun mal schlicht und einfach Verleumdung.
Hierzu nur noch zwei Bemerkungen, für die, die es vielleicht doch interessiert: Es ist gesetzliche Vorschrift (Kosmetikverordnung), bestimmte Inhaltsstoffe von Duftmischungen separat zu deklarieren, auch wenn sie Bestandteil von natürlichen ätherischen Ölen sind. Nichts anderes macht die Firma Taoasis. Das sieht dann fälschlicherweise so aus, als ob diese Stoffe der Mischung zusätzlich hinzugefügt wurden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihr hier diese Verordnung nicht kennt?!
Die schädigende Wirkung von Coumarin wurde bei Versuchen mit Hunden und Ratten festgestellt. Hier gilt aber das gleiche wie schon früher bei Limonen und Eugenol: Menschen haben einen anderen Stoffwechsel. Die Sau, die da vor ein paar Jahren mal wieder durchs Dorf getrieben wurde, hat sich auch hier längst als “Ente” entpuppt. Aber wenn solche “unumstößlichen Fakten” erst einmal im Internet stehen, und durch solche Plattformen wie dieser multipliziert werden, gelten sie leider irgendwann als “Wahrheit”.
u.a. @Juliane:
Zu Prof. Wabner: Es ist kein Geheimnis, dass er u.a. eine (außerplanmäßige) Professur für Chemie an der TU München hat. Ist es ein Nachteil, dass sich jemand, der sich intensiv mit ätherischen Ölen befasst, auch ausgezeichnet mit Chemie auskennt? Wer mehr über Wabner wissen möchte, kann das hier nachlesen:
http://www.elsevier.de/cs/Satellite/1216286716649?p_articleid=1219966444569&p_ph=0
Dass Wabner ganz sicher kein unkritisches Verhältnis zu Duftstoffen hat, kann man auch aus anderen Quellen ersehen, z.B. bei Ökotest:
http://www.oekotest.de/payment/oekotest/000/5448.pdf
Das Projekt “Dufte Schule” läuft jetzt schon seit einigen Jahren – und zwar unter wissenschaftlicher Begleitung. Es wird dort niemand ohne Einwilligung beduftet. Die Schüler repräsentieren den allgemeinen Durchschnitt, einschließlich Allergikern, Asthmatikern, Neurodermitikern, Kindern mit Diabetes, Zucker etc.. Es gab auch hier noch keinen einzigen Fall, wo eine Allergie ausgelöst wurde oder andere Unverträglichkeitsreaktionen auftraten.
Das wird übrigens untermauert von anderen Untersuchungen, z.B. über die normale Schadstoffbelastung in Schulen, also ohne Beduftung. Diese Schadstoffbelastung, die von den Gebäuden, der Möbelierung, den Reinigungsmitteln und von den Schülern selbst (!) ausgeht, kann durchaus ein Problem sein. Die Beduftung ist es sicherlich nicht.
Zum Schluss: ich verteidige mich hier nicht, das brauche ich auch gar nicht. Ich will hier auch niemanden “auf Linie bringen”. Warum diese Befürchtung?
Wenn Ihr aber das Thema “natürliche Duftstoffe” öffentlich ansprecht, und das in einer Art und Weise, die ich für stark fehlerhaft halte, dann halte ich es für mein gutes Recht der freien Meinungsäußerung (!), meine Sicht der Dinge darzustellen.
Ich habe hier von Anfang an mit offenen Karten gespielt und meine Identität nicht versteckt. Dafür erwarte ich aber auch ein Mindestmaß an Fairness. Das ist, glaube ich, nicht zuviel verlangt.
Und ich hatte natürlich auch gehofft, dass hier über ein paar meiner Argumente diskutiert wird. Dazu gehört u.a., dass “reine Luft” eine Illusion ist. Dazu gehört, dass die Düfte der ätherische Öle auch beim Menschen eine wichtige Funktion erfüllen und daher eine Raumbeduftung sinnvoll sein kann (Was ja noch lange nicht heißt, dass sie immer sinnvoll ist).
Dazu gehört, dass es einen Unterschied zwischen Kontaktallergien und inhalativen Allergien gibt. Dazu gehört, dass mit Abstand die meisten Duftstoffe, mit denen wir zu tun haben, künstliche oder künstlich isolierte Stoffe sind.
Grüße,
Volkmar (alias Rosenwasser)
Yol, scheinbar werden unsere Lese- und Denkfähigkeiten fehlinterpretiert. Egal, die Hauptsache wir haben den Text verstanden. Allen Zweifler rate ich, sich den Blog nochmals intensiv und bedächtig durchzulesen.
Ein glückliches und gesundes und hoffentlich duftstofffreies Neues Jahr wünscht Euch
Euer Analytiker
@ Analytiker
Was eigentlich interpretiert wird ist fraglich. Was anvisiert ist auch.
Eigentlich ist genug geschrieben worden um einiges herauszufinden.
Was mich betrifft ist eins klar: Es gibt tatsächlich kein Mittel mein festgefügtes Selbstwertgefühl anzukratzen. Demgemäss ist es auch nicht möglich mein Denkschema zu beeinflussen und noch weniger es zu manipulieren. Noch unwahrscheinlicher ist es dass ich alles fresse was man mir vorsetzt, nur damit ich endlich das Maul gestopft habe und somit brav still sein werde.
Ansonsten bin ich der Meinung dass dem Menschen die Wahrheit zumutbar ist. Wer diese Zumutung nicht ertragen kann, ja der hat ein Problem das nur von innen heraus gelöst werden kann. Von aussen kann es nicht gelöst werden, weil die Ursache nicht von aussen kommt.
Danke für das duftstofffreie neue Jahr, das gleiche für alle.
Hallo Rosenwasser,
bei den Ölen die Du für die Schulen und sonst so zur Raumbeduftung einsetzt, handelt es sich dabei um Öle die durch Extraktion mittels Wasserdampf gewonnen wurden oder mittels chemische Extraktion?
Gruß,
Stables
Hallo Stables,
ich selbst bedufte gar keine Schulen (aus dem einfachen Grund, weil ich niemanden habe, der mir das bezahlt
. Aber zu Deiner eigentliche Frage: Natürliche ätherische Öle im strengen Sinne (nach der ISO-Norm) dürfen nur per Wasserdampfdestillation hergestellt werden. Aber in etwas erweitertem Sinne werden auch Alkoholextrakte dazu gezählt, z.B. aus Vanilleschoten, Zimtrinde (Ceylon und Cassia), Tonkabohnen, Benzoe Siam, Kakaobohnen, Kaffeebohnen und ähnliche. Eine Alkoholextraktion fällt bei mir nicht unter “chemische Extraktion”. Unter “chemischer Extraktion” verstehe ich z.B. eine Extraktion per Hexan oder ähnlichen Lösungmitteln, die hinterher wieder aus den Lösungen herausgeholt werden müssen. Ich verwende ausschließlich per Wasserdampfdestillation und per Alkoholextraktion hergestellte ätherische Öle.
Die per chemischem Lösungsmittel extrahierten Duftstoffe bezeichnet man übrigens meist als “Absolues”. Am bekanntesten ist das Rosenabsolue, das z.B. zur Parfümherstellung eingesetzt wird.
In der (echten) Naturkosmetik (und bei mir) werden aber keine Absolues verwendet, da eben noch (wenn auch nur kleinste) Reste der chemischen Lösungsmittel enthalten sein können.
Grüße,
Rosenwasser
Nachtrag zu meinem Beitrag vom 01.01.09, und zwar zum Thema Cumarin. Hier eine Studie aus jüngster Zeit (Loew D, Koch E: Cumarine – Differenzierte Risikobetrachtung mit dem Beispiel eines pflanzlichen Arzneimittels, Zeitschrift für Phytotherapie 2008; 29: 28–36):
http://www.duftleben.de/Infos/Cumarine-Risikobetrachtung.pdf
Die Versuche mit Ratten und Hunden wurden mit synthetischem (und isoliertem Cumarin) durchgeführt. Cumarin in Nahrungmitteln (z.B. in den berühmten Zimtsternen) und in natürlichen ätherischen Ölen ist harmlos. Voraussetzung ist natürlich wie immer, dass man es nicht übertreibt. Sich mit Zimsternen umbringen zu wollen (wenn man nicht gegen Zimt oder andere enthaltene Gewürze allergisch ist), wäre ziemlich mühsam…
An Zimtsternen zu schnuppern, löst auch bei einschlägigen Allergikern keine allergischen Reaktionen aus.
Grüße,
Rosenwasser
PS: Bei einigen Beiträgen hier, zuletzt von yol und Analytiker, kann ich leider nicht ganz folgen – bin wahrscheinlich zu blöd dazu. Wenn die Wahrheit ist, dass die Erde eine Scheibe ist, werde ich wohl für immer von dieser Wahrheit ausgeschlossen bleiben
@ Rosenwasser
Bei näherer Betrachtung scheint es logisch dass Du auf Deiner Position bleibst, sonst könntest Du ggf. Deinen Job nicht mehr ausüben. Um das, was man macht GUT zu machen, MUSS man dahinterstehen.
Das kannst Du nicht mehr, wenn Du unser Wissen und unsere Erfahrungen, die wir mit körperlichen Schäden erworben haben internalisieren würdest. Deshalb sprach ich von Glatteis für Dich, auf dem Du dich bewegst.
Was wir ledigleich anstreben ist ein Mindestmass an Verständnis dafür, dass es Stoffe gibt, die Menschen krank machen, auch unter aller Normwerte (Normen werden ausgelotet an den gesündesten Menschen – nicht an Kranken, nicht an Kindern, nicht an Alten, nicht an Menschen mit labilem bis geschädigten Immunsystemen). Dann sollte noch bemerkt werden, dass Studien in unseren Breitengraden vermehrt von den Industriekonzernen gesponsort werden, was wohl für die Resultate an sich spricht und selbst von oben herab geduldet wird. Das geschriebene Wort ist geduldig, die psychologische Manipulation der Bevölkerung ist jeder Gesellschaftform von jeher geläufig und wird auch praktiziert – da hilft nur sich etwas weitflächiger zu informieren, was denn nun als glaubhaft annehmbar sein kann – dies nicht nur für das, was in den eigenen Kram passt.
Ob es eine Möglichkeit gibt, sich auf gleicher Ebene zu begegnen? Silvia drückte es mehrmals aus, dass aneinander vorbei gesprochen wird. Dem ist auch so, denn es liegen Welten zwischen uns.
Die Chance und das Wagnis der Begegnung?
Das hängt weitgehend von Deiner Bereitschaft ab, darüber nachzudenken und einfach anzunehmen, was momentan für Dich unverständlich klingt, unwahrscheinlich aus Deiner Sicht. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie sich ein Mensch im Rollstuhl fühlt, das beinhaltet ganz einfach, dass ich seine Behinderung annehme und ihm nicht zusätzlich Knüppel zwischen die Räder lege. Bei dieser sichtbaren Behinderung haben die meisten Menschen (sofern sie noch menschlich beseetzt sind) weniger Probleme die elementarsten Rücksichten zu nehmen.
Unsere Behinderung ist so signifiant nicht sichtbar, weil wir meist mit Verzögerung reagieren und dann sind wir mit den Raktionen allein. Würden wir alle sofort umkippen (was auch bei manchen Menschen mit MCS der Fall ist) dann wäre die Behinderung – sofern sie dann als solche eingestuft werden täte – sichtbar, zumindest würde es als auffalend (und wir als lästig) eingestuft werden.
Es ist keine leichte Aufgabe für beide Seiten, das Wagnis dieser Begegnung, damit daraus auch eine Chance werden kann…
Grüsse.
Dear Rosewater:
I had to translate your posts and I am hoping that the translation was correct.
I have a few questions:
1. There was a reference in one of your replies: “Contentwise I can answer however gladly to the questions: it concerns itself with me around psychiatric and psychotherapeutische hospitals, which are attached to general hospitals usually. Partly they have also a daily hospital area. The departments or stations are primarily: Craze, depression, Gerontopsychiatrie and outpatient clinic.”
Are you stating that you use these essential oils around patients in psych wards with mental illnesses?
If that is the case, and you are “providing” these essential oils for the hospital are you a licensed medical doctor? As you are using a substance that has a direct effect upon the brain from the olfactory neurons in the nose.
By you providing these, I am “guessing” that you have lead them to believe that the “odor/scent/inhalation etc.” can have an effect upon the patients mental state. If so, you are making what here in the US would be classified as “medical claims” that have no peer-reviewed scientific basis for such medicsal claims.
2. Are the essential oils that you “provide” steam or chemically extracted?
3. Where in pubmed can I find references regarding your litany of the effectiveness and safety of your “oils”.
4. What is your degree that makes it appear that you have expertise in this arena?
5. Are you in the business of selling/marketing these “oils”.
6. Can you provide to us any studies that show that when these oils are inhaled that they do/do not incorporate themselves into the lipids in the brain?
7. If these “oils” do incorporate themselves into the brain lipids, how long are they there?
8. If these oils, act upon the brain, what makes them different from any other drug as its STILL an EXOGENOUS chemical (yes, everything in nature can be called a chemical), that is introduced into the brain.
Thank you for your prompt, detailed and documented response to my questions.
Angel
Dear Rose Water:
I apologize if the translation is not what you meant to say, but, since I do not read german, I have to assume it is correct.
Can you elaborate on your comments regarding coumarin? As it is a DRUG precursor to the anti-coagulant Warafin and why would that be in a cookie? Also, why injest something that is used to kill rodents?
Also, there was a mention of “cinnamon” in cookies. If you read this section you will see that a TEASPOON of this “cinnamon” has over the limit safe amount of coumarin in it. Think of how many cookies people eat over the holidays, this over the limit amount could be easily achieved.
Also, you referenced inhaling it. Can you provide peer reviewed studies to quantify your statement?
From wikipedia: Coumarin is a chemical compound (benzopyrone); a toxin found in many plants, notably in high concentration in the tonka bean, vanilla grass, woodruff, mullein, and bison grass. It has a sweet scent, readily recognised as the scent of newly-mown hay, and has been used in perfumes since 1882. It has clinical medical value as the precursor for several anticoagulants, notably warfarin, and is used as a gain medium in some dye lasers.
Coumarin is moderately toxic to the liver and kidneys, with an LD50 of 275 mg/kg—low compared to related compounds. Although only somewhat dangerous to humans, coumarin is a potent rodenticide: rats and other rodents largely metabolize it to 3,4-coumarin epoxide, a toxic compound that can cause internal hemorrhage and death. Humans largely metabolize it to 7-hydroxycoumarin, a compound of lower toxicity. The German Federal Institute for Risk Assessment has established a tolerable daily intake of 0.1 mg coumarin p er kg body weight, but also advises that, [if] this level is exceeded for a short time only, there is no threat to health.[2] For example, a person weighing 135 lbs or about 61 kg would have a TDI of approximately 6.1 mg of coumarin.
European health agencies have warned against consuming high amounts of cassia bark, one of the four species of cinnamon, because of its coumarin content.[3]. According to the German Federal Institute for Risk Assessment, 1 kg of (cassia) cinnamon powder contains approximately 2100 to 4400 mg of coumarin.[4] Powdered Cassia Cinnamon weighs 0.56 g/cc[5]; therefore, 1 kg of Cassia Cinnamon powder is equal to 362.29 teaspoons (1000 g divided by 0.56 g/cc multiplied by 0.20288 tsp/cc). This means 1 teaspoon of cinnamon powder contains 5.8 to=2 012.1 mg of coumarin, which may be above the Tolerable Daily Intake for smaller individuals.[4] However, it is important to note that the German Federal Institute for Risk Assessment only cautions against high daily intakes of foods containing coumarin.
Coumarin should be avoided by people with perfume allergy.[6] Flexitral (Chantilly, VA) has developed an allergen replacement product called Coumane(TM), GRAS.[7]
http://en.wikipedia.org/wiki/Coumarin
Thank you.
Angel
Dear Angel,
I try my very best to answer your questions in English.
1. I do not use essential oils in medical applications as I’m not a medical doctor. I have a degree in biophysics and my wife is a pharmacist especially skilled and examined in naturopathic treatment (phytotherapy, aromatherapy, homoeopathy etc.). We were asked by the hospitals to support the medical staff by supplying the essential oils and the technical equipment. And we do consultancy regarding the adequate mixtures of essential oils.
2. They are mostly steam extracted and some are alcohol extracted. I do not provide chemically extracted fragrances. Please see my first reply today.
3. I’m not very familar with pubmed, so I can’t tell you. Here are some references which are just on my desk:
- H. Hatt, Stellungnahme zum Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes vom April 2006: „Duftstoffe: Wenn Angenehmes zur Last werden kann“, FORUM ESSENZIA e.V., August 2007, http://www.forum-essenzia.org
- E. Shirokova et al., The human vomeronasal type-1 receptor family – detection of volatiles and cAMP signaling in HeLa/Olf cells, The FASEB Journal, 1416 – 1425, May 2008
- J. Lehrner et al., Ambient odors of orange and lavender reduce anxiety and improve mood in a dental office, Physiology & Behavior 86 (2005) 92 – 95.
- J. Eidt, Der Einfluss etherischer Öle auf die Stimmung, das Schlafverhalten und die Lungenfunktion von älteren Menschen. Vergleich von Lavendel- und Orangenduft in einer placebokontrollierten Studie, Dissertation, Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München, 2008.
- I. Flamm, in: E. Kies und D. Wabner, Die Bedingungen für gute Raumbeduftung in Abhängigkeit von Ausbringungsmethode, Dosierung und Qualität der verwendeten Duftstoffe, Vortrag auf der VDI-Fachtagung “Gerüche in der Umwelt – Innenraum- und Außenluft” am 13. und 14. November 2007 in Bad Kissingen
- U. Meyer, „Verträglichkeit natürlicher ätherischer Öle bei ausgewiesenen
Duftstoff-Mix-Allergikern“, Der Merkurstab – Fachzeitschrift für Anthroposophische Medizin 1/2004
4. see item 1 – and I can add, that of course I am skilled regarding essential oils: training courses, congresses, university lectures etc.
5. I do consultancy regarding ambient air fragrancing by using essential oils, I create scents from essential oils, develope technical equipment and I sell these mixtures of essential oils, I sell rose oil and rose water and I sell and rent technical equipment. And I’m an active member of the association “Forum Essenzia”, an association regarding essential oils, which for instance established the label FairWild in cooperation with the WWF for sustainable and fair wild collection of essential oil plants(http://www.fairwild.org, http://www.dailynet.de/UmweltNatur/27113.php).
6. and 7. The molecules of essential oils are of course incorporated but they don’t enrich in fatty tissue. After about 90 minutes all molecules are metabolised and no longer tracable. I do not have a study at hand but could give the following references for the short term: Jirovetz et al., Determination of lavender oil fragrance compounds in blood samples, Fres.J.Anal.Chem. 338 (1991): 922-923.
I do not know exactly how the essential oil molecules interact with brain molecules. The research is just startet. But this is the same with all kinds of phytotherapeutics.
8. The difference is the same as with a herbal infusion of hop and Valium for instance.
Best regards,
rose water
Dear Angel,
regarding your question concerning cumarin. I guess you wrote before I sent my second reply today? Please read the report given in this reply:
http://www.duftleben.de/Infos/Cumarine-Risikobetrachtung.pdf
I think most of your question will answered by this report.
I know that European health agencies and the German Federal Institute for Risk Assessment have warned against consuming high amounts of cassia bark. But their data are obsolete. The agencies and institutes know this but they didn’t cancel their warnings. The simple reason: all governmental institutes wait for a common European arrangement. And as you probably know (I think you are American?) governmental developments in Europe are very slow.
Best regards,
rose water
@ Rosenwasser
Zitat Rosenwasser:
” Ich habe beim Forum Essenzia nachgefragt. Die entsprechende Passage ist sofort nach der Anfrage von Frau Dr. Bauer herausgenommen worden.
Sie beruhte darauf, dass am Rande der DAAB-Tagung diskutiert wurde, dass einige Mediziner Parallelen bzw. Zusammenhänge zwischen Depressionen und MCS sehen und es daher auch Ansatzpunkte für eine Therapie unter Verwendung von ätherischen Ölen gibt.”
Dann haben Sie eine falsche Information erhalten, Rosenwasser,
Schauen Sie mal selbst in den Text:
Zu meiner Überraschung erzählte mir Dr. Bauer im persönlichen Gespräch, dass in
der Fachklinik MCS-Patienten mit ätherischen Ölen erfolgreich gegen Depressionen
behandelt werden.
Sie stimmte mir zu, dass das eigentliche Problem nicht die natürlichen Düfte sind,
sondern die zunehmende Flut an künstlichen Substanzen.
Friedberg, den 12.02.2008
Autor:
Volkmar Heitmann
(Dipl.-Phys. Biophysik)
c/o Duftleben – Raumduftgestaltung & Duftkultur
Volkmar Heitmann
Mainzer-Tor-Weg 1
61169 Friedberg
http://www.duftleben.de
http://www.forum-essenzia.de/wissenswertes/080305daab.pdf
Liebe Juliane,
ein schöner Taschenspielertrick von Dir! Du hast einen Link auf den Server von Forum Essenzia gesetzt, der für “Normalsterbliche” gar nicht erreichbar ist. Dein Link verweist auf die Archivdatei des Artikels.
Wer auf die Seiten des Forum Essenzias geht und dort den Artikel sucht, landet auf folgender Seite:
http://www.forum-essenzia.de/wissenswertes/080305daab2.pdf
Diese Seite ist direkt nach dem Einspruch von Frau Dr. Bauer eingepflegt worden.
Noch eine kleine Bemerkung zu der ganzen Geschichte:
Die ursprüngliche Fassung der “Teuflischen Düfte” habe ich vor der Veröffentlichung bei Forum Essenzia an den DAAB geschickt – mit der Bitte um Prüfung und zur Weiterleitung an die einzelnen Referenten. Es gab keinerlei Reaktion. Ich habe dann nochmal direkt Frau Wallrafen vom DAAB angeschrieben – aber nur ein Standard-Antwortschreiben erhalten. Auf mögliche Fehler in meinem Bericht gab es keinerlei Hinweise. Als Frau Dr. Bauer dann am 28.08.08, über ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des Berichts, etwas panisch bei uns anrief, fiel ich aus allen Wolken. In den ersten Septembertagen war dann der geänderte Bericht “auf Sender”.
Juliane, Du hast übrigens oben nicht sauber zitiert, sondern verschiedene Teile des Berichts ohne entsprechende Kennzeichnung zusammengekleistert. Meine vollständige Adresse gehört sicherlich nicht dazu. Aber danke für die kostenlose Werbung!
Grüße,
Rosenwasser
Ach ja, die Gänsefüßchen, Rosenwasser.
Also hier nochmal mit Gänsefüßchen:
….”Zu meiner Überraschung erzählte mir Dr. Bauer im persönlichen Gespräch, dass in
der Fachklinik MCS-Patienten mit ätherischen Ölen erfolgreich gegen Depressionen
behandelt werden.
Sie stimmte mir zu, dass das eigentliche Problem nicht die natürlichen Düfte sind,
sondern die zunehmende Flut an künstlichen Substanzen.”
“Friedberg, den 12.02.2008
Autor:
Volkmar Heitmann
(Dipl.-Phys. Biophysik)
c/o Duftleben – Raumduftgestaltung & Duftkultur
Volkmar Heitmann
Mainzer-Tor-Weg 1
61169 Friedberg
http://www.duftleben.de”
http://www.forum-essenzia.de/wissenswertes/080305daab.pdf
Diesen Link habe ich am am 25. Juni 2008 kopiert und in CSN Forum eingestellt.
Der Link ist bis heute so erreichbar.
Wer trickst hier, Rosenwasser?
Liebe Juliane,
ich mir wurde eben nochmal bestätigt, dass mehrere Monate dick und fett auf der Homepage vom Forum Essenzia stand, dass der Bericht geändert wurde.
Gruß,
Rosenwasser
Sag mal Rosenwasser, ich komme hier bei Deiner Argumentation nicht ganz mit. Was ist hier los???
Am Besten Du kneifst mich jetzt mal, denn dieser Link ist VOLL ERREICHBAR. Probier es bitte!
http://www.forum-essenzia.de/wissenswertes/080305daab.pdf
Dort steht für jeden lesbar auf Seite 3:
“Zu meiner Überraschung erzählte mir Dr. Bauer im persönlichen Gespräch, dass in der Fachklinik MCS-Patienten mit ätherischen Ölen erfolgreich gegen Depressionen behandelt werden.
Sie stimmte mir zu, dass das eigentliche Problem nicht die natürlichen Düfte sind, sondern die zunehmende Flut an künstlichen Substanzen.”
Unter dem Text, auch für JEDEN lesbar:
“Friedberg, den 12.02.2008
Autor:
Volkmar Heitmann
(Dipl.-Phys. Biophysik)
c/o Duftleben – Raumduftgestaltung & Duftkultur
Volkmar Heitmann
Mainzer-Tor-Weg 1
61169 Friedberg
http://www.duftleben.de“
Also Rosenwasser, ich bin dem Link eben auch gefolgt. Er geht und da steht genau das was mein Vorgänger zitiert hat.
MCS heißt nicht, dass wir das Licht noch mit dem Hammer ausmachen.
Erzähl uns doch wie das mit dem Interview war, dass interessiert jetzt brennend. Es kann doch nicht sein, dass Du etwas völlig anderes veröffentlichst, als Du das was Du dort von Dr. Bauer gesagt bekommen hast.
Erzähl uns bitte.
Hallo Rosenwasser,
Um 18:22 Uhr habe ich gefragt:
“Wer trickst hier, Rosenwasser?”
Die Antwort auf meine Frage kam um 18:50 Uhr
“Liebe Juliane,
ich mir wurde eben nochmal bestätigt, dass mehrere Monate dick und fett auf der Homepage vom Forum Essenzia stand, dass der Bericht geändert wurde.
Gruß,
Rosenwasser”
Sie antworten also, wenn ich das richtig verstanden habe, auf meine Frage, wer denn trickst mit der Aussage:
“ich”
Oder handelt es sich hier um einen Tippfehler? Eine Fehlleistung, würde man in Bredstedt vielleicht sagen.
Wissen Sie Rosenwasser, ich bin nicht Abonennt des Forum essenzia.
Ich habe lediglich den Link kopiert und im Forum und nicht nur hier eingestellt.
Wenn ein Internetnutzer einen Link kopiert und speichert, geht er davon aus,
dass dieser Link solange er erreichbar ist, aktuell ist.
Wenn man einen Inhalt verändert, Rosenwasser, muss man den alten
Inhalt von der Internetleine nehmen, off schalten.
Zitat Rosenwasser:
.
Ich selbst bedufte gar keine Schulen (aus dem einfachen Grund, weil ich niemanden habe, der mir das bezahlt
Dazu dennoch einiges: Der “einfache” Grund, weil niemand die Schulbeduftung ZAHLT reicht also für Dich aus, es nicht zu tun.
Bei Bezahlung gäbe es keine Skrupel ABHÄNGIGE KINDER die unter Schulzwang stehen – nicht für sich selbst entscheiden können/dürfen – einer Beduftung zu unterwerfen, deren Unschädlichkeit sehr umstritten ist, jedenfalls nicht sicher. Unter Schulkindern gibt es viele Allergiker, Asthmatiker und Kinder mit MCS, Migräne usw. Der Faktor Geld ist also der einzige Hemmschuh, diese Kinder nicht einer Zwangsbeduftung zu unterwerden?
Zitat Rosenwasser:
PS: Bei einigen Beiträgen hier, zuletzt von yol und Analytiker, kann ich leider nicht ganz folgen – bin wahrscheinlich zu blöd dazu. Wenn die Wahrheit ist, dass die Erde eine Scheibe ist, werde ich wohl für immer von dieser Wahrheit ausgeschlossen bleiben
Niemand in diesem Forum würde einen Gast als wahrscheinlich zu blöd einschätzen, doch wenn er das selber tut, das spricht für sich/ihn.
Auch würde hier niemand jemand anderem unterschieben auf dem Niveau stehen geblieben zu sein, dass die Erde als Scheibe zu betrachten ist und dass das DIE WAHRHEIT ist. Hier gibt es viele Wahrheiten, jeder einzele hat seine Wahrheit und respektiert, dass der andere auch seine Wahrheit hat. Auf dieser Ebene bleiben wir im Dialog, einem fruchbaren Dialog wie Du ja festellen konntest bisher.
Und keiner hier nimmt für sich in Anspruch den Nabel dieser Welt (egal aus welcher Perspektive man sie betrachtet) zu sein…
Die Macht des Geldes bringt oftmals Interessenkonflikte und Abhängigkeiten mit sich. Leider dreht sich bei vielen Menschen in erster Linie alles ums Geld, so dass der Gesundheitsaspekt ins Abseits rutscht. Würden die Hersteller die möglichen negativ Auswirkungen ihrer Waren öffentlich anerkennen, könnten sie ihre Produkte nicht weiter veräußern, sie würden also wirtschaftlichen Schaden nehmen. Es wird also in Kauf genommen, dass Menschen gesundheitliche Schäden erleiden, um des lieben Geldes willen. Wissenschaftliche Studien werden als Bagatellen abgetan und Gegenstudien erstellt, die jedoch zumeist von unabhängiger objektiver Forschung weit entfernt sind, oder es wird sogar zu ganz anderen Methoden gegriffen.
Es ist längst nicht alles unbedenklich, was auf den Markt kommt, weder bei Duftstoffen noch bei Medikamenten. Mit welchen Methoden nachgeholfen wird, um Studienergebnisse zu schönen, kann man z. B. im Filmbeitrag “Das Pharmakartell” erkennen, den ich dank eines Termintipps im CSN-Forum kürzlich gesehen habe.
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7492878,00.html
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/649184?inPopup=true
Guten Morgen Rosenwasser,
Du schreibst mir auf meine Frage
Gesetzt der Fall, Du hättest ein Kind, würdest Du es
in der Geburtsklinik oder in der Schule mit nicht
von Dir ausgesuchten ätherischen Ölen beduften lassen?
“Lieber Franz,
Deine Frage kann ich ganz klar mit “ja†beantworten – unter der Voraussetzung, dass die Beduftung von jemandem gemacht wird, der Ahnung von ätherischen Ölen hat. Das sind aber eine ganze Menge von Leuten, die Auswahl ist also groß.”
Herzlichen Dank, Rosenwasser, für Deine Antwort.
Siehst Du, das ist genau der Punkt.
Man findet Räumlichkeiten vor, die beduftet werden. Wenn Dein Kind in eine Klinik gebracht wird, die bedufteten lässt, dann ist es den Düften bereits ausgesetzt, bevor Du Dich über das Produkt informieren kannst.
Vor einiger Zeit gab es eine Pressemeldung, dass man Frühgeborene mit Vanille beduftet. Stell Dir vor, Dein Frühgeborenes wird auf eine solche beduftete Station gebracht. Oder man steckt es in eine Vanilleduftbadewanne und lässt es an einem Vanilleduft-Schnuller lutschen.
http://www.eumedics.at/html/index.aspx?view=detail&detail=191&mid=179&cat=179&hl=Soothie
c2%ae+Neugeborenenschnuller%2c+Vanilleduft&page_url=Produkte
http://www.eumedics.at/html/index.aspx?view=detail&detail=189&mid=179&cat=179&hl=NICU+Soothie%c2%ae+Fr%c3%bch-+und+Neugeborenenschnuller%2c+Vanilleduft&page_url=Produkte
Selbst Du, Rosenwasser, der Du Deine Brötchen mit Beduftung verdienen musst,
möchtest Dein Kind nur unter bestimmten Voraussetzungen beduften lassen !
Es gibt nur einen Ausweg aus dem Zwangsbeduftungsdilemma. Beduftung
muss in allen öffentlichen Räumen verboten werden.
Gruß Franz
@T-Rex und Stables:
Ich habe doch oben selbst geschrieben, dass der Link von Juliane auf die Archiv-Version des Berichts verweist. Was soll ich denn sonst noch alles schreiben? Den gültigen Bericht findet man aber nur unter folgendem Link:
http://www.forum-essenzia.de/wissenswertes/080305daab2.pdf
Und nur zu dieser, letzteren Fassung kommt man über den “offiziellen” Weg über die Homepage des Forum Essenzias. Kein einziger offzieller Verweis führt zu der von Frau Dr. Bauer beanstandeten Fassung.
Da ich erst jetzt auf dieses Forum gestoßen bin, habe ich auch nicht früher bemerkt, dass man noch irgendwie an die alte Fassung herankommt. Um das Problem aus der Welt zu schaffen, werde ich den Webmaster der Forum-Essenzia-WebSite bitten, die alte Datei zu löschen. OK?
Natürlich steht mein Name und meine Adresse unter dem Bericht. Ich habe ihn ja schließlich geschrieben. Aber was soll das, das jetzt hier unter das eigentliche Zitat zu knallen? Da besteht überhaupt kein inhaltlicher Zusammenhang. Der Erkenntnisgewinn daraus ist doch wohl Null. Das einzige, was damit gezeigt wird, ist “Ätsch, ich weiß, wer Du bist!”Bravo!
Die vermaledeite – und dann gestrichene – Passage im Bericht ist nicht durch ein Interview entstanden, sondern gibt einen Teil einer Diskussion wieder, in der Mittagspause der DAAB-Tagung, an der mehrere Leute, u.a. auch Frau Dr. Bauer beteiligt waren. Ich zitiere mich (siehe oben):
“Sie [die Passage] beruhte darauf, dass am Rande der DAAB-Tagung diskutiert wurde, dass einige Mediziner Parallelen bzw. Zusammenhänge zwischen Depressionen und MCS sehen und es daher auch Ansatzpunkte für eine Therapie unter Verwendung von ätherischen Ölen gibt.”
Ich habe dabei Frau Dr. Bauer so verstanden, dass das auch an der Klinik untersucht wird, in der sie arbeitet. In dieser Hinsicht habe ich sie aber offenbar missverstanden. Und das tut mir leid, vor allem für Frau Dr. Bauer, die ich als sehr sympatischen und kompetenten Menschen kennengelernt habe.
Ich habe mir mittlerweile mal angeschaut, was dann im Spätsommer letzten Jahres hier im CSN-Blog abgegangen ist. Das hat Frau Dr. Bauer mit Sicherheit nicht verdient. Auf mich macht das den Eindruck, man wollte hier die Sache mutwillig missverstehen. “Alles was Sie ab jetzt sagen oder tun, wird ausschließlich gegen Sie verwendet!” Bredstedt als Hort des absolut Bösen? Hilft das irgendjemandem weiter, außer, dass man sich in dem Gefühl sonnen kann, denen haben wir’s jetzt aber mal richtig gezeigt?
@Juliane:
Mit zwei eigenen kleinen Kindern und einem weiteren aus der Nachbarschaft, die quengelnd um mich herumturnen, mangelt es mir manchmal an der nötigen Konzentration. Den Satz “ich mir wurde eben nochmal bestätigt, …” hatte ich wohl ursprünglich anders gedacht, als ich ihn dann zuendegeführt habe. Es handelt sich daher weder um einen Tippfehler, noch ist Herr Freud daran schuld.
@yol:
Das
ist das Warnzeichen für Ironie. Das sollte man/frau hin und wieder beachten. Und im Ernst: ich weiß sehr genau, dass es nicht DIE Wahrheit gibt, wohl aber eine subjektive. Und, auch wenn das hier vielleicht keiner für möglich hält, ich kann zumindest teilweise nachvollziehen, in welcher Situation sich Menschen befinden, die cs sind. Ich lebe ja nicht im luftleeren Raum und ich kenne Menschen persönlich, die an MCS leiden. Das war für mich übrigens auch ein Grund, mich an diesem Blog zu beteiligen – andernfalls wäre es mir nämlich völlig egal gewesen. Ich glaube kaum, dass sich hier jemand als meine geschäftliche Zielgruppe angesprochen fühlt, oder? Aber damit wären wir schon beim nächsten Teil meiner Antwort:
@Analytiker:
Deine Platte hat einen Sprung! Mir wurde hier bereits mehrfach Profitgier vorgeworfen. Wenn ich denn so profitgierig wäre, würde ich sicherlich etwas anderes machen, als mit ätherischen Ölen Räume zu beduften. Ich kenne niemanden, der in den Branchen, die mit hochwertigen und natürlichen ätherischen Ölen zu tun haben, wirklich reich geworden ist. Ohne eine gehörige Portion Idealismus geht da gar nix.
Warum werft Ihr nicht den Euch behandelnden Ärzten oder Heilpraktikern ebenfalls Profigier vor oder Leuten wie Pall oder Karlberg? Machen die “objektive” Forschung? Womit wir wieder beim Thema Wahrheit wären. Zwei Punkte dazu:
1. Die Studien, die ich hier im Blog erwähnt habe, sind sicherlich allein schon deswegen nicht “gekauft”, weil die ätherische-Öle-Branche (alles Klein- bis Mittelständler) gar nicht das Geld dazu hat. Wir sind nicht DIE Pharmaindustrie. Das trifft übrigens für die gesamte Bio- und Naturwarenbranche zu. Wer da nicht differenzieren kann, will offenbar bestimmte Dinge nicht sehen.
2. Ich habe nicht behauptet, dass Studien, die auf mögliche Gefahren bei natürlichen Stoffen hinweisen, grundsätzlich falsch sind. Aber ich möchte hier auch aufzeigen, warum diese Studien nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss sind. Ein Beispiel ist die berühmte Eugenol-Studie, die anhand von in-vitro- und Tierversuchen feststellte, dass Eugenol die Leber schädigt und sogar zu Leberkrebs führen kann. Die Folge der Studie: eugenolhaltige ätherische Öle sind seitdem aus Kosmetika bis auf homöopathische Spuren verband. Das war praktisch das Ende von natürlichem Rosenöl in der Kosmetik. Der natürliche Stoff wird seitdem durch synthetischen ersetzt. Und wer liefert die: die Chemiekonzerne.
Die Eugenolstudie war, für sich genommen, nicht “falsch”. Aber, wie wir inzwischen – auch schon seit ein paar Jahren – wissen: Sie ist nicht auf den Menschen übertragbar. Das ist ja sehr häufig der Fall, was eines der Hauptargumente gegen Tierversuche ist. Zurück zum Eugenol: Dieser Stoff ist Bestandteil vieler Lebensmittel. In besonders hohen Dosen ist er in Basilikum enthalten. Die Mengen an Eugenol, die wir über die Nahrung aufnehmen, z.B. als Pesto-Sauce, sind um Größenordnungen höher, als die, die wir z.B. über eine Rosencreme aufnehmen können. Aber käme jemand auf die Idee, Basilikum zu verbieten?
Wenn man sich anschaut, wer von solchen Studien profitiert, dann brauche ich mir jedenfalls den Schuh “Profitgier” nicht anzuziehen.
Über die Wirkungen und natürlich auch die Nebenwirkungen von ätherischen Ölen besteht sehr, sehr langes Erfahrungswissen. Solche echten “Langzeitstudien” gibt es über keinen der synthetischen oder künstlich isolierten Stoffe, die uns als angeblich harmloser Ersatz verkauft werden. In solchen Fällen vertraue ich lieber auf jahrhunderte- oder sogar jahrtausendealte Erfahrungen.
Grüße,
Volkmar
Hallo Franz,
ich gebe Dir insofern recht (und das mache ich gern), dass es an einer Qualitätskontrolle bei der Raumbeduftung mangelt. Ich bin durchaus dafür, und daran wird auch bereits gearbeitet, dass es einen Befähigungsnachweis für den Einsatz von ätherischen Ölen geben muss, wenn diese nicht ausschließlich im privaten Bereich verwendet werden.
Diese Bestrebungen gehen bisher aber allein vom Forum Essenzia und ähnlichen Vereinigungen aus, leider noch nicht von den Bereichen der Duftbranche, die künstliche Düfte einsetzen.
Ich befürworte übrigens auch, dass eine Beduftung nicht heimlich stattfindet.
Zu den “Vanille”-Schnullern: Wenn ich ein Frühgeborenes hätte und die behandelnden Ärzte hielten es für medizinisch notwendig, dass solch ein Schnuller eingesetzt wird, würde ich mich nicht dagegen sperren. Ansonsten hielte ich es nicht für sinnvoll – aber auch nicht wirklich für schädlich.
Davon abgesehen haben wir bei unserer Tochter erlebt, dass mit den Kindern auf der Neugeborenenstation einiges gemacht wurde, dessen Sinn sich uns nicht erschlossen hat. Eine allgemeine Beduftung der Neugeborenstation wäre da nur ein Punkt unter vielen. Und da wüsste ich jedenfalls, dass es keinen Schaden anrichtet. Und gerade, was Hebammen und Kinderschwestern angeht: die sind in aller Regel ziemlich fit in Sachen ätherische Öle. Es gibt kaum ein Gebiet, wo es soviele (positive!) Erfahrungen mit ätherischen Ölen gibt, wie in der Geburtshilfe. Tja, das ist eben alte Hexentradition
Grüße,
Volkmar
Guten Morgen Rosenwasser,
der Link
http://www.forum-essenzia.de/wissenswertes/080305daab.pdf
zu besagtem Zitat ist international aufrufbar für jeden, der den Link vorliegen hat. Klick und man ist in der Datei.
Die Datei ist nicht im Archiv, dass würde dann nämlich etwa so aussehen…
…/blabla/archiv/….pdf
So, jetzt wo ich Dir diesen heißen Tipp gegeben habe, habe ich eine Antwort von Dir frei.
Erzähle uns doch bitte, wie das war, mit diesem ominösen Interview. Ich schätze Dich, nachdem was Du hier in zwei Sprachen geschrieben hast, als cleveren Burschen ein, der hundertprozentig richtig zuhört und nichts aufschreibt, was er nicht gehört hat.
Also, wie war das mit der Aussage:
““Zu meiner Überraschung erzählte mir Dr. Bauer im persönlichen Gespräch, dass in der Fachklinik MCS-Patienten mit ätherischen Ölen erfolgreich gegen Depressionen behandelt werden.
Sie stimmte mir zu, dass das eigentliche Problem nicht die natürlichen Düfte sind, sondern die zunehmende Flut an künstlichen Substanzen.—
Was wurde tatsächlich gesagt?
Grabt doch bitte für mich in Deinem Gedächtnis oder in Deinen alten Aufzeichnungen.
Gruß,
Stables
Hallo Rosenwasser,
Du willst es nicht verstehen, dass es keine gute oder schlechte Beduftung geben kann. Beduftung ist immer ein wenig wie russisches Roulette. Vielleicht hast Du Glück und es geht immer gut, für Dich und Deine Familie.
Gruß Franz
Die Mischung “Dufte Schule” von Prof. Wabner enthält folgende Substanzen: Alkohol denat., Limonene, Parfüm, Citrus aurantium dulcis oil,
Citrus medica limonum oil, Linalool, Citral, Geraniol, Citronellol, Coumarin.
Wie man sieht, steht ziemlich vorne die Angabe “Parfüm”. Das ist eine sehr ungenaue Angabe, weil sich hinter dem Wort “Parfüm” in solchen Mischungen (übrigens in allen kosmetischen Produkten üblich) in der Regel billige synthetische Duftstoffe (schädliche chemische Cocktails) verstecken. Das Wort Parfüm dient zur Verschleierung und Irreführung. Es soll suggerieren, es sei etwas Gutes, Kostbares darin enthalten, was natürlich eine unverschämte, freche Täuschung, ein billiger Ersatz ist.
Würden die Herren Zwangsbedufter nämlich 100% naturreine, hochwertige, biologisch angebaute ätherische Öle verwenden, und das auch noch in größeren Mengen, um viele Schulen, Krankenhäuser, Kaufhäuser beduften zu können, dann würden sie sehr schnell Pleite gehen.
Das kostbare Neroli-Öl verwenden diese Herren schätzungsweise auch nur für den privaten Gebrauch, um in einen Zustand des High-Seins zu gelangen. Damit sie sich aber dieses teure, berauschende, die Sinne raubende Vergnügen leisten können, werden andere Menschen mit billigeren, allergisierenden und euphorisierenden (direkte inhalative Wirkung auf das vomeronasale Organ) Riechstoffen zwangsbeweihräuchert. Das ist das übliche Geschäftskonzept vieler Kollegen aus der Branche. Das Geschäft mit der Zwangsbeduftung ist wahrlich eine Goldgrube mit ungeahnten Möglichkeiten. Ist es denn nicht nur zu verständlich, dass man in Anbetracht solch fantastischer Profit-Möglichkeiten dem “Goldrausch” verfällt?
Das enthaltene Coumarin wird heute schon synthetisch hergestellt. Es wird aufgrund seiner leberschädigenden, phototoxischen, allergenen Wirkung als schwer risiko-behafteter Stoff angesehen.
Die weiteren Inhaltsstoffe, wie Limonen, Linalool, Citonellol etc. sind auch nur isolierte billige Monosubstanzen, die bei der Verarbeitung von Zitrusfrüchten anfallen. Obwohl sie im Gegensatz zum oben genannten Parfüm in der Regel aus natürlichen Rohstoffen gewonnen werden, besitzen sie in dieser Form ein allergisierendes Potential und sind für Kinder, Allergiker, MCS-Patienten, Asthmatiker und andere kranke Personen nicht im geringsten empfehlenswert, zumal sie die Gesamtbelastung solcher Personen nur unnötig erhöhen und potenzieren. Wer sich mit Arzneimittelkunde, Genetik, Allergologie und dergleichen auskennt, wird sofort nachvollziehen können, was damit gemeint ist.
Wenn man bedenkt, wie viele Kinder heutzutage mit Kortison und Co. vollgestopfte, chemisch überlastete Allergiker und Asthmatiker sind oder wie viele Patienten, die psychiatrisch und psychosomatisch medikamentös behandelt werden, MCS haben, nicht zuletzt aufgrund der Behandlung mit sensibilisierenden, den Stoffwechsel blockierenden Antidepressiva, dann kann man beim besten Willen diese Beduftung nicht als harmlos betrachten, sondern in meinen Augen als unverantwortliche Körperverletzung.
Dear Rose Water:
Thank you for your response.
I am a bit confused what did you mean by: ” We were asked by the hospitals to support the medical staff by supplying the essential oils (EO’s) and the technical equipment.” Exactly what did they think/hope to achieve with using them. Did you give them a lecture or something to that effect regarding the use of essential oils in a medical environment?
Pubmed is an internet resource for professional and peer reviewed papers worldwide contained in one research center so to speak.
I like your wife have a background in naturopathy and I know about EO’s and they do have an effect upon the brain, otherwise, they couldn’t claim that they can “relax” a person. As you well know only the brain can create that sensation of relaxation. Therefore, the inhalation of any EO has a direct upon the brain and therefore, IN MY OPINION is acting in a “drug-like” manner. You stated that: “The molecules of essential oils are of course incorporated but they don’t enrich in fatty tissue.” How can you state that they are incorporated in the brain tissue? As like attracts like and oils/lipids would tend to be incorpo rated into one and other.
You also stated: “After about 90 minutes all molecules are metabolised and no longer tracable. I do not have a study at hand but could give the following references for the short term: Jirovetz et al., Determination of lavender oil fragrance compounds in blood samples, Fres.J.Anal.Chem. 338 (1991): 922-923.” That is blood levels, I am asking regarding residing in brain tissue. Vascular and brain absorbancy I do not believe are interchangable regarding this issue.
You also stated: “I do not know exactly how the essential oil molecules interact with brain molecules. The research is just startet. But this is the same with all kinds of phytotherapeutics.” Ok, so you have acknowledged that you do not know how these molecules interact iwith the brain, yet you are providing them to medicial facilities without hard core scientific research of any potential adverse reactions upon the brain. I am curious with a degree that you have stated you have, I do not know whther it’s a bachelors, masters, phd etc., it would appear that blindly endorsing/promoting something without research can be possibly construed as “careless”? Or possibly trying to create a business that has no foundation regarding the safety of this product?
You stated: “The difference is the same as with a herbal infusion of hop and Valium for instance.” One is injested and the other in inhaled. Valium is a prescribed drug is that is specifically made to act upon the brain and cnetral nervous system. I have been highly tested. Hops are an herb that is predominately brewed in a “tea” like mixture for drinking. EO’s are directly inhaled to bypass the gastro-intestional system to hit the CNS which for all intensive purposes is based on antedotal evidence.
With all due respect, I think that you are promoting a product that has no long-term or credible medical evidence regarding the effect upon the brain, potential hazards associated with inhalation etc.
Very truly yours,
Angel De Fazio, BSAT
President
National Toxic Encephalopathy Foundation
POB 29194
Las Vegas, NV 89126
702.598.3382
http://www.NTEF-USA.Org
HON (Health on the Net)Certified for proof of quality and trustworthy of health information.
Associations:
American Academy of Environmental Medicine
Collaboration on Health & Environment
Learning and Developmental Disabilities Initiative
Partnership for Children’s Health & the Environment
Clean Air Coalition
Invisible Disabilities
American Naturopathic Medical Association
National Environmental Education Foundation
MCS-Global
MCS Beacon of Hope
Dear Rose Water:
Believe it or not, European Agencies are more efficient than those in the US. At least in the EU a company has to prove that a chemical is safe, here in the US we have it just the opposite, we have to prove that it’s harmful.
Yes, you were right I am an American.
I cannot find a way to translate the link that you sent me regarding Coumarin, so I cannot make any comment regarding it.
Thanks,
Angel
@ Rosenwasser
Noch eine Anmerkung zu Ihrem dem Beitrag an Angel vom 2. Januar 2009 um 16:09 Uhr zum eingestellten Link:
http://www.duftleben.de/Infos/Cumarine-Risikobetrachtung.pdf
Dort schreibt Prof. Dr. med. dent. Dr. med. Dieter Loew in der Zeitschrift für Phytotherapie 2008:
“Während beim Menschen die Metabolisierung von Cumarin über eine 7-Hydroxylierung vorherrscht, haben Vergleichsstudien mit Personen unterschiedlicher ethnischer Herkunft allerdings gezeigt, dass bestimmte Individuen Defizite für diesen Stoffwechselweg aufweisen können, der offenbar mit einem genetischen Polymorphismus für CYP2A6 im Zusammenhang steht (44, 45). Tatsächlich wurden nach Inkubation von Cumarin mit humanen Lebermikrosomen bzw. im Urin gesunder Probanden o-Hydroxyphenylessigsäure und o-Hydroxyphenylacetaldehyd als weitere Metaboliten identifiziert (46, 47). Es ist gegenwärtig jedoch nicht bekannt, welche Bedeutung diese Einschränkung in Bezug auf die Beteiligung anderer Stoffwechselwege für Cumarin hat. Obwohl bisher kein klarer Zusammenhang zwischen dem 7-Hydroxylierungsstatus und der Hepatotoxizität von Cumarin hergestellt werden konnte, kann eine erhöhte Bildung von Cumarin-3,4-Epoxid und ein damit verbundenes Risiko für eine erhöhte Anfälligkeit von Leberschädigungen bei diesen Personen nicht restlos ausgeschlossen werden.”
Soweit also Dieter Loew.
Cumarine, Rosenwasser, werden seit 40 Jahren in der Medizin eingesetzt. Seit man das menschliche Genom besser kennt, weiss man, dass dieses Mittel für viele Patienten deshalb tödlich ist, weil der Abbau über das VKORC1-Enzym erfolgt.
Menschen mit einen Genpolymorphismus für dieses Enzym dürften Cumarine gar nicht erhalten.
Alleine in der BRD gehen jährlich 1.000 Tote auf das Konto Cumarin-haltiger Medikamente, berichtete die Zeitschrift “Bild der Wissenschaft”.
Cumarin kann die Leber schädigen. Zu dieser Wirkung von Cumarin stellt das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) fest: “Aus dem Einsatz von Cumarin im Medizinbereich ist bekannt, dass es schon bei relativ niedrigen Dosierungen bei einer kleinen Gruppe besonders sensibler Personen zu Leberschäden kommen kann ..”
http://www.bfr.bund.de/cm/276/fragen_und_antworten_zu_cumarin_in_zimt_und_anderen_lebensmitteln%20.pdf
Niemand wird sagen können, Rosenwasser, ob die schon bekannten genetischen Varianten die Einzigen sind, die für den jeweiligen Träger ein erhöhtes Risiko darstellen.
“Besonders sensibler Personen” schreibt das BfR, weil man hierzulande nicht so gern drüber spricht, dass nicht alle Menschen gleich sind.
Das wird sich vielleicht ändern, wenn die Pharmakonzene ihre Marktchancen ausgelotet haben.
Fakt ist, über das Risiko Cumarin ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen. Über kurz oder lang wird man konsequenter handeln müssen.
Was die von Ihnen angeführten Konzentrationsstörungen angeht, die müssen nicht unbedingt vom Gequengel herumturnender Kinder kommen, solchen Geräuschen waren die Menschen schon immer ausgesetzt, früher quengelten manchmal zehn und mehr Kinder. Ätherische Öle verursachen bei gewissen sensiblen Personen auch Konzentrationsstörungen.( Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich hier ein Ironie-An-Zeichen setzten soll.)
Beim aktuellen Bericht über Duftstoffe, bzw. über die gesundheitlichen Folgen bei MCS-Kranken, habe ich meine Meinung zum Thema bereits geschrieben.
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/01/03/duftstoffe-loesen-reaktionen-bei-personen-mit-mcs-multiple-chemical-sensitivity-aus-treten-reaktionen-auch-auf-natuerliche-duftstoffe-auf/
Ich schließe mich Analytikers Meinung an, viele Studien werden in Deutschland nicht unter objektiven Bedingungen geleitet, daher sind sie nicht aussagefähig, in den meisten Fällen werden sie sogar von der Pharmaindustrie finanziert. Den von ihm erwähnten Filmbeitrag “Das Pharmakartell” habe ich ebenfalls gesehen. Genauso verläuft es auch mit MCS, mit vereinten Kräften arbeiten gewisse Interessengruppen, MCS zu unterbinden, den Namen Chemie aus der Krankheitsbezeichnung wegzukriegen, etc. . Ich habe schon viele kritische Fernsehsendungen darüber gesehen. Daher schließe ich mich Analytikers Meinung an. Leider werden gesundheitlich bedenkliche Duftstoffe, auch natürliche ätherische Öle, weiterhin erfolgreich großflächig vermarktet, ein angemessenes Einschreiten seitens der Verantwortlichen bleibt aus. Kinder werden der “Dufte Schule” ausgesetzt.
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/30/dufte-schule/
Als hätten wir nicht schon genug Kinder mit Allergien und Neurodermitis unter uns. Dufte Schule wird ihnen den Rest geben, Spätfolgen werden in Kauf genommen. Sind die Schüler gesundheitlich weiter angeschlagen, wird kaum ein Arzt deren Gesundheitsstörungen mit den Düften in Verbindung bringen. Man opfert weitere Schüler, nur um weiter Geschäfte mit Duftstoffen machen zu können, Warnungen des UBA werden komplett ignoriert.
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/21/erneut-herzversagen-durch-deo-bei-einem-jugendlichen/
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/01/minnesota-schafft-gesetz-fuer-verbot-von-duftstoffen-und-parfum-an-schulen/
Wo soll das noch hinführen. Ich weiß nur eins, positiv wird diese Entwicklung nicht verlaufen, jedenfalls nicht für die Gesundheit der Bevölkerung. Für die Duftstoffindustrie sicher schon.
@ Angel De Fazio
Thank you for your very founded statement.
Greatings
@ Rosenwasser
Die jeweils persönlichen Antworten drücken etwas aus, was ich ja schon mehrmals in höflicher Form angedeutet habe.
Langsam wird aber die Art, wie Du hier mit all den Menschen umspringst, Die sich nicht “überzeugen” lassen peinlich.
Um es kurz zu machen, wer diesen thread mehrmals in seiner Gesamtheit liest kommt zu dem Schluss, eine einzige Frage zu stellen:
WAS ERWARTEST DU HIER IN DIESEM FORUM UND VON DEN TEILNEHMERN? UND WARUM TUST DU SO, ALS OB DU DEN DIALOG MIT MENSCHEN MIT MCS SUCHST?
Die meisten Antworten auf Fragen stehen aus, beantworte bitte einfach diese, dann hat sich einiges erledigt.
Danke
Hallo Rosenwasser,
hat es Dir die Sprache verschlagen?
Sonst warst Du doch immer so fix mit dem Antworten.
Ist Dir eingefallen, was Dr. Bauer damals tatsächlich gesagt hat, wenn diese Aussage aus Deinem Artikel jetzt keine Gültigkeit mehr haben soll:
““Zu meiner Überraschung erzählte mir Dr. Bauer im persönlichen Gespräch, dass in der Fachklinik MCS-Patienten mit ätherischen Ölen erfolgreich gegen Depressionen behandelt werden.
Sie stimmte mir zu, dass das eigentliche Problem nicht die natürlichen Düfte sind, sondern die zunehmende Flut an künstlichen Substanzen.â€â€
http://www.forum-essenzia.de/wissenswertes/080305daab.pdf
(Der Link funktioniert übrigens immer noch einwandfrei)
Spann uns nicht auf die Folter und vergiss nicht, es geht auch um Deinen Namen, wenn zweifelsfreie Aussagen plötzlich nicht mehr stehen.
Hallo Rosenwasser,
Deine Stellungnahme würde mich ebenfalls stark interessieren.
Gruß Maria
Rosenwasser alias Volkmar Heitmann behauptet, natürliche Duftstoffe seien harmlos, ja gesundheitsfördernd, und beduftet, nach eigenen Angaben, mit einem beneidenswerten geschäftlichen Eifer Patienten in Krankenhäusern. Desweiteren behauptet er, dass er liebend gerne sogar auch Kinder und Säuglinge beduften würde, wenn man ihm das bezahlen würde.
Über so viel “Weisheit” muss man wirklich staunen, denn schließlich sind die in den verwendeten Mischungen am häufigsten vorkommenden Stoffe offiziell als reizend und umweltgefährlich eingestuft.
Limonen beispielsweise ist billig und kann in großen Mengen als Nebenprodukt gewonnen werden. Deshalb wird es heute als Lösungsmittel, Reiniger und Verdünnungsmittel, z. B. in der Lackindustrie, eingesetzt. Limonen ist reizend und umweltgefährlich, dient als Insektizid und wird derzeit auf eine mögliche karzinogene Wirkung geprüft. An der Luft entstehen aus Limonen allergie-auslösende Oxidationsprodukte.
Linalool kann oral oder inhalativ aufgenommen werden, wirkt reizend auf Haut, Schleimhäute, Augen, indem es Rötungen und Schmerzen hervorruft. Es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass Linalool erbgutverändernd ist. Chronische Aufnahme führt zur Schädigung der Leber. Linalool gehört zu den so genannten Prohaptenen, Substanzen, deren Oxidationsprodukte an der Luft allergie-auslösend sind. Bei einer europa-weiten Studie erwiesen sich 1,3 Prozent der Probanden als sensibel auf oxidiertes Linalool.
http://de.wikipedia.org/wiki/Limonen
http://de.wikipedia.org/wiki/Linalool
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15932583?dopt=Abstract
Liebe Silvia,
ich habe zwei E-Mails erhalten von zwei Leuten, die hier mehrere Beiträge geschrieben haben, die dann aber offensichtlich nicht veröffentlicht wurden. In allen Fällen sei die Meldung erschienen: “Achtung: Der Kommentar muß erst noch freigegeben werden.” Wurde es aber bisher noch nicht, obwohl es schon 2 oder 3 Tage her ist.
Die Beiträge wurden unter den Nicknames “alchimist” und “Tonka” geschrieben.
Was kann da schief gelaufen sein?
Gruß,
Volkmar
Hallo Volkmar (Rosenwasser),
gleich vorweg, es warten einige Kommentartoren auf eine Antwort von Dir.
Es gab drei Kommentare, die rein auf Angriff anzielten. Sie wurden nicht on geschaltet. Es besteht auch kein Interesse, dass on geschaltet wird, wenn die Leute nur Stimmung machen wollen. Beiträge, die hingegen mit dem Artikel oben in Zusammenhang stehen, sind gerne erwünscht.
Grüsse,
Silvia
Es sind keine weiteren Kommentare zu diesem Thema mehr erwünscht.
Grund:
Aromaöl-Vertreiber wurden zunehmend beleidigend und waren nicht bereit sich mit den wissenschaftlichen Fakten die dem Artikel zugrundeliegen auseinanderzusetzen.