Dramatischer Anstieg von umweltbedingt Erkrankten zwingt zur aktiven Hilfe und Unterstützung

Engagement für Umwelterkrankte kommt allen zugute

Derzeit findet eine unterstützungswürdige Petition bei AVAAZ statt.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO berichtet über den Anstieg umweltbedingter Krankheiten und nennt als Ursache die weltweite Vergiftung unserer Umwelt.

Europäische und deutsche Amtsträger verhindern die Verschlechterung der Lage der Bevölkerung nicht. Die bisherigen Gesetzesregelungen sollten dafür ausreichen und hätten eigentlich den heutigen Missstand verhindern müssen.

Jedoch gibt es eine ungünstige Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft – dazu 3 Beispiele:

Auch in Bezug zur direkten Hilfe für Umwelterkrankte, z.B. beim Berufsstand der Umweltmediziner oder bei Leitern von Kliniken und Krankenhäusern stößt man auf ein fragwürdiges Wirken:

Was sind Umwelterkrankungen?

Umwelterkrankungen (siehe Ärzteinformation) sind unter anderem folgende Krankheiten:

  • Multiple Chemikalien Sensitivität (MCS), WHO-ICD-10: T78.4
  • vielfältige ALLERGIEN, Duftstoffallergie, siehe oben MCS
  • Chronic Fatigue Syndrom (CFS)(ME), CDC/WHO 1988 – ICD-10: G 93.3
  • Toxische Enzephalopathie (TE), WHO 1985 – ICD-10: G 92
  • Elektrosensibilität (EMS)(EHS), WHO 2006 – ICD-10 Z58
  • Fibromyalgie-Syndrom (FMS), WHO-ICD-10: M79.70
  • Sick-Building-Syndrom (SBS), WHO 1982 – ICD-T75.8
  • und-oder schwerwiegenden Atemwegerkrankungen

Häufig werden aber auch nur Depressionen, Burnout, Trauma, psychosomatische Störungen und Persönlichkeitsstörungen, Reizdarm, Augenreizung, Allergie, Müdigkeit, Reizhusten, Asthma, Bronchitis, Kopfschmerzen, Migräne, ADS, ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, und vielem mehr genannt – ABER NICHT EINDEUTIG ERKANNT, ERFASST und den oben aufgelisteten UMWELTKRANKHEITEN zugeordnet!

Ein menschenwürdiger Umgang mit jenen chronisch Erkrankten findet leider nicht statt.

Die Gifte befinden sich häufig in Wohnungen, Umgebungsluft, Trinkwasser, Lebensmitteln, Putzmitteln, Hygieneartikeln und vielem mehr. Wir haben es täglich mit einer Überdosis an Kunststoffen (Weichmacher, Bisphenol A / BPA usw.), Chemikalien (Dioxin, Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Pestiziden usw.) Schwermetallen (Quecksilber, Blei usw.) , und bei weitem mit viel mehr zu tun. Für Schwerstkranke ist die notwendige Ausweichung dieser Umweltgifte ohne professionelle sowie staatlich regulierte Hilfe unmöglich.

Umwelterkrankte sind häufig je nach Schädigungen schwerstbehindert. Eigentlich sollte hier die UN – Behindertenrechtskonvention Abhilfe schaffen!

Der Schweregrad der Behinderung und die übliche \\\“Nichtzuständigkeit\\\“ der Behörden sowie Ärzteschaften, verhindern systematisch eine gesundheitliche Regelversorgung für derartig Betroffene.

Dadurch kommt es zu einem immer schwerer werdenden progressiven Krankheitsverlauf – bis hin zu Todesfällen. Personen mit Grundsicherungseinkommen (auch Harz IV, Rente wegen völliger Erwerbsminderung usw.) sind besonders schwer betroffen.

Jeder Mensch ist hochgradig gefährdet durch seine Umwelt zu erkranken und benötigt dann eine Krankenversorgung und Beistand.

Nur ein zügiges politisches Handeln kann weitere Diskriminierungen und Körperverletzungen verhindern.

Deshalb kann jeder mit einem minimalem Aufwand ALLEN helfen.

Unterstützt bitte folgende PETITION bei AVAAZ >>>

Umweltkrankheiten: Beschleunigte Einführung einer \\\“Behindertengerechten Übergangsregelung für Umwelterkrankte\\\“ (BÜfU)

Vielen Dank!

8 Kommentare zu “Dramatischer Anstieg von umweltbedingt Erkrankten zwingt zur aktiven Hilfe und Unterstützung”

  1. PappaJo 26. November 2012 um 09:05

    Sehr guter Beitrag und prima zusammengefasst.

  2. Clarissa 30. November 2012 um 08:52

    Hallo, haaaaalloooooo ist da draußen jemand?

    Leute da geben sich Menschen Mühe ohne Ende und ernten so wenig Zuspruch?

    Bitte mal ein bisschen mehr Engagement oder ihr dürft nie wieder herum maulen, das da endlich mal etwas geschehen muss oder das berühmte, jemand müsste mal ….

    Also bitte, bewegt eure Finger auf der Tastatur und zeichnet das mit!

  3. Kira 1. Dezember 2012 um 13:56

    Eine gute Zusammenfassung und eigentlich leicht verständlich!

    @Clarissa,
    mit Sicherheit sind da draussen welche!!

    Unterschiedliche Gründe warum keine Kommentare und Unterstützung erfolgen: denen fehlt der Mut und die Aufrichtigkeit, sie sind zu bequem, sie warten das andere die Kohlen aus dem Feuer nehmen, sie haben aufgegeben, dann gibt es noch das sogenannte Vogelstrauss-Prinzip und, und ….

    Nochmals IHR HABT ES IN DER HAND !!!
    Ihr könnt was bewegen …..

    PS:
    Hallo BrunO,
    könntest du evtl. dafür sorgen, dass wir diesen Blogbeitrag auch im EMM Blog veröffentlichen könnten? ….. Danke im voraus;0)

  4. Twei 2. Dezember 2012 um 10:36

    Absolut super, dass CSN eine Petition für uns Umwelterkrankte unterstützt!

    Dieses Engagement vermisse ich bisher von allen namhaften Organisationen, die sich auf ihren Fahnen die „Interessenvertretung“ für Umwelterkrankte geschrieben haben.

    Wo bleiben die tatsächlichen Aktionen und Unterstützungen von den eingetragenen Vereinen, Bundesvertretungen und krankenkassengeförderten Selbsthilfegruppen?

    Zur Zeit erweckt in mir eher das beklemmende Gefühl, dass irgendwie falsche Interessen unterstützt werden und zwar die Psychiatriesierung von Umwelterkrankungen mittels dem Bio-Psycho-Sozialem Modell als auch die Vertuschung der Zunahme von Umweltgiften im alltäglichem Lebensbereich der Bevölkerung zum alleinigem Nutzen einer wirtschaftlich orientierten Lobby.

    An den Taten vermag man letztendlich seine Widersacher als auch die Versager zu erkennen, darum appelliere ich an die Vernunft des Einzelnen zu handeln und Mut zum Widerstand zu zeigen.

    Zeigt Verantwortung und Nächstenliebe – Unterschreibt für Euer Leben und für das Leben Eurer Nächsten sowie jenen, welche als unschuldige Wesen geboren werden und vom ERSTEN Tag an unter einer Umweltkrankheit zu leiden haben und deshalb für ihr Leben lang gezeichnet sind…

    Nochmals vielen Dank an das CSN-Team, dass es die notwendige Verantwortung wahrgenommen hat :-)

    Mit netten Grüßen
    – Einer, der schon unterzeichnet hat.

  5. Therese 2. Dezember 2012 um 17:10

    Die Unterstützung aller ist notwendig und wichtig diese Petition zu unterschreiben.
    Nur die Unterstützung ALLER kann etwas bewegen.
    Es sind immer noch unter 300 Unterschriften(genau 295)
    Einfach zu wenig!!!!!!!!!!
    So wird man sich weiter im Kreise drehn und auf der Stelle stehen bleiben.
    Es macht mir Angst täglich kommen mehr Umweltkranke hinzu.
    Wie man bei CSN lesen kann.
    Alle jammern erwarten Hilfe aber auch ihre Hilfe wird benötigt um etwas zu bewegen.
    Mit eurer Unterstützung bei der Petition bei Avaaz!!!
    Danke an das CSN Team für eure Unterstützung!

    An ALLE werdet endlich aktiv!!!!!!!!!!!!!!!

  6. Franzi 3. Dezember 2012 um 16:42

    Wenn die Anmeldung bei Avaaz gleichbedeutend mit der Unterschrift der Petition ist, habe ich es getan, wenn nicht – wie kommt man da hin?

  7. Twei 3. Dezember 2012 um 17:45

    An Franzi,

    Seine E-Mail-Adresse dann in das erste (alleinige) Feld eintragen und „SENDEN“.

    Besser habe ich das auch nicht verstanden…

  8. domiseda 25. Dezember 2012 um 15:21

    Dem TOP
    „Verweigerung von anerkannten Diagnoseverfahren und Studien“
    möchte ich entsprechend meiner persönlichen Erfahrung hinzufügen:

    Selbst wenn anerkannte Diagnoseverfahren angewendet wurden und anerkannte stichhaltige Befunde vorliegen, werden sie oft wertlos gemacht, indem sie nicht schriftlich interpretiert werden. Da außerdem Atteste und Gutachten von Umweltmedizinern ohne Begründung verweigert werden (wie ich mehrfach erleben mußte), berücksichtigen KV-Träger und auch das Versorgungsamt diese Befunde nicht. Es wundert mich zudem oft, dass Umweltmediziner zwar in der Lage sind, in ihren Büchern eindeutige Formulierungen zustande zu bringen – die gleichen Tatsachen aber in Attesten und Gutachten (falls solche geschrieben werden) begrifflich so nebulös verunklären und damit Tatsachen minimieren.
    Beispiel:
    Wenn bei einer nachgewiesenen Vergiftung dann nur die Rede ist von toxischer Belastung.
    Oder: wenn von Empfindlichkeit auf Gerüchen die Rede ist, wenn es in Wahrheit um nachgewiesene, neurologische Reaktionen auf Chemikalien geht.

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