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Pestizide verstärken das Risiko, an Parkinson zu erkranken, um 75 Prozent

Pestizide verstärken das Risiko an Parkinson zu erkranken

Pestizide verstärken das Risiko an Parkinson zu erkranken

Parkinson gehört zu den neurodegenerativen Krankheiten, deren Häufigkeit in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Pestizide stehen als Ursache schon seit Jahren zur Debatte. Wissenschaftler der renommierten UCLA, der zweitältesten Universität in den USA, haben durch eine neue Methode den Beweis erbracht, dass zwei in der Landwirtschaft häufig verwendete Pestizide bei Bewohnern der Region das Risiko, an Parkinson zu erkranken, um 75% erhöht. Die der Krankheit zugrunde liegende Pestizidexpositionen können sogar Jahre zurückliegen.

Die fruchtbare Erde in Kaliforniens Central Valley hat die Region als eine der wichtigsten Anbauregionen in den USA, über lange Zeit berühmt gemacht. Aber es ist nicht nur die Erde, die diese Produktivität erlaubt. Feldfrüchte wie Kartoffeln, getrocknete Bohnen und Tomaten werden seit langem mit dem Fungizid Maneb und dem Herbizid Paraquat vor Schädlingen und Unkraut geschützt.

Wissenschaftlern ist bekannt, dass solche Pestizide in Tiermodellen und Zellkulturen neurodegenerative Prozesse auslösen, die zu Parkinson führen können. Jetzt haben Wissenschaftler der UCLA, University of California Los Angeles, zum ersten Mal den Beweis für ähnliche Prozesse beim Menschen erbracht.

In einer neuen epidemiologischen Studie fanden Wissenschaftler heraus, dass bei Anwohnern des Central Valley, bei denen Parkinson diagnostiziert worden war, frühere jahrelange Exposition gegenüber den beiden Pestiziden Maneb und Paraquat das Risiko, an Parkinson zu erkranken, um 75% erhöhte. Weiterhin fanden die Wissenschaftler heraus, dass bei Personen, die 60 Jahre und jünger waren und bei denen Parkinson diagnostiziert wurde, frühere Exposition gegenüber Pestiziden deren Risiko, an Parkinson zu erkranken, um das vier- bis sechsfache erhöhte.

Am 15. April hatten Beate Ritz, Professorin für Epidemiologie an der UCLA School of Public Health und Sadie Costello, ein ehemaliger Doktoralstudent, der jetzt an der University of California, Berkeley, beschäftigt ist, im American Journal of Epidemiology über ihre Ergebnisse berichtet. Sie gaben bekannt, dass Central Valley Bewohner, die zwischen 1974 und 1999 im Umkreis von 500m von gesprühten Feldern lebten, ein um 75% erhöhtes Risiko, an Parkinson zu erkranken, hatten.

Ergänzend stellten die Wissenschaftler fest, dass Personen, bei denen Parkinson im Alter von 60 Jahren oder jünger diagnostiziert wurde, ein noch weitaus höheres Risiko hatten, wenn sie Maneb, Paraquat oder beiden Pestiziden in Kombination in den Jahren zwischen 1974 und 1989 ausgesetzt waren. Jahre, in denen sie Kinder, Teenager oder junge Erwachsene waren.

Die Wissenschaftler hatten 368 Langzeitbewohner der Region Central Valley, die unter Parkinson litten, und 341 Personen als Kontrollgruppe in ihre Studie aufgenommen.

Parkinson ist eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems, die häufig motorische Fähigkeiten, die Sprache und andere Funktionen beeinträchtigt. Es wurde berichtet, dass die Krankheit bei einer hohen Anzahl von Bauern und Bewohnern ländlicher Gegenden auftritt, was die Hypothese stützt, dass landwirtschaftliche Pestizide teilweise dafür verantwortlich sein können.

Bis jetzt waren jedoch Expositionsdaten von Menschen noch nicht verfügbar, größtenteils, weil es zu schwierig ist, die umweltbedingte Exposition gegenüber einem spezifischen Pestizid zu messen.

„Weil die Pestizide aus der Luft oder auf dem Boden ausgebracht werden, können sie unbeabsichtigt in Gelände abdriften, fernab des Areals, das behandelt wurde. Dies geschieht oft in messbaren Konzentrationen, die später in der Luft, in Pflanzen und in Tieren festgestellt werden können und die mehrere hundert Meter vom eigentlichen Gelände entfernt sind, das mit Pestiziden behandelt wurde. Exakte Methoden zur Abschätzung umweltbedingter Expositionen in ländlichen Gemeinden sind seit langer Zeit bitter notwendig gewesen“, sagte Ritz, die Leiterin der Studie und Vizeleiterin der epidemiologischen Abteilung der School of Public Health.

Also entwickelten Ritz, Costello und ihr Kollege Myles Cockburn von der University of Southern California ein Tool für ein spezielles geographisches Informationssystem, das die Exposition gegenüber Pestiziden, die auf landwirtschaftlichen Feldern aufgebracht wurden, bei Menschen misst. Dieses GIS Tool kombiniert Karten hinsichtlich Landnutzung und Berichte über Pestizidverbrauch des kalifornischen Staates. Jede Aufzeichnung bezüglich Pestizidverbrauchs enthält den genauen Namen des Wirkstoffes des Pestizids und die Menge, die aufgebracht wurde, die Fläche des Feldes, die Aufbringungsmethode und das Datum der Applikation.

Die Forschungsteilnehmer waren in den Jahren zwischen 1998 und 2007 zusammengestellt worden. Es wurden Telefoninterviews durchgeführt, um deren demographischen Aufenthaltsort und die Expositionsinformationen zu ermitteln. Den betreffenden Personen wurden vor deren Befragung detaillierte Ermittlungsbögen hinsichtlich des Verlaufs des Wohnsitzes zugeschickt. Die Angaben wurden persönlich oder per Telefon überprüft. Die Wissenschaftler zeichneten die vollständige Wohnsitzhistorie auf, ergänzten die Daten und schätzen die umgebungsbedingte Exposition für alle historischen Adressen ab, an denen die Teilnehmer zwischen 1974 und 1999 gewohnt hatten, dem Zeitraum, der von den Pestizidverwendungsdaten abgedeckt wurde. All diese Daten trugen sie in das System ein.

„Die Ergebnisse bestätigen zwei vorhergehende Beobachtungen aus Tierversuchstudien“, sagte Ritz. „Eine, dass wenn man mehreren Chemikalien ausgesetzt ist, dies den Effekt einer Chemikalie verstärken kann. Das ist wichtig, weil Menschen oft mehr als einem Pestizid in ihrer Umgebung ausgesetzt sind. Zum Zweiten, das das Timing der Exposition ebenfalls wichtig ist.“

Ritz merkte an, dass dies die erste epidemiologische Studie sei, die starken Beweis erbringt, dass die Pestizide Maneb und Paraquat, um neurotoxische Wirkung zu entfalten, synergistisch wirken und das Risiko an Parkinson zu erkranken bei Menschen dadurch stark erhöhen.

„Von ganz besonderer Wichtigkeit, ist es,“ sagte Ritz, „und das ist konsistent mit anderen Theorien hinsichtlich des Fortschreitens der Parkinsonpathologie,  dass die Daten darauf hindeuten, dass das kritische Fenster der Exposition gegenüber Giftstoffen scheinbar Jahre vor dem Beginn der motorischen Symptome gewesen sein kann, also lange bevor eine Parkinson Diagnose gestellt wurde.“

Anmerkung: Alle Studienautoren bekundeten, dass keinerlei Interessenskonflikte bestehen. Die Forschung wurde von folgenden Behörden und Institutionen unterstützt: National Institute of Environmental Health Science, National Institute of Neurological Disorders and Stroke, Department of Defense Prostate Cancer Research Program. Die Pilotstudie wurde von der American Parkinson Disease Association unterstützt.

Übersetzung:
Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Netwok, 24. April 2009

Literatur:
UCLA, Press Release, Mark Wheeler, Pesticide exposure found to increase risk of Parkinson’s disease, 4/20/2009

Bildmaterial: Mark Wheeler

Kopfschmerzen und Migräne – Alternative Behandlung statt chemische Medikamente

Migräne, Kopfschmerzen ohne Ende

Kopfschmerzen und Migräne natürlich behandeln

Jeder hatte schon mal Kopfschmerzen. Für Viele werden sie allerdings zum echten Problem. Ständige Kopfschmerzen machen den Alltag zur Qual. Doch wer andauernd Schmerzmittel gegen die Kopfschmerzen nimmt, riskiert negative Langzeiteffekte oder gar Tablettenabhängigkeit. Aber was tun? Es gibt auch natürliche Hilfe gegen Kopfschmerzen. Akupressur, spezielle Entspannungs-techniken, Homöopathie kann Medikamente häufig ersetzen. Wie überall gilt hier, dass jeder Patient herausfinden muss, was ihm gut tut.

Häufigste Kopfschmerzart: Spannungskopfschmerzen
Erst einmal gilt es, die Art der Kopfschmerzen herauszufinden. Die häufigste Art von Kopfschmerzen sind Spannungskopfschmerzen. Das ist der übliche Kopfdruck, der typischerweise beidseitig auftritt und sich wie ein Band um den Kopf oder ein Druck von innen anfühlt und auch mit Nackenschmerzen oder anderen Verspannungen einhergehen kann. Stirnkopfschmerz kann durch Verspannungen von Augen und Stirn ausgelöst werden. Die Ursachen sind verschieden: Fehlhaltungen, Stress, Wetterwechsel und Hitze, Schlafstörungen und Müdigkeit… Manchmal tritt Spannungskopfschmerz auch einfach zufällig auf.

Spannungskopfschmerz? Entspannen hilft
Gegen Spannungskopfschmerz ist das Gegenteil von Spannung, nämlich Entspannung, wirkungsvoll. Klassisches Entspannendes BadHausmittel gegen Verkrampfung ist ein warmes Bad. Auch die normale, warme Dusche oder ein warmes Fußbad kann schon Erleichterung schaffen. Das Fußbad bietet sich besonders an, wenn kalte Füße abends beim Einschlafen hindern, die Kopfschmerzen vielleicht dann auftreten oder schlimmer werden und die Müdigkeit am nächsten Morgen den Zustand nicht gerade verbessert. Ein gesunder Schlaf kann das beste Mittel gegen Spannungskopfschmerz sein, Kopfweh wird häufig durch Müdigkeit ausgelöst, wie Sie sicher schon erlebt haben.

Hilfe bei Spannungskopfschmerzen
Schnelle und dauerhafte Hilfe bei Spannungskopfschmerz bietet auch die Entspannung der Schulter- und Nackenmuskulatur durch Dehnung. So geht’s:

1. Verschränken Sie die Hände hinterm Kopf und lassen sie diesen sanft zur Brust sinken, die Hände liegen am Hinterkopf. Aber den Kopf nicht nach unten zerren, das schadet der Halswirbelsäule. Das Eigengewicht der auf dem Hinterkopf liegenden Hände reicht völlig aus. Einige ruhige, tiefe Atemzüge halten.

2. Die rechte Hand auf das linke Ohr oder die Schläfe legen. Nun den Kopf sanft nach rechts neigen, die Hand zieht nicht, sondern liegt nur darauf. Die linke Schulter schön nach unten ziehen. Sie spüren eine angenehme Dehnung in der linken Halsseite. Wieder gilt: sanft dehnen, nicht zerren. Ein paar tiefe, ruhige Atemzüge halten und entspannen, dann dasselbe noch mal zur anderen Seite.

3. Hinsetzen oder stellen. Die Hände hinterm Hinterkopf verschränken und Ellbogen nach hinten ziehen. Die Hände sollten nicht gegen den Hinterkopf drücken. Sie spüren die Dehnung in der Brustmuskulatur. Einige tiefe Atemzüge halten. Ist Ihnen diese Übung zu schwierig, heben Sie einfach die Arme leicht angewinkelt mit den Handflächen nach oben zeigend auf Schulterhöhe. Schultern tief halten, Arme nach hinten ziehen.

Diese Übungen verhelfen Ihnen kurzfristig und dauerhaft zu weniger Verspannungen und besserer Haltung.

Akupressur hilft schnell und effektiv
Akupressur gegen KopfschmerzenSinnvoll bei jeder Art von Kopfschmerz ist ein Punkt, der unmittelbar unterm äußeren Ende der Augenbraue liegt. Sie fühlen eine kleine Vertiefung außen am dort tastbaren Knochen. Drücken Sie den Punkt mit leicht variierender Intensität, nach Gefühl leicht kreisend oder vibrierend mit den Zeigefingern auf beiden Seiten zugleich für bis zu drei Minuten.

Akupressur gegen Kopfschmerzen, DruckpunktWirksam ist auch ein Punkt an der Hand. Der Punkt liegt auf der Mitte des Muskels zwischen Daumen und Zeigefinger. Faust machen, Daumen nach innen, sodass sich ein keiner „Hubbel“zwischen Daumen und Zeigefinger bildet. Der Punkt liegt auf der höchsten Stelle. Kräftige Massage (es kann leicht wehtun, aber wenn es ein richtiger Schmerz ist, drücken Sie zu fest) für 1-2 Minuten je Seite. Drücken Sie nicht in Richtung Daumen, sondern in Richtung Hand, dort liegt ein tastbarer Knochen.

Ihre Kopfschmerzen wurden von Stress ausgelöst oder Sie fühlen sich nervös und Akupressur gegen Kopfschmerzen, Druckpunkt Handaufgekratzt? Dann hilft ein beruhigender Akupressurpunkt. Er liegt auf der Handgelenksfalte, innen am Handgelenk, in einer Linie mit dem kleinen Finger. Sie können eine kleine Vertiefung tasten. Erst auf der einen, dann auf der anderen Seite einige Minuten massieren. Merken Sie sich diesen Punkt auch, wenn Sie öfters nicht schlafen können, er hilft, zur Ruhe zu kommen.

Wiederholen Sie die Akupressur alle 15-30 Minuten oder so oft wie Sie es brauchen, bis die Beschwerden wieder weg oder viel besser sind.

Frische Luft ist unerlässlich
Wenn die Kopfschmerzen nicht zu schlimm sind, kann ein lockerer Spaziergang oder auch jede andere Bewegung an der frischen Luft entkrampfen und den Kopf wieder frei machen. Versuchen Sie, jeden Tag ein paar Minuten nach draußen zu kommen, ein kleiner Spaziergang im Park oder die Fahrradfahrt zum Einkaufen sind schon ein großes Plus für die Gesundheit.

Migräne kann Lebensqualität rauben
Die andere, häufige Kopfschmerzart ist die Migräne. Sie tritt meist als starker, einseitiger Kopfschmerz auf, der von Schwindel, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit begleitet wird. Die Ursachen sind etwas komplexer, Gefäße im Gehirn sind betroffen. Auslöser einer akuten Migräneattacke können Verkrampfung, Stress, aber auch Temperaturreize oder Wetterwechsel sein, sie kann aber auch völlig spontan auftreten.

Auslöser für Migräne: Lebensmittel
Denken Sie bei Migräne auch an Lebensmittel als Auslöser, ihren Ruf als häufige „Übeltäter“ haben Schokolade, Rotwein und Käse. Natürlich können die Auslöser auch andere sein. Dauerhaft ist Entspannung vielleicht ein Mittel, um die Zahl der Anfälle zu reduzieren.

Hilfe bei Migräne: Biofeedback, Autogenes Training
Viele Patienten haben gute Erfahrungen mit Biofeedback gemacht, es hilft, die bei Migräne beteiligten Gefäße zu entspannen. Wer es einfacher und ohne den Computer beim Biofeedback möchte, kann Autogenes Training erlernen. Bei Autogenem Training bei Migräne geht es weniger um die psychische Entspannung, die für von ständig durch Kopfschmerzen belastete Patienten positiver Nebeneffekt sein mag, sondern um die gefäßentspannende Wirkung. Es gibt leichterlernbare Formen, die in Büchern für jeden, der es lernen möchte, beschrieben werden.

Hausmittel gegen Migräne
Ein Hausmittel bei Migräne ist ein kaltes Fußbad – auch hier geht es um den Gefäßeinfluss. Aber machen Sie es richtig: Eine kleine Wanne füllen, das Wasser ist so kalt wie Sie es noch ertragen können. Dann kommen die Füße rein, aber nur wenige Minuten. Schön abtrocknen und ins Bett zum Aufwärmen.

Akupressur Helfer in der Not bei Migräne
Auch bei Migräne kann Akupressur zur großen Hilfe werden. Einen Punkt finden Sie zwischen Daumen und Zeigefinger. Akupressur gegen Kopfschmerzen, Druckpunkt UnterarmSie spüren weiches Muskelgewebe. Jetzt schieben Sie Daumen und Zeigefinger noch weiter in Richtung Handgelenk. Den Punkt, an dem die beiden Knochen zusammenlaufen, können Sie fest massieren. Bei einer Migräneattacke beginnen Sie auf der schmerzenden Seite. Diesen Punkt können Sie dreimal täglich auf jeder Hand ein bis drei Minuten massieren, um Migräneattacken vorzubeugen. So können Sie vielleicht die Zahl der Anfälle reduzieren. Ansonsten sind die oben genannten Punkte auch bei Migräne sinnvoll.

Wenn Sie bei Migräne unter Übelkeit oder Schwindel leiden, dann versuchen Sie es zusätzlich mit einem Punkt am Handgelenk, der die Übelkeit lindern soll. Der Punkt liegt auf der Innenseite des Unterarms, auf der Mitte zwischen den beiden hier tastbaren Sehnen. Zwei Daumenbreiten entfernt von der Beugefalte des Handgelenks. Kräftiger, massierender Druck mit dem Zeigefinger oder Daumen, auf jeder Seite 1-2 Minuten.

Homöopathie, bei Migräne ein Versuch wert
Doch auch die Homöopathie ist bei Migräne einen Versuch wert. Probieren Sie es mit dem Mittel Iris versicolor in D6. Bei akuten Beschwerden können Sie es halbstündlich oder viertelstündlich für 2 Stunden nehmen, dann stündlich und wenn die Beschwerden abklingen, alle zwei Stunden bis es Ihnen wieder gut geht. Hilft Iris versicolor nicht, probieren Sie noch Natrium muriaticum D6. Sollten Sie Ihr Mittel so nicht finden, können Sie einen Homöopathen das Mittel für Sie suchen lassen.

Das A und O bei Kopfschmerzen: Gesunde Lebensweise
Egal ob Spannungskopfschmerz oder Migräne, eine gesunde Lebensweise kann Ihre Gesundheit verbessern. Es gibt drei wichtige Punkte, die bei Kopfschmerz eine zentrale Rolle spielen:

Wasser
Trinken Sie mindestens 2 Liter am Tag. Durst, ob wir ihn bemerken oder nicht, kann Kopfschmerzen auslösen. Also Viel Wasser trinken hilft bei Kopfschmerzennehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich. Im Sommer bei großer Hitze oder wenn Sie Sport treiben, kann der Wasserbedarf ansteigen, auch auf 3 Liter. Doch im normalen Alltag genügen 2 Liter, um den Körper gut zu versorgen. Mineralwasser mit viel entkrampfendem Magnesium ist besonders sinnvoll.
Und: Wasser ist besser als große Mengen von koffeinhaltigen Getränken (Kaffee, Cola, Schwarzer Tee), denn diese machen auch bei Müdigkeit nichts besser, weil sie dann den Schlaf der nächsten Nacht stören. Außerdem – Kaffee ist als häufiger Kopfschmerzauslöser bekannt.

Frische Luft
Bewegung und schön viel Sauerstoff können Kopfschmerzen bessern und vorbeugen. Der Gang zum Briefkasten und der Weg mit dem Fahrrad zählen ebenso wie ein kleiner Spaziergang. Sie können Sport treiben, wenn es Ihnen gefällt, aber jedes bisschen Bewegung an der Luft zählt. Zusätzlich kann Gefäßtraining durch Kneippsche Güsse helfen, die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Die Warm-Kalt-Reize sind besonders sinnvoll für wetterfühlige Kopfschmerzpatienten.

Schlaf
Versuchen Sie, möglichst gut und erholsam zu schlafen. Der Schlaf lässt sich oft durch kleine Veränderungen verbessern. Sehen Sie zum Beispiel nicht direkt vorm Schlafengehen noch lange fern, das hält das Gehirn auf „Wach-Modus“. Sie finden selbst heraus, was Sie am besten entspannt, ein paar Seiten lesen, Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder ein bisschen Gymnastik, die ruhige Lieblings-CD… Es geht einfach darum, etwas zu finden, das Ihnen hilft, vorm Schlafengehen etwas ruhiger zu werden und Sie nicht hellwach oder überdreht schlafen gehen.

Schlafen hilft gegen KopfschmerzenVersuchen Sie, möglichst dunkel zu schlafen. Wenn dies mit heruntergelassenen Fensterladen und Licht aus nicht ganz funktioniert, denken Sie über eine Schlafbrille nach. Zudem sollte das Schlafzimmer kühl sein, zumindest nicht überheizt. Außerdem: Wer nachts mit Heizung schläft, den erwartet morgens oft ein dicker Kopf. Also Heizung vorm Bettgehen ausdrehen. Durch die Temperaturunterschiede im Zimmer stört sonst nicht nur die hohe Temperatur, sondern auch die ständig umgewälzte Luft den Schlaf, auch wenn Sie dies wach nicht bemerken.

Den Morgen am besten mit einem großen Glas Wasser beginnen und, wenn’s geht am offenen Fenster, noch mal ausgiebig strecken.

Bedenken Sie, dass eine natürliche Behandlung für die meisten Kopfschmerzen sehr hilfreich sein kann, doch sehr häufige Kopfschmerzen, vor allem wenn sie stark sind und noch andere Symptome dazukommen, sollten vom Arzt untersucht werden. Denn auch wenn Kopfschmerzen meist harmlos sind, können sie doch auf eine behandlungsbedürftige Erkrankung hindeuten.

Gute Besserung wünscht
Amalie

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UCLA: Pesticides increase Parkinson’s Disease risk 75% in California Central Valley

Pesticides increase Parkinson’s Disease risk

Pesticide exposure found to increase risk of Parkinson’s disease

Study finds exposure may have occurred years before symptoms appear. The fertile soil of California’s Central Valley has long made it famous as one of the nation’s prime crop-growing regions. But it’s not just the soil that allows for such productivity. Crops like potatoes, dry beans and tomatoes have long been protected from bugs and weeds by the fungicide maneb and the herbicide paraquat.

Scientists know that in animal models and cell cultures, such pesticides trigger a neurodegenerative process that leads to Parkinson’s disease. Now, researchers at UCLA provide the first evidence for a similar process in humans.

In a new epidemiological study of Central Valley residents who have been diagnosed with Parkinson’s disease, researchers found that years of exposure to the combination of these two pesticides increased the risk of Parkinson’s by 75 percent. Further, for people 60 years old or younger diagnosed with Parkinson’s, earlier exposure had increased their risk for the disease by as much as four- to six-fold.

Reporting in the April 15 issue of the American Journal of Epidemiology, Beate Ritz, professor of epidemiology at the UCLA School of Public Health, and Sadie Costello, a former doctoral student at UCLA who is now at the University of California, Berkeley, found that Central Valley residents who lived within 500 meters of fields sprayed between 1974 and 1999 had a 75-percent increased risk for Parkinson’s.

In addition, people who were diagnosed with Parkinson’s at age 60 or younger were found to have been at much higher risk because they had been exposed to maneb, paraquat or both in combination between 1974 and 1989, years when they would have been children, teens or young adults.

The researchers enrolled 368 longtime residents diagnosed with Parkinson’s and 341 others as a control group.

Parkinson’s disease is a degenerative disorder of the central nervous system that often impairs motor skills, speech and other functions. It has been reported to occur at high rates among farmers and in rural populations, contributing to the hypothesis that agricultural pesticides may be partially responsible.

Until now, however, data on human exposure has been unavailable, largely because it has been too hard to measure an individual’s environmental exposure to any specific pesticide.

„Because pesticides applied from the air or ground may drift from their intended treatment sites – with measurable concentrations subsequently detected in the air, in plants and in animals up to several hundred meters from application sites –  accurate methods of estimating environmental exposures in rural communities have long been sorely needed,“ said Ritz, the study’s senior author and vice chair of the School of Public Health’s epidemiology department.

So Ritz, Costello and colleague Myles Cockburn from the University of Southern California, developed a geographic information system–based tool that estimated human exposure to pesticides applied to agricultural crops. This GIS tool combined land-use maps and pesticide-use reporting data from the state of California. Each pesticide-use record includes the name of the pesticide’s active ingredient, the amount applied, the crop, the acreage of the field, the application method and the date of application.

Research subjects were recruited between 1998 to 2007; telephone interviews were conducted to obtain their demographic and exposure information. Detailed residential history forms were mailed to subjects in advance of their interviews and were reviewed in person or over the phone. The researchers recorded and added lifetime residential histories and estimated ambient exposures into the system for all historical addresses at which participants had resided between 1974 and 1999, the period covered by the pesticide-use data.

„The results confirmed two previous observations from animal studies,“ Ritz said. „One, that exposure to multiple chemicals may increase the effect of each chemical. That’s important, since humans are often exposed to more than one pesticide in the environment. And second, that the timing of exposure is also important.“

Ritz noted that this is the first epidemiological study to provide strong evidence that maneb and paraquat act synergistically to become neurotoxic and strongly increase the risk of Parkinson’s disease in humans.

Of particular concern, Ritz said, and consistent with other theories regarding the progression of Parkinson’s pathology, is that the data „suggests that the critical window of exposure to toxicants may have occurred years before the onset of motor symptoms when a diagnosis of Parkinson’s is made.“

In addition to Ritz and first author Costello, study authors included Jeff Bronstein, UCLA professor of neurology, and Xinbo Zhang of USC. The authors declare no conflicts of interest.

The research was supported by the National Institute of Environmental Health Science, the National Institute of Neurological Disorders and Stroke, and the Department of Defense Prostate Cancer Research Program. In addition, initial pilot funding was provided by the American Parkinson Disease Association.

The UCLA School of Public Health is dedicated to enhancing the public’s health by conducting innovative research, training future leaders and health professionals, translating research into policy and practice, and serving local, national and international communities.

UCLA, Press Release, Mark Wheeler, Pesticide exposure found to increase risk of Parkinson’s disease, 4/20/2009

Kanadische Studie untersuchte autonomes Nervensystem von Frauen mit MCS

Arzt und Patientin bei Untersuchung

MCS – Multiple Chemical Sensitivity ist eine chronische Krankheit, von der überwiegend Frauen betroffen sind. Die Symptome sind unter wiederholten niedrig dosierten chemischen Expositionen reproduzierbar, definierten kanadische Wissenschaftler der Dalhousie University. Sie untersuchten inwieweit Fehlfunktionen des autonomen Nervensystems bei MCS Patienten vorliegen. Dem Wissenschaftlerteam gehörte auch Prof. Dr. Roy Fox Leiter der ersten staatlichen kanadischen Umweltklinik, dem Environmental Health Centre in Nova Scotia an.

Klinische Auffälligkeiten bei Frauen mit MCS
Durch klinische Beobachtungen gewonnene Hinweise legen die Vermutung nahe, dass Frauen mit MCS ein Risiko für Fehlfunktionen des autonomen Nervensystems haben, wie z.B. abnorme Herzfrequenz- und Blutdruckreaktionen auf körperliche Anstrengung. Das Hauptanliegen dieser Studie der Dalhousie University war es, die hämodynamische Reaktion auf Haltungsänderungen bei 17 Frauen mit MCS zu beschreiben. Mit Hilfe der Impedanzkardiographie wurden hämodynamische Messwerte aufgenommen während die Frauen saßen und unmittelbar nachdem sie aufgestanden waren.

Feststellungen rechtfertigen weitere Untersuchungen
Die hämodynamische Reaktion auf das Aufstehen waren erhöhte Herzfrequenz (p < .0001), vermindertes Schlagvolumen (p = .002), verminderte linksventrikuläre Austreibungszeit (p < .0001), erhöhter diastolischer Blutdruck (p = .01) und erhöhter systemischer Gefäßwiderstand (p =.002). Obwohl dieses hämodynamische Reaktionsmuster normal war, war die Höhe der Veränderungen des Messwertes deutlich niedriger als bei vorhergehenden Beobachtungen an gesunden Teilnehmern. Die kanadischen Wissenschaftler teilten mit, dass diese Funde weitere Untersuchungen rechtfertigen.

Übersetzung: Karlheinz für CSN
Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 22.April 2009

Literatur:
McFetridge-Durdle JA, Routledge FS, Sampalli T, Fox R, Livingston H, Adams B., Dalhousie School of Nursing, Dalhousie University, Nova Scotia, Canada. Hemodynamic response to postural shift in women with multiple chemical sensitivities, Biol Res Nurs. 2009 Jan;10(3):267-73. Epub 2008 Nov 17.

Motivationen, Menschen mit Multiple Chemical Sensitivity /MCS als psychisch krank zu erklären

Die Frage ist WARUM?

Menschen, die auf geringe Spuren von Alltagschemikalien reagieren und an Chemical Sensitivity /MCS erkrankt sind, berichten häufig, dass sie von Ärzten, Sachbearbeitern bei Behörden oder Krankenkassen, von Mitmenschen und sogar bei Gericht, ohne dass irgendein ein medizinischer Nachweis vorliegt, als psychisch krank abgestempelt werden. Erkrankte berichten auch, dass ihnen gegenüber oder sogar in Berichten und Befunden behauptet wird, die Krankheit MCS sei eine psychische Krankheit.

Dies geschieht, obwohl die Arbeitsgruppe Medizinische Klassifikation im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit DIMDI, Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, die Krankheit Multiple Chemical Sensitivity (MCS) im ICD-10 folgendermaßen codiert hat:

MCS – Multiple Chemical Sensitivity T78.4

…Allergie, nicht näher bezeichnet; Kapitel 19 (Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen), Abschnitt T66-T78 (Sonstige und nicht näher bezeichnete Schäden durch äußere Ursachen).

Das DIMDI, Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, teilt explizit mit: „Eine Zuordnung der o. g. Erkrankungen zum Kapitel 5 (Psychische und Verhaltensstörungen) ist seitens der ICD-10-GM nicht vorgesehen.“

Dies geschieht, obwohl Multiple Chemical Sensitivity / MCS in Deutschland als körperliche Behinderung (Ziffer 26.18) anerkannt ist.

Dies geschieht, obwohl MCS seit 1945 bekannt ist und über 400 Studien bzgl. Chemikaliensensitivität veröffentlicht wurden, die von einer körperlichen Ursache der Erkrankung MCS ausgehen.

Thommy’s Blogfrage der Woche:

  • Was glaubt Ihr, welche Motivation und Gründe stecken dahinter, wenn MCS Kranke von Medizinern ohne eingehende Fachkenntnisse in Psychologie und über Chemikalien-Sensitivität pauschal ohne gezielte Untersuchung als psychisch krank abgestempelt werden?
  • Was steckt dahinter, wenn Sachbearbeiter bei Behörden und Krankenkassen in Berichten schreiben, der an MCS Erkrankte leide nur unter einer psychischen oder psychiatrischen Krankheit?
  • Was motiviert diese Menschen ohne profundes Fachwissen, MCS Kranke als psychisch krank abzustempeln?

Ministerium bietet CFS Kranken besondere barrierefreie Teilnahmemöglichkeit bei Kongress für Forschungsvorhaben

Barriererfreie CFS Konferenz

Die amerikanische Bundesbehörde „Centers for Disease Control and Prevention“, veranstaltet am 27. April eine öffentliche, barrierefreie Konferenz zur Planung weiterer CFS Forschungsvorhaben. Das Besondere daran ist, dass CFS und MCS Kranke per Telefon an der ganzen Konferenz teilnehmen können.

Chronische Erschöpfung, CFS – Chronic Fatigue Syndrome gehört zu den Krankheiten, für die noch erheblicher Forschungsbedarf besteht. Wenn auch Studien der letzten Jahre zahlreiche Erkenntnisse erbrachten und darlegten, dass es sich bei CFS um eine körperlich bedingte Krankheit handelt, so sind doch noch zu viele Fragen offen, um Menschen, die unter chronischer Erschöpfung leiden, richtig gezielt helfen zu können.

Barrierefreie Konferenz für CFS Kranke
Die amerikanische Bundesbehörde „Centers for Disease Control and Prevention“, die dem US Ministerium für Gesundheit untersteht, veranstaltet am 27. April 2009 eine öffentliche Konferenz zur Planung weiterer CFS Forschungsvorhaben. Das Besondere daran ist, dass die Konferenz dahingehend barrierefrei ist, dass CFS Kranke, die in Atlanta nicht vor Ort sein können, die Möglichkeit gegeben wird, per Telefon an der ganzen Veranstaltung teilnehmen zu können. Für viele CFS Kranke bietet diese Modalität die einzige Möglichkeit zu partizipieren, denn ein Großteil der Betroffenen ist zu krank, zu erschöpft, um zu reisen oder auch nur einige Stunden an einer Konferenz teilzunehmen. Erschwerend leidet ein Teil der CFS Kranken gleichzeitig unter Chemikalien-Sensitivität / MCS, was es oft sehr schwierig oder unmöglich macht zu reisen und Konferenzgebäude aufzusuchen.

Gemeinsamer Entwurf für zukünftige Forschung
Auf der anberaumten CFS Konferenz soll gemeinsam der Entwurf einer Strategie für ein komplettes Forschungsprogramm, das über fünf Jahre laufen soll, erarbeitet werden. Ziel ist, Studien verschiedener Bereich zu definieren, um die CFS Forschung effektiver voranzutreiben. Folgende Bereiche sollen bei der Forschungsplanung abgedeckt werden:

* Studien genau definierter Bevölkerungsgruppen
* Patientenregister basierend auf Versorgungsbereiche
* Klinische Studien an Krankenhäusern
* Laborstudien
* Forschungsstudien zur Aufklärung der Versorgungsbereiche und der Öffentlichkeit

Durch Konferenzschaltung barrierefrei
Für Personen, die per Telefon teilnehmen möchten, wird eigens eine Konferenzschaltung bereitgestellt. Diese Teilnehmergruppe kann dadurch die volle Veranstaltung anhören und erhält zusätzliche Zeit, um per Telefon Kommentare einzugeben. Personen, die vorhaben Kommentare einzugeben, werden lediglich gebeten, vorab eine schriftliche Benachrichtigung mit ihren Kontaktdaten einzureichen und erhalten dann nähere Informationen über den Ablauf.

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 18. April 2009

Literatur:
Centers for Disease Control and Prevention, CDC seeks input to shape a CFS strategic research plan, 16. April 2009

Schwere multiple Allergien nehmen drastisch zu, Mediziner schlagen Alarm

Verzweifelter Arzt

In England schlagen Allergiespezialisten renommierter Kliniken Alarm, immer mehr Patienten leiden unter schweren multiplen Allergien. Mediziner aus Kliniken in Cambridge, Liverpool, Birmingham und London bestätigten gegenüber BBC News, dass vor allem Kinder von schweren Allergien betroffen seien und dass die Situation zu eskalieren beginne. Dr. Nasser von der Cambridge University gab gegenüber dem BBC zu verstehen, dass einige Experten die Auffassung vertreten, dass das moderne Leben uns allergisch mache.

Dramatischer Anstieg von Allergien
Dr. Jonathan North, ein Immunologe aus Birmingham, teilte dem Nachrichtensender BBC in der zweiten Aprilwoche mit, dass man bislang davon ausging, dass etwa 15% der Bevölkerung irgendeine Allergie habe. Jetzt sähe es hingegen so aus, dass fast 40% der Bevölkerung unter Allergien leide, diese Zahlen seien gut dokumentiert. Gleichzeitig erwähnte der Immunologe, dass die Komplexität und der Schweregrad der Fälle ebenfalls zunähmen. Ein Faktor, der daran mit schuld sein könne, glaubt Dr. North, sei die große Vielzahl verschiedener Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, und dass Kinder ihnen schon sehr früh ausgesetzt seien.

Immer häufiger tödlicher Verlauf bei Allergien
Ein weiterer Experte, ein Allergologe aus Cambridge, Dr. Shuaib Nasser, bestätigte gegenüber dem BBC ebenfalls, dass insbesondere multiple Allergien im Anstieg seien. Er gab sich besonders besorgt über den Schweregrad der Allergien, die zu beobachten seien, und dass sie öfter einen tödlichen Verlauf nehmen.

Patienten, die unter Heuschnupfen leiden, würden immer jünger, berichtet der Allergologe, und dass der Zeitraum, in dem die Patienten unter Symptomen leiden, immer länger werde. Diese Allergien seien nicht einfach nur als lästig anzusehen, es handle sich dabei nicht einfach nur um eine laufende Nase. Vielmehr würden die Patienten Asthma entwickeln und würden wegen schwerer Attacken in die Klinik eingeliefert, so der Allergologe der renommierten Klinik in Cambridge. Todesfälle durch Asthma nehmen nach seiner Beobachtung den Höchststand in den Monaten Juli und August ein, genau den Monaten, in denen Umweltallergene und Schimmelsporen ihren Höchststand haben. Schuld daran seien die sich verschiebenden Klimabedingungen. Die Saison für viele Allergien würde dadurch länger. Dr. Nasser gab sich gegenüber dem BBC sehr besorgt darüber, dass insbesondere die Todesfälle durch Allergien bei Kindern immer häufiger auftreten. Der Experte gab zu bedenken, dass, wenn solche Allergien rechtzeitig diagnostiziert und behandelt würden, solche Todesfälle vermeidbar seien.

Multiple Allergien im Anstieg begriffen
Eine erfahrene ältere Krankenschwester von einer Kinderklinik in Liverpool sagte gegenüber dem BBC, dass vor allem kleine Kinder von einem bestimmten unterdiagnostizierten Allergiemuster betroffen seien. Oft würde ein Kind vom behandelnden Arzt nur mit einer Allergie, z.B. Erdnussallergie, zu ihnen in die Klinik überwiesen. Wenn das Kind dann aber eingehend untersucht würde, stelle man fest, dass es auch Hautekzeme habe, unter Asthma und Heuschnupfen leide und meist dazu noch mehrere Nahrungsmittelallergien habe.

Eine schwere Allergie führt oft zu weiteren Allergien
Dr. Nasser, Allergologe an der Cambridge University, sagte abschließend gegenüber BBC, dass der Anstieg multipler Allergien im Kontext mit dem allgemeinen Anstieg von Allergien zu sehen sei. England würde zu den Ländern gehören, die mit die höchsten Allergieraten weltweit zu verzeichnen haben.

Die Zahl der Menschen mit schweren Allergien sei zunehmend, und wenn man eine schwere Allergie habe, sei man prädestiniert, multiple Allergien zu bekommen, so der Experte. Als Beispiel für die Bedenklichkeit der Situation führte Dr. Nasser Ekzeme an. Die Zahl der Fälle sei im Zeitraum von vier Jahren um 40% angestiegen, dass habe eine Studie belegt, die im letzen Monat veröffentlicht wurde. Als Grund dafür sei wohl die massive Verwendung von Seifen und Waschmitteln zu sehen, die den Schutzmantel der Haut zerstöre und ihr Nährstoffe raube. Die Haut sei als eine „Eintrittspforte“ zu sehen, über die sich andere Allergien entwickeln können. So könnten Erdnussallergene  zum Beispiel in verletzte Haut leicht eindringen und das Immunsystem zur Abwehr stimulieren.

Dr. Nasser vertrat gegenüber BBC die Auffassung, dass übersteigerte Hygiene mit ein Grund für den allgemeinen Anstieg von Allergien sei. Wenn eine Gesellschaft von einem ländlichen Leben in ein urbanes Leben überwechselt, dann sei ein Anstieg von Allergien zu verzeichnen, wie er jetzt beobachtet sei, deshalb würden einige Stimmen auch die Meinung vertreten, dass unser „modernes Leben“ Menschen allergisch werden ließe.

Autor:
Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 17. April 2009

Wissenschaftler bringt Fakten über die Umweltkrankheiten MCS, CFS, FMS auf neuer Webseite

Prof. Martin PallDer amerikanische Wissenschaftler Professor Martin Pall hatte diese Woche einen Relaunch seiner Webseite „Novel Disease Paradigm produces Explanations for a whole Group of Illnesses“.

Auf Prof. Pall’s neuer Webseite finden sich wissenschaftlich fundiert Fakten über Fakten zu MCS – Multiple Chemical Sensitivity, CFS – Chronic Fatigue Syndrome, FMS – Fibromyalgie und PTSD – Posttraumatische Stress-Erkrankung.

Prof. Martin Pall ist in Europa bestens bekannt
Vielen Umweltkranken ist der seit einem knappen Jahr pensionierte Wissenschaftler, der an der University of Washington unterrichtete, von seinen Vorträgen hier in Europa im vergangenen Winter und jetzt im Frühling bekannt. Erst letzte Woche noch sprach Prof. Pall in Aix en Provence bei einem großen internationalen Krebskongress und traf dort auch mit Leitern von Organisationen für Umweltkrankheiten zusammen.

Wissenschaftliche Erklärung für Umweltkrankheiten
Die neue gestaltete Webseite setzt sich intensiv mit Prof. Pall’s Theorie auseinander, wie MCS, CFS, FMS, PTSD (bei PTSD spricht Prof. Pall vor allem von Golfkriegsveteranen) entstehen. Für den amerikanischen Biochemiker besteht kein Zweifel, dass der NO/ONOO Zyklus eine Hauptursache bei der Entstehung dieser Umweltkrankheiten ist. Der Grund, warum er sich so intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzt, liegt darin, dass er selbst vor Jahren an CFS erkrankte.

Ursache für MCS: Chemikalien
Eins ist für Prof. Pall klar, und das vermittelt auch seine neue Webseite, Chemikalien-Sensitivität / MCS entsteht durch Chemikalienexposition.

Bei MCS nennt Prof. Pall in erster Linie Exposition gegenüber Lösungsmitteln, Pestiziden der Organophosphat-, Carbamat- und/oder Pyrethroidklasse, Quecksilber und Kohlenmonoxid als Auslöser.

Überlappen von verschiedenen Umweltkrankheiten
Ebenfalls klar ist es für den Wissenschaftler, dass alle vier Krankheiten, MCS, CFS, FMS und PTSD bei Patienten oft gleichzeitig auftreten und viele der Symptome sich überschneiden. Auch warum dies so ist, erfährt der Besucher seiner Webpräsenz.

Umweltkrankheiten sind behandelbar
Prof. Pall bietet jedoch nicht alleinig nur zur Ursache der Erkrankung und der vielfältigen Symptomatik Belege, sondern auch Behandlungsansätze. Verschiedene Vitamine, Aminosäuren und Mineralstoffe in der richtigen Kombination und Dosis haben sich als sehr effektiv erwiesen. Der Wissenschaftler führt umfangreiche Tabellen mit Nährstoffen und genauen Dosierungsangaben an. Diese Nährstoffkombinationen sind seiner Erfahrung nach in der Lage, den ursächlichen NO/ONOO Zyklus herunterzuregulieren und damit für Besserung bei den Erkrankten zu sorgen. Damit sich nachhaltig Erfolg durch die Therapie einstellt, gibt Prof. Pall auf seiner Webseite fünf Punkte an, die möglichst konsequent vermieden, bzw. eingesetzt werden sollen:

  1. Chemikalienexposition bei MCS Patienten
  2. Spezielle Antigen-Therapie bei Patienten die unter Nahrungsmittelallergien leiden
  3. Vermeidung von Toxinen wie den Geschmacksverstärker MSG und den Süßstoff Aspartam, weil diese die NMDA Aktivität nach oben regulieren, was sich sehr nachteilig auswirkt.
  4. Exzessiver Sport, da dies nachteilig für CFS Patienten ist
  5. Vermeidung von psychologischen Stress (dies betrifft in erster Linie PTSD-Patienten)

Informationen frei verfügbar für alle
Die neue Webseite von Prof. Martin Pall wird sicher viel Resonanz aus aller Welt erfahren, nicht zuletzt von chemikaliensensiblen Menschen, die durch Ausdünstungen von Papier und Druckerschwärze nicht in der Lage sind, das Buch des Wissenschaftlers lesen zu können. Dass nun das Wissen online verfügbar ist, wird viele Umwelterkrankte erfreuen. Sicherlich wird auch mancher Mediziner, der auf die Webseite von Prof. Pall schaut, den neuen Input gut verwerten können, um seinen umweltkranken Patienten diagnostisch und therapeutisch weiterhelfen zu können. Die neue Webseite von Prof. Pall sorgt mit dafür, dass „nicht erklärbare Umwelterkrankungen“ nicht länger „unerklärbar“ genannt werden können.

Autor:
Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 14. April 2009

Weitere Artikel über Prof. Martin Pall und seine Wissenschaft:

Wirkung des Insektizid Cypermethrin wird durch das Schimmelpilzgift Aflatoxin verstärkt

Gefaehrlicher Einsatz von Pestiziden

Das Insektizid Cypermethrin ist weltweit im Großeinsatz, es gehört zu der Stoffklasse der Pyrethroide, es gilt als neurotoxisch und krebserregend. Wissenschaftler untersuchten, welche Auswirkungen das Schimmelpilzgift Aflatoxin bei gleichzeitigem Kontakt mit Cypermethrin hat. Sie stellten fest, dass sich die klinischen Auswirkungen in Kombination potenzieren. (1)

Aflatoxin, ein hoch toxisches natürliches Gift
Aflatoxine, eine stark verbreitete, natürlich vorkommende Gruppe von rund 20 verschiedenen Pilzgiften, haben eine sehr starke toxische Wirkung auf die Leber und sind hochgradig krebserregend. Sie gehören zu den stärksten in der Natur vorkommenden Giften und krebserregenden Stoffen. Aflatoxine können über die eingeatmete Luft, die Nahrung oder über die Haut aufgenommen werden. (2)

Man findet Aflatoxine, die von vielen Aspergillus Spezies produziert werden, vor allem in Getreide, Heu und Nüssen. Selbst in Kosmetikprodukten konnten Aflatoxingehalte, z.B. durch kontaminierte Mandeln oder Weizenkleie, teils in beachtlicher Konzentration nachgewiesen werden, berichtete das BfR im August 2004. (2)

Um sich der hohen Toxizität von Aflatoxin bewusst zu werden, sei erwähnt, dass sogar der Verdacht besteht, dass manche Länder Aflatoxine als Kampfstoffe bevorraten, weil sie sehr schnell zum Tod führen können. Das giftigste Aflatoxin, das Aflatoxin B1, ist schon bei einer vergleichsweise geringen Dosis tödlich. Es reichen bereits 1-10mg/kg Aflatoxin B1 aus, um letal zu wirken, wobei Kinder als noch wesentlich empfindlicher gelten als Erwachsene.

Cypermethrin, ein toxisches Insektizid
Seit den achtziger Jahren werden Pyrethroide großflächig eingesetzt. Cypermethrin, eines dieser lang anhaltenden synthetisch hergestellten Pestizide, wird frei verkäuflich vor allem gegen Haushaltsschädlinge und gegen Parasiten bei Haus- und Nutztieren verwendet. Das hoch stabile neurotoxische Pestizid kommt jedoch auch in Holzschutzmitteln und in der Land- und Forstwirtschaft (4) in Einsatz. Es gilt zudem als akut toxisch, mutagen, krebserregend, schädigend für die neurologische Entwicklung, nimmt Einfluss auf das Hormonsystem und kann MCS-ähnliche Symptommatik auslösen (5,6)

Symptomatik ausgelöst durch Cypermethrin:

  • Einatmen kann zu Gesundheitsschäden führen
  • Gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut und beim Verschlucken
  • Kann die Atemwege reizen: z.B. Brennen der Nasen- und Rachenschleimhaut, Reizhusten, Atemnot
  • Kann die Verdauungswege reizen: z.B. Brennen, Kratzen, Durchfall
  • Nervenschäden sind möglich
  • Krämpfe, Zittern, Lähmungen
  • Reizt die Augen und die Haut, Rötung, Jucken, Kribbeln, Taubheit
  • Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen etc.  (3,5,6)

Wechselwirkung Cypermethrin – Aflatoxin
Ein Wissenschaftlerteam aus Pakistan untersuchte an 120 Ratten, die sie in sechs gleiche Gruppen unterteilten, die Reaktion der Ratten gegenüber Aflatoxinen bei gleichzeitigem Kontakt mit der Pyrethroid Cypermethrin. Sie verabreichten den Versuchstieren Aflatoxin und Cypermethrin alleine und in verschiedenen Kombinationen. Das Aflatoxin wurde täglich in der Dosis von 0,05 und 1,0mg/kg AFM1 über einen Magentubus verabreicht.
Gesundheitsschäden durch Aflatoxine
In kontrollierten Forschungsversuchen wurde Cypermethrin Ratten über die Nahrung in einer Dosis von 0 und 500mg/kg verabreicht. Versuchstiere, denen Aflatoxin alleine verabreicht wurde, zeigten Depression, reduzierte Nahrungsaufnahme, reduziertes Körpergewicht und dünnen Stuhl. Die Leber der Versuchstiere wies Verfettung und Nekrose auf. Zusätzlich hatten sich neue Gallengänge gebildet und die Hepatozyten und deren Nuklei wiesen einen vergrößerten Durchmesser auf. Die Nieren zeigten Verletzungen, einschließlich tubuläre Nekrose und pinkfarbenem homogenen tubulären Ausfluss. Serum ALT, Creatinin stiegen bei den Versuchstieren an, während die Gesamtmenge der Proteine, Albumin, Serum Cholesterol und Triglyzeride absanken.

Cypermethrin potenziert Toxizität von Aflatoxin
Versuchstiere, denen das Insektizid Cypermethrin verabreicht wurde, wiesen verminderte Nahrungsaufnahme und reduziertes Körpergewicht auf. Hepatozyten äußerten eine Veränderung im Fettstoffwechsel und zelluläre Nekrosen. Eine gleichzeitige Verabreichung von Aflatoxin und Cypermethrin sorgte für eine Potenzierung der Toxizität des Aflatoxin, was sich durch einen verstärkten Schweregrad der klinischen Auswirkungen, erhöhte Mortalität bei den Ratten und vermindertem Körpergewicht zeigte. Das relative Gewicht der Nieren legte ebenfalls eine verdächtige Interaktion zwischen den beiden Toxinen dar.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Personen bzw. Haus- oder Nutztiere, die dem Insektizid Cypermethrin ausgesetzt sind, gleichzeitig auch mit Aflatoxin in Kontakt sind, ist hoch. Insbesondere Land- und Forstwirte als auch Pferdebesitzer, die Cypermethrin verwenden, dürften durch den zwangsläufigen Kontakt mit Aflatoxin als Risikogruppe gelten.

Autor:
Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 13.04.2009

Literatur:
1. Hussain S, Khan MZ, Khan A, Javed I, Asi MR., Toxico-pathological effects in rats induced by concurrent exposure to aflatoxin and cypermethrin, Toxicon. 2009 Jan;53(1):33-41.
2. BfR, Aflatoxine in mandel- und kleiehaltigen kosmetischen Mitteln, Stellungnahme des BfR vom 17. August 2004
3. Enius, Schadstoffe, Cypermethrin
4. BFW, Forstliches Pflanzenschutzverzeichnis, 2005
5. PAN, Cypermethrin

6. PAN UK, Cypermethrin

MCS nicht durch Psyche oder Trauma bedingt

Arzt erklärt Patientin: Ihre MCS ist nicht psychisch bedingt

Matthew Hogg von EIR – Environmental Illness Resource betrachtet eine Mannheimer Psychologie-Studie zum Thema MCS – Multiple Chemical Sensitivity und kommt zu diesen Schlussfolgerungen:

Die Studie zeigt, dass MCS-Kranke in der Vergangenheit nicht mehr traumatische Erlebnisse hatten als Gesunde. Die Forschungsarbeit gibt keine Hinweise darauf, dass MCS eine psychische Erkrankung sein könnte.

Folgende Einzel-Ergebnisse hatten die Forscher der Psychologischen Abteilung in Mannheim erhalten:

In allen drei untersuchten Gruppen (MCS-Kranke, SFD-Patienten mit somatoformen Störungen, Gesunde) wurden etwa gleich häufig frühere traumatische Erlebnisse festgestellt.

Man fand unter den drei Gruppen auch keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Größe des Traumas, der Kombination mehrerer Traumen oder der Erwartungshaltung gegenüber Traumen.

Auch bei den einzelnen Trauma-Kategorien gab es nur wenig Unterschiede, denn im Vergleich zu Gesunden nannten MCS- und SFD-Kranke nur zwei Trauma-Kategorien häufiger: Die Kategorie „anderes Trauma“ wurde von MCS- und SFD-Patienten, die Kategorie „frühere lebensgefährliche Erkrankung“ wurde von MCS-Patienten öfter als von Gesunden genannt.

Wie interpretiert M. Hogg diese häufigere Nennung?
MCS-Kranke nennen die Kategorie „anderes Trauma“ öfter als Gesunde, da ihre MCS-Erkrankung oftmals auf einer Exposition gegenüber Pestiziden oder anderen Toxinen beruhen dürfte und dies in die Kategorie „anderes Trauma“ fällt.
Auch dürften MCS-Kranke, besonders jene mit Beeinträchtigung der Atmung, bei entsprechender Exposition öfter lebensbedrohliche Situationen erleben als Gesunde. Das dürfte also zur häufigeren Nennung dieser Trauma-Kategorie führen.

Psychisch-traumatische Vorgeschichte nicht bestätigt
Die Mannheimer Untersucher kamen zu folgender Zusammenfassung: „Es wurden keine Hinweise auf vermehrte traumatische Erlebnisse bei MCS und SFD gefunden.“ Sie fügten noch hinzu, dass umfangreichere Folge-Studien möglicherweise andere Ergebnisse liefern könnten. Die vorliegende Studie aber, so Hogg, kann eine psychisch-traumatische Vorgeschichte bei MCS/IEI nicht bestätigen.

Autor:
Annamaria für CSN – Chemical Sensitivity Network, 9. April 2009-04-09

Literatur:
Matthew Hogg, Multiple Chemical Sensitivity not related to traumatic events study finds, 3. April 2009

Bailer J, Witthöft M, Bayerl C, Rist F.,Trauma experience in individuals with idiopathic environmental intolerance and individuals with somatoform disorders, J Psychosom Res. 2007 Dec;63(6):657-61.