Seit 25 Jahren krank durch Holzschutzmittel

Der Marathon fand statt, aber anders als geplant

1977 (16 Jahre alt) begann ich eine Lehre in einer Holzgroßhandlung. Ich war bis zu dem Zeitpunkt gesund, keinerlei Problem. Ich war sehr sportlich und habe immer Fußball gespielt. Etwa ein Jahr später bekam ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder einseitige Taubheitsgefühle, vom Fuß beginnend, über die Hand, den Rücken ins Gesicht, Mund und den Rest vom Kopf. Dabei konnte ich nicht mehr sprechen. Die Sprachfähigkeit stellte sich erst wieder ein, wenn dieses taube Gefühl im Kopf weg war. Naja, in dem Alter denkt man sich bei manchen Dingen nicht viel, zumal dann wieder alles in Ordnung war wie immer.

Krankenhaus statt Marathon

Dies ging bis 1985. Ich hatte geplant, meinen ersten Marathon zu laufen. Stattdessen lag ich dann acht Wochen im Krankenhaus. Was war passiert? Ich hatte wieder mal so eine Taubheitsattacke. Ich lies mich nach Hause fahren und war dermaßen müde, dass ich mich nicht mehr wach halten konnte. Als ich aufwachte, war mir nur schlecht. Ich dachte, das geht wieder weg. Am nächsten Tag ging ich wieder arbeiten, irgendwie ging es mir nicht besser und ich bin nach zwei Stunden wieder nach Hause. Am nächsten Tag ging ich zum Arzt und wurde für den Rest der Woche krankgeschrieben.

Eine Abwärtsspirale begann

Montags war mir immer noch schlecht. Wieder zum Arzt, noch eine Woche krankgeschrieben. Sonntagabend, ich hatte schon zwei Kilo abgenommen, mir ging es immer schlechter und ich fing an zu zittern. Ich hielt es nicht mehr aus und sagte meiner Mutter, sie sollte den Notarzt rufen. Ich lag inzwischen im Bett und zitterte wie Espenlaub. Der Arzt kam und mein Blutzuckerwert war auf 25 abgesackt. Er hängte mich an einen Tropf und mir ging es schlagartig wieder gut. Dann traf der Krankenwagen ein und ich kam ins Krankenhaus, acht Wochen. Mir ging es schon am anderen Morgen nach der Einlieferung wieder schlecht. Mir wird schwindlig in Fahrstühlen und ich bekam nach dem Frühstück immer Herzrasen. Ohne einen Befund wurde ich wieder entlassen. 3 Tage war ich dann noch in der Mayo – Klinik in Wiesbaden, am letzten Tag beim Psychologen. Psychosomatische Ursache die Diagnose! Ich war stinksauer und konnte es nicht fassen. Mir geht es nur schlecht und alle sagen, ich bin gesund.

Oberstes Ziel: Funktionieren

Zwei Wochen war ich noch krankgeschrieben, dann ging ich wieder arbeiten, obwohl es mir noch immer schlecht ging. Inzwischen fühlte ich mich jeden Tag wie unter Strom, hatte jeden Tag Kopfschmerzen, Probleme mit dem Neonlicht in der Firma, und das alles über Jahre hinweg. Das war der Horror. Laufen konnte ich nicht mal mehr 6 Kilometer, egal was ich versuchte. Bis 1989 habe ich in dem Holzgroßhandel noch ausgehalten, dann habe ich gekündigt und war für sechs Monate bei einem Lieferanten. Weniger Stress, mehr Gehalt, aber mir ging es nicht besser. Dann habe ich dort aufgegeben. Ich hatte kurz vorher ein sehr gutes Angebot bei Beiersdorf im Außendienst abgelehnt, weil es mir schlecht ging, was aber niemand wusste. Ich habe immer versucht, irgendwie normal zu funktionieren.

Kranke unerwünscht

1990 habe ich noch einen Versuch bei Portas gestartet, wo ich dann in der Probezeit entlassen wurde, weil ich mich hatte krankschreiben lassen – ich konnte nicht mehr. Die haben gesehen, was los war und haben mich natürlich gleich entlassen. Ich hatte mich dann selbständig gemacht mit einem Schreiner, den ich vom Großhandel kannte. Wir haben zusammen gearbeitet, vier Monate. Da hatte ich noch eine private Krankenversicherung. Mein Hausarzt wollte eine Behandlung auf Verdacht durchführen und ich sollte eine Kostenbeteiligung bei der Versicherung beantragen. Die warfen mir vor, ich hätte eine Krankheit nicht angegeben und habe mir den Vertrag gekündigt. Es wurde ja nie etwas diagnostiziert!

Der Amtsarzt sagt: Sie sind gesund!

Ich meldete mich beim Arbeitsamt. Damals war das noch nicht so ein Stress und Druck wie heute. Sechs Jahre war ich bei denen. Ich hatte meine Ruhe, aber mir ging es nicht besser. Inzwischen hatte ich noch Magen – Darmprobleme und sehr oft Sodbrennen. Mir wurde bei einer Untersuchung die Wirbelsäule punktiert, ohne Ergebnis. Inzwischen nervte mich das Arbeitsamt. Ich sagte, dass ich schon seit Jahren krank wäre. Ich musste zum Amtsarzt, der sagte, ich sei gesund. Die wollten mich zum Spargelstechen schicken und ich sagte, ich kann nicht. Ich musste einen Schrieb unterschreiben, dass ich krank wäre und dann haben sie mich rausgeworfen! Zum Sozialamt wollte ich nicht gehen, da ich ja auch keine Krankheit nachweisen konnte. Voll arbeiten ging auch nicht, also, wieder selbständig, um irgendwie über die Runden zu kommen.

Wieviel kann/muss man aushalten?

Zum Glück hatte ich mir den Dachboden bei meinen Eltern ausgebaut und musste zu der Zeit noch keine Miete bezahlen. Keine Krankenversicherung und keine Rentenversicherung, dafür reichte es nicht. Das habe ich bis 2008 so gemacht. Niemand wusste die ganzen Jahre, wie es mir wirklich geht. Einem Arzt sagte ich mal, dass ich es nicht mehr aushalten würde. Der gab mir Psychopharmaka, abends eine Tablette, sagte er. In der Nacht flog ich wie ein Vogel durch Hochhausschluchten. Ich wachte morgens auf, hatte die verschiedensten Töne in den Ohren, ich war total zugedröhnt. Ich musste auf Toiletten, wurde beim Aufstehen ohnmächtig und knallte mit dem Kopf auf den Nachttisch. Als ich wieder aufwachte, schleppte ich mich auf die Toilette, wo ich wieder ohnmächtig wurde und auf den Boden fiel. Ich weiß nicht, wie lange ich da gelegen hatte. Ich schleppte mich wieder ins Bett, hatte Tränen in den Augen und fragte mich, wie lange das noch so weiter gehen soll. Dem Arzt sagte ich, dass ich die Tabletten nicht mehr nehmen würde. Ich hatte später irgendwann doch die Anleitung gelesen, da stand: man sollte morgens die Tablette nehmen!!

Das Vertrauen in Ärzte schwand dahin

Bei fünf Ärzten war ich in der Zeit bis 2009. 2001 habe ich selbst festgestellt, dass ich keinen Kaffee, keinen Tee (von beidem stand ich immer unter Strom), keine Farbstoffe und Konservierungsstoffe vertrage. Den Arzt hat das wenig interessiert. Ein gebrochenes Schultergelenk wurde bei mir nach einem Sturz auch nicht erkannt, erst nach drei Monaten. Seit 1980 hatte ich erhöhten Blutdruck, erst seit einem halben Jahr bekomme ich dafür Tabletten, wie auch für meine Magenprobleme Säureblocker. Oft habe ich mir gewünscht, morgens einfach nicht mehr aufzuwachen, weil ich nicht wusste, wie ich den nächsten Tag überstehen sollte.

Die Taubheitsattacken kommen von Nahrungsmittel die ich anscheinend nicht vertrage. Allen Ärzten hatte ich meinen Verdacht auf eine Schadstoffbelastung geschildert, niemand ist dem nachgegangen! Alle Ärzte habe ich der Ärztekammer gemeldet, niemand ist sich einer Schuld bewusst, alles wurde abgewiegelt.

Heilpraktikerin kam Vergiftung auf die Spur

2007 bin ich durch Zufall durch meine Freundin zu einer Heilpraktikerin gekommen, die sich seit über 30 Jahren mit Schadstoffen und Allergien befasst. Die stellte mir sofort ganz gezielte Fragen, sodass ich fragen musste, woher sie weiß, wie es mir geht und welche Probleme ich habe. Der erste Mensch, der mich verstanden hatte, aber zu spät, sie konnte nichts mehr tun. Das war ein Schock für mich. Ich hatte immer gehofft, dass mir irgendwann irgendjemand helfen könnte. Sie erklärte mir jedoch diese negativen Dinge nicht. Die Diagnosen habe ich mir selbst im Internet übersetzt und es dauerte über ein Jahr, bis ich das alles verstanden hatte.

Krank? Dann ist man nichts mehr wert

Dass es zu spät sei, das hatte ich meiner damaligen Freundin, die ich schon über 20 Jahre kannte samt Familie, aber nur 9 Monate mit ihr zusammen war, nicht gesagt. Ich wollte sie damit nicht belasten. Sie hatte damals den Ausbruch der Krankheit noch miterlebt und mich im Krankenhaus besucht. Damals ging ich wegen der Krankheit keine Beziehung mit ihr ein und ich hatte sie dann über 20 Jahre nicht mehr gesehen. Man könnte sage, dass sie die Liebe meines Lebens war, bis zu diesem Zeitpunkt. Als sie erfuhr, dass ich nicht regelmäßig arbeitete, was ja für mich schon seit Jahren normal war, sagte sie, ihr würde das gar nicht gefallen und ihr Ex wäre ja bald mit seiner Ausbildung fertig. Außerdem musste ich mir vor einer Feier sagen lassen, ich solle mich mit dem Essen zurück halten, sie hätte keine Lust wegen mir früher nach Hause zu fahren. Das war ein starkes Stück!

Schnödes „Good bye“ per E-Mail

Drei Wochen später wurde ich per Email vor die Tür gesetzt, sie ist wieder mit meinem Vorgänger zusammen, den sie abserviert hatte, weil er arbeitslos wurde. So viel zu Toleranz und Beistand bei Krankheit (wie mies kann man denn sein, sie war nur wegen meiner Visitenkarte mit mir zusammen war). Ich hatte vorher noch ihre komplette Küche umgebaut und eine neue zu meinem Einkaufspreis eingebaut, Rasen gemäht, Hecken geschnitten, Wurzeln ausgegraben, ohne Rücksicht auf mich. Alles ohne ein Danke. Diesen miesen Abschuss habe ich bis heute nicht verkraftet. Ich kann so viel Hinterhältigkeit immer noch nicht fassen. Noch nie habe ich mich im Leben so gedemütigt und wie Dreck behandelt gefühlt.

Rundum fertig

Inzwischen legte ich meinem Hausarzt die Diagnosen der Heilpraktikerin vor und drohte ihm mit den Medien. Diagnose der Heilpraktikerin: Reduzierter Allgemeinzustand als Folge von Schadstoffbelastung, periphere Durchblutungsstörungen, MCS, multiple Nahrungsmittelempfindlichkeiten – und Allergien, vegetative Dystonie infolge endogener – und exogener Stressbelastung, lymphatische – allergische Diathese, Vitamin B12 Mangel.

Ich habe bei einigen Lebensmitteln wahre „Erdbeben“ in mir, bis zu Durchfällen über den ganzen Tag, habe mit Licht vor allem beim Einkaufen Probleme, meine Kopfhaut fühlt sich irgendwie wie Leder an und ist durch anfassen mit kalten Fingern nicht richtig kälteempfindlich. Ich fühle mich leer vor allem im Kopf und habe das Gefühl, dass in meinem Kopf ein Stein ist statt ein Gehirn. Sehstörungen, ich vergesse manchmal Worte beim Sprechen oder Dinge die ich tun wollte, kann mich nicht mehr von richtig von Anstrengungen erholen, bin schnell gereizt oder genervt, schaffe es immer noch nicht mehr als 7 Kilometer zu laufen, was ich auch ganz aufgegeben habe.

Bei den Taubheitsattacken sehe manchmal auf einem Auge gar nichts mehr und habe bis zu drei Tagen Migräne. Öfters habe ich Kopfschmerzen, ich habe oft Ohrensausen, häufig ist mir so hundeelend, dass ich glaube ich sterbe. Ich weiß seit 25 Jahren nicht mehr wie es ist, wenn man sich gut und normal fühlt. Ich fühle es gibt in meinem Gehirn keine Endorphine mehr oder nur noch sehr wenige, fühle mich antriebslos, Schilddrüsenunterfunktion (auch nicht erkannt, oder nichts dagegen unternommen). Drei Seiten mit Lebensmitteln hatte die Heilpraktikerin mir ausgedruckt, die ich mehr oder weniger vertrage. Manchmal reagiert mein Körper auch schon auf Dinge die ich immer vertragen habe.

ARGE – Das Grauen nimmt seinen Lauf

Juli 2008 habe ich ganz aufgegeben und mich bei einer ARGE angemeldet, ALGII. Das wollte ich so lange wie möglich vermeiden. Wer dort schon mal war, weiß warum – das ist das Grauen. Menschenunwürdig und man ist rechtlos. Mein Antrag wurde über vier Monate bearbeitet und dann mit dem Hinweis abgelehnt, wenn ich einen Verwertungsausschluss für meine Lebensversicherung beigefügt hätte, wäre er genehmigt worden! Woher sollte ich das wissen? Bis heute klage ich dagegen, schon mit dem zweiten Anwalt. Mein aktueller Rentenbescheid beläuft sich auf 359€. Erst Anfang Dezember 2008 bekam ich Leistungen, aber nur einen Teil, weil mir ein durchschnittlicher Umsatz vom Vorjahr abgerechnet wurde, den ich gar nicht mehr hatte. Außerdem ging es wieder zum Amtsarzt.

Gehen Sie mal zum Umweltarzt

Ich legte dem Amtsarzt ein Schreiben von mir und die Diagnose der Heilpraktikerin vor. Er sagte mir, er würde mir ja alles glauben, aber Heilpraktiker seien nicht anerkannt, ich solle zu einem Facharzt für Umweltmedizin gehen. Mein Hausarzt wollte noch mal mit dem Amtsarzt telefonieren, was er vergas. Ich hakte nach und er besprach mit ihm, dass ich für drei Stunden täglich arbeitsfähig sei, damit mich das Kreisamt (ARGE) nicht mehr „piesacken“ würde. Ich könnte noch zu einem Umweltarzt gehen, aber für mich würde sich sowieso nichts mehr ändern. Auf Deutsch: Sieh zu wie du klar kommst.

Also suchte ich so einen Umweltarzt und bei mir im Ort war so eine Ärztin. Bei meinem Termin war ich gerade mal zehn Minuten bei der guten Frau. Sie fragte, was sie da jetzt noch tun sollte. Ich habe mich dann einfach verabschiedet und bin gegangen. Wollen Ärzte Patienten eigentlich noch helfen oder kassieren die nur die Krankenkassen und die Privatpatienten ab???

Und wieder ausgetrickst

Meinen Hausarzt sagte ich, dass ich eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung hätte. Dafür würde es nicht reichen, sagte er mir. Acht Monate später meldete sich meine Versicherung, der Neue, der die Vertretung übernommen hatte. Er kam vorbei und ich schilderte ihm mein Fall. Da ich mehr als 50% arbeitsunfähig sei, hätte ich die Versicherung in Anspruch nehmen können, jetzt war es zu spät, da ich sie gekündigt hatte, weil ich sie nicht mehr bezahlen konnte. Toll!!

Na, dann werden Sie doch Heilpraktiker

Ich suchte mir einen neuen Hausarzt, legte dem alles vor. Der fragte was ich arbeite. Ich: „seit 1990 bin ich nicht mehr angestellt, ich beziehe ALG II“. Er meinte, ich hätte sicher einiges drauf um arbeiten zu können. Ich sagte ihm, er hätte keine Ahnung was ich die Jahre mitgemacht hätte. Er dann, ich könnte ja einen dreimonatigen Lehrgang machen, um Heilpraktiker zu werden. Was für ein Schwachsinn. So etwas muss man sich noch zu alledem anhören. Man kommt vom Regen in die Traufe.

ARGE Sachbearbeiter war MCS kein Fremdwort

Vor Wochen musste ich zu meinem Fallmanager bei der ARGE, der mich vermitteln wollte. Dem legte ich auch wieder alles vor. Wie ich das langsam leid bin, jedem alles wieder neu zu erklären. Aber der verstand mich sogar und kannte MCS. Ich erklärte ihm, es wäre wohl sinnlos irgendwo zu arbeiten, wenn man sich nicht gut fühlt und die Hälfte der Zeit deshalb nicht arbeiten kann, bzw. das Haus nicht verlassen kann. Jetzt muss ich wieder zum Amtsarzt, weil die Einstufung nur für ein Jahr gilt. Ich muss also bis zur Rente jedes Jahr dort hin und von 359€ leben. Wer macht solche Gesetze??? Ist ein Mensch der krank ist gar nichts mehr wert??? Er würde mich nicht vermitteln und ich solle jeden Monat drei Proforma-Bewerbungen schreiben. Ich dachte, ich spinne!

Ausgemustert wie ein kaputter Roboter – Ist das OK?

Noch nie im Leben hatte ich Schulden. Durch die ARGE ist das jetzt der Fall. Mir wurde von meinem Sachbearbeiter der ARGE gesagt, dass meine Eltern ja meine Vermieter seien, die würden mir sicher Mietaufschub gewähren!! Wo anders wäre mir schon die Wohnung gekündigt worden und ich würde auf der Straße stehen.

Ich war mein Leben lang im Verein und war im Motorradclub. Das kann ich mir alles nicht mehr leisten. Ich überlege schon, ob ich mich nicht wieder bei der ARGE abmelde und mein Gewerbe wieder anmelde, ohne Kranken- und Rentenversicherung. Es ist nur noch demütigend und menschenverachtend. Ich gebe zu, man denkt, wenn man so etwas erlebt, darüber nach, ob man so weiter leben möchte. Ich weiß nicht, wie ich das Ganze alles bis heute ausgehalten habe.

Ich wünsche mir Toleranz und Anerkennung meiner Krankheit. Ich war Formaldehyd, Lösungsmitteln, Kunststoffen, Farben, Lacken, Holzschutzmitteln (auch Xyladecor) und Leimen fast 13 Jahre lang ausgesetzt. Zusätzlich hatte ich das Ganze noch in meiner Wohnung, die ich zusätzlich nach Ausbruch der Krankheit auch noch ausgebaut habe. Aber ein Mensch ist in Deutschland nur noch etwas wert, wenn er gesund ist und Arbeit hat. Ich verweigere jede Wahl, da ein Politiker nicht mehr für mich wählbar ist und es niemanden mehr um die Menschen geht, sondern nur noch um Geld und Macht!

Autor: Michael Hundsdorf für CSN-Chemical Sensitivity Network, Mai 2010

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12 Kommentare zu “Seit 25 Jahren krank durch Holzschutzmittel”

  1. Maria 26. Mai 2010 um 19:16

    Lieber Michael,

    mit Deinem Bericht, in dem Du offen über Deinen langen Leidensweg berichtest, leistest Du sicher einen hilfreichen Beitrag, durch den andere Betroffene vielleicht herausfinden werden, was mit ihrer Gesundheit nicht stimmt. Ich erkenne mich in vielen Deiner Ausführungen wieder, denn genau wie Du habe ich mich jahrelang zur Arbeit geschleppt und mir ebenfalls oft gewünscht, einfach nicht mehr aufzuwachen, weil meine vielfältigen Beschwerden mehr als unerträglich waren. Auch bin ich der Diagnose jahrzehntelang hinterher gelaufen. Dass u. a. meine Möbel die Ursache des Ganzen waren, daran hatte damals niemand gedacht. Erst 17 Jahre nach deren Anschaffung wurden sie als Übeltäter ausfindig gemacht. Sie konnten also lange auf mich einwirken! Die Diagnose MCS ließ nochmals weitere 9 Jahre auf sich warten.

    Es tut mir Leid für Dich, was Du mit den Ärzten wie auch im privaten Bereich durch Deine Erkrankung alles Negative erleben musstest. Gut dass Du so ausführlich davon erzählst, denn dadurch verdeutlichst Du anschaulich, welches Ausmaß Chemikalien im Alltag auf das gesamte Leben haben können. Ebenfalls bringst Du zum Ausdruck, wie inkompetent unserer Gesundheitswesen mit der Realität von Umweltkrankheiten umgeht. Jahrelange Ausbildung für nichts und wieder nichts, denn die Auswirkungen der ganzen Misere tragen letztendlich alle zusammen, nur auf unterschiedliche Art und Weise. Diesen Aspekt sollten unsere Widersacher ebenfalls in Betracht ziehen.

    Ich wünsche Dir gute Besserung und viel Kraft.

    Viele Grüsse
    Maria

  2. Maxi Cooper 26. Mai 2010 um 21:57

    Was ich an der ganzen Vertuscherei nicht kapiere, die Politiker und diejenigen mit den entsprechenden Posten bei den Behörden, die haben doch auch Kinder und Enkel oder könnten selbst durch ein Produkt eine gehörige Ladung an Chemikalien abkriegen, so dass auch sie irreparable Gesundheitsschäden davontragen und ggf. dadurch nicht mehr arbeiten können. Das alles hat Bumerangeffekt, auch wenn man es nicht wahrhaben möchte, die ganze verplemperte Zeit mit all der Ignoranz schlägt irgendwann zurück, und das gewaltig.

    Gruß Max

  3. Astrid 26. Mai 2010 um 22:22

    Lieber Michael

    Ich bin einfach nur erschüttert! In so vielen Sätzen in diesem Deinem Bericht habe ich mich wiedererkannt und ich kann so gut nachvollziehen, was Du erlebt hast, weil ich es auch erlebt habe.
    In der Familie, bei Freunden, im Bekanntenkreis … MCS macht einsam!!!

    Und leider ist auch hier in der Schweiz der Mensch vor dem Staat nur etwas wert, wenn er funktioniert. Dafür, dass er funktioniert und ein potentieller Steuerzahler bleibt, wird alles getan. Ist er aber krank, ist er wertlos! Das lässt uns diese Gesellschaft spüren!!!

    Um Krankheiten kümmern sich unsere Ärzte im Normalfall nicht mehr! Das wäre mit Arbeit verbunden und mit Interesse an der Sache!!!! Auch da gebe ich Dir vollkommen Recht. Sie verdienen ihr Geld mit der Vorsorge, mit unnötigen Impfungen, mit Medikamentenausgabe und mit Wellness- und Schönheitsprogrammen (so bei einer Hautärztin erlebt). Die Bücher von Werner Bartens berichten leider von einer Ärzteschaft, die nicht mehr arbeiten, sondern nur noch Geld verdienen will. Man kann Deinen Zeilen nichts hinzufügen. Daraus spricht das ganze Leid eines MCS-Betroffenen und ich glaube viele können das selbe Lied singen!

    Ich lese aus Deinen Zeilen aber auch eine gewisse Kraft und Stärke heraus und ein „Nicht aufgeben wollen – trotz allem“ …

    Ich wünsche Dir, dass das auch in Deinen schlimmsten Stunden so bleibt. Ich weiss selbst, dass es verdammt schwer ist und hoffe, dass wir irgendwann „gehört“ werden, für Dich, für mich, für uns alle!!!!!!

    Alles Liebe für Dich
    Astrid

  4. Energiefox 27. Mai 2010 um 11:09

    Hatte es ja im Forum schon mal gebracht. Zu der Zeit habe ich mit meinem Bruder eine Vertäfelung und zwar recht viel mit einem Holzschutzmittel behandelt. Wir hatten einfach nur Glück haben nicht Xyladecor genommen. Ürbigens Xyladecor wird wieder mächtig angepriesen, war ja so erfolgreich darin Leute krank zu machen (das ist jetzt meine Interpretation). Sind zwar die ganz schlimmen Sachen raus aus dem Zeugs, aber so eine Firma, sag es mal einfach frei nach Schnauze, die so unglaublich unverschämt ist, macht mit dem Mittel (dem Namen) weiter, der etliche Leute ruiniert hat.
    Der Name sei ein Erfolgsprodukt, so ähnlich äußerten die sich im Fernsehen auf die Frage, warum Sie den Namen wieder verwenden.

    MIchael Hundsorf
    also Dein Schicksal ist uns beiden erspart geblieben, ich mag gar nicht daran denken wenn ich jetzt so krank geworden wäre, wie Du bist. Es ist unfassbar, dass unsere Gesellschaft dank skrupelloser Rechtsanwälte, (verlogenes Rechtssystem) diesen Firmen immer wieder die Gelegenheit bietet weiter zu machen. Deshalb danke für den Mut den Bericht hier abzuliefern. Es gehört nämlich Mut dazu, auch in einer Demokratie, die unbequemen Dinge beim Namen zu nennen.

    Gruß Fox

  5. Siegfried Fischer 27. Mai 2010 um 14:13

    Sie haben mein tiefstes Mitgefühl. Ich weiß aus der
    Eigenerfahrung von fast zwei Jahrzehnten, daß Ihre
    Schilderung im Umgang mit dem korrupten Teil bestimmter Sozialjustiz, der Sozial-Medizin als
    Herrscher über Leben und Tod und den selbstge-
    bastelten Menschenrechten dieses Landes als chronisch Kranker so gut wie keine Überlebenschance
    haben.

    Fragen Sie doch bitte einfach bei den United Nations in Genf und bei der Menschenrechtskommission in Straßbourg einmal nach, ob und welche übergeordnete Behörde
    es in Europa gibt, die Ihnen die Durchsetzung der
    Menschenrechte in der BRD ermöglicht !

    Sie werden mit Interesse und Entsetzen festestellen müssen, daß Sie selbst sich diese Rechte in der Regel mit Hilfe von Ihnen unbekannten Anwälten erstreiten müssen,die Ihnen ein Vermögen für ihre Arbeit abfordern und fast immer nichts gegen die Verdikte der BRD-Gerichte ausrichten können, weil diese regelmäßig sakrosankt und zum Nachteil der Vergiftunghsopfer ausfallen.

    Die Verunsicherung und Angst der (noch) auf der Seite der medizinisch-wissenschaftlichen Tatsachen stehenden Ärzte in der BRD wird immer größer, weil auch diese buchstäblich erpreßt und mit empfindlichen Geldstrafen (ggf. Entzug der ärztl. Zulassung) belegt werden, weil (und wenn) sie in einem bestimmten Abrechnunghszeitraum
    zu wenige Patienten psychiatrisiert oder als Geisteskranke diagnostiziert haben, womit dem Vernehmen nach volkswirtschaftlicher Schaden entstanden wäre, wodurch das Überleben des (noch gesunden) Volkskörpers der BRD gefährdet sei.

    Das Umschwenken einiger unserer Ärzte ist sogar verständlich, da auch sie Rechnungen zu bezahlen und eigene Familien zu versorgen haben.

    Wenn wir einen Weg aus unserer Rechtlosigkeit
    finden wollen, gibt es nur gezieltes und geschlossenes Handeln ALLER Betroffenen, zumal sich die Englisch -sprechende Welt immer mehr am Geschehen in Europa orientiert.

    MFG. Siegfried Fischer

  6. micky 29. Mai 2010 um 20:55

    Hallo,
    es tut mir ebenfalls sehr leid…
    habe und erlebe ähnliches, bis langsam aber sicher von Geburt an vergiftet worden.
    1.) Holzschutzmittel
    2.) Druckerei (im Wohnhaus)
    3.) Tankstelle und Autolackierei genau gegenüber
    4.) alle 20 Min. auch beiden Fahrseiten an und ab
    fahren, stinkender Diesel-Busse.
    5.) immer stärker werdendes Auto aufkommen;

    Bestimmt manches zusätzlich, aber das waren so die „groben Dinge“.

    Wir sind alle drei, eltern und ich hochgradig vergiftet, und „kaputt und fertig“. Ich bin schon seit 2000 EW-Rentnerin, aber auch nur „durch bekommen“, weil ich einen schweren Autounfall 1994 hatte und Rücken kaputt ist und einige andere schwere Krankheiten noch habe. Sonst allein mit MCS, glaube ich kaum. Meine Mutti
    ist seit 1998 EW-Rentner, auch mit durch andere
    Krankheiten, allein mit MCS wohl auch kaum. LEIDER. Mein Dad ist Altersrenten mittlerweile.

    Na ja und da ist seit über 5 Jahren verheiratet bin, erwähne ich natürlich auch meine Ehemann,
    er ist selber sehr krank, leider schon pflegebedürftig, er hat auch MCS, und Parkinson,
    Diabetes usw…..

    JEDENFALLS, wünsche ich DIR alles erdenklich GUTE und BITTE gib nicht auf, wenn DU möchtest schreib mir mal, an diddlemira@gmx.de, Gedankenaustausch.

    Einen schönen Sonntag Dir,

    M. W.

  7. Dagmar 30. Mai 2010 um 17:37

    Lieber Michael,
    ich bin genau so wie du vor nun 12 Jahren schwer an einer Holzschutzmittelvergiftung erkrankt – die Geschichte gleicht deiner sehr ( absoluter Ruin beruflich, finanziell, gesundheitlich und zu guter Letzt auch noch familiär ). Aber ich habe die richtige Behandlung gefunden und das auf den allerletzten Drücker 5/2008. Und inzwischen bin ich komplett schmerzfrei, werde spätestens Anfang nächsten Jahres meine Selbständigkeit wieder aufnehmen und es gibt auch eine neue Liebe. Es würde hier absolut den Rahmen sprengen, zu erklären was mir geholfen hat. Ich gebe aber gerne allen ausführlich Auskunft 02251-8901046 !!!

  8. Zebolon 26. Juni 2010 um 17:50

    Danke Michael für Deinen ausführlichen Bericht. Auch ich wurde durch Holzschutzmittel krank. Es ist eine Schande, dass man tatenlos zuschaut, wie ständig weitere Menschen an Schadstoffen, wie Holzschutzmittel usw. erkranken. Denn mit entsprechenden Maßnahmen wäre dies mit Sicherheit zu vermeiden.

    Soweit ich weiß, wird Xyladecor wieder in sämtlichen Baumärkten angeboten, zwar mit abgeänderter Formel, ist aber immer noch gesundheitsschädlich. Der Ausgang des Holzschutzmittelprozess spricht ja auch Bände. Wir werden also alle munter weiter vergiftet.

  9. Michael Hundsdorf 3. Juli 2010 um 01:59

    Ich danke euch allen für eure Kommentare und mitfühlenden Worte. Ich habe mich hier das erste mal sozusagen geoutet. Die Überschrift müsste eigentlich lauten, Formaldehyd. Aber es nichts diagnostiziert, vielleicht spielt Amalgam auch noch eine Rolle, davon hatte ich auch genug. Ein Termin bei einem wirklich fähigen Arzt steht noch aus.

    Industrie und Ärzte: Auch als gesunder Pflichtversicherter wird man doch heute nur noch als Patient dritter Klasse angesehen. Ärzte und Politiker werden durch die (Pharma) Industrie beeinflusst und die bestimmt auch wo der Weg hinführt. Es ist nur noch ein korruptes Geklüngel, wo man hinsieht. Wann wird überall nur noch belogen und abgezockt. Es geht nur noch um Gewinne und wo man sie schnell erzielt. Man denke nur an die Aktionen mit der Schweinegrippe und was das für Gelder gekostet hat, unsere. Ein wesentliche Veränderung zur Besserung ist nicht in Sicht und ich werde sie wohl nicht mehr erleben.

    Öffentlichkeit: Ich habe nach meinem obigen Artikel drei Zeitungen angeschrieben, um auf MCS aufmerksam zu machen, mit der Anfrage, ob man Interesse hätte für einen Artikel. Ich sehe darin eine größere Chance, die Probleme bekannt zu machen. Keine Antwort, von niemandem. In einer Apotheke hier im Ort habe ich die Infokarten ausgelegt. Da kannte man MCS gar nicht! In einem REWE – Markt waren sie nach drei Tagen weggeräumt. Da werde ich mich in den nächsten Tagen mal mit dem Filialleiter unterhalten.

    Diskriminierung: Ich wäre dafür, alle Fälle öffentlich zu machen um die betreffenden Person bloß zu stellen, wie zum Beispiel meine Exfreundin, Nicole Grasmück. Am liebsten würde ich hier noch die Adresse angeben, damit sie Post von möglich vielen Betroffenen bekommt. Das Verständnis für Kranke ist hier so groß, dass man seinem eigenen Vater, der ein Alkoholproblem hat, den Tod wünschte, als er mit einem Schädelbasisbruch im Krankenhaus lag und mit dem Tod kämpfte. Er war betrunken die Treppe herunter gestürzt. Anstatt man sich mit den Krankheiten befasst und sie versucht zu verstehen, schiebt man Menschen ab, oder wünscht ihnen sogar den Tod. Über diese Geschichte bin ich heute noch fassungslos, sowie über solch miesen Charakter.

    Mir wurde vorgeworfen, sie hätte von mir nie Trost und Beistand erhalten. Ich habe dieses bei meiner Diagnose und danach überhaupt nie erfahren. Mir wurde die Krankheit noch vorgeworfen, obwohl ich ohne Rücksicht auf mich alles für sie getan hatte. Ich hatte mich nach der Trennung gegen ihre haltlosen Unterstellungen gewehrt, die Art und Weise der Trennung und dass mir meine Krankheit vorgehalten wurde, bei ihren zwei Freundinnen darüber ausgelassen, da sie bis heute nicht mit mir spricht. Die haben keinen blassen Schimmer, wie diese Person wirklich tickt. Ich bekam dann ein Schreiben von ihrem Anwalt, der Kanzlei Moog. Mir wurde Stalking unterstellt, mit Gefängnis und Geldstrafen gedroht. Ich sollte schlichtweg mundtot gemacht werden, weil die Wahrheit nicht verbreitet werden sollte. Ich könnte hier noch einige „Machenschaften“ meiner Ex aufführen, die ich Eidesstattlich bezeugen würde, bei denen sie wirklich einen Anwalt bräuchte wenn das alles heraus kommt. Alles passt hier ins Bild. Ich frage mich immer noch, was sich solche Menschen einbilden und denken. Ich kann es nicht nachvollziehen, wie man so fies sein kann. Ich wollte schon eine „Einmannantidiskrimminierungsaktion“ in der Straße vor ihrem Haus abhalten. Der Anwalt wohnt gegenüber, mein ehemaliger Chef daneben. Wahrscheinlich hätte der Anwalt dann noch die Polizei gerufen. Gute PR, vielleicht mach ich das doch noch! Mein Ziel ist es, dass im ganzen Ort bekannt zu machen.

    Xyladecor: Ich habe damals, es war so um 1985 als dieser Skandal um ging, die Schreiben der Firma Desowag Bayer, dem Hersteller, gelesen, da ich damals im Einkauf tätig war und wir auch dieses Zeug verkauften. Es wurde alles herunter spielt und abgewiegelt, bis es nach langem hin und her eindeutig bewiesen war. Selbst da wurde noch versucht abzuwiegeln und ich kann mich noch genau an die Reportagen damals im TV in der Sendung „Monitor„ erinnern. Die Firma Henkel (Pattex) musste auch die Zutatenliste bei der Herstellung ihrer Verdünnung ändern, da diese bevorzugt von „Schnüfflern“ benutzt wurde. Ich hielt es immer für normal, wenn mir Kopfschmerzen und Schwindel bekam, wenn ich mit Verdünnung arbeitete. Ich kannte es nicht anders. Mittlerweile weiß ich, dass es nicht normal ist.

    Rechtssystem und Politik: Wie Fox schon oben anmerkte, unser Rechtssystem ist völlig verlogen. Ob es hier um die Chemie und die Rechte der Geschädigten geht, oder jemanden der wegen seiner Krankheit gedemütigt und erniedrigt wird, das interessiert alles einen Scheiss. Gesetze werden gedreht und gebogen wie man sie gerade braucht. Passen sie nicht, werden sie einfach geändert, zu Ungunsten des Volkes. Ich klage nun schon fast zwei Jahre gegen das Kreisamt (ARGE) und ein Ende ist nicht in Sicht. Zuletzt wurde die Ausführung einer Formulierung vom Kreisamt als Ablehnung angebracht, da die Formulierung in der Vergangenheitsform geschrieben war. Da fragt man sich, ob man diese Welt noch versteht und ob man nicht einfach auf eine einsame Insel auswandern soll, weil man sich mit so einem Mist nicht mehr beschäftigen will. Politiker reagieren erst, wenn sie selber betroffen sind. Genau das gleiche gilt meistens auch für die normale (gesunde) Bevölkerung.

    Al Gore: Ich kenne den nur als Befürworter und Verbreiter der Klimalüge (auch ein interessantes Thema, wie hier das Volk verarscht werden sollte und auch wurde), der ja auch unsere Kanzlerin angehört. Schon, wenn er sich für MCS einsetzt, da tut er im Gegensatz zu seiner Klimameinung mal was sinnvolles.

    So, es wird wieder mal ein heiße Nacht hier unterm Dach. So eine Affenhitze braucht man doch nicht, oder? Aber heute steigt ja noch das Match gegen Argentinien. Ich bin bei meiner vorherigen Freundin Susanne zum Essen eingeladen, mit der ich fast zehn Jahre zusammen war. Sie und ihre Familie sind noch die einzigen Menschen die noch zu mir stehen. Sie weiß heute noch besser wie ich, was ich essen kann und was nicht. Sie kann auch richtig gut kochen, im Gegensatz zu meiner Ex, die davon keinen blassen Schimmer hat!

    Ich wünsche euch, was ihr euch wünscht.
    Michael

  10. weazer 16. November 2010 um 22:55

    Jetzt ist es nach über 25 Jahren offiziell durch einen Umweltfacharzt, der sich auch so nennen darf. Ich hatte über all die Jahre recht!MCS wurde diagnostiziert.

    Wenn man sich in Deutschland gegen Diskriminierung und Verleumdung wehrt, bekommt man ein Schreiben von einem Anwalt, das Drohungen über Geldstrafe und Gefängnis enthält. Veranlasst von einer Person, die lügt und betrügt!

    Rechtsstaat nennt sich so etwas glaube ich.

  11. weazer 16. November 2010 um 23:01

    Nachtrag:

    Formaldehyd konnte natürlich nach der Zeit nicht mehr nachgewiesen werden. Nachgewiesen wurden Quecksilber und Umweltgifte in hohen Dosen.

  12. weazer 26. Dezember 2010 um 16:20

    Es kommt immer besser:

    Jetzt habe ich erfahren, die Mutter meiner Ex, hat mit meinen handwerklichen Fähigkeiten in der Nanchbarschaft damals mit mir angegeben und ich sei ja so nett!

    Das Dumme ist nur, unter den Nachbarn sind die Eltern meines besten Freundes – und das wusste sie nicht!

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