KREBS VORBEUGEN TEIL V „Die Milch macht’s“ ?

Ottilie & Ottokar recherchieren

Ottilie und Ottokar Otto kennen noch Mimmi, die Kuh. Mimmi, die in Werbespots der Nachkriegszeit Kinder und Erwachsene auf Milch einstimmen sollte:

Mimmi die Kuh 

„Trink Milch an allen Tagen,
jedermann kann sie vertragen,
sie schenkt Kraft und Wohlbehagen
und ist gesund für groß und klein.
 
Denn mit Eiweiß, Vitaminen,
Fett und mit Zucker wird sie Ihnen,
zur Gesunderhaltung dienen,
die Milch, die Milch, die Milch.
 
Trink Milch an allen Tagen,
jedermann kann sie vertragen,
sie schenkt Kraft und Wohlbehagen
und ist gesund für groß und klein.
 
Milch macht schön
und Milch macht fit,
wer Milch trinkt, 
kommt im Leben mit.
 
Milch macht kräftig,
Milch macht froh,
Wir trinken Milch nur noch so….
 

Wer kennt nicht flotte Werbesprüche, wie „Milch macht müde Männer munter“ und „die Milch macht’s“?
 
Die Milch macht’s:
David Servan-Schreiber hat in „Das Anti-Krebs-Buch“ Farbdruck-Weltkarten veröffentlicht, die zeigen, in welchen Ländern Brustkrebs und auch Prostatakrebs sich wie eine Epidemie ausgebreitet haben. (Quellenangabe von DSS : Datenbank des Internationalen Krebsforschungszentrums)
 
„Vergleicht man die gleichen Altersgruppen, sind Brust-, Prostata- und Darmkrebs Krankheiten der Industrieländer, vor allem der westlichen Länder existent. Sie treten in den USA und Nordeuropa neunmal häufiger auf als in China, Laos und Korea und viermal häufiger als in Japan.
 
Wenn man … Karten betrachtet, drängt sich die Frage auf, ob Asiaten vielleicht durch ihre Gene vor Krebs geschützt sind. Doch es hat sich gezeigt, dass es in diesem Fall nicht an den Genen liegt. Als Annie Sasco Daten in China erhob, fragte sie einen chinesischen Kollegen, wie er die niedrige Brustkrebsrate im Land erkläre. Er antwortete mit einem amüsierten Lächeln: „Das ist eine Krankheit der Reichen. Hier werden sie keine Fälle finden, in Hongkong aber schon.“… Und in den letzten zehn Jahren hat sich die Brustkrebsrate in chinesischen Großstädten parallel zu Hongkong verdreifacht.“ (DSS, Seite 94)
 
Europäische Krebsforschung beweist
Im Jahr 2007 lagen europäischen Krebsforschungs- Epidemiologen die neuen Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Ernährung mit Milchprodukten und Prostatakrebs aus einer Langzeitstudie mit 142 251 Männern vor. Im April 2008 ging das Ergebnis dieser europaweiten Langzeituntersuchung bei British Journal of Cancer  Epidemiology online. Die Ergebnisse der Untersuchung, an der auch Epidemiologen aus Heidelberg teilnahmen, erhärteten den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Milchprodukten und der Erkrankung an Prostatakrebs:
 
„After calibration to allow for measurement error, we estimated that a 35-g day-1 increase in consumption of dairy protein was associated with an increase in the risk of prostate cancer of 32% (95% CI – 72%, Ptrend=0.04). Calcium from dairy products was also positively associated with risk, but not calcium from other foods. The results support the hypothesis that a high intake of protein or calcium from dairy products may increase the risk for prostate cancer.“
 
Teilgenommen an der europäischen Studie hat auch „Division of Cancer Epidemiology, German Cancer Research Centre, Heidelberg, Germany“

Trotzdem schreibt der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums: „Schon seit längerem wird der Einfluss der Ernährung auf die Entstehung von Prostatatumoren diskutiert und in Studien untersucht. Bisher konnten allerdings keine einzelnen Ernährungsfaktoren identifiziert werden, die – über die allgemein als wichtig für die Gesundheit geltenden Faktoren hinaus – in der Vorbeugung Sinn machen würden.
 
Der springende Punkt
Jane Plant, die selbst an Krebs erkrankte, hat in „Das Leben in deiner Hand“ wissenschaftliche Beweise zusammengetragen, die belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Milch und Milchprodukten und dem Anstieg an Brust- und Prostatakrebs gibt.
 
„Der springende Punkt ist der“,  schreibt Jane Plant, „die Milch aller Säuger, ob von Menschen, Kühen oder einer anderen Art, ist eine hochwirksame, äußerst komplexe Flüssigkeit und einzig dazu gedacht, die individuellen Bedürfnisse junger Säugetiere ein und derselben Art zu befriedigen. Nicht die Kuhmilch ist das Problem: Sie ist eine wunderbare Nahrung – für Kälber. Und damit sind wir an der Wurzel des Übels.“ J.P. Seite 144)
 
Bei Rindern ist seit der Industrialisierung der Landwirtschaft der Spiegel des Wachstumshormons IGF-1 in der Milch ständig gestiegen. Insulinähnliche Wachstumsfaktoren regen bei Säugern die Zellteilung an. „Da bekannt ist, dass IGF-1 bei Menschen biologisch aktiv ist… wirft der höhere IGF-1 Gehalt der Milch die Frage auf: Löst das mit der Milch oder dem Fleisch von Milch- und Schlachttieren aufgenommene IGF-1 eine schnellere Zellteilung und vermehrtes Zellwachstum bei Menschen aus und verursacht so Krebs?“
 
1998 hat ein kanadisch-amerikanisches Forscherteam in einer Studie berichtet, dass ein „‚greifbarer indirekter Beweis für den Zusammenhang zwischen IGF-1 und dem Brustkrebsrisiko“ erbracht sei und … außerdem auf Experimente mit Mäusen (verwiesen), bei denen IGF-1 nachweislich das Wachstum von Krebszellen begünstigt.“
„Vertreter der Milchwirtschaft behaupten, in der Milch enthaltende Hormone und hochwirksame Stoffe würden nicht in den Blutkreislauf übergehen.“ J.P. Seite 153 ff)
 
Jane Plant fordert unabhängige Forschungen und bringt es auf den Punkt: „Bis dahin empfehle ich allen Frauen zur Vorbeugung gegen Brustkrebs oder dessen Behandlung und allen Männern zur Vorbeugung gegen Prostatakrebs oder dessen Behandlung, Milchprodukte aller Art  … von ihrem Speisezettel zu streichen.“ ( J.P. Seite 177)
 
Oh Schreck, wird Ottilie Otto nun denken. Dann werde ich bestimmt an Osteoporose erkranken.
 
Keine Sorge liebe Ottilie:
Die WHO bestätigte, „dass Osteoporose in Ländern mit relativ niedriger Kalziumversorgung keineswegs häufiger auftritt. Sie äußerte sogar den Verdacht, dass die hohen Kalziummengen in der Nahrung… eine Reihe von nachteiligen biologischen Wirkungen haben können“. (Jane Plant Seite 194)
 
„Eine an tierischem Eiweiß reiche Ernährung erhöht den Säureanteil im Körper. Dadurch wird ein Puffermechanismus ausgelöst, der in den Knochen eingelagertes Kalzium freisetzt. …. Infolgedessen scheidet der Körper dieses Kalzium aus und bewirkt so einen Verlust der Knochensubstanz.“ (Jane Plant Seite 195)
 
Ottilie Otto wird sich jetzt fragen, warum sie von alle diesen Zusammenhängen nie etwas gehört hat.
 
Diese Frage stellt auch Jane Plant:
„Ich habe in diesem Buch eine Menge zwingende Beweise für die wahrscheinlichen Ursachen von Brust- oder Prostatakrebs zusammengetragen …
 
Eins jedoch irritiert und stört mich sehr. All die Informationen, all die Daten aus wissenschaftlichen Experimenten, epidemiologischen Studien, Statistiken und Forschungsversuchen, die ich gelesen habe, sind in angesehenen, renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschriften erschienen. Vielfach sind diese Informationen schon seit Jahren oder Jahrzehnten zugänglich.
 
Warum haben wir nie etwas davon gehört?
 
Warum nicht?….“
 
Darüber sollten wir nachdenken, liebe CSN Leser.
 
Hier beim CSN BLOG und CSN Forum ist der richtige Ort, um sich Gedanken zu machen.

Bis demnächst, Eure Juliane

Literatur:

  1. Prof. Jane Plant, Das Leben in deiner Hand
  2. David Servan-Schreiber, Das Anti-Krebs-Buch

 

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10 Kommentare zu “KREBS VORBEUGEN TEIL V „Die Milch macht’s“ ?”

  1. Tiger 21. Januar 2009 um 19:19

    Hallo Juliane,

    nachdem ich in FR-Forum

    http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/08/20/das-ableben-des-fr-forums-politik-und-gesellschaft/

    bereits viel Interessantes über das Thema Milch im Zusammenhang mit Krebs, von Dir lesen konnte, habe ich meinen Hausarzt damals ganz bewusst danach gefragt, ob Milchkonsum Brustkrebs oder Krebs im Allgemeinen fördern kann. Er meinte, da haben Sie recht, da ist was dran.

    Das bedeutet u. a., dass Ärzten das Problem mit der Milch und der Beteiligung an der Entstehung von Krebs, an sich schon bekannt ist, zumindest meinem Arzt, dem ich übrigens vertraue.

    Danke an dieser Stelle für Dein informatives Blog.

  2. Doro 21. Januar 2009 um 22:32

    Also ich hatte bereits in meiner Kindheit ständig Kopf- und Bauchschmerzen und Schwächegefühl. Bei den sporadischen Untersuchungen durch den Schularzt, musste ich mir immer wieder anhören, ich hätte nichts, ich sei eigentlich kerngesund, mein Gesundheitsproblem wäre psychischer Natur. Ich verstand die Welt nicht mehr, so war bei mir innerhalb der Familie doch alles in Ordnung, auch mit meinen Klassenkameraden hatte ich keine Probleme, mir ging es psychisch gut.

    Als ich Anfang 40 war und mittlerweile auch die Diagnose MCS hatte, untersuchte mein Umweltarzt zusätzlich per Gen-Diagnostik, ob ich neben Chemikaliensensitivität an einer Laktoseintoleranz leide, und siehe da, man wurde fündig, bei mir liegt sie tatsächlich vor. Es wurden also über 30 Jahre meines Wohlbefindens vergeudet, anstatt dass mal irgendjemand auf die Idee gekommen wäre, bei meinem Beschwerdebild nach Laktoseintoleranz zu untersuchen.

    Aber was ich jetzt eigentlich anführen möchte, ich habe seit dem Befund auch ein wenig recherchiert und möchte zu dem wirklich fundierten Blog, der Allgemeinheit einen interessanten Link zur Verfügung stellen. Dann kann sich jeder selbst ein Bild machen, wie wir durch Werbetricks an der Nase herumgeführt werden und wir nicht nur bei MCS, sondern auch in Bezug auf andere Erkrankungen angelogen werden, damit den Firmen auch weiterhin satte Gewinne ins Haus stehen.

    http://www.youtube.com/watch?v=hHxWELDqsSw

  3. Energiefox 22. Januar 2009 um 05:15

    Leider ist die Werbeindustrie nicht mal lernfähig zum Thema Alkohol. Es soll ja Werbung verboten werden die junge Leute zeigt die Alkohol genießen.
    Komasaufen hat bei Jugendlichen zugenommen. Die Werbeindustrie argumentiert aber sie wolle nur das Produkt bzw. den Absatz der Firmen fördern, keineswegs Jugendliche zum Alkohol verleihen. Die Werbung sieht aber ganz anders aus. Jedenfalls der Protest der Werbeindustrie ist groß und sie hat anscheinend eine große Lobby. Es ist fatal es wird meiner Meinung das Beworben was am meisten Profit bringt. Moral spielt meiner Meinung nach eine untergeordnete Rolle im Großteil der Werbeindustrie. Es geht oft nur um das Ausehen des Produktes und wie kann ich den Käufer überlisten, leider weniger um Gesundheit , Qualtität und wie nachhaltig ist der Produktionsablauf. Wir sind ja so gemein und prämieren Kühe die so dicke Euter haben das sie beim Gehen dauernd aneinander scheuern. Upp´s sie gehen ja oft kaum noch, das gönnt man ihnen auch nicht mal mehr. Wäre da nicht das mindeste weg von den überzüchteten Kühen denn Milch ist viel zu viel da. Ich bin dankbar für die Informationen, weil ich wirklich einer war der Milch und Milchprodukte in großen Mengen täglich verputzt habe. Habe schon drastisch den Milch-Milchproduktekonsum eingeschränkt . Mehrere Berichte zum Thema Milch von Juliane waren ja schon mal im Frankfurter Rundschau Forum, dass ja leider dicht gemacht wurde.
    Gruß Energiefox

  4. Franz 22. Januar 2009 um 09:16

    Danke Doro, für den Film, den Du hier eingestellt hast. Der Film ist vom 23. Januar 2006. Es ist wirklich ein Skandal, dass die Milch in der Bundesrepublik weiterhin beworben werden darf.

    Prof. Dr. Kurt Miller von der Charité Berlin zitiert Studien aus den USA und bestätigt, dass Milch das Prostatakrebs-Risiko stark erhöht. Die von Juliane eingestellte europäische Langzeitstudie wurde 2007 mit denselben Aussagen abgeschlossen.

    Es ist skandalös, dass auch noch EU Gelder für die Milchwerbung ausgegeben werden.

    Konsequenterweise müsste auf jedem Milchprodukt ein Warnhinweis stehen:

    Der Verzehr dieses Lebensmittels kann zu allergischen Erkrankungen, Erkrankungen des Verdauungssystems und zu Krebserkrankungen führen.

  5. X-Faktor 22. Januar 2009 um 09:49

    @Franz

    Genau Franz, eigentlich müsste auf Milchprodukten vermerkt werden, dass man durch Verzehr dieser Produkte einem erhöhten Allergie- und Krebsrisiko ausgesetzt ist.

    Diese Regelung könnte man parallel davon abgeleitet, auch bei Alltagsprodukten anwenden, denn hier fehlt meiner Meinung ebenfalls der Hinweis, dass man auch davon schwer krank werden kann, z. B. durch die Verwendung von Parfum, ätherischen Ölen, Kosmetika, Produkte aus dem Baumarkt, Möbel, Nahrungsmittel durch Pestizidrückstände etc..

    Ich sehe es wie Doro, wir werden angelogen was das Zeug hält, nur um Profite zu sichern, auf Kosten unserer Gesundheit.

    XXX

  6. Henriette 22. Januar 2009 um 10:08

    Juliane, da hast Du wieder einen tollen Blog für uns bereitgestellt. Den Kommentaren meiner Vorredner entnehme ich, dass den Ärzten das Problem mit der Milch bewusst ist, aber nichts passiert. Viele Betroffenen erhalten nicht einmal die richtige Diagnose, erst nach jahrelangem, und wie in Doros Fall, sogar erst nach jahrzehntelangem Leidensweg. Das kann ich nicht begreifen, ich finde diese Zustände nicht normal und besorgniserregend zugleich.

    Es ist in der Tat skandalös lieber Franz, was um uns herum geschieht, wie z. B. Werbekampagnen hochgefahren werden, für Lebensmittel die von Millionen Menschen in der Bevölkerung nicht vertragen werden, ja sogar Schlimmeres verursachen können. Immerhin sind Brustkrebs und Prostatakrebs aber auch Allergien, kein Pappenstiel.

    Da hat X-Faktor schon recht, die Hauptsache die Kasse klingelt bei den Unternehmen. Dies geschieht nicht nur auf Kosten unserer Gesundheit, sondern, wie Energiefox bereits festgestellt hat, auch auf Kosten der Kühe. Diese sind so auf hohe Milchmengen gezüchtet, dass sie ebenfalls gesundheitlich darunter leiden.

  7. Energiefox 22. Januar 2009 um 10:52

    Ein kleiner Fehler ist mir passiert, Kühe haben noch nicht mehrere Euter, ich meinte die Euter der Hochleistungsmilchkühe sind so dick das diese Kühe nicht mehr vernünftig gehen können, die Beine scheuern an den Eutern.
    Gruß Energiefox

  8. Juliane 30. Januar 2009 um 16:34

    Die Ärztezeitung berichtete im November 2008:

    „Möglicherweise beeinflusse Bauchfett den männlichen Hormonhaushalt ungünstig, vermuten die Wissenschaftler um Professor Heiner Boeing und Privatdozent Tobias Pischon vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke am Dienstag. Sie stellen ihre Analyse im Fachjournal „Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention“ (17, 2008, 3252) vor…

    Für ihre Studie standen den Potsdamer Wissenschaftler die Daten von mehr als 153 000 Männern aus der EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zur Verfügung….

    Die Ursachen für Prostatakrebs sind laut DIfE noch wenig erforscht. Als Risikofaktoren seien ein fortgeschrittenes Lebensalter, eine erbliche Vorbelastung und die Zugehörigkeit zu bestimmten ethnischen Gruppen bekannt…

    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/prostatakrebs/?sid=522005

    Informierte Leser des www werden erstaunt sein.
    Denn noch im Dezember 2007 vertraten die Autoren eine ganz andere Meinung:

    Linseisen4, S Rohrmann4, H Boeing5, T Pischon5,

    4Division of Cancer Epidemiology, German Cancer Research Centre, Heidelberg, Germany
    5German Institute of Human Nutrition, Potsdam-Rehbücke, Germany

    „We examined consumption of animal foods, protein and calcium in relation to risk of prostate cancer among 142 251 men in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. Associations were examined using Cox regression, stratified by recruitment centre and adjusted for height, weight, education, marital status and energy intake. After an average of 8.7 years of follow-up, there were 2727 incident cases of prostate cancer, of which 1131 were known to be localised and 541 advanced-stage disease. A high intake of dairy protein was associated with an increased risk, with a hazard ratio for the top versus the bottom fifth of intake of 1.22 (95% confidence interval (CI): 1.07–1.41, Ptrend=0.02). After calibration to allow for measurement error, we estimated that a 35-g day-1 increase in consumption of dairy protein was associated with an increase in the risk of prostate cancer of 32% (95% CI: 1–72%, Ptrend=0.04). Calcium from dairy products was also positively associated with risk, but not calcium from other foods. The results support the hypothesis that a high intake of protein or calcium from dairy products may increase the risk for prostate cancer.“

    http://www.nature.com/bjc/journal/v98/n9/abs/6604331a.html

  9. Lucca 14. März 2009 um 17:04

    In Science News gibt es neue Erkenntnisse die das von Juliane berichtete bestätigen.

    Die Forscher fanden eine ganze Reihe
    von Faktoren. Von Milch sollte man wegbleiben.

    Sehr lesenswert!

    Scientists find a soup of suspects while probing milk’s link to cancer
    http://www.sciencenews.org/view/generic/id/41720/title/Scientists_find_a_soup_of_suspects_while_probing_milk%E2%80%99s_link_to_cancer

  10. Juliane 7. Dezember 2009 um 10:49

    Der Link, den Doro bereitstellte funktioniert nicht mehr.

    Hier der Link nochmal direkt auf

    You tube Video unter anderem mit Prof. Kurt Miller, Charite Berlin

    Studie:Milch erhöht Prostatakrebsrisiko

    http://www.youtube.com/watch?v=CWzEdyL5mFI

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