Laminat belastet Umwelt und Gesundheit

Laminat nicht so gesund wie man glaubt

Laminat hat das Image, ein gesunder Bodenbelag zu sein und wird gerne mit Holzparkettböden verglichen. Diese weitverbreitete Meinung erweist sich in Wirklichkeit oft als Trugschluss. Laminat hat mit Holzboden nichts gemein, höchstens bei der Optik, doch auch hierbei kann Laminatboden echtem Holzparkett das Wasser nicht reichen. Laminat ist ein Kunststoffprodukt und dient sozusagen als Parkettersatz. Bei der Herstellung von Laminat kommen viele unterschiedliche, zum Teil stark gesundheitsschädigende und umweltbelastende Chemikalien zum Einsatz. Laminat wird in verschiedenen Qualitätsstufen angeboten und ist in jeweils drei Beanspruchungsklassen für Wohn-, Gewerbe- und Industriebereiche unterteilt. Die Beanspruchungskassen geben Auskunft über die Wohneigenschaften wie Abrieb, Stoßbelastung, Unempfindlichkeiten gegenüber Stuhlrollen, Flecken und Zigarettenglut.

Bei der Laminatherstellung werden mehrere Schichten aus Melamin-, Acryl- und Phenol-Harz-getränktem Papier bzw. mit Bindemittel versehenen Holzfasern, unter Anwendung von Wärme, Druck und Klebstoff mit einer Trägerplatte verpresst. Den Holzcharakter erhält Laminat lediglich durch Druck in Holzoptik. Seit einiger Zeit wird Laminat auch in anderen Dekoren, wie bspw. Stein- oder Fliesenoptik angeboten. Laminatboden kann in zwei unterschiedlichen Verfahren produziert werden: 1-stufig oder 2-stufig.

Raumklima unbehaglich – die Spannung steigt…

Ökotest bemängelt bereits 2006, dass zum Teil krebsverdächtigte Chemikalien wie Formaldehyd und Styrol aus den getesteten Laminaten ausgasen. Als besonders problematisch wurden die kumulierten hohen Werte an organischen Verbindungen – VOC (flüchtige organische Substanzen), die in einem der untersuchten Laminate festgestellt wurden, eingestuft. Das durch Laminat entstehende Raumklima wirkt sich nicht gerade zum Besten auf die Gesundheit aus. Im Gegenteil, lt. Ökotest sorgt die Melaminharzschicht für eine sehr starke elektrostatische Aufladung.

Positiv ist festzustellen, dass sich die allgemeine Schadstoffbelastung der Raumluft durch Laminat bei der aktuell im Juli 2009 durchgeführten Testreihe von Ökotest im Vergleich zu 2006 verringert hat. Die prägnante elektrostatische Aufladung, auf Grund der vielen dafür empfindlichen verarbeiteten Kunststoffe, ist jedoch als starker Kritikpunkt geblieben. Die Folgen des so entstehenden unbehaglichen Raumklimas sind, dass neben dem unvermeidbaren Staubaufwirbeln und dessen statische Aufladung, auch die Luftelektrizität ansteigt.

Chemikalien-Cocktail kann viele Jahre die Gesundheit schädigen

Laminatboden verträgt keine Feuchtigkeit und darf nur „nebelfeucht“ gewischt werden. Laminat gilt als strapazierfähig und ist preiswerter in der Anschaffung als Holzparkett. Dieser Preisvorteil vermag die Kaufentscheidung der Verbraucher in den letzten Jahren für den Bodenbelag aus Kunststoff stark beflügelt haben. Allerdings ist Laminat kratzempfindlich und nicht so unverwüstlich, wie oft dargestellt. Die Achillesferse von Laminat sind mögliche Beschädigungen der Oberfläche durch harte Kanten, wie z. B. auch kleine Steinchen oder durch Schlageinwirkung. Aus den somit verursachten Schäden an der aus Formaldehydharzen bestehenden Decksicht können über viele Jahre hinweg krebserregende und atemwegreizende Schadstoffe wie Formaldehyd, VOC, z. B. Styrol an die Raumluft abgegeben werden.

Ebenfalls nachteilig für Laminat ist, dass es nicht wie Holzparkett abgeschliffen werden kann, sondern zum Beheben von Schäden ausgetauscht werden muss. Grundsätzlich belasten die verwandten Kunststoffe und Chemikalien nicht nur die Umwelt während des Herstellungsprozesses und des Gebrauchs, sondern auch erheblich bei der Entsorgung. Auch hierbei hat Holzparkett eindeutig die Nase vorne und punktet in der Ökobilanz.

Eigenschaften von Formaldehyd

  • krebserregend
  • mögliche Sensibilisierung durch Hautkontakt
  • allergiefördernd
  • mögliche Schädigung von Leber und Nieren
  • irreversible Gesundheitsschäden möglich
  • kann Verätzungen hervorrufen
  • toxisch beim Einatmen, Verschlucken und Hautkontakt

Dipl.-Ing. Hansmartin Kirschmann zu Formaldehyd:

„…Bei lang andauernder Formaldehyd-Exposition können sich folgende Symptome zeigen: Husten, Kopf- und Ohrenschmerzen, Nasen- und Halsentzündungen. Dazu sind allgemeine Zeichen des Unwohlseins wie Atem- und Kreislaufbeschwerden, Schwindelgefühl, Übelkeit bis hin zu Erbrechen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Depressionen, Stressanfälligkeit, Störungen des Erinnerungsvermögens sowie allergische Erkrankungen (auch Asthma) möglich. Chronische Belastung mit ständiger Reizung der Atmungsorgane lässt die Schleimhäute anfällig werden gegenüber Pollen, Schimmelpilzen und anderen Umweltgiften. Dies führt wiederum zu weiteren allergischen Reaktionen. Als Folge chronischer Einwirkung sind auch Nieren-, Leber- und Lungenschäden möglich.

Bei Personen mit einem gestörten Formaldehydstoffwechsel wurden Störungen des zentralen Nervensystems beobachtet: Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen, Übelkeit, Unruhe (häufig mit Diarrhöe), auch Erbrechen. Diese Symptome werden oft als psychosomatische Beschwerden gedeutet…“

Auszug aus der Pressemitteilung des BfR 14/2006, 29.05.2006 zu Formaldehyd

…Formaldehyd wird weltweit in hohen Mengen produziert und ist in vielen verbrauchernahen Produkten enthalten. Die Substanz entsteht außerdem in geringen Mengen im Zellstoffwechsel von Menschen und Tieren. Formaldehyd ist gesundheitsschädlich, es reizt die Schleimhäute und kann Krebs im Nasenrachenraum auslösen, wenn es eingeatmet wird. Das ist das Ergebnis einer Bewertung neuer Studien, die das Bundesinstitut für Risikobewertung heute der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Das Institut sieht es als hinreichend bewiesen an, dass die Substanz im Nasenrachenraum Tumore auslösen kann, wenn sie eingeatmet wird, und schlägt deshalb eine Änderung der geltenden Einstufung vor. Die schädliche Wirkung von Formaldehyd ist konzentrationsabhängig. „Bei Raumluftwerten von oder unterhalb von 124 Mikrogramm Formaldehyd pro Kubikmeter ist praktisch keine krebsauslösende Wirkung mehr zu erwarten“, sagt der Präsident des Bundesinstituts, Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Bei wiederholter, deutlicher Überschreitung dieses Wertes können gesundheitliche Risiken bestehen.“

VOC: Styrol

Das zu den sog. VOC gehörende Styrol, ist ein gesundheitsschädigendes Lösungsmittel, das im Tierversuch als krebserregend gilt. Styrol kann durch Einatmen in den menschlichen Organismus gelangen. Dort kann sich das krebsverdächtige Styrol im Fettgewebe, im Gehirn, in Leber und Niere einlagern, fruchtschädigend wirken und Augen, Haut, Schleimhäute und Atemwege reizen. Weiterhin kann Styrol Konzentrationsschwäche, Übelkeit, Müdigkeit, Schwindel, Bewusstlosigkeit, Brechreiz, Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen verursachen. Styrol kann neurotoxische Dauerschäden verursachen. Styrol wird als wassergefährdend eingestuft.

Ein Schritt in die richtige Richtung, aber keine Entwarnung

Die momentane Entwicklung zu schadstoffreduzierten Qualitäten ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Aussagekraft der verschiedenen Gütesiegel ist lt. Ökostest für den Verbraucher oft eingeschränkt und somit unzureichend. Auch ist ein hoher Preis keine Gewähr für schadstoffarme Qualität. Denn günstige Laminate können mit weniger Chemikalien belastet sein, als ein teures Produkt. Selbst wenn die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte der jeweiligen Schadstoffe eingehalten werden, kann die Wirkung von Schadstoffgemischen für den menschlichen Organismus fatale Folgen bewirken und irreversible gesundheitliche Langzeitschäden hervorrufen. Viele Menschen erkranken weiterhin durch Chemikalien im Alltag, zunehmend auch an unheilbarer MCS – Multipler Chemikalien Sensitivität. Daher sollte man sich im Vorfeld genauestens überlegen, für welchen Bodenbelag man sich entscheidet und sich ggf. sicherheitshalber beim Hersteller bzw. im Fachhandel ein aussagekräftiges Datenblatt anfordern, um vor unangenehmen Überraschungen geschützt zu sein.

Autor: Maria, CSN – Chemical Sensitivity Network, 13. August 2009

Lieben Dank an Toxicwarrior für die Tipps.

Literatur:

Ökotest 2006, Ökotest 2009

Dipl.-Ing. Hansmartin Kirschmann: zu Formaldehyd

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25 Kommentare zu “Laminat belastet Umwelt und Gesundheit”

  1. Energiefox 13. August 2009 um 12:49

    Meine Schwester hat vor kurzem noch Laminat verlegen lassen. Ich habe sie gewarnt, ich hoffe sie hat ein nicht so belastendes Material erwischt. Drauf geachtet hat sie schon nicht das umweltschädlichste zu mehmen. Aber wie immer, da sollte der Staat einschreiten Verbot von solchem
    Scheiss der krank macht.

    Gruß Energiefox

    Vielen Dank an das Autorenteam

  2. Juliane 13. August 2009 um 17:51

    Was vor wenigen Jahren noch der Teppichboden war, ist heute das Laminat.

    Zu Hause Laminat und in der Schule andere „Systeme“

    http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=8495
    http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/06/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sein-teil-ii/

    Armes Deutschland, Deine Kinder.

  3. Toxicwarrior 13. August 2009 um 21:04

    Bevor ich in diese Wohnung mit relativ neu verlegten Laminatböden gezogen bin, war ich kerngesund, und hatte absolut keine Beschwerden; weder physisch noch psychisch.

    Auch neun Monate nach Auszug aus der Wohnung – in der ich lediglich 7 Monate gelebt hatte – habe ich bis heute immer noch durch Formaldehydbelastung erheblich gesundheitliche Probleme bzw. Symptome. Nach Raumluftmessung durch einen Baubiologen der Räumlichkeiten – ohne Möbel bzw. Leerraum – wurde ein Formaldehydwert von 2,9 ppm gemessen. Laut MAK-Wert ist ein Wert von 0,5 ppm schon sehr bedenklich, laut WHO sogar ein Wert von 0,08 ppm als besorgniserregend deklariert.

    Maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK) ist die Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, bei der im allgemeinen die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht beeinträchtigt ist

    Nicht zu unterschätzen ist auch eine juristische Auseinandersetzung mit dem Vermieter zwecks Schadensersatzes. Diese verläuft meistens äußerst schwierig, kostet viel Geld und Zeit, und nicht zuletzt auch auf Kosten der eigenen Gesundheit – Stress. Denn die meisten Vermieter, die vom Mieter auf Schadensersatz verklagt werden – nicht nur durch Formaldehyd – werden alles dafür tun, um dieses zu verhindern.

    Meine noch vorhandenen Symptome:

    – Genick und Kopfschmerzen (oberhalb des Schädels)
    – Duftstoffreaktionen (Waschmittel, Parfum etc.)
    – Nahrungsmittelunverträglichkeit (Getreidesorten)
    – Erschöpfungszustände (zurzeit max. 4 Stunden, dann komplette Erschöpfung)
    – Konzentrations- und Lernstörungen (Sprache und Schrift)
    – Nervenzucken (Beine und Füße)
    – Lichtempfindlichkeit

    Zudem sind auch diverse Flammschutzmittel in solchen Böden u.a. Phosphorsäureester enthalten. Sie dienen in Kunststoffen und Lacken als Weichmacher, Flammschutzmittel, Härter, als Beiz- u. Haftmittel beim Aufbringen von Farben und Lacken, in der Metalloberflächenbehandlung als reinigende, Korrosionshemmende und Haftvermittelnde Substanzen, als Hilfsmittel für Textilien und Papier, als Putz- und Reinigungsmittel, Hydraulik-Flüssigkeit , Öl- und Treibstoffadditive.

    Gesundheitsgefährdung:
    Einige Phosphorsäureester haben eine ähnlich Haut- und Schleimhautreizende Wirkung wie Phosphorsäure. Trikresylphosphat hat darüber hinaus eine nervenschädigende Wirkung. Durch Einatmen, Verschlucken oder Hautkontakt können folgende Gesundheitsschäden auftreten:

    – Reizungen und Verätzungen der Atemwege, Verdauungswege unter Umständen bis zur Zerstörung.
    – Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit.
    – Nervenschäden: Zittern, Krämpfe, Lähmungen.

    Synonyme für Phosphorsäureester: Fenchlorophos, Ronnel Thiophosphorsäure-O,O-dimethyl-O- (2,4,5-trichlorphenyl)ester

    Zudem wissen die meisten Verkäufer über die genaue Zusammensetzung der Laminatböden nicht Bescheid, schon gar nichts über Toxikologie. Sie sollen schließlich das Zeug auch nur verkaufen, mehr nicht!

  4. Henriette 14. August 2009 um 12:52

    Es ist kaum hinnehmbar, dass solche Chemiebomben, wie Laminat, massenhaft in deutschen Wohnungen ihr Unwesen treiben und dazu beitragen, dass künftig weitere Neuerkrankungen an MCS etc. hinzukommen werden. Abgesehen von all den anderen krank machenden Produkten, auf die im CSN-Blog bisher bereits aufmerksam gemacht wurde.

    Aufklärung alleine genügt nicht, die Entscheidungsträger sind dringend gefragt, hier Abhilfe zu schaffen. M. E. kommt die Miesere, VERSAGEN auf ganzer Linie gleich.

    Wenn man hier im gut recherchierten Artikel über die möglichen Gesundheitsstörungen durch Formaldehyd, Styrol und andere VOC liest, bleibt einem die Spucke weg, welch drastische Folgen für die Gesundheit manches Laminat haben kann. Dass solche Ware überhaupt in den Handel gelangt, ist mir unbegreiflich. Als gäbe es nicht schon genug chemikaliensensilble Menschen.

    Das sind unhaltbare Zustände, hier MUSS etwas passieren.

  5. Gismo 14. August 2009 um 15:49

    Ich kenne Menschen, die durch Laminat schwer krank geworden sind. Kein Wunder, nach allem was ich hier lesen konnte.

    Chemikalien, die derartige Gesundheitsbeschwerden hervorrufen, gehören schlichtweg verboten. Das REACH-Gesetz ist meiner Meinung nach für die Katz.

  6. Hummel-Elfe 20. August 2009 um 15:37

    Die Ausführungen zu Gesundheitsschäden durch Formaldehyd von Dipl.-Ing. Hansmartin Kirschmann,finde ich überaus erschreckend. Formaldehyd über einen längeren Zeitraum ausgesetzt zu sein, genügt schon, um seiner Gesundheit ade zu sagen. Wenn man nun bedenkt, mit welchen weiteren Chemikalien wir alle jeden Tag konfrontiert werden, dann gute Nacht.

    Dass sich die Leugner von Umweltkrankheiten nicht lächerlich vorkommen, Umwelteinflüsse als Krankheitsursachen von MCS in Abrede zu stellen. Das ist jämmerliches Lügnen, jedoch haben Lügen kurze Beine, wie dieser Artikel wieder einmal belegt.

  7. mars 30. Januar 2010 um 16:25

    wow, heftig. wusste gar nicht, dass das holz so gefährlich sein kann. was ich mich jetzt aber frage: wenn im parkett giftige stoffe sind und in teppichboden milben, was ist denn dann das richtige? rasen wachsen lassen? :)

  8. Maria 2. Februar 2010 um 13:16

    Hallo mars,

    Fliesen sind empfehlenswert, aber auch bei Holzböden gibt es schadstoffarme Anbieter. Wie in meinem Bericht bereits erwähnt, würde ich mir in diesem Fall aber immer das Produktblatt des Herstellers anfordern, um auf Nummer sicher zu gehen. Schadstoffbelastete Produkte können leider einen immensen gesundheitlichen Schaden anrichten, der leider in vielen Fällen irreparabel ist und das Leben der Betroffenen schlagartig ändern kann.

    Daher habe ich diesen Bericht geschrieben, um aufzuklären und das Bewusstsein zu fördern, dass Laminat leider oftmals nicht so „öko“ ist, wie er in der Öffentlichkeit gerne dargestellt wird.

    Viele Grüsse
    Maria

  9. Gudrun 18. April 2010 um 08:56

    Hallo,
    ich habe mit großem Erschrecken diese Seite gelesen.
    Ich bin in meinem Haus nur krank! Alle bereits beschriebenen Symtome, aber super stark ausgeprägt.Leider werden sie von Tag zu Tag schlimmer. Was kann man tun bzw. wie kann mann genau (100%ig sicher) testen, ob es aus dem Laminatboden oder den Schränken kommt? Wenn etwas vorhanden ist, kann man diese Schadstoffe beseitigen?
    Ganz wichtig für mich: „Was hilft mir, wieder auf die Beine zu kommen????????
    Wenn ich ca. 1 Std. aus dem Haus bin wird es schon etwas besser und wenn ich mal gerade eine 1/2 Std. wieder drin bin, geht es mir rapide schlechter!! Habe absolut keine Kraft mehr und die Ärzte glauben mir nicht. Bitte, was kann ich tun?
    Liebe Grüße
    Gudrun

  10. Maria 18. April 2010 um 11:50

    Hallo Gudrun,

    dass man von Ärzten bei der Schilderung derartiger Symptome oft nicht Ernst genommen wird, kann ich bestens nachvollziehen, denn mir ist es selbst jahrelang so ergangen.

    Ich empfehle Dir einen Baubiologen zu kontaktieren und einen Umweltmediziner aufzusuchen. Wende ich am besten direkt an CSN, man wird Dir gerne mit entsprechenden Adressen behilflich sein.

    csn.deutschland@gmail.com

    Deine Situation hört sich nicht gut an, von daher würde ich möglichst bald etwas in diese Richtung unternehmen.

    Wichtig ist es zu wissen, um die Lage ein wenig einschätzen zu können, hast Du in jedem Raum Deiner Wohnung die gleichen Beschwerden? Ist überall Laminat vorhanden, oder hast Du auch ein Zimmer ohne Laminat? Wenn ja, dann könntest Du, wenn Du einmal außerhalb Deiner Wohnung warst und zurück nach Hause kommst, Dich direkt in diesen Raum aufhalten und schauen, wie es Dir dort geht. Damit könntest Du evtl. schon etwas herausfinden.

    Ich wünsche Dir gute Besserung!

    Liebe Grüsse
    Maria

  11. Michael Hundsdorf 12. Mai 2010 um 02:34

    Hallo,

    als (gelernter) Kaufmann im Holzgroßhandel, von 1977 -1989 und selbst Betroffener von Formaldehyd, als es noch keine Richtlinien gab, kann ich zum Thema Laminat auch etwas beisteuern.

    Das Laminatböden Formaldehyd abgeben können wird von keinem Hersteller von Holzböden
    bestritten. Denn selbst das Naturprodukt Holz gibt Formaldehyd ab.
    Es darf jedoch nicht vergessen werden, daß der Emissionsgehalt weit unter der gesetzlich
    fest gelegten EI-Grenze von 0,10 ppm/Kubikmeter Luft, sowie unter der für den „Blauen Engel“
    fest gelegten Grenze von 0,05 ppm/Kubikmeter Luft liegt.
    Die Emissionswerte von Holz sind im Vergleich zum Laminat identisch.
    Formaldehydfreie Alternativen können nicht genannt werden, da man diesen Stoff in den
    zulässigen Mengen in fast allen Bodenbelägen mehr oder weniger findet.
    Wer mit dem Argument Fliesen und Naturstein kommt, sollte bedenken, daß diese auch
    verklebt und verfugt werden müssen. Und auch hier finden wir eine Emission im zulässigen
    Rahmen.

    http://www.test.de/themen/haus-garten/test/Laminat-und-Fertigparkett-Starker-Auftritt-von-Meister-1254406-1256873/

    Das sind die Richtlinien für in Deutschland hergestellte Produkte. Für € 3,95 qm – Laminat, dass irgendwo aus dem Ausland kommt und in Baumärkten verhökert wird, kann man solche Werte nicht erwarten. Dies zeigen ja auch deutlich Produkte z.B. aus China, wo man das Wort Schadstoffe nicht kennt. Bei „Geiz ist geil – Produkten“ darf man auch keine Ansprüche an die Verarbeitung stellen!

  12. Maria 12. Mai 2010 um 11:50

    Hallo Michael,

    danke für Deinen Kommentar und willkommen im CSN-Blog und im CSN-Forum, ich habe gesehen, dass Du Dich dort inzwischen auch angemeldet hast. Leider läuft es nicht so pauschal mit schadstoffbelastetem bzw. mit schadstoffarmen Laminat, wie von Dir angenommen. Dass Billigprodukte aus China stärker belastet sind, davon ist auszugehen, jedoch gibt es auch bei uns schwarze Schafe. Aus mehreren sicheren Quellen weiß ich, dass man nicht generell sagen kann, dass man bei in Deutschland produziertem Laminat auch gleichzeitig Entwarnung geben kann.

    Mehrere Baubiologen, die ich bei der Recherche zu meinem Artikel kontaktiert habe, berichteten mir, dass es sein kann, dass billige Ware wenig und teure Qualität stark belastet sein kann und umgekehrt. So finden Baubiologen immer wieder zum Teil sehr hohe VOC- und Formaldehydkonzentrationen, wenn Laminat verlegt wurde.

    Dessen sollte man sich bewusst sein. Fliesenkleber und andere zum Einsatz kommenden Materialien bei anderen Bodenbelägen wie z. B. Fliesen, sollten immer möglichst schadstoffarm ausgewählt werden. Auch hier gibt es erhebliche Unterschiede. Ganz frei von Schadstoffen gibt es nicht, jeder muss für sich selbst entscheiden, welches das kleinere Übel ist. Laminat würde ich MCS-Kranken nicht empfehlen, denn neben den möglichen Schadstoffemissionen, kommt noch die hohe elektrostatische Aufladung hinzu, zu der Laminat nun einmal neigt. Bei dem von Dir angefügten Link wurden Umweltgesichtspunkte nur zu 30 Prozent bei der Gesamtbeurteilung berücksichtigt, auch wurden keine näheren Angaben gemacht, wie es zu der Bewertung kam, welche Schadstoffe in welchen Konzentrationen gefunden wurden etc. Das ist für Umweltkranke m. E. eindeutig zu wenig. Auf jeden Fall ist es positiv zu bewerten, dass sich eine Entwicklung zu geringeren Schadstoffkonzentrationen beim Laminat abzeichnet und es bleibt zu hoffen, dass sich zukünftig noch mehr tut.

    Die „Geiz ist geil-Mentalität“ ist generell ein schlechter Kaufberater, die sich MCS-Betroffene sowieso nicht „leisten“ können und auch nicht sollten!

    Durch was wurdest Du Formaldehyd-geschädigt? Bei mir waren es Möbel.

    Viele Grüsse
    Maria

  13. Michael Hundsdorf 16. Juni 2010 um 23:15

    Hallo Maria,

    ja, Formaldehyd. Ich habe von 1977 – 1989 im Holzgroßhansdel gearbeitet.

    Es ist natürlich auf diesem Gebiet das gleiche wie mit der Lebensmittelindustrie. Niemand will, dass man erfährt was da alles schädliche drin ist und die Lobby ist groß. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein damaliger Lieferant von Laminat dem Handel mitgeteilt hätte, was und wie viele Stoffe enthalten sind.

    Michael

  14. Thorsten Dressler 12. Juli 2010 um 12:45

    Die Hersteller sind unfähig:
    1. Elektrostatische Aufladung lässt sich Werksseitig durch antistatische Ausrüstung vermeiden
    und ist in diversen Industriebereichen zwingend vorgeschriebene Schutzmaßnahme z.B. in Elektronik- und Chemieindustrie wo eine Funkenentladung zur Zerstörung von Computeranlagen oder Explosionen entzündlicher Gase führen kann. Das ESD-Schutzzeichen ist genormter Qualitätsstandard.

    2. Habe selbst einen Dekontaminationsofen gebaut um VOC,… zu beseitigen:
    alte Gefriertruhe + Heizlüfter + Luftfiltergebläse ( z.B.: einfache Küchendunstabzugshaube mit Aktivkohlefilter)

    Alles was ausdünsten kann und in die Truhe passt
    (Laptop,TV,Stereoanlage,Laminatboden,…),
    kommt für 24 Stunden rein, bei Temperaturen zwischen 60 und 80°C(was das Material maximal verträgt) Gasen VOC,… aus und können vom Aktivkohlefilter gebunden werden.
    Bei einigen Stoffen sind genormte Gasmaskenfilter an einer Staubsaugerturbine empfehlenswert.
    ( Do it yourself-Survivial-Bastelei nur mit Fachkenntnis Nachmachen!)

    Funktioniert gut und ist preiswert machbar, optimaler Weise großtechnisch, werksseitig.

    Habe die Truhe zur Rettung einer Charge medizintechnischer Geräte konstruiert und erfolgreich eingesetzt, bei der die Produktionsfirma den falschen Klebstoff einsetzte.

    Methode und Verfahren ohne Patent zur Nachahmung frei!
    Gute Besserung MFG.: Thorsten Dressler

  15. Maria 12. Juli 2010 um 17:05

    Hallo Thorsten,

    Dein Dekontaminationsofen hört sich prima an. Er könnte vielen MCS-Kranken sicherlich eine große Hilfe sein. Am besten wäre ja, all die VOCs wären in den Geräten erst überhaupt nicht vorhand. Krankmachende Chemikalien sind in unserem Alltag leider allgegenwärtig, wie die rasant ansteigende Zahl Umwelterkrankter leider dokumentiert.

    Danke dass Du uns an Deinem „Bauwerk“ teilhaben lässt. :)

    Viele Grüsse
    Maria

  16. Christine 14. August 2010 um 07:04

    Hallo Zusammen

    das was ich lese ist erschreckend und bestätigt meine schon lange gehegten Befürchtungen, dass der Laminat verantwortlich ist für meine Beschwerden unter denen ich verstärkt leide, seit ich in dieser Wohnung lebe.

    Leide unter beinahe täglicher Schlaflosigkeit, mein Asthma ist schlimmer geworden und fühle mich oft grundlos total erschöpft, dies seit 2 Jahren..

    Ich ziehe Ende Oktober in eine neue Wohnung, wo echter Parket verlegt ist. Danke für eure Infos.

    Gruss Christine (Schweiz)

  17. Carbo-m 16. August 2010 um 10:05

    Hallo,

    die Unterscheidung zwischen belastetem und gutem Laminat kann ich nicht teilen.
    Ich kann keine Wohnung und keinen Laden betreten in dem Laminat liegt. An feuchten Tagen ist es besonders schlimm.

    Durch eine Vielzahl von Messungen vom ehemaligen Umweltinstitut München und dem Büro für Umweltschutz weiss ich, dass ich zwischen 0,03 und 0,04 ppm Formaldehyd anfange meine bekannten heftigen Reaktionen zu produzieren (Kopfschmerz rechts frontal, Augendruck und Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, Denk- und Konzentrationsstörungen …). Und die dauern Stunden bis Tage an.

    Dies ist ein sehr niedriger Wert. Ich finde keine Wohnung mehr unter anderem auch weil Laminat in dreiviertel aller von mir nachgefragten Mietwohnungen liegt. Viele Läden hier im Saarland legen Laminat und sind für mich nicht mehr betretbar. Mein Zahnarzt hat auch Laminat in der Praxis verlegt. Ich kann da nicht mehr hin.

    Laminat ist einfach ein Horror – aus meiner Sicht gibt es kein gutes Laminat.

    Auch die Prüfraumkriterien für die Messung einer Laminat Emmission müssen korrigiert werden. Denn an Regentagen kann die Raumluftfeuchte durchaus 75% ja sogar über 90% liegen. Heute in meine Schlafzimmer nach ausgiebigem Lüften 76%.
    Und die Luftfeuchte ist noch vor der Raumtemperatur der entscheidende Faktor für die FA emission.

    Früher (in den 90iger Jahren) hatte die WHO einen Grenzwert von 0,05 ppm empfohlen, und für besonders sensible einen von 0,02, was sehr niedrig ist. Heute hat sich die WHO meines Wissens davon distanziert.

    Der deutsche Grenzwert von 0,10 ppm ist ein Hohn. Selbst 0,05ppm sind wie die WHO früher richtig erkannte zuviel für sensibilisierte Menschen.
    ( 0,10 ppm ist meines Wissens nur ein MAK-Wert, wird aber auch bei Produkten für den Wohnbereich angewandt).

    Wenn die Spitzen dieser Organisationen neu besetzt werden, schaut die Politik und die Industrie schon hin, wer da hin soll. Und dann Grenzwertempfehlungen schnell nach oben korrigiert.

    Grüße von Carbo-m (Saarland)

  18. Bodenbeläge München 9. September 2010 um 22:47

    Sehr umfangreiches Thema. Echt gut geschriebener Artikel. Lg. Warmuth

  19. Clarissa 3. Oktober 2010 um 08:15

    Wer sich so etwas in den Wohnbereich holt lebt sehr gefährlich und bezahlt abgesehen vom Material unter Umständen einen verdammt hohen Preis. „Gutes“ Laminat ist nicht gerade preiswert und mit Trittschallschutz und Co, kommt da schon eine nette Summe zusammen. Kaum jemand weiß, dass es mittlerweile Massivholz Parkett aus Bambus gibt ohne jegliche Versiegelung und auch einfach zu verlegen. Ich hatte mit Muster bestellt und darum gebeten das es ganz frische Abschnitte sind und sie sie gleich in Alufolie einpacken, man erfüllte mir den Wunsch gerne nachdem ich meine Situation erklärt hatte. Ich habe natürlich gleich mal daran geschnüffelt – nichts, ich habe die Abschnitte in die Sonne gelegt und eine Glasschüssel darüber gestülpt, nach 6 Stunden praller Sonne – nichts! Ich war begeistert und habe dann einen kleine Raum mit 12m² damit ausgelegt und bin damit sehr zufrieden. Preislich liege ich ca 10% über den Preisen von teurem Laminat aber dafür ist Massiv-Echtholz und keine Chemieabfälle gepresst und mit Hrz getränkt und versiegelt.

  20. cindy 27. Februar 2011 um 18:39

    ich zog von einer schimmelwohnung, wo ich unheilbar an copd erkrankte, in jetzige, freute mich darauf, etwas gesünder zu werden, das gegenteil traf ein.

    ständig bin ich abgasen ausgesetzt, durch ständige überlastung der stark befahrenen gegend.

    nun hab ich über den bericht über laminat gelesen und wundere mich, dass ich nicht schon längst darauf gekommen bin, dass laminat schwerst krank machen kann. ich habe die gleichen sympthome und muß schon sagen, dass ich in einer gifthölle wohne. wenngleich die wohnung sehr schön ist. hab kein geld dafür, großartige gutachten erstellen zu lassen, da ich nach fast 38 jahre arbeit nur eine kleine rente erhalte, aufgrund der krankheiten. was machen ärzte, denen ich sage, dass ich laminat als schwerst gesundheitsschädigend finde? muß ein arzt mir ein attest schreiben, um aus der wohnung raus zu kommen ,um wieder umzuziehen, ich hab das geld nicht ,müßte dies vom amt als darlehen nehmen.

    aber meine verbleibende gesundheit ist das wert ,ich kann so nicht mehr leben, ständig mit der angst zu leben zu ersticken. die leute sind so böse, sind rücksichtslos, rempeln einen um wenn man stehenbleibt um nach luft zu ringen, beleidigen, dies kommt erschwerend noch hinzu. schreibe ich eine wohnungssuche, erhalte ich meist keine antwort, keine angebote. haben vermieter angst vor kranken mietern?

  21. biancastrene 31. März 2011 um 12:41

    Wer sich mit dem Thema Medizin und Gesundheit beschäftigen möchte, der erkennt schnell große Spannbreite auf diesem Gebiet. Es ist nicht einfach sich umfassend zu informieren, zumal es eine Vielzahl von Anlaufstellen in diesem Bereich gibt.

  22. Thomas 15. Juli 2011 um 18:08

    Hallo Zusammen,
    es ist erschreckend wie wenig über die Schadstoffe im Laminat in der Öffentlichkeit bekannt ist.Ich bin ein ausgedienter Parkettleger und jetzt im Vertrieb Parkett tätig und habe in dieser Tätigkeit ein Laminatwerk in Kaisersesch besichtigt. Nach der Besichtung habe ich die Inhaltsstoffe die uns der technische Leiter dort vor Ort so beiläufig mitgeteilt hatte gegoogelt. Das sind unter anderem Formaldehyd, PAK , VOC , PCP und vieles mehr.Ergo Laminat hat absolut nichts mit Parkett das aus Echtholz besteht gemeinsam. Probleme gibt es überwiegend, wenn Holz und Holzwerkstoffe fein gemalen werden mit hochgiftigen Materialien wieder verpresst werden und als Trägermaterial für alle möglichen Dinge hergenommen werden wie z.B. Möbel, Wand- und Deckenverkleidungen,Korkböden,Linoleumböden und laminat. Seit neustem wird auf dieses Trägermaterial sorar ein Holzfunier geklebt und als Parkett angeboten. Parkett besteht in der Regel aus echtem Holz. Auch Mehrschichtparkett sofern es nicht auf dieses Trägermaterial verklebt wird. Und somit hat Parket nur die Inhaltsstoffe die das Holz durch die in der Natur vorhandenen Stoffe aufnimmt und denen wir ausgesetzt sind wenn wir uns drausen aufhalten.Ein Echtholzparkett ist der einzige Fußbodenbelag der das Raumklima reguliert. Er nimmt feuchtigkeit auf und gibt diese bei wieder ab und sorgt damit für ein deutlich besseres Raumklima als alle anderen Beläge. Sorgt man dann für eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 – 50 % ist das optimal für den Parkett und für die Schleimhäute ebenso. Klar gefällt es nicht jedem wenn sein Parkett Fugen bildet aber es ist ganz normal wenn das Holz Feuchtigkeit abgibt ist das ein massevelust und dadurch entstehen diese Fugen. Nimmt er aber wieder Feuchtigkeit auf werden auch die Fugen kleiner. Lange rede kurzer Sinn Laminat oder Laminatparkett hat absolut garnichts mit Parkett oder Holzpflaster zu tun und schon gar nichts mit ihm gemeinsam. Allen Betoffenen wünsche ich auf diesem Wege eine Verbesserung der Lebensumstände und eine gute Besserung. Gruß Thomas

  23. Claudia 30. September 2011 um 12:18

    Das mit dem unangenehmen Raumklima stimmt! Es ist ein Riesenunterschied, schon wenn man einen Raum mit Laminatboden nur betritt. Ich habe den Vergleich. Gleich neben einem kleinen Raum mit Laminatboden habe ich einen größeren Raum mit Parkett. Schon wenn man den Laminat-Raum betritt, ist es spürbar kälter, als nebenan im Raum mit Holzfußboden. Ich gehe in der Wohnung gern barfuß bzw. mit Socken. Aber auf dem Laminat geht das nicht, weil es eiskalt ist. Den Laminat-Raum müsste ich jetzt schon heizen, wenn ich mich dort aufhalten wollte.
    Und immer mehr Wohnungen sind mit diesem Zeug ausgestattet. Ich habe mir neulich eine schöne Wohnung angesehen, hätte sie wohl auch gern genommen, werde sie aber leider ablehnen müssen, weil die meisten Räume mit Laminat ausgestattet sind. Es war eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit in dieser Wohnung, regelrecht stickig, dass ich erst dachte, es liege an der Witterung. Als ich aber wieder zu Hause war, habe ich festgestellt, dass das keine Einbildung war, denn in meiner Wohnung war die Luft angenehm trocken. Der Unterschied ist ja wirklich enorm!

  24. viktoria 27. August 2012 um 08:09

    das sind sehr gute beiträge.
    ich leide ebenfalls an formaldehyd…unverträglichkeit und muß nun gegen meinen vermieter juristisch vorgehen.
    wer kann mir adressen geben von kompetenten juristen, baubiologen sowie medizinische untersuchungen über die nachgewiesene gesundheitschädigende wirkung von
    -formaledehyd,
    -fliesenkleber
    -wandfarbe (caparol)
    und zusammensetzung dieser materialien.

    mein anwalt vom mieterschutz hat keine ahnung!!!

    vielen dank

    viktoria

  25. Silvia 27. August 2012 um 15:05

    Hallo Viktoria,

    melde Dich in unserem CSN Forum an, dort bekommst Du geholfen.

    Viele Grüsse,

    Silvia

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