Gedicht: Mutter Erde

Der Planet Erde ist fragiler als der Mensch vermutet

Mutter Erde

 

Sei nicht traurig,

bald hast Du alles überstanden.

 

Dein Kind, das Wasser, wird Dich retten

nimmt alles mit, reißt alles fort

nichts bleibt mehr an seinem Ort.

Es spült die Chemikalien weg,

und auch den ganzen anderen Dreck.

Es wäscht Dich rein, es macht Dich frei,

aus dieser schlimmen Sklaverei.

 

Von der Wissenschaft betrogen,

von der Politik belogen,

von der Industrie geknebelt,

Deine Rechte ausgehebelt.

 

Dein Untergang vorprogrammiert

durch Arroganz der ersten Welt,

durch Menschen, die einfach zu blöd sind

um zu begreifen was wirklich zählt.

 

Wem nützt die Macht, das viele Geld

auf einer mausetoten Welt?

 

Ist der Planet erst leergefegt -

vielleicht nach vielen hundert Jahren

kann sein daß sich was Neues regt

doch wer wird es bewahren?

 

Jungfräulich sprießt ein zartes Grün

als wäre nie etwas gewesen -

und Blumen werden wieder blühen

und dann beginnst Du zu genesen.

 

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Autor: Augenstern für CSN . Chemical Sensitivity Network, 18. Oktober 2009

6 Kommentare zu “Gedicht: Mutter Erde”

  1. Energiefox 18. Oktober 2009 um 11:54

    Augenstern super gedichtet.
    Jeder von uns sollte seinen Energiefußabdruck überprüfen und der ist bei uns viel, viel zu groß. Mal mit dem Fahrrad, anstatt mit dem Auto, ist bei vielen nicht drin. Wir sollten endlich handeln.
    Gruß Energiefox

  2. Verena 18. Oktober 2009 um 18:04

    Lieber Augenstern,
    wie wahr Du in Deinem Gedicht sprichst.

    Danke für Dein Aufrüttelgedicht,

    Verena

  3. Gerhard Becker 18. Oktober 2009 um 19:43

    Hallo Augenstern,

    ich kann nur wieder mein Lob für Dein gut gedichtetes und sehr zutreffendes Gedicht wiederholen.
    Energiefox sprach schon den Energiefußabdruck an, es gibt noch mehr solcher Abdrücke: Verwendung von vermeidbaren Chemikalien, Harmonie mit der Natur, Konsum(rausch) usw.

    Gruß Gerhard

  4. Alena 18. Oktober 2009 um 21:58

    Vielen Dank, es ist einfach die Wahrheit

    Liebe Gruess,
    Alena

  5. Monja 19. Oktober 2009 um 12:05

    Ja, meine geliebte und geschändete Mutter Erde… Ich fühle ganz genau so, wie du schreibst, liebe Augenstern ! Auch ich wünsche ihr und den Tieren, den Pflanzen, den Gewässern, dass sie endlich Frieden haben mögen vor dem dummen, egoistischen, alles-zerstörenden, geldgierigen Menschen.

    Herzlichst Monja

  6. Sina 20. Dezember 2009 um 15:40

    Hallo Augenstern,

    Dein Gedicht rührt mich zu Tränen.

    Ohne große Worte…viele Grüße von Sina

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