Sonntagsgedicht: Vergessen und verworfen

Vergessen und verworfen

Es ist unglaublich

wie man

mit einer Krankheit

die für

Andere

unerklärlich ist

ins Abseits gerät.

Man wird vergessen

obwohl man noch

da ist

man muss es

alleine tragen

und überhaupt

entstammt es

nur

dem Kopf.

Vergessen wird man

weil man

nicht mehr

dabei ist

Verworfen wird man

weil man

seine Denkweise

in bezug

auf MCS

nicht ändert.

Man ist selbst schuld.

Autor: Mona die Glasprinzessin für CSN – Chemical Sensitivity Network, 22.August 2010

Mona’s Geschichte: Mona die “Glasprinzessin” ein einsames Leben mit Wind und Wetter

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Ein Kommentar zu “Sonntagsgedicht: Vergessen und verworfen”

  1. Franzi 22. August 2010 um 20:13

    Mona, du hast damit wieder den Nagel total auf den Kopf getroffen. Wer sich so verhält, ist unsozial und oberflächlich und das ist grausam. Aber MCS macht ja auch nicht halt vor irgendwas. Jeden kannes treffen. Das sollten sich solche Menschen immer vor Augen halten… auch sie könnten mal betroffen sein und dann ist es zu spät. Alles im Kopf???

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