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	<title>CSN Blog &#187; Umweltkrankheiten</title>
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	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 09:29:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Natürliche Hilfe gegen Restless Legs</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/30/naturliche-hilfe-gegen-restless-legs/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amalie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Akupunktur-Implantate]]></category>
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		<category><![CDATA[dopaminähnlich]]></category>
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		<category><![CDATA[Restless Legs Syndrome]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Restless Legs Symdrom raubt den Betroffenen Ruhe und Schlaf. Schmerzen, Kribbeln, Brennen und viele andere unangenehme Empfindungen in den Beinen machen es schlimmstenfalls fast unmöglich, die Beine ruhig zu halten oder einfach zu entspannen.
Schulmedizin eher ratlos
Die Schulmedizin kann nur mit Medikamenten, die im Hirn dopaminähnlich wirken und schwere Nebenwirkungen haben können, begrenzt eingreifen. Vermutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Restless-Legs.jpg"><img class="size-full wp-image-9766 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Restless Legs auf natürliche Weise lindern" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Restless-Legs.jpg" alt="" width="464" height="310" /></a></p>
<p>Das Restless Legs Symdrom raubt den Betroffenen Ruhe und Schlaf. Schmerzen, Kribbeln, Brennen und viele andere unangenehme Empfindungen in den Beinen machen es schlimmstenfalls fast unmöglich, die Beine ruhig zu halten oder einfach zu entspannen.</p>
<p><strong>Schulmedizin eher ratlos</strong></p>
<p>Die Schulmedizin kann nur mit Medikamenten, die im Hirn dopaminähnlich wirken und schwere Nebenwirkungen haben können, begrenzt eingreifen. Vermutet wird, dass bestimmte Vorgänge im Gehirn das Syndrom auslösen. Genauso gut könnte es aber sein, dass das Restless Legs Syndrom zu den Anzeichen im Gehirn führt.</p>
<p><strong>Erstaunliche Erfolge durch Akupunktur</strong></p>
<p>Erstaunliche Erfolge bei Restless Legs weißt die Akupunktur auf. Besonders das Einsetzen eines Akupunktur-Implantates im Ohr führte bei 80% der Patienten zur deutlichen Linderung oder zum Verschwinden der Beschwerden. Das können Sie <a href="http://www.jameda.de/blog/psychische-erkrankungen/restless-legs-syndrom/">hier </a>nachlesen.</p>
<p><strong>Kostenlose, nichtinvasive Behandlung mit Akupressur</strong></p>
<p>Allerdings ist ein Implantat teuer und auch Metall im Körper, was ebenfalls viele Patienten ablehnen. Zur Linderung ihrer Symptome können Patienten mit Restless Legs auch Akupressur anwenden. Das hat den Vorteil, dass die Behandlung kostenlos ist und keine Nebenwirkungen zu befürchten sind (Hinweis: Das gilt nicht für Schwangere, die besser keine Akupressur anwenden sollten, ebenso nicht auf lokalen Hautveränderungen akupressieren.)</p>
<p><strong>Die folgenden Punkte können bei Restless Legs sinnvoll sein:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_5-x.jpg"><img class="size-full wp-image-9792 aligncenter" style="border: 0pt none; margin: 8px;" title="Akupressurpunkt Niere 1" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_5-x.jpg" alt="" width="100" height="150" /></a></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>NIERE 1</strong></span></p>
<p>Auf der Fußsohle im Winkel zwischen den Zehenballen von großem Zeh und den anderen Zehen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_2-x.jpg"><img class="size-full wp-image-9779 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 8px;" title="Akupressurpunkt Niere 3" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_2-x.jpg" alt="" width="150" height="128" /></a><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_1-x1.jpg"><img class="size-full wp-image-9780 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 8px; margin-bottom: 8px;" title="Akupressurpunkte Blase 60" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_1-x1.jpg" alt="" width="150" height="128" /></a></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>NIERE 3 + BLASE 60</strong></span></p>
<p>Hinter der Spitze des Innenknöchels (eher etwas weiter unten als darüber), in der Vertiefung zwischen Knöchelspitze und Sehne dahinter. Blase 60 liegt in derselben Position, nur am Außenknöchel. Beide Punkte jeweils mit einem Finger gleichzeitig drücken, auf beiden Seiten zugleich.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #888888;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_6-x.jpg"><img class="size-full wp-image-9794 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 8px; margin-bottom: 8px;" title="Akupressurpunkt Niere 6" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_6-x.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a></span></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #888888;">NIERE 6</span></strong></p>
<p>Unterer Innenknöchel, zwischen zwei Sehnen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_3-x1.jpg"><img class="size-full wp-image-9796 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 8px; margin-bottom: 8px;" title="Akupressurpunkt Milz-Pankreas" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_3-x1.jpg" alt="" width="150" height="128" /></a></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>MILZ &#8211; PANKREAS 6</strong></span></p>
<p>Vier Finger breit über der Spitze des Innenknöchels, direkt hinterm Schienbein, gegen das Schienbein akupressieren.</p>
<p><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/fuss_4-x.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-9784" style="border: 0pt none; margin: 8px;" title="Akupressurpunkt Leber 3" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/fuss_4-x.jpg" alt="" width="150" height="147" /></a></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>LEBER 3</strong></span></p>
<p>Zwei Daumenbreiten über der Stelle, wo großer Zeh und die anderen Zehen sich trennen. Vom großen Zeh aus und von dem Zeh daneben verlaufen tastbare Knochen, in der Vertiefung vor dem Punkt wo sie zusammenlaufen liegt Leber 3.</p>
<p><strong>Akupressurpunkte bearbeiten</strong></p>
<p>Drücken Sie die Punkte in der angegebenen Reihenfolge oder so, wie Sie es vom Gefühl her für am besten halten. Man kann auch einzelne Punkte zwischendurch drücken. Sie können alle Punkte mit dem Daumen oder Zeigefinger drücken, oder mit dem stumpfen Ende eines Bleistifts (nicht mit der Spitze). Drücken Sie leicht kreisend und vibrierend, nach Gefühl, wobei der Finger aber immer fest auf dem Punkt bleibt. Ob sie sanfter oder sehr fest akupressieren, hängt davon ab, ob die Punkte sehr schmerzempfindlich sind. Punkte, an denen “etwas ist” pieken anfangs. Das ist völlig normal und kein Grund zu Besorgnis. Jeder Punkt sollte nacheinander auf beiden Seiten gedrückt werden, jeweils etwa eine Minute lang, nach Gefühl auch kürzer oder länger.</p>
<p>Akupressieren Sie nach Bedarf, mehrmals täglich, oder wenn Sie es gerade brauchen. Bei chronischen Beschwerden ist eine regelmäßige Anwendung, wie z.B. morgens  und abends, entscheidend für den Erfolg.</p>
<p><strong>Autor: </strong>Amalie für CSN – Chemical Sensitivity Network, 30. Juli 2010</p>
<p><strong>Weitere Artikel von Amalie zum Thema Akupressur:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/24/akupressur-wirksam-einfach-schnell/">Akupressur – wirksam, einfach, schnell</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/07/hoher-blutdruck-niedriger-blutdruck-natuerliche-hilfe-bei-kreislaufproblemen/">Hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck – Natürliche Hilfe bei Kreislaufproblemen</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/06/23/wenn-die-galle-ueberlaeuft-natuerliche-hilfe-bei-gallensteinen-gallenkolik-co/">Wenn die Galle überläuft – Natürliche Hilfe bei Gallensteinen, Gallenkolik &amp; Co</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/06/20/fett-zucker-alkohol-schadstoffe-so-schuetzen-sie-ihre-leber/">Fett, Zucker, Alkohol, Schadstoffe…So schützen Sie Ihre Leber</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/23/schlafstoerungen-schlaflosigkeit-muedigkeit-erschoepfung-natuerliche-hilfe/">Schlafstörungen? Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung? Natürliche Hilfe!</a></li>
<li style="text-align: left;"> <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/25/kopfschmerzen-und-migraene-alternative-behandlung-statt-chemische-medikamente/">Kopfschmerzen und Migräne – Alternative Behandlung statt chemische Medikamente</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/21/natuerliche-behandlungsmethoden-gegen-die-allergie-heuschnupfen-akupressur/">Natürliche Behandlungsmethoden gegen die Allergie Heuschnupfen &#8211; Akupressur</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilferuf: Spanischer Professor mit chronischer Quecksilbervergiftung und MCS trat in Hungerstreik</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/27/hilferuf-spanischer-professor-mit-chronischer-quecksilbervergiftung-und-mcs-trat-in-hungerstreik/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 20:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
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		<category><![CDATA[Chelattherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Entgiftungstherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Metallvergiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Servando Perez]]></category>
		<category><![CDATA[Quecksilbervergiftung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gestern am 26. Juli 2010, hat Professor Servando Perez, der Kopf von Mercuriados Spain (Menschen die an chronischer Quecksilbervergiftung leiden) mit einem Hungerstreik begonnen. Bei Prof. Perez wurde vor zwei Jahren eine schwere Quecksilbervergiftung und Multiple Chemical Sensitivity (MCS) diagnostiziert. Sein Fall kam vor das höchste spanische Gericht und dieses stellte fest, daß Prof. Perez [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Servando-xxx.jpg"></a><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Servando-yy.jpg"><img class="size-full wp-image-9760 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Prof. Servando Perez" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Servando-yy.jpg" alt="" width="461" height="287" /></a></p>
<p>Gestern am 26. Juli 2010, hat Professor Servando Perez, der Kopf von Mercuriados Spain (Menschen die an chronischer Quecksilbervergiftung leiden) mit einem Hungerstreik begonnen. Bei Prof. Perez wurde vor zwei Jahren eine schwere Quecksilbervergiftung und Multiple Chemical Sensitivity (MCS) diagnostiziert. Sein Fall kam vor das höchste spanische Gericht und dieses stellte fest, daß Prof. Perez infolge von Zahnfüllungen an einer chronischen Quecksilbervergiftung leidet und verfügte, daß das spanische Gesundheitssystem (die Sozialversicherung) seine Erkrankung mittels Chelattherapie [Entgiftungstherapie mit Ethylendiamin-Tetraessigsäure] behandeln oder ihn an eine private Klinik überweisen und die Kosten dafür übernehmen soll. Das war ein außergewöhnlicher Präzedenzfall.</p>
<p>Wie zu erwarten war, wurde Prof. Perez bis dato noch nicht behandelt und die Sozialversicherung unternahm, was sie konnte, um klar zu stellen, daß er wie auch andere spanische Erkrankte mit MCS, CFS/ME und Fibromyalgie keine angemesse medizinische Versorgung durch das Gesundheitssystem erhalten. Darum haben wir, Mercuriados Spain und viele andere Gruppen, Kampagnen, Volksbegehren, Interessenvertretungen, Klagen und viele andere Vorhaben gestartet, um diese Situation zu ändern. Bisher aber ohne Erfolg.</p>
<p>Prof. Perez Gesundheit hat sich verschlechtert und vor einem Monat begab er sich in die Notaufnahme der Universitätsklinik von Santiago de Compostela. Sie weigerten sich, ihn zu behandeln und er erklärte, er würde die Klinik nicht verlassen, bis die gerichtliche Anweisung zur Chelattherapie durchgeführt würde. Während des vergangenen Monats hat Prof. Perez in der Klinik alle möglichen Schikanen und Druck ertragen, mit dem man ihn zum Verlassen der Klinik zwingen wollte. Man hat bei ihm sogar trotz seiner organischen Erkrankung eine psychiatrische diagnostiziert.</p>
<p>Wir, die spanischen MCS, CFS/ME und FMS Gruppen haben eine Kampagne ins Leben gerufen, um Prof. Perez mit Emails, Anrufen bei der Klinik, Pressearbeit usw. zu unterstützen. Nun besteht die neueste Schikaniermethode der Klinik darin, ihm Nahrung ohne Zusatzstoffe zu verweigern. In Anbetracht all dessen hat Servando Perez einen Hungerstreik begonnen. Natürlich könnte er versuchen, einen Bankkredit zu bekommen, um eine Chelattherapie als Privatpatient bezahlen zu können, doch diese würde uns, den anderen in Spanien auf eine Behandlung durch das Gesundheitssystem wartenden Erkrankten nicht helfen. Die Klinik ließ wissen, sie wolle ihn nicht an eine private Klinik überweisen, da dies ein Präzendenzfall bedeuten würde, und dann müßten demnächst alle Menschen mit einer chronischen Metallvergiftung in Spanien behandelt werden. Dies jedoch wollen sie mit unserem Steuergeld nicht tun.</p>
<p>Servando Perez hat sich für den tapferen und schweren Weg entschieden, diese hoffnungslose Situation, in der wir uns mit dieser Art von Erkrankungen in Spanien befinden zu ändern. Darum sind wir auf Servandos Handeln stolz.</p>
<p>Wir lassen Ihnen diese Informationen zukommen und bitten Sie um Unterstüzung. Bitte schreiben Sie an den Vizedirektor der Klinik von Santiago de Compostela, an Dr. Jose-Ramón Gómez oder an jose.ramon.gomez.fernandez[at]sergas.es oder rufen sie ihn unter 0034 98 1950970 an.</p>
<p>Wir alle sind  Servando Perez!</p>
<p>Herzlichen Dank!</p>
<p>Clara Valverde</p>
<p>Leiterin der Liga SFC</p>
<p>(CFS/ME League, Spain)</p>
<p><a href="http://www.ligasfc.org">www.ligasfc.org</a></p>
<p>-</p>
<p><strong>Übersetzung: </strong>BrunO für CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network</p>
<p><strong>Photo: </strong>Thank you to <a href="http://www.migueljara.com/">Mercuriados Netlog</a>!</p>
<p>-</p>
<p><strong>Der Artikel erschien auch in anderen Sprachen:<br />
</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://nofun-eva.blogspot.com/2010/07/huelga-de-hambre-de-servando-perez.html">Spanische Veröffentlichung</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/en/alert-spanish-professor-with-chronic-mercury-intoxication-goes-on-hunger-strike/">Englische Veröffentlichung</a></li>
<li><a href="http://www.ne.jp/asahi/kagaku/pico/sick_school/cs_kaigai/Germany/CSN_Mercury_Servando_Perez.html">Japanische Veröffentlichung</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Buch über MCS demnächst als Serie im Radio</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/26/buch-uber-mcs-demnachst-als-serie-im-radio/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/26/buch-uber-mcs-demnachst-als-serie-im-radio/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 07:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
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		<category><![CDATA[Nackte Wahrheit über MCS]]></category>
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		<description><![CDATA[ 
Öffentlichkeit ist interessiert Näheres über Chemikalien-Sensitivität zu erfahren
Als das Buch „Vermisst. Ein durch Multiple Chemical Sensitivity zerstörtes Leben“ in den Buchhandel kam, war es rasch überall erhältlich und der Verkauf läuft überraschend gut. Die Autorin des Buches, Eva Caballé, ist chemikaliensensibel und kann nur noch in ihrer Wohnung völlig zurückgezogen existieren. Mehrere Luftfilter laufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Buch-Eva-xx.jpg"> <img class="size-full wp-image-9741 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Eva Caballé schrieb ein Buch über die Hintergründe von MCS" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Buch-Eva-xx.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a></p>
<p><strong>Öffentlichkeit ist interessiert Näheres über Chemikalien-Sensitivität zu erfahren</strong></p>
<p>Als das Buch<a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/12/interview-mit-eva-caballe-uber-mcs-%e2%80%93-multiple-chemikalien-sensitivitat-und-uber-ihr-neues-buch/"> „Vermisst. Ein durch Multiple Chemical Sensitivity zerstörtes Leben“</a> in den Buchhandel kam, war es rasch überall erhältlich und der Verkauf läuft überraschend gut. Die Autorin des Buches, Eva Caballé, ist chemikaliensensibel und kann nur noch in ihrer Wohnung völlig zurückgezogen existieren. Mehrere Luftfilter laufen Tag und Nacht. Sie kann nur noch wenige Nahrungsmittel tolerieren, das Wasser, das sie trinkt, muss speziell gefiltert werden. Besucher haben keinen Zutritt in ihr Apartment, sie könnte durch Duftstoff- und Waschmittelrückstände in deren Kleidung Schockreaktionen erleiden. Trotz der Schwere ihrer Krankheit trat die Spanierin <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/24/manifest-wir-wissen-dass-sie-uns-anlugen/">an die Öffentlichkeit</a>, die höchstes Interesse zeigte. Ihr Blog <a href="http://nofun-eva.blogspot.com/">NO FUN</a> wurde zu ihrem Sprachrohr und wird täglich von Tausenden gelesen.</p>
<p>Durch die <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/04/mcs-in-den-nachrichten-zur-besten-sendezeit-bei-einem-der-wichtigsten-tv-sender/">Interviews</a>, die Eva Caballès Mann David im Fernsehen, im Radio und gegenüber Zeitungen gab, kannte man in Spanien Evas Geschichte schon bevor ihr Buch in den Regalen stand. Jetzt wurde das Buch für eine Hörfunkserie vertont.</p>
<p>Im vergangenen Monat hatte David einige Interviews über chronische Krankheiten für ein Radioprogramm namens „Vital Space“ gegeben. Die Macher der Sendung waren begeistert von Evas Buch und berichteten darüber in ihrer Sendung, um MCS der Öffentlichkeit näherzubringen. Details über Chemikalien-Sensitivität sind auch in Spanien bislang nicht sehr bekannt. Die Resonanz war enorm, was die Redakteure auf die Idee brachte, dass MCS-Buch als Hörfunkserie zu vertonen. Eva und David stimmten zu und schrieben ein Editorial dafür. Zwei professionelle Schauspieler, deren Stimmen denen von Eva und David sehr ähneln, wurden engagiert und ein leitender Moderator, der die Aufnahmen koordinierte. Das ganze Buch wurde vertont und mit einer Hintergrundmusik untermalt. Im nächsten Herbst wird die Serie gesendet. Für jedes Kapitel stehen jeweils 10 Minuten Sendezeit zur Verfügung. Über einen Zeitraum von 21 Wochen werden die Radiohörer im Herbst <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/02/die-nackte-wahrheit-ueber-mcs-multiple-chemical-sensitivity/">die nackte Wahrheit über MCS – Multiple Chemical Sensitivity</a> erfahren.</p>
<p><strong>Autor: </strong>Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 26. Juli 2010</p>
<p><strong>CSN-Beiträge von Eva Caballé:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/24/manifest-wir-wissen-dass-sie-uns-anlugen/">MANIFEST:  Wir wissen, dass sie uns anlügen</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/02/16/metamorphose-im-leben-mit-multiple-chemical-sensitivity/">Metamorphose  im Leben mit Multiple Chemical Sensitivity</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/10/28/schreie-aus-der-stille/">Schreie  aus der Stille</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/04/19/eva-caballe-traume-die-toten/">Träume die töten</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/02/die-nackte-wahrheit-ueber-mcs-multiple-chemical-sensitivity/">Die  nackte Wahrheit über MCS</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Krank in Deutschland: Konsequenzen für eine Familie</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/24/krank-in-deutschland-konsequenzen-fur-eine-familie/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/24/krank-in-deutschland-konsequenzen-fur-eine-familie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 10:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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Krankheitsursache Schadstoffe und Schimmel
Bis 2oo2 waren wir eine glückliche und zufriedene kleine Familie. Unser Sohn Patrick (geb. 1991) wurde plötzlich krank, es stellten sich immer mehr gesundheitliche Beschwerden ein. Diese wurden jedoch von den behandelten Ärzten einfach nicht ernst genommen und führten regelmäßig zu Diagnosen, die nicht nachvollziehbar waren. Zeitgleich begann der Kampf gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Traurige-Frau.jpg"><img class="size-full wp-image-9722 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Statt Hilfe nur Schikanen" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Traurige-Frau.jpg" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p><strong>Krankheitsursache Schadstoffe und Schimmel</strong></p>
<p>Bis 2oo2 waren wir eine glückliche und zufriedene kleine Familie. Unser Sohn Patrick (geb. 1991) wurde plötzlich krank, es stellten sich immer mehr gesundheitliche Beschwerden ein. Diese wurden jedoch von den behandelten Ärzten einfach <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/03/19/umweltkranke-jetzt-glauben-sie-mir-endlich/">nicht ernst genommen</a> und führten regelmäßig zu Diagnosen, die nicht nachvollziehbar waren. Zeitgleich begann der Kampf gegen die Schulaufsichtsbehörde und <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/06/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sein-teil-ii/">Schule</a>, weil die Erkrankung unseres Sohnes auch dort nicht akzeptiert wurde.</p>
<p>Im März 2008 fanden wir dann einen Neurologen (nach einer Ärzte-Odyssee), der unseren Sohn sehr ernst nahm und eine schwere Chemikalien-, Schimmelpilz- und  Chlorvergiftung feststellte.</p>
<p><strong>Gearbeitet bis kurz vor umfallen</strong></p>
<p>Dann, im Mai 2008, ging es  auch meinem Mann gesundheitlich  rapide schlechter (seit 30 Jahren war er Chemielaborant), er konsultierte den gleichen Neurologen wie mein Sohn.  Dr. Binz stellte nach eingehender Untersuchung eine schwere immuntoxische Erkrankung fest, bedingt durch den jahrelangen Umgang und Einwirkung mit zum Teil hochgiftigen Chemikalien. Auch bei ihm wurden die ersten gesundheitlichen Beschwerden nicht für bare Münze genommen bzw. fehldiagnostiziert. Hinzu kam bei ihm ebenfalls eine <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/04/sick-bulding-syndrome-wissenschaftlerin-warnt-vor-schimmelpilzen-als-ursache/">Schimmelpilzvergiftung</a>.</p>
<p><strong>Hochwasser, Schimmel – Pech gehabt</strong></p>
<p>Wir hatten in der Zeit von 1993 – 2001 siebenmal  Hochwasser. Das Elternhaus meines Mannes und somit auch unsere Wohnung  standen dann jedes Mal im Wasser. So gut es ging haben wir saniert und Vorsorge getroffen (ohne fremde Hilfe), jedoch auf Kosten unserer Gesundheit.</p>
<p>Einzige wirksame Maßnahme, die Erkrankung durch die schweren toxischen Schäden aufzuhalten, sind Expositionsvermeidung und den Stoffwechsel unterstützende ambulante Therapien (orthomolekulare Medizin). Mit großem finanziellem  Aufwand haben wir unsere Wohnung und den Keller weitgehend schadstofffrei umgestaltet und der Erkrankung angepasst.</p>
<p><strong>Schulpflicht auch für Kranke</strong></p>
<p>Schulisch haben wir mit Hilfe eines Rechtsanwalts die Bildung unseres Sohnes regeln können, indem wir persönlich ein Fernstudium für unseren Sohn selbst finanzieren. Aufgrund seiner chronischen Schmerzsymptomatik seit 7 Jahren und damit verbundenen Konzentrationsschwäche kommt unser Sohn nur schrittweise voran. Er ist überdurchschnittlich begabt, sehr musikalisch, künstlerisch und technisch  versiert  – aber seine Krankheit gibt ihm keine Chance. Er ist jetzt 18 Jahre alt und ohne Schulabschluss – bevor die Erkrankung begann, war er Gymnasiast und Lateinschüler. An eine Berufsausbildung  ist bislang kaum zu denken. Hinsichtlich Schule und Ausbildung fällt er durch unser Bildungssystem, jeder Schulverweigerer bekommt seine Chance – er nicht, er wird einfach aussortiert.</p>
<p><strong>Wichtige Untersuchungen, Hilfsmittel sind selbst zu zahlen</strong></p>
<p>Sehr belastend für unsere Familie ist es, dass weiterführende medizinische Untersuchungen, die notwendig wären, von der Krankenkasse nicht übernommen werden. Genauso geht es uns mit Medikamenten, da die orthomolekulare Medizin von der Krankenkasse nicht ernst genommen wird. Diese Kosten müssen wir selber tragen.</p>
<p>Derzeit stehen für meinen Sohn und für meinen Mann noch die<a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/24/die-nuklearmedizinischen-verfahren-pet-und-spect-weisen-bei-mcs-patienten-veranderungen-im-gehirn-nach/"> Hirn-PET Untersuchungen</a> in Stuttgart aus, mit deren Hilfe die Schäden des Energie-stoffwechsels im Gehirn bildlich feststellt werden können. Diese Untersuchung kostet pro Kopf  500 Euro. Außerdem sind da noch verschiedene LTT-Bluttests, die wir auch selber finanzieren müssen.</p>
<p>Wichtig wäre auch eine genetische Blutuntersuchung wegen Medikamenten-unverträglichkeit, welche nochmals an die 500 Euro pro Kopf kostet.</p>
<p><strong>Der Hauptverdiener fiel aus</strong></p>
<p>Nach 8 Monaten Krankheitsphase hat mein Mann Ende Januar 2009 seinen Dienst wieder erfolgreich aufgenommen. Eine absolute Expositionsvermeidung ist dennoch nicht möglich, somit auch keine langfristige Prognose zum weiteren Krankheitsverlauf.</p>
<p>Am 29.06.2009 wurde er jedoch von einem Arbeitskollegen auf dem Arbeitsplatz tätlich angegriffen, was einen erneuten schweren Krankheitsschub auslöste. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist er immer noch arbeitsunfähig.</p>
<p><strong>Nur Ablehnungen, keine Hilfe, keine Unterstützung</strong></p>
<p>Beide, mein Mann so wie mein Sohn, können die Wohnung („clean“) nicht mehr ohne medizinische Hilfsmittel  (Rollstuhl, MCS-Schutzmaske, Sauerstoff-Gerät) verlassen. Mein Sohn bekam ein medikamentöses Notfallset und Sauerstoffversorgung vom Arzt wegen der Gefahr eines anaphylaktischen Schocks verordnet. Der Rollstuhl wurde von der Krankenkasse bewilligt. Was die Sauerstoffversorgung meines Sohnes angeht, sowie die MCS-Schutzmasken für beide, stellt sich die Krankenkasse quer – obwohl medizinisch verordnet (es läge keine Indikation vor bzw. ist im Hilfsmittelkatalog nicht enthalten). Habe hier Widerspruch eingelegt. Anderweitige, ersatzweise Hilfe hat man uns nicht angeboten.</p>
<p><strong>Umweltkranke werden ausrangiert</strong></p>
<p>Schwerkranke Umweltpatienten müssen von heute auf morgen mit schwerwiegenden, einschneidenden Einschränkungen bei der Bewältigung des Alltags, den Anforderungen am Arbeitsplatz, der sozialen Kontakte und letztendlich dem Verlust der gesamten Lebensqualität klarkommen. Schwierigkeiten und Widerstände seitens der Gesellschaft, des Gesundheitswesens und der politischen Öffentlichkeit sind zu erwarten und zu erdulden.</p>
<p><strong>Statt Hilfsangebote endlose Verfahren</strong></p>
<p>Derzeit haben wir einige Verfahren anhängig, davon drei über den Rechtsanwalt: Berufskrankheit, Arbeitsunfall, Sozialgericht (Sohn &#8211; Behindertenantrag), Kindergeldstelle, Krankenkasse  (vier Widersprüche), Rentenamt, Agentur für Arbeit (zwei Widersprüche), Amt für soziale Angelegenheiten (Behindertenantrag – Ehemann).</p>
<p><strong>Stütze der Familie und selbst gesundheitlich fertig</strong></p>
<p>Ich selbst bin seit 09/2006 voll erwerbsunfähig und besitze einen Schwerbehindertenausweis 60 % (beidseitige Innenschallempfindungsschwer-hörigkeit und Rückenprobleme). Nach drei nicht selbst verschuldeten Autounfällen mit HWS-Schleudertrauma immer wieder HWS, BWS, LWS-Beschwerden. Hinzu kommen Gelenkentzündungen an Händen, Füßen und Hüfte. Auch leide ich schon unter Osteoporose. Im Juni stellte Dr. Binz auch bei mir eine Chlorvergiftung, Schimmelpilzvergiftung und Metallbelastung fest.</p>
<p><strong>Warum gibt es keine Behandlung für Umweltkranke?</strong></p>
<p>Die sogenannten „Umweltkliniken“ in Deutschland verfolgen nachhaltig einen psychiatrischen Ansatz und verfügen nicht über geeignete Untersuchungs-möglichkeiten, um eine objektive Diagnostik zu leisten. Es gibt hier keine Einrichtung, die eine Unterbringung in schadstoff-  und duftstofffreien Räumlichkeiten sicherstellt. Weitere Gesundheitsschäden wären also bei schweren Fällen wie bei meinem Sohn und meinem Mann nicht auszuschließen.</p>
<p>Nach unseren Erkenntnissen ist die Erkrankung meiner beiden Männer irreversibel und kann auch nicht durch Reha-Maßnahmen therapiert werden. Vorrangige Hilfe ist die Expositionsvermeidung.</p>
<p><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/10/02/erfahrungen-einer-mcs-patientin-in-der-umweltklinik-ehc-dallas/">In Dallas gibt es eine Umweltklinik</a> (Dr. Rea), die die beiden ev. entgiften könnte (Kostenfaktor 20.000,- Euro pro Kopf), für uns aus Kostengründen nicht machbar.</p>
<p><strong>Es fehlt an allen Ecken und Kanten</strong></p>
<p>Wir müssten eigentlich von heute auf morgen in ein schadstoffarmes und schimmelfreies – d.h. nicht belastetes, ebenerdiges, behindertengerechtes Haus, ohne direkten Nachbarkontakt (wegen der Duftstoffe, Waschmittel, Putzmittel etc.) auf einer Anhöhe und nahe einem Wald umziehen. Finanziell ist dies für uns z.Zt. nicht machbar.</p>
<p>Wir benötigten ein neues „gebrauchtes „ (wegen der Ausdünstungen) Auto mit Automatikschaltung, Klimaanlage und Aktivkohlefilter  &#8211; Omega, Caravan, Van oder ähnliches (wenn möglich behindertengerecht). Unser jetziges Auto hat schon 18 Jahre auf dem Buckel und es fallen immer mehr Reparaturkosten an. Wir wissen nicht, ob wir es nochmals über den TÜV bekommen. Auch hierzu fehlt uns das nötige Geld.</p>
<p><strong>Von Integration Behinderter keine Spur</strong></p>
<p>Ich weiß nicht, wie lange wir das gemeinsam schaffen sollen, isoliert von der Umwelt, alleingelassen mit der Erkrankung und der tägliche Kampf ums Überleben – es ist keine gute Basis, sich überall und für alles rechtfertigen zu müssen, keine Aussicht auf einen Ausweg.</p>
<p>Diese Erkrankung macht zwangsläufig arm, nicht nur finanziell, sondern in allen Lebensbereichen &#8211;  sie nimmt einfach alles.</p>
<p>Unser Sohn wurde seiner Kindheit und Jugend schon beraubt (schulmedizinisch, bildungspolitisch und gesellschaftlich, immer wieder geoutet und nie ernst genommen). Er hat sein Leben noch vor sich, aber für welchen Preis?! Wie soll er für sich selbst sorgen, wenn er so schwerkrank ist? Er bekommt ja keine Chance, bei der bewussten Ignoranz unserer Gesellschaft gegenüber dieser Krankheit.</p>
<p>Diese Diskriminierung frisst die Seele auf, was bleibt ist Leere, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung!</p>
<p><strong>Autor: </strong>Kira, CSN – Chemical Sensitivity Network, 24. Juli 2010</p>
<p><strong>Weitere CSN-Berichte von Umweltkranken: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/26/seit-25-jahren-krank-durch-holzschutzmittel/">Seit 25 Jahren krank durch Holzschutzmittel</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/04/06/reha-bringen-sie-beim-abholen-einen-rollstuhl-mit/">REHA:  Bringen Sie beim Abholen einen Rollstuhl mit</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/09/resultat-eines-arbeitslebens-als-maler/">Resultat  eines Arbeitslebens als Maler</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/03/19/umweltkranke-jetzt-glauben-sie-mir-endlich/">Umweltkranke &#8211; Jetzt glauben sie mir endlich</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/05/schadstoffe-in-der-schule-kranke-lehrer-kranke-schuler/">Schadstoffe in der Schule, kranke Lehrer kranke Schüler</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Klage soll das Verbot von BPA erzwingen</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/23/klage-soll-das-verbot-von-bpa-erzwingen/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/23/klage-soll-das-verbot-von-bpa-erzwingen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 06:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Der NRDC verklagt die Amerikanische Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) wegen dem Versagen, für eine giftige Chemikalie Vorschriften einzuführen
WASHINGTON &#8211; Der Natural Resources Defense Council (NRDC), der Rat zum Schutz natürlicher Ressourcen, reichte gegen die Lebens- und Arzneimittelbehörde eine Klage ein, weil diese nicht in der Lage ist, auf eine Petition zu reagieren, welche ein Verbot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Baby-with-baby-bottle.jpg"><img class="size-full wp-image-9699 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Babyfläschchen aus Polycarbonat enthalten giftiges BPA" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Baby-with-baby-bottle.jpg" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Der NRDC verklagt die Amerikanische Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) wegen dem Versagen, für eine giftige Chemikalie Vorschriften einzuführen</strong></p>
<p>WASHINGTON &#8211; Der <a href="http://www.nrdc.org/">Natural Resources Defense Council (NRDC)</a>, der Rat zum Schutz natürlicher Ressourcen, reichte gegen die Lebens- und Arzneimittelbehörde eine Klage ein, weil diese nicht in der Lage ist, auf eine Petition zu reagieren, welche ein Verbot für die Verwendung von Bisphenol A (BPA) in Lebensmittelverpackungen, Lebensmittelbehältern und anderen Materialien fordert, die gewöhnlich mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. BPA, eine den<a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/05/die-storung-des-hormonhaushaltes-durch-chemikalien/"> Hormonhaushalt störende Chemikalie</a>, die mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen in Zusammenhang steht, stellt für Föten, Babies und Kleinkinder eine besondere Gefahr dar. Der NRDC reichte diese Klage am 29.06.2010 beim Amerikanischen Berufungsgericht ein, das für die Bezirksgerichte zuständig ist.</p>
<p>Im Oktober 2008 ersuchte der NRDC die FDA, die Verwendung vom BPA in Lebensmittelverpackungen zu verbieten, um zu verhindern, dass diese giftige Chemikalie Lebensmittel kontaminiert. Seit mehr als 18 Monaten war die FDA nicht in der Lage, auf diese Eingabe zu reagieren, obwohl die Behörde ihre Besorgnis zum Ausdruck brachte, da eine frühe BPA-Belastung die Entwicklung von Gehirn und Prostata von Föten, Babies und Kleinkindern beeinflusst.</p>
<p>BPA ist in sehr vielen Produkten vorhanden, von der Beschichtung der Dosen von Säuglingsmilchnahrung, über<a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/06/mindestens-84-der-limonaden-und-cola-in-dosen-mit-bisphenol-a-belastet/"> Limonade- oder Bierdosen,</a> Obst- oder Gemüsekonserven und Pizza-Schachteln bis hin zu aus Polycarbonat hergestellten Haushaltsgegenständen, wie <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/09/us-hersteller-nehmen-toxische-babyflaschen-vom-markt-verkauf-nach-europa-geht-weiter/">Babyfläschchen</a>, Trinktassen und wiederverwendbare Wasserflaschen. Mehr als 93% der Gesamtbevölkerung hat mehr oder weniger BPA im Körper, hauptsächlich aufgrund der Belastung, die von kontaminierten Lebensmitteln und anderen vermeidbaren Quellen ausgeht.</p>
<p>&#8220;BPA-freie Alternativen sind längst auf dem Markt verfügbar. Die<a href="http://www.fda.gov/"> FDA</a> hat keinen triftigen Grund, das Verbot weiter hinauszuzögern&#8221;, sagte Dr. Sarah Janssen, eine führende Wissenschaftlerin des Umwelt- und Gesundheitsprogrammes des NRDC. &#8220;Es ist schlimm, dass Lebensmittel für die meisten Menschen die Hauptquelle der BPA-Belastung sind. Die FDA sollte jetzt handeln, um dieses unnötige Risiko zu eliminieren.&#8221;</p>
<p>Ein ständig wachsender Bestand an wissenschaftlicher Forschung hat eine BPA-Belastung mit einer gestörten Entwicklung des Gehirnes und mit Verhaltensänderungen, mit Anfälligkeit für Prostata- und Brustkrebs, Erbschädigung, Diabetes, Fettleibigkeit, Herz- und Gefäßerkrankungen in Zusammenhang gebracht.</p>
<p>&#8220;Die FDA hat <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/02/24/bisphenol-a-%E2%80%93-eine-chemikalie-verseucht-unsere-nahrungsmittel-und-getranke/">versagt, eine gesunde Nahrungsversorgung sicherzustellen</a> und die Bevölkerung vor Schaden zu bewahren&#8221;, sagte Aaron Colangelo, ein Anwalt von NRDC. &#8220;Das Versagen der FDA, Vorschriften für diese Chemikalie in Lebensmittelverpackungen zu erlassen, kann nicht gerechtfertigt werden, und <a href="http://switchboard.nrdc.org/blogs/sjanssen/our_patience_has_run_out_nrdc.html">deshalb sind wir gezwungen</a>, das Gericht zu bitten einzugreifen und die Behörde anzuweisen, zu handeln.&#8221;</p>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<p>NRDC, Natural Resources Defense Council, Release – <a href="http://www.nrdc.org/media/2010/100629b.asp">Lawsuit Seeks to Ban BPA from Food Packaging</a>, WASHINGTON, June 29, 2010.</p>
<p><strong>Übersetzung:</strong> BrunO für CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network</p>
<p>-</p>
<p>Der Natural Resources Defense Council ist eine gesamtamerikanische, gemeinnützige Organisation von Wissenschaftlern, Rechtsanwälten und Umweltfachleuten, die sich mit dem Schutz von Gesundheit und Umwelt befassen. 1970 gegründet, hat der NRDC 1,3 Millionen Mitglieder und Online-Aktivisten, mit Büros in New York, Washington, Chicago, Los Angeles, San Francisco und Peking.</p>
<p>-</p>
<p><strong>Weitere CSN-Artikel zu BPA &#8211; Bisphenol A</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/25/60-wissenschaftler-und-ngos-appellieren-an-efsa/">60 Wissenschaftler und NGOs appellieren an EFSA</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/05/die-storung-des-hormonhaushaltes-durch-chemikalien/">Störung des Hormonhaushaltes durch Chemikalien</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/02/24/bisphenol-a-%E2%80%93-eine-chemikalie-verseucht-unsere-nahrungsmittel-und-getranke/">Bisphenol A &#8211; Eine Chemikalie verseucht unsere Nahrungsmittel und Getränke</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/06/mindestens-84-der-limonaden-und-cola-in-dosen-mit-bisphenol-a-belastet/">Mindestens  84% der Limonaden und Cola in Dosen mit Bisphenol A belastet</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/03/discounter-nehmen-giftbelastete-babyschnuller-aus-ihren-regalen-hersteller-kundigen-produktionsumstellung-an/">Discounter  nehmen giftbelastete Babyschnuller aus ihren Regalen – Hersteller  kündigen Produktionsumstellung an</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/09/us-hersteller-nehmen-toxische-babyflaschen-vom-markt-verkauf-nach-europa-geht-weiter/">Hersteller  nehmen toxische Babyflaschen vom Markt, Verkauf nach Europa geht weiter</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Kanada: Parfüm- und Duftstoff-Verbot dient der Sicherheit am Arbeitsplatz</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/21/kanada-parfum-und-duftstoff-verbot-dient-der-sicherheit-am-arbeitsplatz/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leitlinie für Arbeitssicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[parfümierte Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[WorkSafeBC]]></category>

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		<description><![CDATA[
Duftstoffe gelten als Luftverschmutzer Nr.2 direkt nach Passivrauch
Im kanadischen Bundesstaat British Columbia gibt es seit Februar 2010 eine Leitlinie für Arbeitssicherheit, betreffend Duftstoffe am Arbeitsplatz. Herausgegeben wurde diese Anweisung von WorkSafeBC (ähnlich unseren Berufsgenossenschaften), um die Gesundheit und Sicherheit von Angestellten an Arbeitsplätzen sicherzustellen. Die Zielsetzung besteht darin, Exposition gegenüber parfümierten Produkten zu verhindern, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Arbeitsplatz-duftfrei.jpg"><img class="size-full wp-image-9678 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Duftfreie Arbeitsplätze für bessere Gesundheit, mehr Produktivität" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Arbeitsplatz-duftfrei.jpg" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Duftstoffe gelten als Luftverschmutzer Nr.2 direkt nach Passivrauch</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im kanadischen Bundesstaat British Columbia gibt es seit Februar 2010 eine <a href="http://www.worksafebc.com/contact_us/bid_opportunities/Assets/PDF/scentSafety.pdf">Leitlinie für Arbeitssicherheit, betreffend Duftstoffe</a> am Arbeitsplatz. Herausgegeben wurde diese Anweisung von<a href="http://www.worksafebc.com/"> WorkSafeBC</a> (ähnlich unseren Berufsgenossenschaften), um die Gesundheit und Sicherheit von Angestellten an Arbeitsplätzen sicherzustellen. Die Zielsetzung besteht darin, Exposition gegenüber parfümierten Produkten zu verhindern, da diese umweltbedingte Chemikalien-Sensitivität (MCS) hervorrufen können. Die Leitlinie wurde jetzt auch an <a href="http://www.bclocalnews.com/bc_north/terracestandard/news/96316589.html ">Schulen und Theatern</a> eines Distrikts bereits umgesetzt. Alle Angestellten und Besucher von Gebäuden, die WorkSafeBC unterstehen, werden dazu angehalten, davon Abstand zu nehmen, parfümierte Produkte zu verwenden. (1,2)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Gestaltung von Arbeitsplätzen</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Deutschland: Deo-Pflicht – Kanada: Duftstoff-Verzicht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Als in Deutschland im Sommer 2010 die Meldung durch alle großen Zeitungen ging, dass die Vorstandsvorsitzende des Verbandes für mittelständische Unternehmen darauf drängt, eine <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/13/deo-pflicht-fuer-angestellte-hygienemasnahme-oder-vorsatzliche-koerperverletzung/">Deo-Pflicht in Betrieben</a> einzuführen, waren verantwortungs-bewusste Mediziner, Allergiker und Umweltkranke gleichermaßen schockiert. (3) In im kanadischen Bundesstaat British Columbia und <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/17/umweltorganisationen-in-kanada-fordern-unnotige-autoabgase-und-parfum-vermeiden/">Alberta </a>geht man genau den entgegengesetzten Weg, weil man sich der Gesundheitsgefahren durch Chemikalien und Allergene in parfümierten Produkten bewusst ist.</p>
<p style="text-align: left;">In einer Leitlinie, die von WorkSafeBC erstellt wurde, möchte man folgende Ziele erreichen:</p>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: left;"><strong>Eliminierung</strong> der Verwendung von Parfüms, Cologne/Aftershave, Lufterfrischern mit Duft, Duftkerzen und Potpourri am Arbeitsplatz;</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Eliminierung</strong> der Verwendung stark duftender Körperhygieneartikel wie Haarpflegeprodukte, Bodylotions, Cremes und Deodorants;</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Reduzierung</strong> von stark duftenden Blumen am Arbeitsplatz wie Lilien, Hyazinthen, etc.</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Allgemeine Informationen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">WorkSafeBC begründet diese Maßnahmen mit einer grundsätzlichen Information, in der steht, dass Exposition gegenüber duftenden Produkten die Gesundheit einer Person nachhaltig beeinträchtigen kann. In hinreichenden Konzentrationen lösen Duftstoffe <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/09/18/synthetische-duftstoffe-stellen-fuer-20-der-angestellten-ein-gesundheitsrisiko-dar/">Reaktionen</a> bei denjenigen aus, die unter Allergien oder Chemikalien-Sensitivität leiden, erläutert WorkSafeBC  in seiner Leitlinie und führt Symptome auf, die allergische, <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/18/epa-konferenz-pladiert-zur-rucksichtnahme-auf-asthmatiker/">asthmatische</a> und anderweitig sensibilisierte Personen u.a. erfahren können, wenn sie Duftstoffen ausgesetzt sind:</p>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: left;">Kopfschmerzen, Migräne</li>
<li style="text-align: left;">Schwindel, Benommenheit</li>
<li style="text-align: left;">Schwäche</li>
<li style="text-align: left;">Verwirrung</li>
<li style="text-align: left;">Taubheitsgefühle</li>
<li style="text-align: left;">Symptome der oberen Atemwege</li>
<li style="text-align: left;">Hautirritationen</li>
<li style="text-align: left;">Übelkeit, Erschöpfung</li>
<li style="text-align: left;">Unwohlsein</li>
<li style="text-align: left;">Angstgefühle</li>
<li style="text-align: left;">Konzentrationsstörungen</li>
<li style="text-align: left;">Verstopfte Nebenhöhlen</li>
<li style="text-align: left;">Appetitverlust</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Diese Symptome können auftreten, sind aber nicht beschränkt auf die Aufzählung in dieser Liste, vielmehr können sie individuell variieren. Auch die <a href="http://www.csn-deutschland.de/parfum.htm">Schwere der Symptome ist unterschiedlich</a>. Einige Menschen verspüren bei der gleichen Konzentration eines Duftstoffes leichte Beschwerden, während sie andere völlig arbeitsunfähig hinterlässt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Duftstoffkategorien</strong></p>
<p style="text-align: left;">WorkSafeBC erklärt in seiner Leitlinie, dass Duftstoffe in verschiedene Kategorien eingeteilt sind.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #808080;"><strong>Produkte des persönlichen Bedarfs</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bereich Hygiene,</strong> darunter versteht man u.a. folgende Produkte, wobei wegen der Flut von parfümierten Produkten nicht alle aufgeführt werden können: Kosmetika, Parfüms, Colognes, Aftershave und parfümierte Rasiercremes, Deodorant, Shampoo, Haarspülungen, Haarspray, Lotionen und Cremes.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #888888;"><strong>Bereich Nicht-Hygiene,</strong></span> darunter versteht man Produkte wie bspw. Duftkerzen, Potpourri und beduftete Dekorationsgegenstände.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #808080;"><strong>Produkte sonstigen Bedarfs</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">Alltagsprodukte mit einem ausgeprägten Duft oder Parfüm, wie u.a. beduftete Haushaltsreiniger, Lufterfrischer, Raumsprays, Baumaterialien (Farben) und einige Arten von Blumen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Verantwortung von Vorgesetzten</strong></p>
<p style="text-align: left;">Unternehmensleitungen und Vorgesetzte tragen die Verantwortung für Angestellte und die Umsetzung, als auch für das Durchsetzen der Einhaltung eines duftfreien Arbeitsplatzes.</p>
<p style="text-align: justify;">WorkSafeBC teilt in seiner Leitlinie die einzelnen Verantwortungsbereiche auf. Manager und Vorgesetzte haben demnach die Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass stetig Bewusstsein geschaffen und aufgeklärt wird, als auch, dass Personal-schulungen stattfinden in Bezug auf einen duftfreien Arbeitsplatz.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>WorkSafeBC verlangt, dass sichergestellt wird, dass Mitarbeiter in folgenden Bereichen geschult werden:</strong></p>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: left;">WorkSafeBC Leitlinie HEA1-9 Sicherheit hinsichtlich Duftstoffen am Arbeitsplatz</li>
<li style="text-align: left;">Kenntnis über die Arten von bedufteten Produkten des persönlichen/nicht persönlichen Bedarfs</li>
<li style="text-align: left;">Wie man Zuwiderhandlung und unsichere Bedingungen meldet</li>
<li style="text-align: left;">Wie man Erste Hilfe erhält</li>
<li style="text-align: left;">Sicherstellung, dass Angestellte duftfreie Produkte verwenden</li>
<li style="text-align: left;">Sicherstellung, dass Materialien und andere Ressourcen, die benötigt werden, um eine duftfreie Arbeitsumgebung aufrecht zu erhalten, jederzeit griffbereit sind (das heißt: angebrachte Hinweisschilder, Aufklärungsmaterial, Präsentationen, etc.) Hierzu kann eine spezielle Dienststelle für Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden angefragt werden.</li>
<li style="text-align: left;">Durchführung eines Referats zur Sicherheitsproblematik hinsichtlich Duftstoffen, mindestens alle zwei Jahre, das in die monatliche Sicherheitsschulung einbezogen wird.</li>
<li style="text-align: left;">Information der Besucher über die Leitlinie, bevor sie irgendeine WorkSafeBC Einrichtung aufsuchen.</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinde</strong>n</p>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: left;">Erstellung und Beibehaltung einer effektiven Richtlinie für einen Arbeitsplatz, der frei von Duftstoffen ist.</li>
<li style="text-align: left;">Erstellung aller erforderlichen Aufklärungsmaterialien, Hinweisschildern und/oder fördernden Materialien</li>
<li style="text-align: left;">Unterstützung bei der Schulung von Mitarbeitern über die Auswirkungen von duftstoffhaltigen Produkten und was geeignete Alternativen sind.</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Hilfen, Infrastruktur für einen duftfreien Arbeitsplatz</strong></p>
<p style="text-align: left;">Zur Aufrechterhaltung eines duftfreien Arbeitsplatzes verlangt WorkSafeBC:</p>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: left;">Sicherstellung, dass jedes Produkt, das für Renovierungs- oder Wartungsarbeiten, als auch zum Reinigen benötigt wird, duftfrei ist, soweit dies möglich ist.</li>
<li style="text-align: left;">Über die Leitlinie sind Handwerker und Baufirmen vor dem Besuch jeder WorkSafeBC Einrichtung zu informieren.</li>
<li style="text-align: left;">Benachrichtigung von geeignetem Personal, wenn Arbeiten durchgeführt werden, die beduftete Produkte zum Einsatz bringen, oder solche Produkte, die einen Geruch haben, der die Gesundheit eines Angestellten beeinträchtigen kann. Angemessene Warnung sollten Angestellten im Vorfeld übermittelt werden, um sicherzustellen, dass Vorkehrungen getroffen werden, falls dies erforderlich ist.</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Gemeinsame Ausschüsse für Sicherheit und Gesundheit</strong></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>Unterstützung von Mitarbeiterschulungen über die Verwendung und Auswirkungen von parfümierten Produkten.</li>
<li style="text-align: left;">Betreuung von Vorgesetzten zur Aufrechterhaltung eines duftfreien Arbeitsplatzes.</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Forderungen an Angestellte</strong></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>Unterlassung des Mitbringens von parfümierten, duftenden Produkten für den persönlichen und/oder nicht persönlichen Bedarf auf WorkSafeBC Arbeitsplätzen.</li>
<li>Teilnahme an Aufklärungen, Schulungen und Training über Duftstoffe.</li>
<li>Befolgung der <a href="http://www.worksafebc.com/contact_us/bid_opportunities/Assets/PDF/scentSafety.pdf">HEA 1-9 Leitlinie</a> Sicherheit hinsichtlich Duftstoffen am Arbeitsplatz und den eingeführten Richtlinien.</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Autor: </strong>Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 21. Juli 2010</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Literatur:</strong></p>
<ol>
<li>WorkSafeBC,<a href="http://www.worksafebc.com/contact_us/bid_opportunities/Assets/PDF/scentSafety.pdf"> Scent Safety in the Workplace – HEA 1-9,</a> Feb. 04, 2010</li>
<li>Terrace Standard,<a href="http://www.bclocalnews.com/bc_north/terracestandard/news/96316589.html "> Schools, Theathre now scent-free</a>, 15.07.2010</li>
<li>Silvia K. Müller, <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/13/deo-pflicht-fuer-angestellte-hygienemasnahme-oder-vorsatzliche-koerperverletzung/">Folgen einer Deo-Pflicht für Angestellte,</a> CSN Blog, 13.07.2010</li>
</ol>
<p>-</p>
<p><strong>Weitere Informationen über Gesundheitsgefahren durch Parfüms und Duftstoffe:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/22/zentralbuero-fuer-volkszaehlung-untersagt-duftstoffe-am-arbeitsplatz/">Zentralbüro für Volkszählung untersagt Duftstoffe am Arbeitsplatz</a><strong><br />
</strong></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/17/luftverschmutzung-durch-deo-%E2%80%93-hersteller-muss-1-3-millionen-dollar-strafe-zahlt/">Luftverschmutzung durch Deo &#8211; Hersteller muss 1.3 Millionen Dollar Strafe zahlen</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/18/vergleich-bei-gericht-100-000-entschadigung-wegen-parfumallergie-und-duftstoffverbot-bei-behorden/">Vergleich bei Gericht: 100 000$ Entschädigung wegen Parfümallergie und Duftstoffverbot bei Behörden</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/09/18/synthetische-duftstoffe-stellen-fuer-20-der-angestellten-ein-gesundheitsrisiko-dar/">Synthetische Duftstoffe stellen für 20% der Angestellten ein Gesundheitsrisiko dar</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/02/bevoelkerung-durch-duftstoffe-und-parfum-gesundheitlich-beeintraechtigt/">Bevölkerung durch Duftstoffe und Parfüm gesundheitlich beeinträchtigt</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/08/22/geheimnis-um-inhaltsstoffe-in-duftstoffhaltigen-produkten-gelueftet/">Geheimnis um Inhaltsstoffe in duftstoffhaltigen Produkten gelüftet</a></li>
</ul>
<p>-</p>
<p><strong> <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/08/gefahren-durch-duftstoffe-und-parfum-infokarte-zum-weitergeben/">Kostenlose   Informationskarten über  Duftstoffe und deren Gefahren</a> und <a href="http://www.csn-deutschland.de/duftstoff_karte.html"> Infomaterial </a>erhalten Sie bei CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/08/gefahren-durch-duftstoffe-und-parfum-infokarte-zum-weitergeben/"><br />
</a><a href="http://www.csn-deutschland.de/parfum.htm"><img class="aligncenter size-full wp-image-9673" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Kostenlose Inforkarten über Gesundheitsgefahren durch Duftstoffe kann man bei CSN anfordern" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/duftstoff_karten-Blogversion.gif" alt="" width="240" height="124" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>EP-Umweltausschuss für strikte Regeln bei Bioziden</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/20/ep-umweltausschuss-fur-strikte-regeln-bei-bioziden/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahren durch Alltagschemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch Pestizide]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz, Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Autolacke]]></category>
		<category><![CDATA[Biozide]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Möbel]]></category>
		<category><![CDATA[Produktanforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktzulassung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltausschuss des Europaparlaments]]></category>

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		<description><![CDATA[
Besserer Schutz für Verbraucher und Umwelt
Künftig wird es EU-weite Mindeststandards für die Zulassung von so genannten Bioziden geben. Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat sich heute in erster Lesung für eine entsprechende EU-Verordnung ausgesprochen. Biozide werden hauptsächlich im Hygiene- und Reinigungsbereich angewandt und schützen vor Bakterien, Ungeziefer, Insekten, Vorratsschädlingen und Mäusen oder Ratten. Biozide finden aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/EU-Flagge.jpg"><img class="size-full wp-image-9651 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="EU Parlament" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/EU-Flagge.jpg" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p><strong>Besserer Schutz für Verbraucher und Umwelt</strong></p>
<p>Künftig wird es EU-weite Mindeststandards für die Zulassung von so genannten Bioziden geben. Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat sich heute in erster Lesung für eine entsprechende EU-Verordnung ausgesprochen. Biozide werden hauptsächlich im Hygiene- und Reinigungsbereich angewandt und schützen vor Bakterien, Ungeziefer, Insekten, Vorratsschädlingen und Mäusen oder Ratten. Biozide finden aber auch in der Industrie Verwendung, etwa wenn Autolacke versiegelt oder Möbel behandelt werden.</p>
<p>Ein breiter Konsens besteht bei der so genanntes &#8220;Trittbrettfahrerproblematik&#8221;. Hier wird bei dem Zugang zu dem für die Registrierung erforderlichen Wirkstoffdossier sichergestellt, dass es bei der Produktzulassung keine Marktmonopole und keine Wettbewerbsverzerrungen gibt. Um unnötige Tierversuche zu vermeiden, soll europaweit ein Datenaustausch erfolgen.</p>
<p>Produkte wie etwa Möbel und Stoffe dürfen zukünftig nur mit in der EU zugelassenen Bioziden behandelt sein und sind entsprechend zu kennzeichnen. &#8220;Aus diesem Grund ist die EU-weite Produktzulassung so wichtig, die sicherstellt, dass überall dieselben Produktanforderungen gelten. In diesem Fall konnte sich die EVP-Fraktion mit ihrer Forderung vollständig durchsetzen,&#8221; so der Europaabgeordnete Dr. Horst Schnellhardt (EVP/CDU).</p>
<p>Die Plenarabstimmung wird voraussichtlich im September stattfinden. Eine Einigung zwischen Europäischem Parlament und Rat ist im kommenden Frühjahr denkbar.</p>
<p><strong>Literatur:</strong> Europäisches Parlament, Dr. Horst Schnellhardt, <a href="http://www.biozid.info/uploads/media/PM_Biozide_22062010.pdf">EP-Umweltausschuss für strikte Regeln bei Bioziden</a>, Dienstag, 22. Juni 2010</p>
<p>-</p>
<p><strong>Weitere CSN-Artikel:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/25/60-wissenschaftler-und-ngos-appellieren-an-efsa/">60 Wissenschaftler und NGOs appellieren an EFSA</a><strong><br />
</strong></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/09/04/gericht-entscheidet-moebel-die-chemikalien-ausduensten-muessen-zurueckgenommen-werden-auch-nach-ueber-einem-jahr/">Gericht entscheidet: Möbel die Chemikalien ausdünsten müssen zurückgenommen werden, auch nach über einem Jahr</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/27/klimaanlagen-im-auto-demnachst-nur-noch-mit-toxischen-chemikalien-erhaltlich/">Klimaanlagen im Auto &#8211; Demnächst nur noch mit toxischen Chemikalien erhältlich</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/01/26/antwort-der-europaischen-kommission-auf-eine-anfrage-zur-umweltkrankheit-multiple-chemical-sensitivity/">Antwort der Europäischen Kommission auf eine Anfrage zur Umweltkrankheit Multiple Chemical Sensitivity</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/12/ein-jahr-un-behindertenkonvention-nullrunde-fur-behinderte-mit-mcs-%E2%80%93-multiple-chemical-sensitivity/">Ein Jahr EU-Behinderten Konvention &#8211; Nullrunde für Behinderte mit MCS &#8211; Multiple Chemical Sensitivity</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umweltorganisationen in Kanada fordern: Unnötige Autoabgase und Parfüm vermeiden</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/17/umweltorganisationen-in-kanada-fordern-unnotige-autoabgase-und-parfum-vermeiden/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 19:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Duftstoffallergie]]></category>
		<category><![CDATA[Duftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahren durch Alltagschemikalien]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltschutz, Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Hinweisschild]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Luftqualität verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutzorganisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Umwelt- und Automobilorganisationen setzen sich gemeinsam für Luftreinhaltung ein
Die kanadische MCS-Aktivistin Lynn staunte nicht schlecht, als sie dieses riesengroße Schild in Edmonton sah, auf dem auf der einen Hälfte ein Hinweis stand, wie man unnötig Autoabgase vermeiden solle:
&#8220;Es gibt eine gute Möglichkeit unsere Luftqualität zu verbessern.
Du hast den Schlüssel dazu in der Hand. Lasse den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Parfum-Edmonton-fin-vers.jpg"><img class="size-full wp-image-9616 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Parfums und Laufenlassen von Motoren in Edmonton nicht erwünscht" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Parfum-Edmonton-fin-vers.jpg" alt="" width="465" height="311" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Umwelt- und Automobilorganisationen setzen sich gemeinsam für Luftreinhaltung ein</strong></p>
<p>Die kanadische MCS-Aktivistin Lynn staunte nicht schlecht, als sie dieses riesengroße Schild in Edmonton sah, auf dem auf der einen Hälfte ein Hinweis stand, wie man unnötig Autoabgase vermeiden solle:</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>&#8220;Es gibt eine gute Möglichkeit unsere Luftqualität zu verbessern.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Du hast den Schlüssel dazu in der Hand. Lasse den Motor nicht laufen.&#8221;</strong></span></p>
<p>Auf der anderen Seite des Schildes stand der Hinweis <strong>„Limit your Perfume – Edmonton “</strong>, der bedeutet, dass man sich in Edmonton mit der Benutzung von Parfüm zurückhalten solle.</p>
<p>Das Hinweisschild hatten mehrere Umweltorganisationen und ein großer Automobilclub gemeinsam gesponsert. Ihre Initiative hatte das Ziel, die Luft für alle Stadtbewohner von Edmonton zu verbessern. In Kanada nimmt man die Problematik, die sich durch Duftstoffe für die Luftqualität ergeben, sehr ernst. Halifax bspw. war die erste Stadt weltweit, die die Benutzung von Duftstoffen in der Öffentlichkeit verboten hat.</p>
<p><strong> Autor: </strong>CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network, 17. Juli 2010</p>
<p><strong>Photo: </strong>Vielen Dank an Lynn Argent, <a href="http://www.chemicalsoup.net/">Living in a Chemical Soup</a>!</p>
<p><strong>Weitere CSN Informationen:</strong> <a href="http://www.csn-deutschland.de/parfum.htm">Gesundheitsgefahren durch Duftstoffe und Parfüms</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilferuf – Junge Frau in Lebensgefahr</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/11/hilferuf-junge-frau-in-lebensgefahr/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/11/hilferuf-junge-frau-in-lebensgefahr/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 13:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[Versprühen Pestizide]]></category>

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		<description><![CDATA[
Versprühen von Pestiziden bringt junge chemikaliensensible Frau in Not
Elvira Roda lebt in der spanischen Region Valencia und ist in großer Not, ihre Familie und Freunde bitten um internationale Hilfe. Die 35-jährige Frau leidet unter MCS-Multiple Chemical Sensitivity. Dort, wo sie wohnt, sind durch die feuchte Hitze vermehrt Ungeziefer und Moskitos aufgetreten. Die Gemeinde lässt zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Elvira-Roda-xx.gif"><img class="size-full wp-image-9558 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Elvira-Roda am Strand weil ihr Wohnraum kontaminiert ist" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Elvira-Roda-xx.gif" alt="" width="465" height="349" /></a></p>
<p><strong>Versprühen von Pestiziden bringt junge chemikaliensensible Frau in Not</strong></p>
<p>Elvira Roda lebt in der spanischen Region Valencia und ist in großer Not, ihre Familie und Freunde bitten um internationale Hilfe. Die 35-jährige Frau leidet unter MCS-Multiple Chemical Sensitivity. Dort, wo sie wohnt, sind durch die feuchte Hitze vermehrt Ungeziefer und Moskitos aufgetreten. Die Gemeinde lässt zur Eindämmung die Bäume und Straßenränder mit hochgiftigen Organophosphat-Pestiziden besprühen (<a href="http://www.gopetition.com/online/37492.html#sign">Siehe Video</a> in der Mitte der Webseite um einen Eindruck von der Sprühaktion zu bekommen). Diese Nervengifte sind für Menschen und Tiere sehr schädlich.</p>
<p>Elviras Familie hat am 1. Juli 2010 eine Petition verfasst und bitte um internationale Unterstützung.</p>
<p><strong>Behandlungserfolg von Spezialklinik vernichtet, stattdessen Lebensgefahr</strong></p>
<p>Ein Klinikaufenthalt in der besten Umweltklinik weltweit, dem Environmental Health Center Dallas, hatte Elvira körperliche Stabilität und ihrer Familie Hoffnung zurückgegeben. Ihr Fall wird <a href="http://elviraroda.org/?cat=3">von den Medien seit einiger Zeit begleitet</a>.</p>
<p>Die junge Frau, die schon von geringen Spuren von Parfüms schwere Reaktionen bekommt, ist in letzter Zeit bereits mehrfach zusammengebrochen. Der Grund sind hochtoxische Pestizide der Organophosphatklasse, die von der Gemeinde vor ihrem Haus ausgebracht werden. Diese Pestizide sind für Sie ganz besonders gefährlich, weil sie ein bestimmtes Entgiftungsenzym lahmlegen und der Körper sich dadurch selbst vergiftet.</p>
<p>Im Moment wird Elvira täglich ans Meer gebracht. Es ist schwierig für sie, weil sie unter anderem unter schwerer Lichtempfindlichkeit, Spasmen, einem kapitalen Immunschaden und Fibromyalgie leidet. Dort verbringt sie den ganzen Tag, obwohl es ihr gesundheitlich so schlecht geht, dass sie im Bett liegen müsste. Es gibt keine andere Lösung, es ist die einzige Möglichkeit, um sie davor zu bewahren, dass sie den gefährlichen Giften ausgesetzt ist. Ein Notfallquartier gibt für Chemikaliensensible in Spanien nicht, genaussowenig wie in anderen Ländern.</p>
<p><strong>Junge Frau in Lebensgefahr, wegen Uneinsichtigkeit der Gemeinde</strong></p>
<p>Die Eltern von Elvira haben ihr eine „Bubble“ gestaltet &#8211; ihr Wohnraum ist schadstofffrei gestaltet, so dass die 35-jährige normalerweise gut zurechtkommt. Sie hat dort eine Sauna um zu entgiften, es ist alles da, damit Elvira Zuhause eine Oase hat, wo sie sicher ist. Doch das war einmal, jetzt versprüht die Gemeinde toxische Pestizide bis wenige Meter vor das Haus. Die Bäume werden mit einem Sprühwagen von oben bis unten eingenebelt.</p>
<p>Die Familie hat der Gemeinde mitgeteilt, in welche Gefahr diese Maßnahmen die junge Frau bringen, vergebens. Man teilte mit, dass man vor dem Versprühen der Pestizid Bescheid sagen wolle. Viel nutzt das nicht, denn die Aerosole dringen auch durch die abgedichteten Fenster und Türen des Apartments, in dem Elvira normalerweise Tag und Nacht ist. Organophosphatpestizide bleiben einige Zeit aktiv, das bedeutet, dass sie je nach Art mehrere Tage bis mehrere Wochen ausgasen. Gefährdet sind durch diese Pestizide nicht nur Chemikaliensensible, sondern jeder, der im Umfeld wohnt, ganz besonders natürlich Babys und Kinder, deren Entgiftungs- und Immunsystem noch nicht voll leistungsfähig ist. Das Hauptzielorgan für Organophosphatpestizide ist das Nervensystem, doch sie wirken auch schädigend auf das Immunsystem und sind im Fall von bspw. Chlorpyrifos dafür bekannt, MCS auszulösen.</p>
<p><strong>Petition zur Unterstützung von Elvira Roda</strong></p>
<p>Um das Versprühen der Pestizide zu stoppen, hat die Familie von Elvira eine Petition an den Stadtrat von Alboraya geschrieben. Jeder kann diese Petition mitunterzeichnen und einen Kommentar abgeben. Es ist wichtig, dass Elvira internationale Hilfe erhält. Die Familie bitte den Aufruf auch auf Facebook, in Newsgruppen und auf Twitter zu verbreiten.</p>
<p><strong><span style="color: #800000;">Petition für Elvira Roda:</span></strong> <a href="http://www.gopetition.com/online/37492.html">http://www.gopetition.com/online/37492.html</a></p>
<p><span style="color: #800000;"><strong>Unterzeichnen und einen Kommentar abgeben kann man hier:</strong></span></p>
<p><a href="http://www.gopetition.com/online/37492/sign.html">http://www.gopetition.com/online/37492/sign.html</a></p>
<p><strong>Gebt Elvira Unterstützung, Kraft und Hoffnung</strong></p>
<p>Informationen über Elvira können auf ihrer <a href="http://elviraroda.org/ ">Webseite ElviraRoda</a> eingesehen werden, die ihre Familie für sie errichtet hat. Dort kann man sich über den Stand der Dinge informieren.</p>
<p>Eine nette menschliche Geste wäre, wenn viele an Elvira und ihre Familie schreiben und Mut zusprechen (ganz gleich in welcher Sprache, Englisch und Spanisch sind vorzugsweise zu verwenden. Andere Sprachen werden per Computerprogramm übersetzt). Die Situation, in der sich Elvira im Moment befindet, kann jeden treffen, der unter MCS leidet.</p>
<p>Da Elvira auch unter Elektrosensibilität leidet, kann sie zwar nicht selbst antworten, bekommt aber alle Briefe vorgelesen. Elvira wird versuchen, Kontakt über ihre Webseite zu halten. Sie schreibt handschriftlich auf Papier, und die Familie und Freunde aktualisieren die Seite. Es kann unter Umständen etwas dauern, bis Informationen online gehen, weil sich alle intensiv um die junge Frau kümmern müssen.</p>
<p><strong>Alles Gute für Elvira!</strong></p>
<p>Wir wünschen Elvira viel Kraft und dass von Seiten des Stadtrates schnell Verständnis eintritt und man zu ungiftigen Schädlingsbekämpfungsmethoden übergeht, das wäre zum Wohle aller Bewohner der spanischen Stadt. Alternativen gibt es.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 11. Juli 2010</p>
<ul>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/en/cry-for-help-young-woman-in-danger/">Englische Übersetzung</a></li>
<li><a href="http://www.ne.jp/asahi/kagaku/pico/sick_school/cs_kaigai/CSN/100711_CSN_cry_for_help.html">Japanische Übersetzung</a></li>
</ul>
<p><strong>Weitere CSN Berichte über MCS Patienten in Not</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/04/07/hilferuf-junge-frau-mit-mcs-kampft-seit-jahren-um-ihr-uberleben/">Hilferuf: Junge Frau mit MCS kämpft seit Jahren um ihr Überleben</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/12/10/offentlicher-hilferuf-fur-eine-mcs-patientin/">Öffentlicher Hilferuf für eine MCS-Patientin</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/12/21/bundesministerium-fur-gesundheit-zum-aktuellen-mcs-notfall/">Bundesministerium für Gesundheit zum aktuellen MCS-Notfall</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie aus Rom bestätigt hypothetische Theorie von Multiple Chemical Sensitivity</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/07/studie-aus-rom-bestatigt-hypothetische-theorie-von-multiple-chemical-sensitivity/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 13:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität]]></category>
		<category><![CDATA[Chronic Fatigue Syndrome]]></category>
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		<category><![CDATA[MCS]]></category>
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		<category><![CDATA[NO/ONOO Zyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Schadstoff- induzierter Toleranzverlust]]></category>
		<category><![CDATA[TILT]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin. Bestätigung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dr. Martin Palls MCS-Theorie wurde bestätigt
Portland, Oregon &#8211; 5. Juli 2010 &#8211; Der vom Biochemiker Martin L. Pall vorgeschlagene physiologische Mechanismus für Multiple Chemical Sensitivity ist durch die neusten Ergebnisse einer unabhängigen Forschergruppe in Rom bestätigt worden.
Multiple chemische Sensitivität (MCS) oder auch als Chemikaliensensitivität und Schadstoff- induzierter Toleranzverlust TILT (toxicant-induced loss of tolerance) bekannt, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wissenschaftler-Team.gif"><img class="size-full wp-image-9530 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Wissenschaftler-Team bestätigt Pall's MCS Theorie" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wissenschaftler-Team.gif" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p><strong>Dr. Martin Palls MCS-Theorie wurde bestätigt</strong></p>
<p><span style="color: #808080;">Portland, Oregon &#8211; 5. Juli 2010</span> &#8211; Der vom Biochemiker Martin L. Pall vorgeschlagene physiologische Mechanismus für Multiple Chemical Sensitivity ist durch die neusten Ergebnisse einer unabhängigen Forschergruppe in Rom bestätigt worden.</p>
<p>Multiple chemische Sensitivität (MCS) oder auch als Chemikaliensensitivität und Schadstoff- induzierter Toleranzverlust TILT (toxicant-induced loss of tolerance) bekannt, ist eine Erkrankung, die durch chemische Schädigung ausgelöst wird, zu toxischen Hirnverletzungen führt und eine hochgradige Empfindlichkeit für die selbe Gruppe von Chemikalien hervorruft, welche an der Entstehung der Erkrankung beteiligt sind. Oft treten Empfindlichkeitsreaktionen auch in anderen Körperbereichen auf.</p>
<p>&#8220;Epidemiologische Studien zeigen, dass MCS eine Erkrankung ist, die erstaunlich häufig vorkommt, häufiger sogar als Diabetes&#8221;, sagte Pall, Professor Emeritus für Biochemie und Medizinische Grundlagenforschung an der Washington State University. &#8220;Meine Bestandsaufnahme der Literatur und andere Forschungen, die ich während den vergangenen elf Jahren unternommen habe, zeigen, dass der mögliche Hauptmechanismus von MCS ein fataler biochemischer Mechanismus ist, den man als NO/ONOO-Zyklus kennt.&#8221;</p>
<p>Palls wissenschaftliche Arbeit wird in zahlreichen Büchern und Artikeln publiziert. <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/02/07/umweltmedizin-dr-martin-pall-bringt-mcs-in-standardwerk-der-toxikologie-ein/">Sein aktuellster Beitrag</a> ist ein Kapitel des internationalen Standard-Nachschlagewerkes für Berufs-Toxikologen, &#8216;Allgemeine und angewandte Toxikologie&#8217;, 3. Ausgabe 2009.</p>
<p><strong>Der NO/ONOO-Zyklus</strong></p>
<p>Der &#8216;no-oh-no&#8217; ausgesprochene NO/ONOO-Zyklus ist nach den chemischen Strukturen von Stickoxid (NO) und Peroxynitrit (ONOO-) benannt. Dieser biochemische unheilvolle Kreislaufmechanismus legt nahe, dass alle in diesem Zyklus miteinander agierenden Elemente bei Patienten mit MCS und ähnlichen Erkrankungen gehäuft auftreten. Das erhöhte Vorkommen der meisten Elemente dieses Zyklusses wurden bei verwandten Erkrankungen wie etwa <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/29/cfs-therapie-aktuelle-forschungsergebnisse-bestatigen-die-hypothese-von-martin-pall/">Chronic Fatigue Syndrome,</a> Fibromyalgie und auch in Tiermodellen von MCS nachgewiesen. Nach einigen Elementen des Zyklus wurde jedoch nie bei MCS-Patienten gesucht.</p>
<p>Die aktuelle von der Forschungsgruppe in Rom durchgeführte Studie ist für die NO/ONOO-Zyklus Theorie von größter Bedeutung, da sie zeigt, dass drei Elemente des Zyklus bei MCS-Patienten vermehrt auftreten (De Luca et al, Toxicology and Applied Pharmacology, 27. April 2010, online Vorabveröffentlichung vor dem Druck). Diese Elemente sind inflammatorische Zytokine, Stickoxide und oxidativer Stress. Alle hiervon erfassten Daten liefern eine wichtige Bestätigung des von Pall vorgeschlagenen Krankheitsmechanismusses.</p>
<p>Die Erhöhung von inflammatorischen Zytokinen und Stickoxiden wurden nie zuvor bei MCS-Patienten nachgeprüft, obwohl ihre Zunahme in MCS-Tiermodellen nachgewiesen wurde. Oxidativer Stress wurde in zwei früheren Studien an MCS-Patienten berichtet, doch die mit der Studie von De Luca und anderen bereitgestellten Daten sind sehr viel ergiebiger als die alten Daten. Deshalb sind alle diese neuen Daten eine wichtige Bestätigung des NO/ONOO-Zyklus als Hauptmechanismus für MCS.</p>
<p>Der NO/ONOO-Zyklus hilft auch zu verstehen, wie toxische Chemikalien wirken und wie die Behandlung funktioniert. Jede der sieben Chemikalien-Kategorien, die bei MCS eine Rolle spielen, bewirken demnach indirekt eine Erhöhung der Aktivität der <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/NMDA-Rezeptor.html">NMDA-Rezeptoren</a>, Glutamatrezeptoren zur Kontrolle der <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Synaptische_Plastizit%E4t.html">synaptischen Plastizität</a> und der Gedächtnisfunktion. Diese Aktivität führt wiederum zum schnellen Anstieg von interzellulärem Kalzium (Ca2+), Stickoxid und Peroxynitrit (ONOO-), was den NO/ONOO-Zyklus extrem anfeuert.</p>
<p>&#8220;Viele der von umweltmedizinischen Ärzten eingesetzten Wirkstoffe, um <a href="http://www.csn-deutschland.de/Protokoll-Martin-PallARG.pdf">MCS-Patienten zu behandeln,</a> kann man so verstehen, dass sie verschiedene Anteile des Zyklus verringern &#8211; und sie werden somit teilweise durch diesen Mechanismus bestätigt&#8221;, sagte Pall. &#8220;Deshalb kann der NO/ONOO-Zyklus als<a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/08/27/mechanismus-der-erklaert-warum-sauna-therapie-bei-mcs-cfs-und-fms-hilft/"> Bestätigung der therapeutischen Ansätze</a> der Umweltmedizin in den USA, in Deutschland und anderen Regionen Europas und in ein paar anderen Ländern angesehen werden.&#8221;</p>
<p><strong>Literatur: </strong></p>
<p>Martin L. Pall, Release: <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/en/predictions-of-multiple-chemical-sensitivity-mechanism-confirmed-by-roman-study/">Predictions of Multiple Chemical Sensitivity Mechanism Confirmed by Roman Study</a>, Portland, OR, July 5, 2010</p>
<p><strong>Übersetzung:</strong> BrunO für CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p><span style="color: #888888;">Martin L. Pall, PhD<br />
Professor Emeritus für Biochemie und Medizinische Grundlagenforschung<br />
Washington State University<br />
(1*) 503-232-3883<br />
martin_pall[at]wsu.edu</span></p>
<p><span style="color: #808080;">Homepage (engl.): <a href="http://www.thetenthparadigm.org">www.thetenthparadigm.org</a></span></p>
<p><span style="color: #808080;">Deutsche Homepage: <a href="http://www.martinpall.info">www.martinpall.info</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">- </span></p>
<p><span style="color: #808080;"><span style="color: #000000;"><strong>Übersetzung des <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20430047">Abstract </a>der zugrundeliegenden Studie</strong></span></span></p>
<blockquote><p><strong>Biologische Definition von Multiple Chemical Sensitivity mittels Redoxzustand und Zytokin-Profilen und nicht durch Polymorphismen [Genvarianten] fremdstoffmetabolisierender Enzyme</strong></p>
<p>De Luca C, Scordo MG, Cesareo E, Pastore S, Mariani S, Maiani G, Stancato A, Loreti B, Valacchi G, Lubrano C, Raskovic D, De Padova L, Genovesi G, Korkina LG.</p>
<p>Labor für Tissue Engineering &amp; Haut-Pathophysiologie, Dermatologisches Institut (IDI IRCCS), Rome, Italy, Toxicol Appl Pharmacol. 2010 Apr 27.</p>
<p>Zusammenfassung:</p>
<p>Hintergrund: Multiple Chemical Sensitivity (MCS) ist ein klinisch und biologisch dürftig definiertes umweltbedingtes Syndrom. Obwohl man Funktionsstörungen von Phase I/Phase II  Stoffwechselenzymen und ein Redox-Ungleichgewicht angenommen hatte, wurden entsprechende Parameter der Genetik und des Stoffwechsels für MCS nicht systematisch untersucht.</p>
<p>Grundsätze: Wir suchten nach genetischen, immunologischen und metabolischen Markern für MCS.</p>
<p>Methoden: Wir unterschieden das Erbgut von Patienten mit MCS-Diagnose, vermuteter MCS und von gesunden italienischen Kontrollgruppen nach allelischen Varianten von Cytochrome P450 Isoformen (CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6, und CYP3A5), UDP-Glucuronosyltransferasen (UGT1A1), und Glutathion S-transferasen (GSTP1, GSTM1, und GSTT1). Erythrozytenmembran-Fettsäuren, Anitoxidanten (Katalase, Superoxid-Dismutase (SOD)) und Glutathion metabolisierende Enzyme (GST, Glutathionperoxidase (Gpx)), Chemilumineszenz im Vollblut, gesamt-antioxidative Kapazität, Nitrit/Nitrat-Werte, Glutathion, HNE-Protein Addukte, und ein großes Spektrum von Zytokinen im Plasma wurden bestimmt.</p>
<p>Ergebnisse: Allele und Genotypfrequenzen von CYPs, UGT, GSTM, GSTT, und GSTP waren bei den italienischen MCS-Patienten und in der Kontroll-Bevölkerung ähnlich. Die Aktivitäten von Katalase in den Erythrozyten und GST waren niedriger, während Gpx höher als normal war. Oxidiertes wie auch reduziertes Glutathion war verringert, während Nitrite/Nitrate in den MCS-Gruppen erhöht waren. Das Fettsäuremuster bei MCS Patienten war zum gesättigten Kompartiment verschoben und IFNgamma, IL-8, IL-10, MCP-1, PDGFbb, und VEGF waren erhöht.</p>
<p>Schlussfolgerungen: Veränderte Redox- und Zytokinmuster legen eine Hemmung der Expression/Aktivität von Stoffwechsel- und antioxidativen Enzymen bei MCS nahe. Stoffwechselparameter einer beschleunigten Lipidoxidation, erhöhte Stickoxidproduktion und Glutathionabbau in Verbindung mit erhöhten imflammatorischen Zytokinen im Plasma sollten bei der Definition und Diagnose von MCS berücksichtigt werden.</p></blockquote>
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