<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>CSN Blog &#187; Medizin</title>
	<atom:link href="http://www.csn-deutschland.de/blog/category/medizin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.csn-deutschland.de/blog</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 09:29:45 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Natürliche Hilfe gegen Restless Legs</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/30/naturliche-hilfe-gegen-restless-legs/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/30/naturliche-hilfe-gegen-restless-legs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amalie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Akupressur]]></category>
		<category><![CDATA[Akupunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Akupunktur-Implantate]]></category>
		<category><![CDATA[Beine ruhig halten]]></category>
		<category><![CDATA[chronischen Beschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[dopaminähnlich]]></category>
		<category><![CDATA[entspannen]]></category>
		<category><![CDATA[keine Nebenwirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenlose]]></category>
		<category><![CDATA[Linderung]]></category>
		<category><![CDATA[Linderung ihrer Symptome]]></category>
		<category><![CDATA[nichtinvasive Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Restless Legs]]></category>
		<category><![CDATA[Restless Legs Syndrome]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csn-deutschland.de/blog/?p=9339</guid>
		<description><![CDATA[
Das Restless Legs Symdrom raubt den Betroffenen Ruhe und Schlaf. Schmerzen, Kribbeln, Brennen und viele andere unangenehme Empfindungen in den Beinen machen es schlimmstenfalls fast unmöglich, die Beine ruhig zu halten oder einfach zu entspannen.
Schulmedizin eher ratlos
Die Schulmedizin kann nur mit Medikamenten, die im Hirn dopaminähnlich wirken und schwere Nebenwirkungen haben können, begrenzt eingreifen. Vermutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Restless-Legs.jpg"><img class="size-full wp-image-9766 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Restless Legs auf natürliche Weise lindern" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Restless-Legs.jpg" alt="" width="464" height="310" /></a></p>
<p>Das Restless Legs Symdrom raubt den Betroffenen Ruhe und Schlaf. Schmerzen, Kribbeln, Brennen und viele andere unangenehme Empfindungen in den Beinen machen es schlimmstenfalls fast unmöglich, die Beine ruhig zu halten oder einfach zu entspannen.</p>
<p><strong>Schulmedizin eher ratlos</strong></p>
<p>Die Schulmedizin kann nur mit Medikamenten, die im Hirn dopaminähnlich wirken und schwere Nebenwirkungen haben können, begrenzt eingreifen. Vermutet wird, dass bestimmte Vorgänge im Gehirn das Syndrom auslösen. Genauso gut könnte es aber sein, dass das Restless Legs Syndrom zu den Anzeichen im Gehirn führt.</p>
<p><strong>Erstaunliche Erfolge durch Akupunktur</strong></p>
<p>Erstaunliche Erfolge bei Restless Legs weißt die Akupunktur auf. Besonders das Einsetzen eines Akupunktur-Implantates im Ohr führte bei 80% der Patienten zur deutlichen Linderung oder zum Verschwinden der Beschwerden. Das können Sie <a href="http://www.jameda.de/blog/psychische-erkrankungen/restless-legs-syndrom/">hier </a>nachlesen.</p>
<p><strong>Kostenlose, nichtinvasive Behandlung mit Akupressur</strong></p>
<p>Allerdings ist ein Implantat teuer und auch Metall im Körper, was ebenfalls viele Patienten ablehnen. Zur Linderung ihrer Symptome können Patienten mit Restless Legs auch Akupressur anwenden. Das hat den Vorteil, dass die Behandlung kostenlos ist und keine Nebenwirkungen zu befürchten sind (Hinweis: Das gilt nicht für Schwangere, die besser keine Akupressur anwenden sollten, ebenso nicht auf lokalen Hautveränderungen akupressieren.)</p>
<p><strong>Die folgenden Punkte können bei Restless Legs sinnvoll sein:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_5-x.jpg"><img class="size-full wp-image-9792 aligncenter" style="border: 0pt none; margin: 8px;" title="Akupressurpunkt Niere 1" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_5-x.jpg" alt="" width="100" height="150" /></a></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>NIERE 1</strong></span></p>
<p>Auf der Fußsohle im Winkel zwischen den Zehenballen von großem Zeh und den anderen Zehen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_2-x.jpg"><img class="size-full wp-image-9779 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 8px;" title="Akupressurpunkt Niere 3" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_2-x.jpg" alt="" width="150" height="128" /></a><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_1-x1.jpg"><img class="size-full wp-image-9780 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 8px; margin-bottom: 8px;" title="Akupressurpunkte Blase 60" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_1-x1.jpg" alt="" width="150" height="128" /></a></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>NIERE 3 + BLASE 60</strong></span></p>
<p>Hinter der Spitze des Innenknöchels (eher etwas weiter unten als darüber), in der Vertiefung zwischen Knöchelspitze und Sehne dahinter. Blase 60 liegt in derselben Position, nur am Außenknöchel. Beide Punkte jeweils mit einem Finger gleichzeitig drücken, auf beiden Seiten zugleich.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #888888;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_6-x.jpg"><img class="size-full wp-image-9794 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 8px; margin-bottom: 8px;" title="Akupressurpunkt Niere 6" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_6-x.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a></span></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #888888;">NIERE 6</span></strong></p>
<p>Unterer Innenknöchel, zwischen zwei Sehnen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_3-x1.jpg"><img class="size-full wp-image-9796 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 8px; margin-bottom: 8px;" title="Akupressurpunkt Milz-Pankreas" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/foot_3-x1.jpg" alt="" width="150" height="128" /></a></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>MILZ &#8211; PANKREAS 6</strong></span></p>
<p>Vier Finger breit über der Spitze des Innenknöchels, direkt hinterm Schienbein, gegen das Schienbein akupressieren.</p>
<p><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/fuss_4-x.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-9784" style="border: 0pt none; margin: 8px;" title="Akupressurpunkt Leber 3" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/fuss_4-x.jpg" alt="" width="150" height="147" /></a></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>LEBER 3</strong></span></p>
<p>Zwei Daumenbreiten über der Stelle, wo großer Zeh und die anderen Zehen sich trennen. Vom großen Zeh aus und von dem Zeh daneben verlaufen tastbare Knochen, in der Vertiefung vor dem Punkt wo sie zusammenlaufen liegt Leber 3.</p>
<p><strong>Akupressurpunkte bearbeiten</strong></p>
<p>Drücken Sie die Punkte in der angegebenen Reihenfolge oder so, wie Sie es vom Gefühl her für am besten halten. Man kann auch einzelne Punkte zwischendurch drücken. Sie können alle Punkte mit dem Daumen oder Zeigefinger drücken, oder mit dem stumpfen Ende eines Bleistifts (nicht mit der Spitze). Drücken Sie leicht kreisend und vibrierend, nach Gefühl, wobei der Finger aber immer fest auf dem Punkt bleibt. Ob sie sanfter oder sehr fest akupressieren, hängt davon ab, ob die Punkte sehr schmerzempfindlich sind. Punkte, an denen “etwas ist” pieken anfangs. Das ist völlig normal und kein Grund zu Besorgnis. Jeder Punkt sollte nacheinander auf beiden Seiten gedrückt werden, jeweils etwa eine Minute lang, nach Gefühl auch kürzer oder länger.</p>
<p>Akupressieren Sie nach Bedarf, mehrmals täglich, oder wenn Sie es gerade brauchen. Bei chronischen Beschwerden ist eine regelmäßige Anwendung, wie z.B. morgens  und abends, entscheidend für den Erfolg.</p>
<p><strong>Autor: </strong>Amalie für CSN – Chemical Sensitivity Network, 30. Juli 2010</p>
<p><strong>Weitere Artikel von Amalie zum Thema Akupressur:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/24/akupressur-wirksam-einfach-schnell/">Akupressur – wirksam, einfach, schnell</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/07/hoher-blutdruck-niedriger-blutdruck-natuerliche-hilfe-bei-kreislaufproblemen/">Hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck – Natürliche Hilfe bei Kreislaufproblemen</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/06/23/wenn-die-galle-ueberlaeuft-natuerliche-hilfe-bei-gallensteinen-gallenkolik-co/">Wenn die Galle überläuft – Natürliche Hilfe bei Gallensteinen, Gallenkolik &amp; Co</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/06/20/fett-zucker-alkohol-schadstoffe-so-schuetzen-sie-ihre-leber/">Fett, Zucker, Alkohol, Schadstoffe…So schützen Sie Ihre Leber</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/23/schlafstoerungen-schlaflosigkeit-muedigkeit-erschoepfung-natuerliche-hilfe/">Schlafstörungen? Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung? Natürliche Hilfe!</a></li>
<li style="text-align: left;"> <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/25/kopfschmerzen-und-migraene-alternative-behandlung-statt-chemische-medikamente/">Kopfschmerzen und Migräne – Alternative Behandlung statt chemische Medikamente</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/21/natuerliche-behandlungsmethoden-gegen-die-allergie-heuschnupfen-akupressur/">Natürliche Behandlungsmethoden gegen die Allergie Heuschnupfen &#8211; Akupressur</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/30/naturliche-hilfe-gegen-restless-legs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hilferuf: Spanischer Professor mit chronischer Quecksilbervergiftung und MCS trat in Hungerstreik</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/27/hilferuf-spanischer-professor-mit-chronischer-quecksilbervergiftung-und-mcs-trat-in-hungerstreik/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/27/hilferuf-spanischer-professor-mit-chronischer-quecksilbervergiftung-und-mcs-trat-in-hungerstreik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 20:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Chelattherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Entgiftungstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Metallvergiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Servando Perez]]></category>
		<category><![CDATA[Quecksilbervergiftung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csn-deutschland.de/blog/?p=9754</guid>
		<description><![CDATA[
Gestern am 26. Juli 2010, hat Professor Servando Perez, der Kopf von Mercuriados Spain (Menschen die an chronischer Quecksilbervergiftung leiden) mit einem Hungerstreik begonnen. Bei Prof. Perez wurde vor zwei Jahren eine schwere Quecksilbervergiftung und Multiple Chemical Sensitivity (MCS) diagnostiziert. Sein Fall kam vor das höchste spanische Gericht und dieses stellte fest, daß Prof. Perez [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Servando-xxx.jpg"></a><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Servando-yy.jpg"><img class="size-full wp-image-9760 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Prof. Servando Perez" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Servando-yy.jpg" alt="" width="461" height="287" /></a></p>
<p>Gestern am 26. Juli 2010, hat Professor Servando Perez, der Kopf von Mercuriados Spain (Menschen die an chronischer Quecksilbervergiftung leiden) mit einem Hungerstreik begonnen. Bei Prof. Perez wurde vor zwei Jahren eine schwere Quecksilbervergiftung und Multiple Chemical Sensitivity (MCS) diagnostiziert. Sein Fall kam vor das höchste spanische Gericht und dieses stellte fest, daß Prof. Perez infolge von Zahnfüllungen an einer chronischen Quecksilbervergiftung leidet und verfügte, daß das spanische Gesundheitssystem (die Sozialversicherung) seine Erkrankung mittels Chelattherapie [Entgiftungstherapie mit Ethylendiamin-Tetraessigsäure] behandeln oder ihn an eine private Klinik überweisen und die Kosten dafür übernehmen soll. Das war ein außergewöhnlicher Präzedenzfall.</p>
<p>Wie zu erwarten war, wurde Prof. Perez bis dato noch nicht behandelt und die Sozialversicherung unternahm, was sie konnte, um klar zu stellen, daß er wie auch andere spanische Erkrankte mit MCS, CFS/ME und Fibromyalgie keine angemesse medizinische Versorgung durch das Gesundheitssystem erhalten. Darum haben wir, Mercuriados Spain und viele andere Gruppen, Kampagnen, Volksbegehren, Interessenvertretungen, Klagen und viele andere Vorhaben gestartet, um diese Situation zu ändern. Bisher aber ohne Erfolg.</p>
<p>Prof. Perez Gesundheit hat sich verschlechtert und vor einem Monat begab er sich in die Notaufnahme der Universitätsklinik von Santiago de Compostela. Sie weigerten sich, ihn zu behandeln und er erklärte, er würde die Klinik nicht verlassen, bis die gerichtliche Anweisung zur Chelattherapie durchgeführt würde. Während des vergangenen Monats hat Prof. Perez in der Klinik alle möglichen Schikanen und Druck ertragen, mit dem man ihn zum Verlassen der Klinik zwingen wollte. Man hat bei ihm sogar trotz seiner organischen Erkrankung eine psychiatrische diagnostiziert.</p>
<p>Wir, die spanischen MCS, CFS/ME und FMS Gruppen haben eine Kampagne ins Leben gerufen, um Prof. Perez mit Emails, Anrufen bei der Klinik, Pressearbeit usw. zu unterstützen. Nun besteht die neueste Schikaniermethode der Klinik darin, ihm Nahrung ohne Zusatzstoffe zu verweigern. In Anbetracht all dessen hat Servando Perez einen Hungerstreik begonnen. Natürlich könnte er versuchen, einen Bankkredit zu bekommen, um eine Chelattherapie als Privatpatient bezahlen zu können, doch diese würde uns, den anderen in Spanien auf eine Behandlung durch das Gesundheitssystem wartenden Erkrankten nicht helfen. Die Klinik ließ wissen, sie wolle ihn nicht an eine private Klinik überweisen, da dies ein Präzendenzfall bedeuten würde, und dann müßten demnächst alle Menschen mit einer chronischen Metallvergiftung in Spanien behandelt werden. Dies jedoch wollen sie mit unserem Steuergeld nicht tun.</p>
<p>Servando Perez hat sich für den tapferen und schweren Weg entschieden, diese hoffnungslose Situation, in der wir uns mit dieser Art von Erkrankungen in Spanien befinden zu ändern. Darum sind wir auf Servandos Handeln stolz.</p>
<p>Wir lassen Ihnen diese Informationen zukommen und bitten Sie um Unterstüzung. Bitte schreiben Sie an den Vizedirektor der Klinik von Santiago de Compostela, an Dr. Jose-Ramón Gómez oder an jose.ramon.gomez.fernandez[at]sergas.es oder rufen sie ihn unter 0034 98 1950970 an.</p>
<p>Wir alle sind  Servando Perez!</p>
<p>Herzlichen Dank!</p>
<p>Clara Valverde</p>
<p>Leiterin der Liga SFC</p>
<p>(CFS/ME League, Spain)</p>
<p><a href="http://www.ligasfc.org">www.ligasfc.org</a></p>
<p>-</p>
<p><strong>Übersetzung: </strong>BrunO für CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network</p>
<p><strong>Photo: </strong>Thank you to <a href="http://www.migueljara.com/">Mercuriados Netlog</a>!</p>
<p>-</p>
<p><strong>Der Artikel erschien auch in anderen Sprachen:<br />
</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://nofun-eva.blogspot.com/2010/07/huelga-de-hambre-de-servando-perez.html">Spanische Veröffentlichung</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/en/alert-spanish-professor-with-chronic-mercury-intoxication-goes-on-hunger-strike/">Englische Veröffentlichung</a></li>
<li><a href="http://www.ne.jp/asahi/kagaku/pico/sick_school/cs_kaigai/Germany/CSN_Mercury_Servando_Perez.html">Japanische Veröffentlichung</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/27/hilferuf-spanischer-professor-mit-chronischer-quecksilbervergiftung-und-mcs-trat-in-hungerstreik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buch über MCS demnächst als Serie im Radio</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/26/buch-uber-mcs-demnachst-als-serie-im-radio/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/26/buch-uber-mcs-demnachst-als-serie-im-radio/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 07:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Caballé]]></category>
		<category><![CDATA[Hörfunkserie]]></category>
		<category><![CDATA[MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Nackte Wahrheit über MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Radiosendung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csn-deutschland.de/blog/?p=9729</guid>
		<description><![CDATA[ 
Öffentlichkeit ist interessiert Näheres über Chemikalien-Sensitivität zu erfahren
Als das Buch „Vermisst. Ein durch Multiple Chemical Sensitivity zerstörtes Leben“ in den Buchhandel kam, war es rasch überall erhältlich und der Verkauf läuft überraschend gut. Die Autorin des Buches, Eva Caballé, ist chemikaliensensibel und kann nur noch in ihrer Wohnung völlig zurückgezogen existieren. Mehrere Luftfilter laufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Buch-Eva-xx.jpg"> <img class="size-full wp-image-9741 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Eva Caballé schrieb ein Buch über die Hintergründe von MCS" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Buch-Eva-xx.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a></p>
<p><strong>Öffentlichkeit ist interessiert Näheres über Chemikalien-Sensitivität zu erfahren</strong></p>
<p>Als das Buch<a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/12/interview-mit-eva-caballe-uber-mcs-%e2%80%93-multiple-chemikalien-sensitivitat-und-uber-ihr-neues-buch/"> „Vermisst. Ein durch Multiple Chemical Sensitivity zerstörtes Leben“</a> in den Buchhandel kam, war es rasch überall erhältlich und der Verkauf läuft überraschend gut. Die Autorin des Buches, Eva Caballé, ist chemikaliensensibel und kann nur noch in ihrer Wohnung völlig zurückgezogen existieren. Mehrere Luftfilter laufen Tag und Nacht. Sie kann nur noch wenige Nahrungsmittel tolerieren, das Wasser, das sie trinkt, muss speziell gefiltert werden. Besucher haben keinen Zutritt in ihr Apartment, sie könnte durch Duftstoff- und Waschmittelrückstände in deren Kleidung Schockreaktionen erleiden. Trotz der Schwere ihrer Krankheit trat die Spanierin <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/24/manifest-wir-wissen-dass-sie-uns-anlugen/">an die Öffentlichkeit</a>, die höchstes Interesse zeigte. Ihr Blog <a href="http://nofun-eva.blogspot.com/">NO FUN</a> wurde zu ihrem Sprachrohr und wird täglich von Tausenden gelesen.</p>
<p>Durch die <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/04/mcs-in-den-nachrichten-zur-besten-sendezeit-bei-einem-der-wichtigsten-tv-sender/">Interviews</a>, die Eva Caballès Mann David im Fernsehen, im Radio und gegenüber Zeitungen gab, kannte man in Spanien Evas Geschichte schon bevor ihr Buch in den Regalen stand. Jetzt wurde das Buch für eine Hörfunkserie vertont.</p>
<p>Im vergangenen Monat hatte David einige Interviews über chronische Krankheiten für ein Radioprogramm namens „Vital Space“ gegeben. Die Macher der Sendung waren begeistert von Evas Buch und berichteten darüber in ihrer Sendung, um MCS der Öffentlichkeit näherzubringen. Details über Chemikalien-Sensitivität sind auch in Spanien bislang nicht sehr bekannt. Die Resonanz war enorm, was die Redakteure auf die Idee brachte, dass MCS-Buch als Hörfunkserie zu vertonen. Eva und David stimmten zu und schrieben ein Editorial dafür. Zwei professionelle Schauspieler, deren Stimmen denen von Eva und David sehr ähneln, wurden engagiert und ein leitender Moderator, der die Aufnahmen koordinierte. Das ganze Buch wurde vertont und mit einer Hintergrundmusik untermalt. Im nächsten Herbst wird die Serie gesendet. Für jedes Kapitel stehen jeweils 10 Minuten Sendezeit zur Verfügung. Über einen Zeitraum von 21 Wochen werden die Radiohörer im Herbst <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/02/die-nackte-wahrheit-ueber-mcs-multiple-chemical-sensitivity/">die nackte Wahrheit über MCS – Multiple Chemical Sensitivity</a> erfahren.</p>
<p><strong>Autor: </strong>Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 26. Juli 2010</p>
<p><strong>CSN-Beiträge von Eva Caballé:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/24/manifest-wir-wissen-dass-sie-uns-anlugen/">MANIFEST:  Wir wissen, dass sie uns anlügen</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/02/16/metamorphose-im-leben-mit-multiple-chemical-sensitivity/">Metamorphose  im Leben mit Multiple Chemical Sensitivity</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/10/28/schreie-aus-der-stille/">Schreie  aus der Stille</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/04/19/eva-caballe-traume-die-toten/">Träume die töten</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/02/die-nackte-wahrheit-ueber-mcs-multiple-chemical-sensitivity/">Die  nackte Wahrheit über MCS</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/26/buch-uber-mcs-demnachst-als-serie-im-radio/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krank in Deutschland: Konsequenzen für eine Familie</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/24/krank-in-deutschland-konsequenzen-fur-eine-familie/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/24/krank-in-deutschland-konsequenzen-fur-eine-familie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 10:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerbehinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[endlose Verfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[keine Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Krank in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkranke]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpatienten]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte-Odyssee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csn-deutschland.de/blog/?p=9710</guid>
		<description><![CDATA[
Krankheitsursache Schadstoffe und Schimmel
Bis 2oo2 waren wir eine glückliche und zufriedene kleine Familie. Unser Sohn Patrick (geb. 1991) wurde plötzlich krank, es stellten sich immer mehr gesundheitliche Beschwerden ein. Diese wurden jedoch von den behandelten Ärzten einfach nicht ernst genommen und führten regelmäßig zu Diagnosen, die nicht nachvollziehbar waren. Zeitgleich begann der Kampf gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Traurige-Frau.jpg"><img class="size-full wp-image-9722 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Statt Hilfe nur Schikanen" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Traurige-Frau.jpg" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p><strong>Krankheitsursache Schadstoffe und Schimmel</strong></p>
<p>Bis 2oo2 waren wir eine glückliche und zufriedene kleine Familie. Unser Sohn Patrick (geb. 1991) wurde plötzlich krank, es stellten sich immer mehr gesundheitliche Beschwerden ein. Diese wurden jedoch von den behandelten Ärzten einfach <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/03/19/umweltkranke-jetzt-glauben-sie-mir-endlich/">nicht ernst genommen</a> und führten regelmäßig zu Diagnosen, die nicht nachvollziehbar waren. Zeitgleich begann der Kampf gegen die Schulaufsichtsbehörde und <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/06/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sein-teil-ii/">Schule</a>, weil die Erkrankung unseres Sohnes auch dort nicht akzeptiert wurde.</p>
<p>Im März 2008 fanden wir dann einen Neurologen (nach einer Ärzte-Odyssee), der unseren Sohn sehr ernst nahm und eine schwere Chemikalien-, Schimmelpilz- und  Chlorvergiftung feststellte.</p>
<p><strong>Gearbeitet bis kurz vor umfallen</strong></p>
<p>Dann, im Mai 2008, ging es  auch meinem Mann gesundheitlich  rapide schlechter (seit 30 Jahren war er Chemielaborant), er konsultierte den gleichen Neurologen wie mein Sohn.  Dr. Binz stellte nach eingehender Untersuchung eine schwere immuntoxische Erkrankung fest, bedingt durch den jahrelangen Umgang und Einwirkung mit zum Teil hochgiftigen Chemikalien. Auch bei ihm wurden die ersten gesundheitlichen Beschwerden nicht für bare Münze genommen bzw. fehldiagnostiziert. Hinzu kam bei ihm ebenfalls eine <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/04/sick-bulding-syndrome-wissenschaftlerin-warnt-vor-schimmelpilzen-als-ursache/">Schimmelpilzvergiftung</a>.</p>
<p><strong>Hochwasser, Schimmel – Pech gehabt</strong></p>
<p>Wir hatten in der Zeit von 1993 – 2001 siebenmal  Hochwasser. Das Elternhaus meines Mannes und somit auch unsere Wohnung  standen dann jedes Mal im Wasser. So gut es ging haben wir saniert und Vorsorge getroffen (ohne fremde Hilfe), jedoch auf Kosten unserer Gesundheit.</p>
<p>Einzige wirksame Maßnahme, die Erkrankung durch die schweren toxischen Schäden aufzuhalten, sind Expositionsvermeidung und den Stoffwechsel unterstützende ambulante Therapien (orthomolekulare Medizin). Mit großem finanziellem  Aufwand haben wir unsere Wohnung und den Keller weitgehend schadstofffrei umgestaltet und der Erkrankung angepasst.</p>
<p><strong>Schulpflicht auch für Kranke</strong></p>
<p>Schulisch haben wir mit Hilfe eines Rechtsanwalts die Bildung unseres Sohnes regeln können, indem wir persönlich ein Fernstudium für unseren Sohn selbst finanzieren. Aufgrund seiner chronischen Schmerzsymptomatik seit 7 Jahren und damit verbundenen Konzentrationsschwäche kommt unser Sohn nur schrittweise voran. Er ist überdurchschnittlich begabt, sehr musikalisch, künstlerisch und technisch  versiert  – aber seine Krankheit gibt ihm keine Chance. Er ist jetzt 18 Jahre alt und ohne Schulabschluss – bevor die Erkrankung begann, war er Gymnasiast und Lateinschüler. An eine Berufsausbildung  ist bislang kaum zu denken. Hinsichtlich Schule und Ausbildung fällt er durch unser Bildungssystem, jeder Schulverweigerer bekommt seine Chance – er nicht, er wird einfach aussortiert.</p>
<p><strong>Wichtige Untersuchungen, Hilfsmittel sind selbst zu zahlen</strong></p>
<p>Sehr belastend für unsere Familie ist es, dass weiterführende medizinische Untersuchungen, die notwendig wären, von der Krankenkasse nicht übernommen werden. Genauso geht es uns mit Medikamenten, da die orthomolekulare Medizin von der Krankenkasse nicht ernst genommen wird. Diese Kosten müssen wir selber tragen.</p>
<p>Derzeit stehen für meinen Sohn und für meinen Mann noch die<a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/24/die-nuklearmedizinischen-verfahren-pet-und-spect-weisen-bei-mcs-patienten-veranderungen-im-gehirn-nach/"> Hirn-PET Untersuchungen</a> in Stuttgart aus, mit deren Hilfe die Schäden des Energie-stoffwechsels im Gehirn bildlich feststellt werden können. Diese Untersuchung kostet pro Kopf  500 Euro. Außerdem sind da noch verschiedene LTT-Bluttests, die wir auch selber finanzieren müssen.</p>
<p>Wichtig wäre auch eine genetische Blutuntersuchung wegen Medikamenten-unverträglichkeit, welche nochmals an die 500 Euro pro Kopf kostet.</p>
<p><strong>Der Hauptverdiener fiel aus</strong></p>
<p>Nach 8 Monaten Krankheitsphase hat mein Mann Ende Januar 2009 seinen Dienst wieder erfolgreich aufgenommen. Eine absolute Expositionsvermeidung ist dennoch nicht möglich, somit auch keine langfristige Prognose zum weiteren Krankheitsverlauf.</p>
<p>Am 29.06.2009 wurde er jedoch von einem Arbeitskollegen auf dem Arbeitsplatz tätlich angegriffen, was einen erneuten schweren Krankheitsschub auslöste. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist er immer noch arbeitsunfähig.</p>
<p><strong>Nur Ablehnungen, keine Hilfe, keine Unterstützung</strong></p>
<p>Beide, mein Mann so wie mein Sohn, können die Wohnung („clean“) nicht mehr ohne medizinische Hilfsmittel  (Rollstuhl, MCS-Schutzmaske, Sauerstoff-Gerät) verlassen. Mein Sohn bekam ein medikamentöses Notfallset und Sauerstoffversorgung vom Arzt wegen der Gefahr eines anaphylaktischen Schocks verordnet. Der Rollstuhl wurde von der Krankenkasse bewilligt. Was die Sauerstoffversorgung meines Sohnes angeht, sowie die MCS-Schutzmasken für beide, stellt sich die Krankenkasse quer – obwohl medizinisch verordnet (es läge keine Indikation vor bzw. ist im Hilfsmittelkatalog nicht enthalten). Habe hier Widerspruch eingelegt. Anderweitige, ersatzweise Hilfe hat man uns nicht angeboten.</p>
<p><strong>Umweltkranke werden ausrangiert</strong></p>
<p>Schwerkranke Umweltpatienten müssen von heute auf morgen mit schwerwiegenden, einschneidenden Einschränkungen bei der Bewältigung des Alltags, den Anforderungen am Arbeitsplatz, der sozialen Kontakte und letztendlich dem Verlust der gesamten Lebensqualität klarkommen. Schwierigkeiten und Widerstände seitens der Gesellschaft, des Gesundheitswesens und der politischen Öffentlichkeit sind zu erwarten und zu erdulden.</p>
<p><strong>Statt Hilfsangebote endlose Verfahren</strong></p>
<p>Derzeit haben wir einige Verfahren anhängig, davon drei über den Rechtsanwalt: Berufskrankheit, Arbeitsunfall, Sozialgericht (Sohn &#8211; Behindertenantrag), Kindergeldstelle, Krankenkasse  (vier Widersprüche), Rentenamt, Agentur für Arbeit (zwei Widersprüche), Amt für soziale Angelegenheiten (Behindertenantrag – Ehemann).</p>
<p><strong>Stütze der Familie und selbst gesundheitlich fertig</strong></p>
<p>Ich selbst bin seit 09/2006 voll erwerbsunfähig und besitze einen Schwerbehindertenausweis 60 % (beidseitige Innenschallempfindungsschwer-hörigkeit und Rückenprobleme). Nach drei nicht selbst verschuldeten Autounfällen mit HWS-Schleudertrauma immer wieder HWS, BWS, LWS-Beschwerden. Hinzu kommen Gelenkentzündungen an Händen, Füßen und Hüfte. Auch leide ich schon unter Osteoporose. Im Juni stellte Dr. Binz auch bei mir eine Chlorvergiftung, Schimmelpilzvergiftung und Metallbelastung fest.</p>
<p><strong>Warum gibt es keine Behandlung für Umweltkranke?</strong></p>
<p>Die sogenannten „Umweltkliniken“ in Deutschland verfolgen nachhaltig einen psychiatrischen Ansatz und verfügen nicht über geeignete Untersuchungs-möglichkeiten, um eine objektive Diagnostik zu leisten. Es gibt hier keine Einrichtung, die eine Unterbringung in schadstoff-  und duftstofffreien Räumlichkeiten sicherstellt. Weitere Gesundheitsschäden wären also bei schweren Fällen wie bei meinem Sohn und meinem Mann nicht auszuschließen.</p>
<p>Nach unseren Erkenntnissen ist die Erkrankung meiner beiden Männer irreversibel und kann auch nicht durch Reha-Maßnahmen therapiert werden. Vorrangige Hilfe ist die Expositionsvermeidung.</p>
<p><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/10/02/erfahrungen-einer-mcs-patientin-in-der-umweltklinik-ehc-dallas/">In Dallas gibt es eine Umweltklinik</a> (Dr. Rea), die die beiden ev. entgiften könnte (Kostenfaktor 20.000,- Euro pro Kopf), für uns aus Kostengründen nicht machbar.</p>
<p><strong>Es fehlt an allen Ecken und Kanten</strong></p>
<p>Wir müssten eigentlich von heute auf morgen in ein schadstoffarmes und schimmelfreies – d.h. nicht belastetes, ebenerdiges, behindertengerechtes Haus, ohne direkten Nachbarkontakt (wegen der Duftstoffe, Waschmittel, Putzmittel etc.) auf einer Anhöhe und nahe einem Wald umziehen. Finanziell ist dies für uns z.Zt. nicht machbar.</p>
<p>Wir benötigten ein neues „gebrauchtes „ (wegen der Ausdünstungen) Auto mit Automatikschaltung, Klimaanlage und Aktivkohlefilter  &#8211; Omega, Caravan, Van oder ähnliches (wenn möglich behindertengerecht). Unser jetziges Auto hat schon 18 Jahre auf dem Buckel und es fallen immer mehr Reparaturkosten an. Wir wissen nicht, ob wir es nochmals über den TÜV bekommen. Auch hierzu fehlt uns das nötige Geld.</p>
<p><strong>Von Integration Behinderter keine Spur</strong></p>
<p>Ich weiß nicht, wie lange wir das gemeinsam schaffen sollen, isoliert von der Umwelt, alleingelassen mit der Erkrankung und der tägliche Kampf ums Überleben – es ist keine gute Basis, sich überall und für alles rechtfertigen zu müssen, keine Aussicht auf einen Ausweg.</p>
<p>Diese Erkrankung macht zwangsläufig arm, nicht nur finanziell, sondern in allen Lebensbereichen &#8211;  sie nimmt einfach alles.</p>
<p>Unser Sohn wurde seiner Kindheit und Jugend schon beraubt (schulmedizinisch, bildungspolitisch und gesellschaftlich, immer wieder geoutet und nie ernst genommen). Er hat sein Leben noch vor sich, aber für welchen Preis?! Wie soll er für sich selbst sorgen, wenn er so schwerkrank ist? Er bekommt ja keine Chance, bei der bewussten Ignoranz unserer Gesellschaft gegenüber dieser Krankheit.</p>
<p>Diese Diskriminierung frisst die Seele auf, was bleibt ist Leere, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung!</p>
<p><strong>Autor: </strong>Kira, CSN – Chemical Sensitivity Network, 24. Juli 2010</p>
<p><strong>Weitere CSN-Berichte von Umweltkranken: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/26/seit-25-jahren-krank-durch-holzschutzmittel/">Seit 25 Jahren krank durch Holzschutzmittel</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/04/06/reha-bringen-sie-beim-abholen-einen-rollstuhl-mit/">REHA:  Bringen Sie beim Abholen einen Rollstuhl mit</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/09/resultat-eines-arbeitslebens-als-maler/">Resultat  eines Arbeitslebens als Maler</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/03/19/umweltkranke-jetzt-glauben-sie-mir-endlich/">Umweltkranke &#8211; Jetzt glauben sie mir endlich</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/05/schadstoffe-in-der-schule-kranke-lehrer-kranke-schuler/">Schadstoffe in der Schule, kranke Lehrer kranke Schüler</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/24/krank-in-deutschland-konsequenzen-fur-eine-familie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bremsenstiche</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/19/bremsenstiche/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/19/bremsenstiche/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allergien]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Atemnot]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsen]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsenstiche]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Insektenstiche]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdefliege]]></category>
		<category><![CDATA[Schock]]></category>
		<category><![CDATA[Schwellung]]></category>
		<category><![CDATA[selbst helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Stich]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csn-deutschland.de/blog/?p=9626</guid>
		<description><![CDATA[
Schnelle Hilfe, Hausmittel und Vorbeugung
Durch die warme Witterung sind in diesem Jahr viele Bremsen unterwegs. Pferdebremsen sind oft hochaggressiv und wer sich in der Sommerzeit gerne draußen aufhält, hat ein erhöhtes Risiko, gestochen zu werden. Stiche von Bremsen sind äußerst schmerzhaft, sie jucken und brennen stark, meist bildet sich eine Quaddel. Zusätzlich besteht die Gefahr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Bremse.jpg"><img class="size-full wp-image-9628 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Bremsen in diesem Sommer hochaggressiv" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Bremse.jpg" alt="" width="423" height="313" /></a></p>
<p><strong>Schnelle Hilfe, Hausmittel und Vorbeugung</strong></p>
<p>Durch die warme Witterung sind in diesem Jahr viele Bremsen unterwegs.<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bremsen"> Pferdebremsen</a> sind oft hochaggressiv und wer sich in der Sommerzeit gerne draußen aufhält, hat ein erhöhtes Risiko, gestochen zu werden. Stiche von Bremsen sind äußerst schmerzhaft, sie jucken und brennen stark, meist bildet sich eine Quaddel. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass der Stich anschwillt oder sich entzündet. Besonders bei Personen, die allergisch auf Bremsenstiche reagieren, kann es dazu führen, dass die Hand, der Arm oder das Bein regelrecht deformierend dick wird. In seltenen Fällen tritt Atemnot oder Schock ein, bei Anzeichen dafür sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Bei herkömmlichen Stichen braucht man nicht in Panik zu verfallen, normale Hausmittel reichen oft schon aus, um Linderung zu erzielen.</p>
<p><strong>Schnelle Hilfe bei Bremsenstichen</strong></p>
<p>Es gibt eine ganze Reihe unschädlicher Hausmittel, die ihren Zweck als Hilfsmittel nach einem Bremsenstich erfüllen.</p>
<p><strong><span style="color: #888888;">Ganz wichtig: </span></strong>Nicht kratzen, das verschlimmert den Schmerz und führt zu Schwellung.</p>
<p><strong>Einfache Hausmittel:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Kühlen &#8211; kaltes Wasser darüber laufen lassen, noch besser Eiswürfel auf den Stich halten (wer unterwegs ist, kann auch in ein Geschäft oder zu einer Tankstelle gehen und ein Eis kaufen zum Draufhalten. Einfach im Papier lassen zum Kühlen des Stiches)</li>
<li style="text-align: left;">Rohe Zwiebel auflegen, ev. mit Mullbinde fixieren</li>
<li style="text-align: left;">Heilerde anrühren und aufschlagen</li>
<li style="text-align: left;">Mit Alkohol abreiben</li>
<li style="text-align: left;">Ätherische Öle helfen oft, den Schmerz zu lindern, z.B. Teebaumöl, Eukalyptus, Minze (Nicht bei Allergien)</li>
<li style="text-align: left;">Aloe Vera wirkt kühlend und wirkt angenehm</li>
<li style="text-align: left;">Essigumschläge</li>
</ul>
<p><strong>Sich selbst helfen, wenn man draußen in der Natur ist:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Wer draußen in der Natur ist, kann sich mit etwas Erde, die man mit Spucke vermischt und auf die Einstichstelle aufträgt, helfen</li>
<li style="text-align: left;">Spitzwegerichblätter zerreiben und auftragen</li>
<li style="text-align: left;">Sofort nach dem Stich den Daumennagel kreuzweise fest in den Stich eindrücken</li>
</ul>
<p><strong>Achtung bei Allergie auf Bremsenstiche, Insektenstiche</strong></p>
<p>Wenn eine Person allergisch auf Bremsenstiche ist und Anzeichen von Schock oder Atemnot zeigt, muss sofort gehandelt werden. Einen Arzt aufsuchen oder den Notarzt rufen. Wenn die Person Notfallspritzen (Autoinjektor) bei sich führt, diese schnell herbei holen und nach Anweisung verabreichen. Sofort zum Arzt sollte man auch, wenn der Stich im Mund, auf den Lippen oder im Rachen ist.</p>
<p><strong>Vorbeugen gegen Bremsenstiche</strong></p>
<p>Um zu vermeiden, dass Bremsen einen stechen, sollte man in erster Linie in gefährdeten Bereichen angemessene Kleidung tragen. Weil Bremsen Schweiß lieben, ist es sinnvoll, bei Hitze die Schweißregionen des Körpers mehrfach täglich abzuwaschen. Im Handel gibt es verschiedene Repellents, wobei man hier darauf achten sollte, dass sie keine Insektizide wie z.B. Permethrin, DEET, Pyrethrum enthalten. Diese sind Nervengifte, deren schädliche Wirkung auch für den Menschen nachteilig ist. Besser sind Repellents, deren Inhaltsstoffe aus ätherischen Ölen bestehen, diese sind jedoch für Allergiker und Chemikaliensensible nur bedingt anwendbar.</p>
<p><strong>Auf der Terrasse und dem Balkon kann man sich vorbeugend vor Bremsen und Wespen schützen:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Kräuter anpflanzen oder in Tontöpfen aufstellen , z.B. Salbei, Thymian, Majoran</li>
<li style="text-align: left;">Der Geruch von Tomatenpflanzen behagt Bremsen und Wespen ebenfalls nicht</li>
<li style="text-align: left;">Glühbirnen mit gelbem Licht für die Außenbeleuchtung  verwenden</li>
<li style="text-align: left;">Spezielle Mückenlampen aufstellen (nur ohne Insektizid)</li>
<li style="text-align: left;">Etwas trockenen Salbei in einer Schale anbrennen und räuchern (nicht bei Allergien und Chemikalien-Sensitivität)</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Anm.: </strong></span>Die genannten Tipps gegen Bremsenstiche sind nicht als Ersatz für ärztliche Hilfe gedacht. Im Notfall und bei ernsthaften Beschwerden IMMER den Arzt aufsuchen oder den Notarzt rufen. Auch Hausmittel sollten immer auf ihre persönliche Verträglichkeit hin ausgewählt und ggf. mit dem Hausarzt oder Allergologen im Vorfeld abgeklärt werden.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 19. Juli 2010</p>
<p><strong>Weitere CSN Artikel über Gesundheit und wie man sich selbst helfen kann:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/07/hoher-blutdruck-niedriger-blutdruck-natuerliche-hilfe-bei-kreislaufproblemen/">Hoher  Blutdruck, niedriger Blutdruck – Natürliche Hilfe bei  Kreislaufproblemen</a></strong></li>
<li style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/04/13/heuschnupfen-asthma-%E2%80%93-naturliche-hilfe-bei-allergien/">Heuschnupfen, Asthma &#8211; Natürliche Hilfe bedi Allergien</a><br />
</strong></li>
<li style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/06/23/wenn-die-galle-ueberlaeuft-natuerliche-hilfe-bei-gallensteinen-gallenkolik-co/">Wenn  die Galle überläuft – Natürliche Hilfe bei Gallensteinen, Gallenkolik  &amp; Co</a></strong></li>
<li style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/23/schlafstoerungen-schlaflosigkeit-muedigkeit-erschoepfung-natuerliche-hilfe/">Schlafstörungen?  Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung? Natürliche Hilfe!</a></strong></li>
<li style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/13/natuerliche-hilfe-gegen-nackenverspannung-rueckenschmerzen-hohlkreuz-und-co/">Natürliche  Hilfe gegen Nackenverspannung, Rückenschmerzen, Hohlkreuz &amp; Co</a></strong></li>
<li style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/25/kopfschmerzen-und-migraene-alternative-behandlung-statt-chemische-medikamente/">Kopfschmerzen  und Migräne – Alternative Behandlung statt chemische Medikamente</a></strong></li>
<li style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/01/08/pms-pramenstruelles-syndrom-%E2%80%93-naturliche-hilfe-fur-die-tage-vor-den-tagen/">Prämenstruelles Syndrom &#8211; Natürliche Hilfe für die Tage vor den Tagen</a><br />
</strong></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/19/bremsenstiche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Impfen lassen gegen Papillomvirus? Oder besser nicht?</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/16/impfen-lassen-gegen-papillomvirus-oder-besser-nicht/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/16/impfen-lassen-gegen-papillomvirus-oder-besser-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 10:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aluminium]]></category>
		<category><![CDATA[anaphylaktische Schockreaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Cervarix]]></category>
		<category><![CDATA[Gardasil]]></category>
		<category><![CDATA[Gebärmutterhalskrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalwarzen]]></category>
		<category><![CDATA[HPV]]></category>
		<category><![CDATA[impfen]]></category>
		<category><![CDATA[Impfstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrfach-Schutzimpfungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenwirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[Papillomvirus]]></category>
		<category><![CDATA[Quecksilber]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csn-deutschland.de/blog/?p=9599</guid>
		<description><![CDATA[
Sollte man die Tochter, den Sohn im Teenager-Alter impfen lassen, oder sich selbst?
Sobald ein Teenager die Praxis ihres Pädiaters betritt, wird dieser eine weitere Impfung empfehlen, die durch eine Abfolge von auf sechs Monate verteilten Injektionen verabreicht werden soll. Diesmal ist Gardasil der Impfstoff, der dazu vorgesehen ist, sie vor einer Infektion durch das Humane [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Vaccination.gif"><img class="size-full wp-image-9601 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Impfungen gegen Papillomvirus mit Risiko verbunden?" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Vaccination.gif" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p><strong>Sollte man die Tochter, den Sohn im Teenager-Alter impfen lassen, oder sich selbst?</strong></p>
<p>Sobald ein Teenager die Praxis ihres Pädiaters betritt, wird dieser eine weitere Impfung empfehlen, die durch eine Abfolge von auf sechs Monate verteilten Injektionen verabreicht werden soll. Diesmal ist Gardasil der Impfstoff, der dazu vorgesehen ist, sie vor einer Infektion durch das Humane Papillomvirus (HPV) zu bewahren, das im Alter Gebärmutterhalskrebs auslösen könnte.</p>
<p>Ist diese Impfserie insgesamt gesehen eine gute Idee? Ist sie sicher; ist der Nutzen die möglichen Nebenwirkungen wert?</p>
<p>Gardasil wird von &#8216;Merck Vaccines&#8217; hergestellt. Es wurde im Juni 2006 von der <a href="http://www.fda.gov/">Food &amp; Drug Administration</a> (Amerikanische Lebens- und Arzneimittelbehöre) nach nur zwei Jahren und nicht sehr umfangreichen, auf diesen Zeitraum beschränkten Studien mit nur 1.200 Mädchen, sehr rasch zugelassen. Wie bei allen pharmazeutischen Produkten, genauso wie bei den Chemikalien, welche in allen hergestellten Erzeugnissen zum Einsatz kommen, von Hautcreme bis zu Formaldehyd, ist der Hersteller für die Studien zuständig.</p>
<p>Als das <a href="http://www.cdc.gov/Other/about_cdcgov.html">CDC</a> (Center for Disease Control/vergleichbar dem RKI) nach der zweijährigen Studie empfiehlt, dass Gardasil routinemäßig allen 11- bis 12-jährigen Mädchen verabreicht werden soll, hieß die Leiterin Julie Gerberding. Mit dem Regierungswechsel verschwand sie, um einen Job als Chefin von Merck Vaccines zu übernehmen. (Nur ein weitere typisches Beispiel des Drehtüreffektes zwischen Industrie und jenen Leuten, die unsere Gesundheit schützen sollten.)</p>
<p>Merck ist jene Firma, die, bevor dies öffentlich bekannt wurde, über fast eine Dekade wusste, dass Kinder, welche die staatlich vorgeschriebenen Mehrfach-Schutzimpfungen erhalten, mit dem Konservierungsmittel jener Impfstoffe eine erhöhte Quecksilberdosis verpasst bekommen, die diese Information aber für sich behielt &#8211; eine Dosis, 87 mal höher als die Empfehlungen für die maximale tägliche Aufnahme von Quecksilber aus dem Fischverzehr. Gardasil wird mit Aluminium konserviert, ein Giftstoff wie Quecksilber.</p>
<p>Es ist weder klar, ob Gardasil wirklich wirksam ist, noch ob es das Risiko wert ist.</p>
<p>Nachdem nun Zehntausende von Mädchen diese Impfserie erhalten haben, weist das vom Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) geführte Register (Fallberichtsystem für Nebenwirkungen von Impfstoffen) eine hohe Zahl von Nebenwirkungen aus. Grundsätzlich verdoppeln sich die Reaktionen nach der zweiten Injektion und vervierfachen sich nach der dritten. Sie reichen von Kopfschmerzen, Haarausfall, Schwindel und Erbrechen bis zu anaphylaktischem Schock, Anfällen und sogar Tod.</p>
<p>Lesen Sie die entsprechenden Fallberichte auf <a href="http://www.truthaboutgardasil.org/">www.truthaboutgardasil.org</a>, eine Homepage, die von Marion Greene eingerichtet wurde, deren Tochter zu Schaden kam. Tatsächlich treten bei Gardasil doppelt so viele Nebenwirkungen wie bei Grippeimpfungen auf (welche Quecksilber enthalten). Merck verbreitet natürlich, es gäbe nahezu kein Risiko.</p>
<p>Gardasil ist zugelassen, um 9 bis 26 Jahre alte Mädchen und Frauen vor zwei Typen von Humanen Papillomviren zu schützen, die für etwa 70% aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind (und vor zwei weiteren Typen die 90% aller Erkrankungen mit Genitalwarzen verursachen). Es gibt mehr als 120 Typen von HPV, von denen 40 über sexuellen Kontakt verbreitet werden; 15 von diesen 40 Typen haben das Potential, bei Frauen und Männern zu Krebserkrankungen zu führen. Die Wirksamkeit dieses Impfstoffes gegen diese anderen Typen von HPV ist sehr gering. Weiterhin heilen etwa 90% der genitalen HPV-Erkrankungen innerhalb von zwei Jahren von selbst.</p>
<p>Noch schlimmer, es wurde bekannt, dass Gardasil das Risiko für vorkarzinöse Schädigungen erhöht, oder noch viel schlimmer, bei 44,6% jener Leute (höchstwahrscheinlich die sexuell aktiven), die bereits mit zwei Typen HP-Viren in Kontakt kamen. Diesmal hat Merck tatsächlich die FDA über das Risiko unterrichtet, doch die Behörde ließ den Impfstoff zu und verlangte nicht mal, dass die Packung eine Warnung auf dem Beipackzettel enthält.</p>
<p>Auch weiß niemand genau, wie lange der Impfschutz anhalten wird. Wie bereits angeführt, hat die Merck Studie die geimpften Mädchen und Frauen lediglich über zwei Jahre beobachtet, und in manchen Fällen bekamen sie sogar Injektionen zur Wirkungsverstärkung. Andere klinische Untersuchungen begleiteten 16 bis 23 jährige Frauen bis zu viereinhalb Jahre, nachdem sie die drei Dosen des Impfstoffes erhalten hatten. Man darf aber nicht vergessen, dass sich Gebärmutterhalskrebs über Jahrzehnte entwickelt. Außerdem kommen 10% der Kinder in den ersten zehn Lebensjahren mit HP-Viren in Kontakt, bevor sie überhaupt geimpft werden.</p>
<p>Das Risiko von Nebenwirkungen durch den Impfstoff scheint höher zu sein als das Risiko, in den USA Gebärmutterhalskrebs zu bekommen. Das ist so, weil in unserem Land bei Teenagern, wenn sie sexuell aktiv werden, fast ausnahmslos regelmäßige Pap-Abstriche [<a href="http://flexikon.doccheck.com/PAP-Test">pap smear</a>/nach dem Griechischen Arzt Papanicolau] vorgenommen werden, die Zellveränderungen feststellen, bevor aus ihnen Krebs wird. So kann die Behandlung beginnen, bevor sich Krebs entwickelt. Die Raten von Gebärmutterhalskrebs sind um 74% gefallen, seitdem man mit regelmäßigen Pap-Abstrich Untersuchungen anfing. Heutzutage stellt man Gebärmutterhalskrebs bei jenen Frauen fest, sie seit fünf Jahren oder länger keine Pap-Untersuchung hatten. Und Pap-Abstriche sind immer noch selbst für solche Mädchen vorgeschrieben, die geimpft worden sind.</p>
<p>Gardasil ist der teuerste Impfstoff, der jemals für Schulkinder empfohlen wurde. Merck berechnet 120 US-Dollar pro Dosis, und die Kosten für die Drei-Schuss Kur belaufen sich auf 400 bis 1.000 Dollar pro Patient. Merck versucht nun, seinen Markt auf Jungen und Männer auszuweiten, um Genitalwarzen zu verhindern, und auf Frauen bis 45 Jahre. Es wird überall geworben und zusätzlich eine intensive Kampagne in mindestens 20 Bundesstaaten betrieben, um Gesetzgeber zu überzeugen, die HPV-Impfung als Voraussetzung für die Teilnahme von Mädchen am Schulunterricht zur Pflicht zu machen. In meinen Bundesstaat  Massachusetts hat man gerade über eine solche nachgedacht, doch bis jetzt ist es noch nicht dazu gekommen.</p>
<p>Ein anderer HPV-Impfstoff, Cervarix von GlaxoSmithKline, wurde im Mai 2010 zugelassen. Es schützt nur vor zwei Stämmen des HP-Virus, enthält fast doppelt so viel Aluminium, sowie einen weiteren Zusatzstoff (eine Substanz, die zur Verstärkung des aktiven Wirkstoffs hinzugefügt wird). Aus Europa, wo man beide eingesetzt hat, wurden nach der Anwendung von Cervarix mehr anaphylaktische Schockreaktionen berichtet als nach Gardasil.</p>
<p><strong>Autor: </strong>Alice Shabecoff für CSN – Chemical  Sensitivity Network, 16. Juni 2010</p>
<p><strong>Übersetzung:</strong> BrunO für CSN – Chemical Sensitivity  Network</p>
<p><strong>Zur weiteren Information:</strong></p>
<ul>
<li><a href="www.truthaboutgardasil.org"> </a><a href="http://truthaboutgardasil.org/">Truth about Gardasil</a></li>
<li><a href="http://www.nvic.org">National Vaccine Information Center</a></li>
<li><a href="http://www.generationrescue.org/vaccines">Generation Rescue</a></li>
</ul>
<p>-</p>
<p><a href="http://www.poisonedforprofit.net/authors.php">Alice Shabecoff </a>war   in ihrem Berufsleben als Journalistin für die New York Times, die   Washington Post und die International Herald Tribune tätig. Zusammen mit  ihrem Mann Philip, hat sie das Buch <a href="http://www.leftistbookshop.com/?page=shop/flypage&amp;wt=1.00&amp;product_id=8261&amp;CLSN_2127=12710211832127773d142172b4ecedd8"></a><a href="http://www.leftistbookshop.com/?page=shop/flypage&amp;wt=1.00&amp;product_id=8261&amp;CLSN_2127=12710211832127773d142172b4ecedd8">“Poisoned  for Profit: How Toxins Are Making Our Children Chronically Ill”</a> (Für  den Profit vergiftet: Wie Giftstoffe unsere Kinder chronisch krank  machen) geschrieben.</p>
<p><strong>Weitere Artikel von Alice Shabecoff:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/02/olpest-die-kinder-am-golf-von-mexiko/">Ölpest &#8211; Die Kinder am Golf von Mexiko</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/17/anti-bakteriell-anti-gesund/">Anti-Bakteriell  = Anti-Gesund</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/08/ubergewicht-warum-wir-fett-werden-fakten-hintergrunde-pravention/">Übergewicht,   warum wir fett werden – Fakten, Hintergründe</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/09/19/vergiftete-profite-poisoned-profits/">Vergiftete   Profite – Poisoned Profits</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/16/impfen-lassen-gegen-papillomvirus-oder-besser-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Studie aus Rom bestätigt hypothetische Theorie von Multiple Chemical Sensitivity</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/07/studie-aus-rom-bestatigt-hypothetische-theorie-von-multiple-chemical-sensitivity/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/07/studie-aus-rom-bestatigt-hypothetische-theorie-von-multiple-chemical-sensitivity/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 13:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität]]></category>
		<category><![CDATA[Chronic Fatigue Syndrome]]></category>
		<category><![CDATA[Fibromyalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Pall]]></category>
		<category><![CDATA[MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanismus für Multiple Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[NMDA-Rezeptoren]]></category>
		<category><![CDATA[NO/ONOO Zyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Schadstoff- induzierter Toleranzverlust]]></category>
		<category><![CDATA[TILT]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin. Bestätigung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csn-deutschland.de/blog/?p=9527</guid>
		<description><![CDATA[
Dr. Martin Palls MCS-Theorie wurde bestätigt
Portland, Oregon &#8211; 5. Juli 2010 &#8211; Der vom Biochemiker Martin L. Pall vorgeschlagene physiologische Mechanismus für Multiple Chemical Sensitivity ist durch die neusten Ergebnisse einer unabhängigen Forschergruppe in Rom bestätigt worden.
Multiple chemische Sensitivität (MCS) oder auch als Chemikaliensensitivität und Schadstoff- induzierter Toleranzverlust TILT (toxicant-induced loss of tolerance) bekannt, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wissenschaftler-Team.gif"><img class="size-full wp-image-9530 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Wissenschaftler-Team bestätigt Pall's MCS Theorie" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Wissenschaftler-Team.gif" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p><strong>Dr. Martin Palls MCS-Theorie wurde bestätigt</strong></p>
<p><span style="color: #808080;">Portland, Oregon &#8211; 5. Juli 2010</span> &#8211; Der vom Biochemiker Martin L. Pall vorgeschlagene physiologische Mechanismus für Multiple Chemical Sensitivity ist durch die neusten Ergebnisse einer unabhängigen Forschergruppe in Rom bestätigt worden.</p>
<p>Multiple chemische Sensitivität (MCS) oder auch als Chemikaliensensitivität und Schadstoff- induzierter Toleranzverlust TILT (toxicant-induced loss of tolerance) bekannt, ist eine Erkrankung, die durch chemische Schädigung ausgelöst wird, zu toxischen Hirnverletzungen führt und eine hochgradige Empfindlichkeit für die selbe Gruppe von Chemikalien hervorruft, welche an der Entstehung der Erkrankung beteiligt sind. Oft treten Empfindlichkeitsreaktionen auch in anderen Körperbereichen auf.</p>
<p>&#8220;Epidemiologische Studien zeigen, dass MCS eine Erkrankung ist, die erstaunlich häufig vorkommt, häufiger sogar als Diabetes&#8221;, sagte Pall, Professor Emeritus für Biochemie und Medizinische Grundlagenforschung an der Washington State University. &#8220;Meine Bestandsaufnahme der Literatur und andere Forschungen, die ich während den vergangenen elf Jahren unternommen habe, zeigen, dass der mögliche Hauptmechanismus von MCS ein fataler biochemischer Mechanismus ist, den man als NO/ONOO-Zyklus kennt.&#8221;</p>
<p>Palls wissenschaftliche Arbeit wird in zahlreichen Büchern und Artikeln publiziert. <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/02/07/umweltmedizin-dr-martin-pall-bringt-mcs-in-standardwerk-der-toxikologie-ein/">Sein aktuellster Beitrag</a> ist ein Kapitel des internationalen Standard-Nachschlagewerkes für Berufs-Toxikologen, &#8216;Allgemeine und angewandte Toxikologie&#8217;, 3. Ausgabe 2009.</p>
<p><strong>Der NO/ONOO-Zyklus</strong></p>
<p>Der &#8216;no-oh-no&#8217; ausgesprochene NO/ONOO-Zyklus ist nach den chemischen Strukturen von Stickoxid (NO) und Peroxynitrit (ONOO-) benannt. Dieser biochemische unheilvolle Kreislaufmechanismus legt nahe, dass alle in diesem Zyklus miteinander agierenden Elemente bei Patienten mit MCS und ähnlichen Erkrankungen gehäuft auftreten. Das erhöhte Vorkommen der meisten Elemente dieses Zyklusses wurden bei verwandten Erkrankungen wie etwa <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/29/cfs-therapie-aktuelle-forschungsergebnisse-bestatigen-die-hypothese-von-martin-pall/">Chronic Fatigue Syndrome,</a> Fibromyalgie und auch in Tiermodellen von MCS nachgewiesen. Nach einigen Elementen des Zyklus wurde jedoch nie bei MCS-Patienten gesucht.</p>
<p>Die aktuelle von der Forschungsgruppe in Rom durchgeführte Studie ist für die NO/ONOO-Zyklus Theorie von größter Bedeutung, da sie zeigt, dass drei Elemente des Zyklus bei MCS-Patienten vermehrt auftreten (De Luca et al, Toxicology and Applied Pharmacology, 27. April 2010, online Vorabveröffentlichung vor dem Druck). Diese Elemente sind inflammatorische Zytokine, Stickoxide und oxidativer Stress. Alle hiervon erfassten Daten liefern eine wichtige Bestätigung des von Pall vorgeschlagenen Krankheitsmechanismusses.</p>
<p>Die Erhöhung von inflammatorischen Zytokinen und Stickoxiden wurden nie zuvor bei MCS-Patienten nachgeprüft, obwohl ihre Zunahme in MCS-Tiermodellen nachgewiesen wurde. Oxidativer Stress wurde in zwei früheren Studien an MCS-Patienten berichtet, doch die mit der Studie von De Luca und anderen bereitgestellten Daten sind sehr viel ergiebiger als die alten Daten. Deshalb sind alle diese neuen Daten eine wichtige Bestätigung des NO/ONOO-Zyklus als Hauptmechanismus für MCS.</p>
<p>Der NO/ONOO-Zyklus hilft auch zu verstehen, wie toxische Chemikalien wirken und wie die Behandlung funktioniert. Jede der sieben Chemikalien-Kategorien, die bei MCS eine Rolle spielen, bewirken demnach indirekt eine Erhöhung der Aktivität der <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/NMDA-Rezeptor.html">NMDA-Rezeptoren</a>, Glutamatrezeptoren zur Kontrolle der <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Synaptische_Plastizit%E4t.html">synaptischen Plastizität</a> und der Gedächtnisfunktion. Diese Aktivität führt wiederum zum schnellen Anstieg von interzellulärem Kalzium (Ca2+), Stickoxid und Peroxynitrit (ONOO-), was den NO/ONOO-Zyklus extrem anfeuert.</p>
<p>&#8220;Viele der von umweltmedizinischen Ärzten eingesetzten Wirkstoffe, um <a href="http://www.csn-deutschland.de/Protokoll-Martin-PallARG.pdf">MCS-Patienten zu behandeln,</a> kann man so verstehen, dass sie verschiedene Anteile des Zyklus verringern &#8211; und sie werden somit teilweise durch diesen Mechanismus bestätigt&#8221;, sagte Pall. &#8220;Deshalb kann der NO/ONOO-Zyklus als<a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/08/27/mechanismus-der-erklaert-warum-sauna-therapie-bei-mcs-cfs-und-fms-hilft/"> Bestätigung der therapeutischen Ansätze</a> der Umweltmedizin in den USA, in Deutschland und anderen Regionen Europas und in ein paar anderen Ländern angesehen werden.&#8221;</p>
<p><strong>Literatur: </strong></p>
<p>Martin L. Pall, Release: <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/en/predictions-of-multiple-chemical-sensitivity-mechanism-confirmed-by-roman-study/">Predictions of Multiple Chemical Sensitivity Mechanism Confirmed by Roman Study</a>, Portland, OR, July 5, 2010</p>
<p><strong>Übersetzung:</strong> BrunO für CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p><span style="color: #888888;">Martin L. Pall, PhD<br />
Professor Emeritus für Biochemie und Medizinische Grundlagenforschung<br />
Washington State University<br />
(1*) 503-232-3883<br />
martin_pall[at]wsu.edu</span></p>
<p><span style="color: #808080;">Homepage (engl.): <a href="http://www.thetenthparadigm.org">www.thetenthparadigm.org</a></span></p>
<p><span style="color: #808080;">Deutsche Homepage: <a href="http://www.martinpall.info">www.martinpall.info</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">- </span></p>
<p><span style="color: #808080;"><span style="color: #000000;"><strong>Übersetzung des <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20430047">Abstract </a>der zugrundeliegenden Studie</strong></span></span></p>
<blockquote><p><strong>Biologische Definition von Multiple Chemical Sensitivity mittels Redoxzustand und Zytokin-Profilen und nicht durch Polymorphismen [Genvarianten] fremdstoffmetabolisierender Enzyme</strong></p>
<p>De Luca C, Scordo MG, Cesareo E, Pastore S, Mariani S, Maiani G, Stancato A, Loreti B, Valacchi G, Lubrano C, Raskovic D, De Padova L, Genovesi G, Korkina LG.</p>
<p>Labor für Tissue Engineering &amp; Haut-Pathophysiologie, Dermatologisches Institut (IDI IRCCS), Rome, Italy, Toxicol Appl Pharmacol. 2010 Apr 27.</p>
<p>Zusammenfassung:</p>
<p>Hintergrund: Multiple Chemical Sensitivity (MCS) ist ein klinisch und biologisch dürftig definiertes umweltbedingtes Syndrom. Obwohl man Funktionsstörungen von Phase I/Phase II  Stoffwechselenzymen und ein Redox-Ungleichgewicht angenommen hatte, wurden entsprechende Parameter der Genetik und des Stoffwechsels für MCS nicht systematisch untersucht.</p>
<p>Grundsätze: Wir suchten nach genetischen, immunologischen und metabolischen Markern für MCS.</p>
<p>Methoden: Wir unterschieden das Erbgut von Patienten mit MCS-Diagnose, vermuteter MCS und von gesunden italienischen Kontrollgruppen nach allelischen Varianten von Cytochrome P450 Isoformen (CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6, und CYP3A5), UDP-Glucuronosyltransferasen (UGT1A1), und Glutathion S-transferasen (GSTP1, GSTM1, und GSTT1). Erythrozytenmembran-Fettsäuren, Anitoxidanten (Katalase, Superoxid-Dismutase (SOD)) und Glutathion metabolisierende Enzyme (GST, Glutathionperoxidase (Gpx)), Chemilumineszenz im Vollblut, gesamt-antioxidative Kapazität, Nitrit/Nitrat-Werte, Glutathion, HNE-Protein Addukte, und ein großes Spektrum von Zytokinen im Plasma wurden bestimmt.</p>
<p>Ergebnisse: Allele und Genotypfrequenzen von CYPs, UGT, GSTM, GSTT, und GSTP waren bei den italienischen MCS-Patienten und in der Kontroll-Bevölkerung ähnlich. Die Aktivitäten von Katalase in den Erythrozyten und GST waren niedriger, während Gpx höher als normal war. Oxidiertes wie auch reduziertes Glutathion war verringert, während Nitrite/Nitrate in den MCS-Gruppen erhöht waren. Das Fettsäuremuster bei MCS Patienten war zum gesättigten Kompartiment verschoben und IFNgamma, IL-8, IL-10, MCP-1, PDGFbb, und VEGF waren erhöht.</p>
<p>Schlussfolgerungen: Veränderte Redox- und Zytokinmuster legen eine Hemmung der Expression/Aktivität von Stoffwechsel- und antioxidativen Enzymen bei MCS nahe. Stoffwechselparameter einer beschleunigten Lipidoxidation, erhöhte Stickoxidproduktion und Glutathionabbau in Verbindung mit erhöhten imflammatorischen Zytokinen im Plasma sollten bei der Definition und Diagnose von MCS berücksichtigt werden.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/07/studie-aus-rom-bestatigt-hypothetische-theorie-von-multiple-chemical-sensitivity/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Luft im Krankenhaus? &#8230;wie in einer Parfümerie!</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/02/die-luft-im-krankenhaus-wie-in-einer-parfumerie/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/02/die-luft-im-krankenhaus-wie-in-einer-parfumerie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allergien]]></category>
		<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Duftstoffallergie]]></category>
		<category><![CDATA[Duftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahren durch Alltagschemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Parfum]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Air-Design]]></category>
		<category><![CDATA[allergieauslösend]]></category>
		<category><![CDATA[Arztpraxen]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikalien Sensitivität]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensible]]></category>
		<category><![CDATA[Duftcocktail]]></category>
		<category><![CDATA[Duftstoffallergien]]></category>
		<category><![CDATA[Duftstoffallergiker]]></category>
		<category><![CDATA[Duftstoffverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Düfte]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumspray]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltbedingte Gesundheitsstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weichspüler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csn-deutschland.de/blog/?p=9432</guid>
		<description><![CDATA[
Immer mehr Menschen sind durch Duftstoffe eingeschränkt 
Umweltbedingte Gesundheitsstörungen wie z. B. Asthma, Duftstoffallergien und MCS-Erkrankungen nehmen tendenziell kontinuierlich zu. Parallel zu dieser negativen Entwicklung sind Duftstoffe in unserem Alltag allgegenwärtig, deren Einsatzbereiche werden sogar immer vielfältiger, obwohl das UBA seit mehreren Jahren explizit von unkontrolliertem Einsatz von Duftstoffen abrät. Mediziner empfehlen Duftstoffallergikern, Düfte in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Krankenhaus-Patientin.gif"><img class="size-full wp-image-9451 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Patientin im Krankenhaus klagt über Luftbelastung durch Duftstoffe und Parfüms" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Krankenhaus-Patientin.gif" alt="" width="465" height="303" /></a></p>
<p><strong>Immer mehr Menschen sind durch Duftstoffe eingeschränkt </strong></p>
<p>Umweltbedingte Gesundheitsstörungen wie z. B. Asthma, Duftstoffallergien und MCS-Erkrankungen nehmen tendenziell kontinuierlich zu. Parallel zu dieser negativen Entwicklung sind Duftstoffe in unserem Alltag allgegenwärtig, deren Einsatzbereiche werden sogar immer vielfältiger, obwohl das <a href="http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/stoffe/duftstoffe.htm">UBA seit mehreren Jahren</a> explizit von unkontrolliertem Einsatz von Duftstoffen abrät. Mediziner empfehlen Duftstoffallergikern, Düfte in ihrem Alltag strikt zu meiden. Dies ist jedoch kaum zu bewerkstelligen, denn sogar in <a href="http://www.raumspray.de/ ">Arztpraxen und Krankenhäusern</a> wird „Air-Design“ betrieben.</p>
<p>Plötzlich ins Krankenhaus zu müssen, kann jeden von uns unerwartet treffen. Dieses Schicksal stellt für Menschen, die von Multipler Chemikalien Sensitivität oder einer Duftstoffallergie betroffen sind, eine schier unüberwindbare Hürde dar, denn in Deutschland sind Kliniken nicht auf die speziellen Bedürfnisse von Umweltpatienten und Duftstoffallergikern eingestellt. Vor einigen Wochen wurde Karina von heute auf morgen ins Krankenhaus eingewiesen. Über zwei Wochen musste sie dort verweilen, sie selbst leidet weder an einer Duftstoffallergie noch an Multipler Chemikalien Sensitivität – MCS. Dennoch fühlte sie sich von der Dominanz der Düfte belästigt.</p>
<p><strong>Karina berichtet über ihren Krankenhausaufenthalt</strong></p>
<blockquote><p>Vor einigen Wochen musste ich unerwartet für 16 Tage ins Krankenhaus. Dort wurde ich mit vielen unliebsamen Düften konfrontiert.</p>
<p>Eine meiner Mitpatientinnen entfernte sich am Abend vor ihrer OP den Nagellack im Krankenzimmer. Danach roch das ganze Zimmer stark nach Lösungsmittel. Eine weitere Zimmerkollegin sprühte sich am Morgen ihrer Entlassung großzügig mit Deospray ein, zudem roch ihre Kleidung intensiv nach Weichspüler, so dass die Raumluft stark mit Duftstoffen angereichert war.</p>
<p>Die neue Zimmerkollegin gönnte sich vor dem Schlafengehen eine großzügige Ladung Haarspray. Es stank im ganzen Zimmer danach. Ich bat sie: „Bitte hören Sie damit auf, ich vertrage das nicht. Haarspray ist stark gesundheitsschädlich.“</p>
<p>Die über 80-Jährige antwortete erstaunt: „Wenn ich das nicht mache, stehen morgen meine Haare ab.“</p>
<p>Ich antworte: „Immerhin gibt es auch Wasser und Bürsten, damit bekommen Sie Ihr Haar morgen wieder prima hin. Wir sind hier nicht in einem Beautysalon, sondern in einer Klinik, in der man genesen soll.“</p>
<p>Trotz sofortigem Aufreißen aller 3 Fenster, war für mich an Schlaf nicht mehr zu denken.</p>
<p>Da ich über 14 Tage im Krankenhaus verweilen musste, hatte ich mehrfachen Wechsel von Mitpatientinnen. Eine Zimmerkollegin war nach ihrer OP bettlägerig und benutzte ständig ihr penetrantes Parfum, ebenso stark parfümierte Cremes, Deo und Schminke. Auf der fensterlosen Toilette unseres Krankenzimmers stand eine Dose Raumspray. Ich bat meine Zimmerkolleginnen, das Duftspray nicht mehr zu benutzen, ich bekam davon Reaktionen der Atemwege.</p>
<p>Hinzu kamen die vielen Besucher, die meist reichlich Düfte im Krankenzimmer verströmten. Das war selbst für mich zu viel und ich musste öfter Reißaus nehmen, weil ich es nicht mehr aushielt. Oft bekam ich Kopfschmerzen, Atembeschwerden und es wurde mir sogar übel. An Erholen bzw. Schlafen war kaum zu denken, so extrem war die Duftstoff geschwängerte Luft teilweise. Wenn es das Wetter ermöglichte, flüchtete ich in den Garten, um wieder befreit atmen zu können, aber selbst das war mir oft nicht gegönnt, weil auch hier umhergehende bzw. auf den Bänken sitzende Patienten und deren Besuch, eine Wolke von Parfum und Weichspüler in der Kleidung etc., verbreiteten.</p>
<p>Nicht nur meine Zimmerkolleginnen, auch die Nachtschwestern brachten bei ihren nächtlichen Kontrollgängen intensive Duftfahnen mit ins Zimmer.</p>
<p>Während meines gesamten Klinikaufenthalts fühlte ich mich dadurch massiv gestört, denn auf Grund der Intensität der Duftstoffe konnte ich keine einzige Nacht durchschlafen.</p>
<p>Doch all dem nicht genug, nicht nur die Nachtschwestern, auch die meisten Krankenschwestern, Ärzte wie auch Ärztinnen waren intensiv parfümiert. Auf den Gängen und bei meinen Untersuchungsterminen im Haus wurde ich ebenfalls zumeist mit starken Duftnoten konfrontiert. Einer meiner Physiotherapeuten schien offenbar in seinem Aftershave zu baden. In der Röntgenabteilung und im Labor war die Atemluft der reinste Duftcocktail. Die im Krankenhaus benutzen Putzmittel unterstrichen die allgegenwärtige Zwangsbeduftung.</p>
<p>Die Luft im Krankenhaus glich der Luft in einer Parfümerie. Bei meinen früheren Krankenhausaufenthalten waren Düfte kaum vorhanden oder sie waren die Ausnahme gewesen. Früher war es allgemein Usus, Parfum dezent aufzutragen. Heute ist es umgekehrt, es gibt kaum jemanden, der nicht stark parfümiert ist. Ich war heilfroh, als ich endlich zuhause war und wieder richtig durchatmen konnte.“</p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Duftstoffe nehmen im Alltag stark zu &#8211; trotz erwiesener gesundheitsbeeinträchtigender Wirkung</strong></p>
<p>In der Duftstoffindustrie werden mittlerweile über 3000 verschiedene synthetische Duftstoffe verarbeitet, deren Auswirkungen auf die Gesundheit kaum erforscht sind. Besonders die Wirkung der einzelnen Substanzen untereinander ist in wissenschaftlichen Fachkreisen nach wie vor ungeklärt, jedoch gelten Duftstoffe erwiesenermaßen als hochgradig allergieauslösend. Umso unverständlicher ist es unter diesem Gesichtspunkt anzusehen, dass der Einsatz von Duftstoffen und Chemikalien im medizinischen Bereich nicht radikal eingedämmt wird, sondern in deutschen Krankenhäusern und Arztpraxen sogar Duftstoffmarketing betrieben wird.</p>
<p><strong>Vorbildliche Reglungen</strong></p>
<p>In Schweden agiert man in Bezug auf Duftstoffe weitaus fortschrittlicher. In der Region von Göteborg ist man sich der gesundheitlichen Verantwortung gegenüber von Patienten und Krankenhauspersonal durchaus bewusst und hat bereits seit September 2008 ein <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/06/duftstoffe-verboten-in-krankenhaeusern-und-arztpraxen-in-schweden/">Duftstoffverbot in Krankenhäusern und Arztpraxen</a> umgesetzt. In Kanada und den USA sind Duftstoffe mittlerweile in vielen Krankenhäusern verboten. Der Einsatz von <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/05/schadstoffkontrollierte-krankenwagen-und-voller-einsatz-fuer-chemikaliensensible/">schadstoffkontrollierten Krankenwagen</a> wurde im amerikanischen Bundesstaat Ohio auf Grund der Initiative einer Patientenorganisation für Chemikaliensensible (ONFCI) zum Wohle von Chemikaliensensiblen realisiert, um auch MCS-Patienten medizinische Notfallversorgung zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Duftstoffverbot im Krankenhaus, Teil von Barrierefreiheit für Behinderte</strong></p>
<p>In der Vergangenheit wurde vielen MCS-Kranken das Nichtvorhandensein entsprechender Krankenzimmer zum Verhängnis, manche wussten keinen anderen <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/01/die-letzten-monate-im-leben-der-chemikaliensensiblen-angelika-s/">Ausweg und begannen Suizid</a>. Krankenhäuser sind öffentliche Einrichtungen, die jedem Patienten zur Verfügung stehen müssen. Duftstoffverbote und schadstoffarme Innenausstattung in Krankenhäusern würden bei vielen Patienten enormes Leid vermeiden und gewährleisten, dass der gesamten Bevölkerung die notwendige Gesundheitsversorgung zur Verfügung steht. Viele Verbesserungen könnten mit „Good Will“ umgesetzt werden und kämen nicht nur Patienten, sondern auch dauerhaft dem Krankenhauspersonal zugute.</p>
<p><strong>Autor: </strong>Maria Herzger in Zusammenarbeit mit Karina für CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network, 2. Juli 2010.</p>
<p><strong>Weitere CSN-Artikel zum Thema: </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/02/14/das-krankenhaus-im-eigenen-haus-hospital-at-home/">Das Krankenhaus im eigenen Haus &#8211; Hospital at Home</a><strong><br />
</strong></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/02/bevoelkerung-durch-duftstoffe-und-parfum-gesundheitlich-beeintraechtigt/">Bevölkerung durch Duftstoffe und Parfum gesundheitlich beeinträchtigt</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/08/bayrisches-ministerium-warnt-vor-duftstoffen-und-gibt-tipps/">Bayrisches Ministerium warnt vor Duftstoffen und gibt Tipps</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/01/03/duftstoffe-loesen-reaktionen-bei-personen-mit-mcs-multiple-chemical-sensitivity-aus-treten-reaktionen-auch-auf-natuerliche-duftstoffe-auf/">Duftstoffe lösen Reaktionen bei Personen mit MCS – Multiple Chemikalien Sensitivity aus. Treten Reaktionen auch auf natürliche Duftstoffe auf?</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href=" http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/09/09/anstieg-von-allergien-asthma-mcs-verbot-von-parfum-von-asthma-und-allergieverein-gefordert/">Anstieg von Allergien, Asthma, MCS – Verbot von Parfum von Asthma- und Allergieverein gefordert</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/17/luftverschmutzung-durch-deo-%E2%80%93-hersteller-muss-1-3-millionen-dollar-strafe-zahlt/">Luftverschmutzung durch Deo, Hersteller muss 1.3 Millionen Dollar Strafe zahlt</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/02/die-luft-im-krankenhaus-wie-in-einer-parfumerie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MCS-Kranke in Italien sollen Hilfe erhalten</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/01/mcs-kranke-in-italien-sollen-hilfe-erhalten/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/01/mcs-kranke-in-italien-sollen-hilfe-erhalten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 10:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[12% der Bevölkerung]]></category>
		<category><![CDATA[behördlicher Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesvorlagen]]></category>
		<category><![CDATA[ICD-10]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[MCS Kranke]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerien]]></category>
		<category><![CDATA[Politikern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csn-deutschland.de/blog/?p=9437</guid>
		<description><![CDATA[
In den vergangenen Monaten wurde in einigen Ländern das Thema MCS-Multiple Chemical Sensitivity von Politikern und Ministerien aufgegriffen und bearbeitet. Ziel ist, dass Chemikaliensensible zu behördlicher Anerkennung ihrer Krankheit, medizinischer Behandlung und etwas mehr Lebensqualität verholfen wird.
Die italienische MCS-Organisation AMICA gibt einen kurzen Zwischenbericht:
Der italienische Senat hat begonnen, die vier eingereichten Gesetzes-vorlagen zur Anerkennung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Ital.-Parlament.gif"><img class="size-full wp-image-9443 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Italienisches Parlament erörtert über Hilfe für MCS-Kranke" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Ital.-Parlament.gif" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p>In den vergangenen Monaten wurde in einigen Ländern das Thema MCS-Multiple Chemical Sensitivity von Politikern und Ministerien aufgegriffen und bearbeitet. Ziel ist, dass Chemikaliensensible zu behördlicher Anerkennung ihrer Krankheit, medizinischer Behandlung und etwas mehr Lebensqualität verholfen wird.</p>
<p><strong>Die italienische MCS-Organisation <a href="http://www.infoamica.it/english.asp">AMICA</a> gibt einen kurzen Zwischenbericht:</strong></p>
<blockquote><p>Der italienische Senat hat begonnen, die vier eingereichten Gesetzes-vorlagen zur Anerkennung von MCS zu diskutieren. Einige Senatoren, wie Sen. Gustavio, erklärten die Charakteristika der Krankheit, die in einigen Ländern im ICD-10 als unspezifische Allergie gelistet ist. Der nationale Gesundheitsausschuss, ein wissenschaftlicher Arm des italienischen Gesundheitsministeriums, hat bereits festgelegt, dass MCS nicht als seltene Erkrankung eingestuft werden kann, weil die Beschwerden bei rund 12% der Bevölkerung auftreten.</p>
<p>Die weitere Diskussion wird sich u.a. auf die Notwendigkeit von adäquaten Gesundheitszentren und spezielle Leitlinien für Krankenhausaufenthalte fokussieren. Es ist auch eine Anhörung von Sachverständigen geplant, deren Aufgabe es sein wird, die sozialen Auswirkungen der Krankheit zu bewerten. Es sollen angemessene Strategien entwickelt werden, um den MCS-Erkrankten zu helfen, mit ihrer Krankheit im Alltag besser zurechtzukommen.</p></blockquote>
<p><strong>Autor:</strong> CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network, Juli 2010</p>
<p><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema: </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/DIMDI_MCS_2008_de-en.pdf">Deutschland: MCS im ICD-10 unter T78.5 einklassifiziert</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/01/26/antwort-der-europaischen-kommission-auf-eine-anfrage-zur-umweltkrankheit-multiple-chemical-sensitivity/">Antwort der Europäischen Kommission auf eine Anfrage zur Umweltkrankheit Multiple Chemical Sensitivity</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/04/italienischer-mcs-kranker-offenbart-durch-seinen-tod-eine-unbequeme-wahrheit/">Italienischer MCS-Kranker offenbart durch seinen Tod eine unbequeme Wahrheit</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/en/italian-parties-united-under-the-mcs-cause/">Italian Parties united under the MCS cause</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/en/an-italian-law-proposal-for-environmental-illnesses-and-disability/">An Italian Law Proposal for Environmental Illnesses and Disability</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/10/16/mcs-jetzt-auch-in-japan-im-icd-10-als-korperlich-bedingte-krankheit-klassifiziert/">MCS  jetzt auch in Japan im ICD-10 als körperlich bedingte Krankheit  klassifiziert</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/06/26/mcs-multiple-chemical-sensitivity-in-oesterreich-laut-bundesministerium-fuer-gesundheit-als-eine-koerperlich-bedingte-krankheit-anerkannt/">MCS &#8211; Multiple Chemical Sensitivity in Österreich laut Bundesministerium für Gesundheit als eine körperlich bedingte Krankheit anerkannt</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/01/mcs-kranke-in-italien-sollen-hilfe-erhalten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>60 Wissenschaftler und NGOs appellieren an EFSA</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/25/60-wissenschaftler-und-ngos-appellieren-an-efsa/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/25/60-wissenschaftler-und-ngos-appellieren-an-efsa/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 07:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahren durch Alltagschemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Gesund essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bisphenol A]]></category>
		<category><![CDATA[BPA]]></category>
		<category><![CDATA[BPA-Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[EFSA]]></category>
		<category><![CDATA[Epoxydharzbeschichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[European Food Safety Authority]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hormonhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunststoff]]></category>
		<category><![CDATA[Polycarbonat]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Klaus-Dieter Jany]]></category>
		<category><![CDATA[Verringerung der menschlichen Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorgerichtlinie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler warnen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csn-deutschland.de/blog/?p=9360</guid>
		<description><![CDATA[
Wissenschaftler und Nichtregierungsorganisationen [NGOs] warnen gemeinsam vor Kunststoff-Chemikalie BPA
Eine noch nie da gewesene Anzahl von sechzig Wissenschaftlern, internationalen Gesundheit- und Frauenorganisationen aus der ganzen Welt haben zusammen an die European Food Safety Authority (EFSA), die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit geschrieben und bekundet, dass Handlungsbedarf besteht, um die Belastung mit Bisphenol-A (BPA), insbesondere für hoch gefährdete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Past-Twelve.jpg"><img class="size-full wp-image-9364 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Wissenschaftler und Organisation appellieren an EFSA" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Past-Twelve.jpg" alt="" width="465" height="289" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wissenschaftler und Nichtregierungsorganisationen [NGOs] warnen gemeinsam vor Kunststoff-Chemikalie BPA</strong></p>
<p>Eine noch nie da gewesene Anzahl von sechzig Wissenschaftlern, internationalen Gesundheit- und Frauenorganisationen aus der ganzen Welt haben zusammen an die European Food Safety Authority (EFSA), die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit geschrieben und bekundet, dass Handlungsbedarf besteht, um die<a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/02/24/bisphenol-a-%E2%80%93-eine-chemikalie-verseucht-unsere-nahrungsmittel-und-getranke/"> Belastung mit Bisphenol-A (BPA)</a>, insbesondere für hoch gefährdete Personengruppen wie Kleinkinder und Schwangere, zu reduzieren.</p>
<p>Stellungnahmen von einigen der beteiligten Wissenschaftlern und NGOs finden Sie gegen Ende dieser Mitteilung.</p>
<p>Insgesamt haben 41 NGOs und 19 Wissenschaftler aus 15 Ländern aus verschiedenen Regionen dieses Globusses (einschließlich 9 aus Großbritannien) den Brief unterzeichnet. Dieser Brief trifft unmittelbar vor der Veröffentlichung einer neuen wissenschaftlichen Einschätzung zur Sicherheit von Bisphenol-A in Materialien ein, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, welche Anfang Juli 2010 erwartet wird. Die EFSA wurde von der Europäischen Kommission gebeten, die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Bisphenol-A zu bewerten und wenn nötig die derzeit als vertretbar angesehene tägliche Aufnahmemenge, den Tolerable Daily Intake (TDI) zu aktualisieren (die exakte Menge in Lebensmitteln und Trinkwasser, die (oral) ein ganzes Leben lang ohne nennenswertes Gesundheitsrisiko aufgenommen werden kann).</p>
<p>Bisphenol-A ist eine in großen Mengen hergestellte Chemikalie, welche zur Produktion von transparenten und nahezu unzerbrechlichen Polycarbonat-Kunststoffen verwendet wird. Man findet es in Kunststoffen für Lebensmittel und Getränke, wie z.B. Babyfläschchen, Wasserflaschen für Sportler, als Epoxydharzbeschichtungen in Lebensmittelkonserven und Getränkedosen, in Plastikbehältern zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, in Geschirr und anderen Erzeugnissen, einschließlich Zahnfüllungen, und es wurde festgestellt, dass es in die Nahrung und die Getränke gelangt.</p>
<p>Zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Bisphenol-A gab es schon länger aufgrund wissenschaftlicher Studien Bedenken, welche gezeigt haben, dass extrem geringe Belastungen den Hormonhaushalt stören. Humane Biomonitoring-Studien haben nachgewiesen, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen in den Industriestaaten einer Belastung mit Bisphenol-B ausgesetzt ist.</p>
<p>Die bisherige Einschätzungen der EFSA von 2007 und 2008 stützten sich in erster Linie auf ein paar industriefinanzierte wissenschaftliche Studien, die keine Bedenken wegen den Belastungen mit BPA zum Ausdruck brachten, denen wir ausgesetzt sind. Das Schreiben von Forschern und NGOs weist auf die wissenschaftliche Kritik an diesen Studien in akademischen Journalen hin, da &#8220;mehrere hundert peer reviewed, [d.h. von Kollegen/Fachgremien geprüfte] wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht worden sind, die auf mögliche nachteilige Gesundheitsfolgen durch BPA-Belastungen hingewiesen hatten&#8221;.</p>
<p>Darüber hinaus lenkt das Schreiben den Blick auf ein paar der neuen Studien, welche belastungsbedingte, potentielle Risiken aufzeigten, mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit an &#8216;Diabetes&#8217;, &#8216;Entwicklungsstörungen&#8217; und Brustkrebs zu erkranken. Bisphenol-A  Belastung in umweltrelevanter Höhe, die man üblicherweise in der Umwelt entwickelter Länder findet, wurde außerdem von unabhängigen Wissenschaftlern an Universitäten immer wieder mit einer Reihe anderer ernsthafter chronischer Erkrankungen in Zusammenhang gebracht.</p>
<p>Trotz der bestimmenden Position der EFSA, chemische Sicherheitsstandards EU-weit festzulegen, wurden Schweden und Deutschland nach Frankreich und Dänemark der aktuell dritte und vierte EU-Mitgliedsstaat, welcher vor der EFSA-Bewertung Maßnahmen einleitet.</p>
<p><strong>Andreas Carlgren, Schwedens Umweltminister, stellte am 11. Mai 2010 fest, dass</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Schweden mit einen nationalen Verbot vorpreschen wird, falls die EU nicht schleunigst die hormonwirksame Substanz Bisphenol in Babyfläschchen verbietet&#8221;.</p></blockquote>
<p><strong>Der Präsident des Deutschen Umweltbundesamtes gab am 9. Juni ebenfalls die EFSA-Leitlinie auf, indem er neue Richtlinien veröffentlichte, die an</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Hersteller, Importeure und Anwender von Bisphenol-A&#8221; appellieren, &#8220;alternative Substanzen zu benutzen, welche in allen Anwendungs-bereichen die maßgeblich zur Belastung beitragen, für die menschliche Gesundheit und Umwelt ein geringeres Risiko verursachen&#8221;.</p></blockquote>
<p>Behörden in Kanada und den USA haben bereits Maßnahmen ergriffen, um die Belastung durch BPA zu begrenzen, beispielsweise bei der Verwendung für Babyfläschchen. Bis jetzt hat es <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/09/us-hersteller-nehmen-toxische-babyflaschen-vom-markt-verkauf-nach-europa-geht-weiter/">auf Europäischer Ebene noch keine ähnliche Aktion</a> gegeben.</p>
<p>Eine Anzahl von EU-Mitgliedstaaten treten weiterhin für ein europaweites gemeinsames Vorgehen bzgl. Bisphenol-A ein. Tim Smith, Leiter der Britischen Food Standards Agency, der Verbraucherschutzbehörde, erklärte am 12. Mai 2010 in einem internen FSA Bericht, dass er &#8220;es als wichtig erachtet, dass es eine europaweite einvernehmliche Haltung gibt&#8221; und dass die FSA nur in dem Fall &#8220;unsere Position entsprechend [<a href="http://www.food.gov.uk/multimedia/pdfs/board/fsa100503.pdf">der FSA Neubewertung</a>] ändern wird, wenn dies als notwendig befunden wird&#8221;, ungeachtet der Maßnahmen, die anderswo in der EU ergriffen werden.</p>
<p><strong>Die EFSA hat bereits die Veröffentlichung ihrer Neubewertung verschoben, wie es auf der Homepage heißt:</strong></p>
<blockquote><p>Um der Europäischen Kommission einen Überblick zum neusten Stand der Sicherheit von BPA zu verschaffen, wird die EFSA nun eine wissenschaftliche Einschätzung eher Anfang Juli als Ende Mai vorlegen. Grund ist, dass die Mitglieder des Gremiums hunderte von Studien für ihren Bericht und die Analyse der neusten wissenschaftlichen Literatur berücksichtigen müssen.</p></blockquote>
<p>Das Schreiben der Wissenschaftler und Organisationen beginnt damit, &#8216;diese Ankündigung zu begrüßen&#8217;, welche nach 11 Stunden veröffentlicht wurde, nachdem die EFSA endgültig zugestimmt hatte, hunderte nicht industriefinanzierte Studien in Augenschein zu nehmen.</p>
<p>Der Brief wurde von &#8216;Breast Cancer UK&#8217; und Prof. Fredrick vom Saal entworfen, kuratierter Professor für Biologie-Wissenschaften an der University of Missouri-Columbia, der von seinen Kollegen für seine Arbeit zu Bisphenol-A ausgezeichnet wurde und eine anerkannte Koryphäe auf seinen Gebiet ist. Die Bemühungen wurden außerdem von der Health and Environment Alliance in Brüssel [HEAL) koordiniert.</p>
<p><strong>Prof. vom Saal erklärte anlässlich der Veröffentlichung des Briefes das folgende:</strong></p>
<p>"Im Kern der BPA-Debatte geht es um eine veraltete Ansammlung von Richtlinien von Regulierungsbehörden, die auf Verfahren beruhen, welche vor über 50 Jahren entwickelt wurden, um die Sicherheit von Chemikalien abzuschätzen. So haben Forschungsmethoden des 21. Jahrhunderts in hunderten von veröffentlichten Berichten eine überwältigende wissenschaftliche Evidenz für die Schädlichkeit geliefert, doch diese Ergebnisse werden zurückgewiesen, weil sie nicht mit den überkommenen Prüfrichtlinien übereinstimmen."</p>
<p>"Dies hat bewirkt, dass sich Regulierungsbehörden gänzlich auf die industriefinanzierte Forschung verlassen, die 'zugelassene' Prüfmethoden anwendet, welche grob und unempfindlich sind, und es überrascht nicht, dass 100% dieser industriefinanzierten Studien zum Schluss kommen, dass BPA keine Schäden hervorruft."</p>
<p>"Der einzige vernünftige Weg für Europäische Regulierer ist, entscheidungsfreudige Maßnahmen zu ergreifen, um die menschliche Belastung durch BPA zu verringern. Die überwältigende Natur aller wissenschaftlichen Beweise rechtfertigt dies als Dringlichkeit."</p>
<p><strong>Clare Dimmer, Vorsitzende des Kuratoriums von Breast Cancer UK und ehemaligen Krebspatientin erklärte:</strong></p>
<p>"Brustkrebs ist die häufigste Krebsart in Europa und hat trotz aller kostenintensiven Aufwendungen der Regierungen für Untersuchung, Behandlung und Intensivierung der Forschung schnell zugenommen. Nun muss es an der Zeit sein, dass die Behörden auf die Wissenschaft reagieren und anfangen, zu gefährlichen Chemikalien wie Bisphenol-A, das in unseren Alltagsprodukten vorkommt, eine vorsorgliche Haltung einzunehmen."</p>
<p><strong>Lisette van Vliet, Ph.D., Beraterin für Giftstoff-Richtlinien bei HEAL sagte:</strong></p>
<p>Es ist höchste Zeit, dass die EFSA zum überwältigenden Forschungsstand aufholt, der reale Gründe liefert, sich über unsere tägliche BPA-Belastung Gedanken zu machen."</p>
<p>Die Beteiligten Wissenschaftler und Organisationen bekamen die Möglichkeit, für diese Pressemitteilung eine kurze Bemerkung zu übermitteln. Jene, die darauf reagierten, sind unten aufgeführt. Dies soll die teilnehmenden Organisationen nicht daran hindern, eigene Pressemitteilungen, unterstützende Erklärungen und zusätzliche Kommentare heraus zu geben.</p>
<p><strong>Prof. Andrew Watterson, Forschungsgruppe Arbeit- und Umweltmedizin an der University of Stirling sagte:</strong></p>
<p>"Es macht Angst, wenn die Beweiskraft der wissenschaftlichen Belege geprüft wird [um erst herauszufinden), ob ernsthafte Maßnahmen zur Verringerung der menschlichen Belastung unmittelbar ergriffen werden sollten. Hunderte akademischer Studien haben ausdrücklich das Risiko von Entwicklungsschäden bei Föten und Kleinkindern durch BPA-Belastung hervorgehoben, und dies sollte eine starke Vorsorgerichtlinie als Antwort der Europäischen Behörden diktieren. Falls dies nicht der Fall sein sollte, muss die Britische Regierung eingreifen, wie es andere Europäische Länder bereits tun.“</p>
<p><strong>Daniela Hoffmann, Expertin für Chemikalien, GLOBAL 2000/Friends of the Earth Österreich:</strong></p>
<p>"Letztendlich muss die EFSA den überwältigenden wissenschaftlichen Beweis des Risikos, das BPA für die menschliche Gesundheit bedeutet, anerkennen."</p>
<p><strong>Sarah Häuser, Expertin für Chemikalien, BUND/Friends of the Earth Deutschland:</strong></p>
<p>"Der bestehende Wert für die tolerierbare tägliche Aufnahme von BPA schützt die Gesundheit des Menschen nicht. In Tierversuchen und Biomonitoring-Studien werden viel geringere Dosen als jene, welche die EFSA als sicher eingeschätzt hat, mit chronischen Erkrankungen und Gesundheitsschäden wie Diabetes und Herzkreislauferkrankungen in Zusammenhang gebracht. Nun ist es Zeit zu handeln."</p>
<p>Pressemeldung vom 23.06.2010</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong></p>
<p>Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an</p>
<p>Hratche Koundarjian, Campaign Manager, Breast Cancer UK</p>
<p>Charity No: 1088047</p>
<p>T: 07905 911 039, E-Mail: <a href="hratche@breastcanceruk.org.uk">hratche@breastcanceruk.org.uk</a></p>
<p>W: <a href="http://www.breastcanceruk.org.uk">www.breastcanceruk.org.uk</a> / <a href="http://www.nomorebpa.org.uk">www.nomorebpa.org.uk</a></p>
<p>-</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Der Brief mit den Unterschriften:</strong></span></p>
<p>An</p>
<p><strong>Prof. Klaus-Dieter Jany, Chair of the CEF Panel</strong></p>
<p><strong>European Food Safety Authority</strong></p>
<p>Largo N. Palli 5/A</p>
<p>43121 Parma, Italy</p>
<p>23. Juni 2010</p>
<p>Sehr geehrter Herr Prof. Jany,</p>
<p>wir schreiben, um die Ankündigung auf der Webpräsenz der European Food Safety Authority (EFSA) zu begrüßen, wonach das CEF-Gremium 'hunderte von Studien in seinem Bericht und in seiner Analyse der neusten wissenschaftlichen Literatur' für die Überprüfung des DTI, [der tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge] von Bisphenol-A in Produkten, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, berücksichtigen wird.</p>
<p>Während der letzten eineinhalb Jahrzehnte wurde ein substantieller Korpus veröffentlicht, der sich auf mehrere hundert geprüfte (peer rewiewed) wissenschaftliche Abhandlungen beläuft, die auf mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit hingewiesen haben, welche mit den BPA-Belastungen durch interne Dosen zusammenhängen, dem biologisch wirksamen BPA, das man im menschlichen Körper findet.</p>
<p>Wie eine Rezension (Vandenberg et al) von 80 Biomonitoring-Studien in Environmental Health Perspectives im März 2010 veranschaulichte, &#8216;haben die zwei bis heute durchgeführten toxokinetischen Studien, die nahelegen, dass die Belastung des Menschen zu vernachlässigen ist, signifikante Mängel und sind deshalb für die Einschätzung von Risiken nicht brauchbar.&#8217;</p>
<p>In ihrer vorausgegangenen Risikoeinschätzung von BPA hat die EFSA sich jedoch ausschließlich auf eine kleine Zahl von Studien gestützt, anstatt auf die sehr viel größere Anzahl, welche die US Food and Drug Administration als relevant und sehr brauchbar für ihre Risikobewertung von BPA anerkennt und welche die FDA veranlasste, wegen den Gesundheitsgefahren die von BPA ausgehen Besorgnis zum Ausdruck zu bringen.</p>
<p>Nur eine kleine Minderheit von Studien kamen zu der Aussage, dass die BPA-Belastung völlig sicher ist, und viele dieser Forschungsberichte wurden in akademischen Kommentaren und Antworten als mangelhaft kritisiert, aber gerade auf diese wenigen Studien voller Fehler hat sich die EFSA bisher gestützt, um BPA als sicher zu erklären.</p>
<p>So stellte z.B. ein von 24 Wissenschaftlern verfasster, in der Februar 2010 Ausgabe von Toxicological Sciences publizierter Brief fest: &#8216;Studien zu veröffentlichen, die für hormonell wirksame Chemikalien in niedrigen Dosen keine schädliche Wirkung feststellen, wobei die Studien keine Positivkontrolle (Tyl et al., 2002), Positivkontrollen mit unzureichende Dosen (Ryan et al., 2009; Tyl et al., 2008), oder wirkungslose Positivkontrollen enthalten (Cagen et al., 1999), ist für Peer Review Journale nicht angebracht (Myers et al., 2009a,b; vom Saal and Welshons, 2006). Solche Studien verletzen die Grundregeln des Studiendesigns.&#8217;</p>
<p>Viele wissenschaftliche Studien stellen nun die Sicherheit von BPA in Frage. Beispielsweise hat eine jüngste Studie darauf hingewiesen, dass BPA möglicherweise zu Stoffwechselstörungen führt, welche die Zucker-Homöostase betreffen und legt nahe, dass BPA ein Risikofaktor für Diabetes darstellen könnte (Alonso-Magdalena et al., 2010). Darüber hinaus ergaben Versuche an der Yale University, dass BPA die normale Entwicklung stören könnte (Bromer et al., 2010), und Doherty et al. (2010) von der Yale University haben eine Studie veröffentlicht, die wegen der epigenetischen Wirkung von BPA auf die Steuerung der Brustdrüsen Anlass zur Sorge gibt, dass möglicherweise ein Risiko für Brustkrebs besteht. Das Auftreten von Endometriose kann ebenfalls befürchtet werden, da die Arbeit von Signorile et al (2010) darauf hindeutet, dass eine pränatale Belastung von Mäusen mit Bisphenol-A bei den weiblichen Nachkommen eine mit Endometriose vergleichbare Reaktion hervorruft.</p>
<p>Darum sind wir der Auffassung, dass jede objektive und gründliche Prüfung der wissenschaftlichen Literatur zu dem Schluss führen wird, dass Maßnahmen notwendig sind, um die BPA-Belastung zu reduzieren, insbesondere für Gruppen mit dem höchsten Risiko, nämlich Kleinkinder und Schwangere.</p>
<p>Es gibt immer mehr Länder, die entweder bereits dabei sind, solche Maßnahmen zu ergreifen, oder die signalisiert haben, dass sie bald ähnliche Maßnahmen einleiten werden.</p>
<p>Wir teilen die Bedenken dieser Regierungen und Behörden und glauben, dass ein Reduzieren der BPA-Belastung für diese Gruppen gleichermaßen wissenschaftlich gut begründet, wie das Beste für die öffentliche Gesundheit ist.</p>
<p>Deshalb bitten wir Sie als Vorsitzender des CEF-Gremiums und die Mitglieder des CEF-Komitees, für die aktuelle Prüfung alle relevanten Studien einschließlich Biomonitoring-Studien zu berücksichtigen, und wir kommen aufgrund dieser Belege zu dem Ergebnis, dass es ein starkes wissenschaftliches Mandat zum Handeln gibt.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<ul>
<li>Benson Akingbemi, Associate Professor, Department of Anatomy, Physiology and Pharmacology, Auburn University, Auburn, USA.</li>
<li>Prof. Dr. Ibrahim Chahoud, Institute of Clinical Pharmacology and Toxicology, Dept. of Toxicology, Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin</li>
<li>André Cicolella, Dipl Eng chemist-toxicologist.</li>
<li>Prof. Patricia Hunt, Meyer Distinguished Professor, School of Molecular Biosciences, Washington State University</li>
<li>Prof. Maricel V. Maffini. Ph.D. Research Assistant Professor. Department of Anatomy and Cellular Biology, Tufts University School of Medicine</li>
<li>Jane Muncke, Ph.D, Environmental Toxicologist, Emhart Glass SA, Switzerland.</li>
<li>John Peterson Myers, Ph.D., Chief Scientist, Environmental Health Sciences, Charlottesville VA.</li>
<li>Angel Nadal, PhD, Professor of Physiology, Instituto de Bioingeniería and CIBERDEM, Universidad Miguel Hernández de Elche, Spain.</li>
<li>Dr John Newby, Medical Information Scientist for the Cancer Prevention Society and Former Member of the Developmental Toxico-Pathology Research Group, Department of Human Anatomy &amp; Cell Biology, Faculty of Medicine, University of Liverpool.</li>
<li>Prof. Jörg Oehlmann, Goethe University Frankfurt am Main, Institute for Ecology, Evolution and Diversity.</li>
<li>Prof. Gail S. Prins, PhD, Professor of Physiology, Department of Urology, University of Illinois at Chicago.</li>
<li>Prof. Fredrick vom Saal, Curators Professor of Biological Sciences, University of Missouri-Columbia.</li>
<li>Prof. Pietro Giulio Signorile, President of the Italian Endometriosis Foundation.</li>
<li>Prof. Ana M Soto,  MD, Department of Anatomy and Cell Biology, Tufts University, School of Medicine.</li>
<li>Prof. Hugh S. Taylor, M.D., Professor of Molecular, Cellular and Developmental Biology, Department of Obstetrics, Gynecology and Reproductive Sciences, Yale University.</li>
<li>Laura N. Vandenberg, PhD, Postdoctoral Fellow, Center for Regenerative and Developmental Biology, Tufts University.</li>
<li>Prof. Cheryl S. Watson, PhD, Professor, Biochemistry &amp; Molecular Biology Dept. University of Texas, Medical Branch, Galveston.</li>
<li>Prof. Andrew Watterson, Occupational and Environmental Health Research Group, University of Stirling.</li>
<li>Prof. R. Thomas Zoeller, Biology Department, Morrill Science Center, University of Massachusetts.</li>
</ul>
<p>-</p>
<ul>
<li>Action for Breast Cancer, Malta</li>
<li>Alliance for Cancer Prevention, UK</li>
<li>Arnika, Czech Republic</li>
<li>Association for Environmental and Chronic Toxic Injury, Italy</li>
<li>Austrian section of ISDE (International Society of Doctors for the Environment), Austria</li>
<li>Breast Cancer Fund, USA</li>
<li>Breast Cancer UK, UK</li>
<li>BUND / Friends of the Earth Germany, Germany</li>
<li>Cancer Prevention and Education Society, UK</li>
<li>ChemSec &#8211; International Chemical Secretariat, International</li>
<li>CHEM Trust, UK</li>
<li>Chemical Sensitivity Network, Germany</li>
<li>Clean Air Action Group, Hungary</li>
<li>Comité pour le Développement Durable en Santé, France</li>
<li>Danish Consumer Council, Denmark</li>
<li>The Danish Ecological Council, Denmark</li>
<li>Eco-Accord Program on Chemical Safety, Eastern Europe, Caucasus and Central Asia</li>
<li>EcoAid, Germany</li>
<li>Ecologistas en Acción, Spain</li>
<li>Environmental Health Fund, USA</li>
<li>Environment Illinois, USA</li>
<li>European Environmental Bureau, EU</li>
<li>Finnish Association for Nature Conservation, Finland</li>
<li>Friends of the Earth Spain, Spain</li>
<li>Global 2000 / Friends of the Earth Austria, Austria</li>
<li>Health and Environmental Network, Europe</li>
<li>Health Care Without Harm, International</li>
<li>Indiana Toxics Action, USA</li>
<li>Instituto Sindical de Trabajo Ambiente y Salud, Spain</li>
<li>The Irish Doctors&#8217; Environmental Association, Ireland</li>
<li>Italian Endometriosis Foundation, Italy</li>
<li>Plastic Planet, Austria</li>
<li>Rachel&#8217;s Friends Breast Cancer Coalition, USA</li>
<li>Réseau Environnement Santé, France</li>
<li>Society for Sustainable Living, Czech Republic</li>
<li>Unison, UK</li>
<li>VHUE e.V., Germany</li>
<li>Women in Europe for a Common Future, Europe</li>
<li>Women&#8217;s Environmental Network, Scotland</li>
<li>Women&#8217;s Voices for the Earth, USA</li>
<li>WWF European Policy Office, Europe</li>
</ul>
<p><strong>Referenzen </strong></p>
<ul>
<li>Vandenberg LN, Chauhoud I, Heindel JJ, Padmanabhan V, Paumgartten FJ, Schoenfelder G 2010.<a href="http://ehp03.niehs.nih.gov/article/info:doi%2F10.1289%2Fehp.0901716"> Urinary, Circulating and Tissue Biomonitoring Studies Indicate Widespread Exposure to Bisphenol A</a>. Environ Health Perspect :-. doi:10.1289/ehp.0901716</li>
<li>vom Saal FS, Akingbemi BT, Belcher SM, Crain DA, Crews D, Guidice LC, Hunt PA, Leranth C, Myers JP, Nadal A, Olea N, Padmanabhana V, Rosenfeld CS, Schneyer A, Schoenfelder G, Sonnenschein C, Soto AM, Stahlhut RW, Swan SH, Vandenberg LN, Wang H, Watson CS, Welshons WV and Zoeller RT. 2010. <a href="http://toxsci.oxfordjournals.org/cgi/content/full/115/2/612">Flawed Experimental Design Reveals the Need for Guidelines Requiring Appropriate Positive Controls in Endocrine Disruption Research</a>. Toxicological Sciences 2010 115(2):612-613; doi:10.1093/toxsci/kfq048</li>
<li>Alonso-Magdalena P, Vieira E, Soriano S, Menes L, Burks D, Quesada I, et al. 2010. <a href="http://ehp03.niehs.nih.gov/article/info%3Adoi%2F10.1289%2Fehp.1001993">Bisphenol-A Exposure during Pregnancy Disrupts Glucose Homeostasis in Mothers and Adult Male Offspring. Environ Health Perspect</a>. doi:10.1289/ehp.1001993</li>
<li>Bromer JG, Zhou Y, Taylor MB, Doherty L, Taylor HS.<a href="http://www.fasebj.org/cgi/content/abstract/fj.09-140533v1"> Bisphenol-A exposure in utero leads to epigenetic alterations in the developmental programming of uterine estrogen response</a>. FASEB J. 2010 Feb 24. PubMed PMID: 20181937.</li>
<li>Doherty L, Bromer JG, Zhou Y, Aldad TS and Taylor HS.  <a href="http://www.springerlink.com/content/547256j0g02073v5/fulltext.html">In Utero Exposure to Diethylstilbestrol (DES) or Bisphenol-A (BPA) Increases EZH2 Expression in the Mammary Gland: An Epigenetic Mechanism Linking Endocrine Disruptors to Breast Cancer. Hormones and Cancer.</a> DOI: 10.1007/s12672-010-0015-9.</li>
<li>Signorile PG, Spugnini EP, Mita L, Mellone P, D&#8217;Avino A, Bianco M, Diano N, Caputo L, Rea F, Viceconte R, Portaccio M, Viggiano E, Citro G, Pierantoni R, Sica V, Vincenzi B, Damiano G. Mita DG, Baldi F and Baldi A. <a href="http://www.springerlink.com/content/547256j0g02073v5/fulltext.html">Pre-natal exposure of mice to bisphenol A elicits an endometriosis-like phenotype in female offspring.</a> General and Comparative Endocrinology. doi:10.1016/j.ygcen.2010.03.030.</li>
</ul>
<p>-</p>
<p><strong>Übersetzung:</strong> BrunO für CSN-Chemical Sensitivity Network</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/25/60-wissenschaftler-und-ngos-appellieren-an-efsa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
