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	<title>CSN Blog &#187; Lifestyle</title>
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		<title>Klimaschutz durch Hanf auf dem Bau</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 05:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naturstoff Hanf auf dem Bau statt Plastik Umweltbewusst und vor allem nachhaltig Bauen heißt, dass man Baustoffe nutzt, die biologisch abbaubar sind, die keinerlei Gifte in die Umwelt abgeben und eine positive CO2 Bilanz aufweisen. Viele Menschen unseres Landes denken, wenn auf dem Werbeplakat umweltfreundlich steht, dann ist das auch so. Die meisten hinterfragen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Hanf.jpg"><img class="size-full wp-image-14685 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Hanf, ein vielseitiges Naturprodukt" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Hanf.jpg" alt="" width="465" height="293" /></a></p>
<p><strong>Naturstoff Hanf auf dem Bau statt Plastik</strong></p>
<p>Umweltbewusst und vor allem nachhaltig Bauen heißt, dass man Baustoffe nutzt, die biologisch abbaubar sind, die keinerlei Gifte in die Umwelt abgeben und eine positive CO2 Bilanz aufweisen. Viele Menschen unseres Landes denken, wenn auf dem Werbeplakat umweltfreundlich steht, dann ist das auch so. Die meisten hinterfragen den Werbeslogan nicht, sie glauben es einfach. Stimmt dann noch der Einkaufspreis und ist der Verkäufer recht freundlich, dann ist das Produkt gekauft. Überrascht sind viele erst, wenn das Produkt bereits eingebaut ist oder wenn man es aufgrund einer Sanierung oder dem Abriss entsorgen muss, denn mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Baustoffen, die zwar sehr günstig im Einkauf sind, aber in der Entsorgung nicht selten ein Vielfaches mehr an Kosten fabrizieren. Aber nicht nur das, viele Produkte, die anno dazumal mit strapazierfähig, dauerhaft und wunderbar gekennzeichnet sind, sind als definitiv gesundheitsschädigend einzustufen.</p>
<p><strong>Verbrauchertäuschung</strong></p>
<p>Heute sind wir sogar soweit, dass sich führende Chemiekonzerne zusammenschließen und sich nach außen als unabhängige Beratungsstelle darstellen oder gemeinsam etwaige Institutionen unterhalten, welche namentlich z.B. mit den Worten „Umwelt“ und „Kompetenz“ beworben werden. Sinn und Zweck des ganzen ist nicht mehr oder weniger, als das man trickreich versucht, den Konsumenten klar zu machen, dass Mediziner, Baubiologen und Mitbewerber, Panikmacher, Spinner oder gar fachlich benebelte Irrführer sind.  Ein Fakt, den man vor ein paar Wochen in nahezu allen Medien aufschnappen konnte. Da hat ein Sachverständigenkollege mit einem Filmteam dargestellt, welche Gefahren Wärmedämmverbundsysteme mit Polystyrol darstellen. Prompt wurde diese Darstellung als falsch und übertrieben gegenargumentiert. Beweise als Trugbild bezeichnet. Fachleute als Schwätzer hingestellt und mit althergebrachten und längst überholten Propagandasprüchen versucht, die Wahrheit in den Schatten zu stellen. Doch mittlerweile haben sich selbst ehemalige Anhänger auf die Gegenseite gestellt, da auch diese nun wissen, dass so einiges nicht mehr glaubhaft zu machen ist. Die Schar der Bauherren informiert sich immer mehr, sucht und findet Alternativen und sie will nicht, dass ihre Kinder den günstigen Baustoff von heute später teuer bezahlen müssen. Aber schimpfen wir nicht auf dunkelschwarzen  Lobbyismus, sehen wir und Alternativen an.</p>
<p><iframe width="465" height="293" src="http://www.youtube.com/embed/XL2L7-gGCgQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Hanf der ideale Baustoff</strong></p>
<p>Eine Alternative im Dämmstoffsektor sind zum Beispiel Dämmstoffe aus Hanf. Eine Rohstoffpflanze, die ohne großen Aufwand auf deutschen Feldern wächst, ergo eigentlich überall regional angebaut werden kann. Hanf zählt grundsätzlich zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt, wobei drei Arten unterschieden werden.</p>
<p><strong>Medizin als Baustoff für den Dachboden, die Fassade, die Wand und den Fussboden</strong></p>
<p><strong>Der Ruderalhanf (Cannabis sativa subsp. ruderalis)</strong>, eine Art die auch in kalten Regionen der Erde sehr gut wächst (z.B. im Ural oder in Südsibirien etc.). Sie wurde und wird  vor allem in der Medizin als schmerzstillendes Mittel oder gegen Übelkeit genutzt oder auch in der Textilverarbeitung, als Nahrungs- oder Rauschmittel. Oft wurde und wird auch eine Kreuzung mit dem indischen Hanf vollzogen um die Witterungsbeständigkeit der Pflanze zu erhöhen.</p>
<p>Wobei wir auch schon bei der nächsten Art wären, dem <strong>Cannabis sativa subsp. indica</strong>, ergo dem umgangssprachlich bekannten indischem Hanf. Dieser kann und wird in der Medizin verwendet und vor allem auch als Rauschmittel. In den letzten Wochen ist gerade diese Hanfsorte wieder einmal im Gespräch, da sie in Deutschland seit 1982 grundsätzlich als ein illegales Rauschmittel gilt und unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Der Besitz von geringen Mengen wird zwar mittlerweile strafrechtlich nicht verfolgt, doch ist nicht definiert, was eine geringe Menge ist. So wird von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich bewertet. Die Argumente gegen die Legalisierung des Indicas sind Großteils fadenscheinig und auf Vorurteile aufgebaut, die selbst immer wieder durch anerkannte Mediziner und Wissenschaftler widerlegt wurden und werden. Nicht selten wird auch mit sehr paradoxen Erklärungen aufgewartet. So wird beispielsweise mit der Betitelung“ Einstiegsdroge“ argumentiert und das in einem Land, in dem alkoholische Produkte, also Produkte die eine starke körperliche und physische Abhängigkeit und nicht selten Aggressivität, im Worst Case sogar den Tod verursacht können, als Lebensmittel angesehen werden. Das Kraut jedoch, das im schlimmsten Fall nur eine psychische Abhängigkeit (identisch mit dem Rauchen von Tabak) verursacht und dessen Rauch weit weniger gesundheitsschädliche Substanzen enthält als zum Beispiel Tabak, wird angeprangert. Ich will nicht für den Konsum von Drogen werben, doch möchte ich verdeutlichen, dass gerade diese oft mit Halbwissen gefütterten Gegenargumente wesentlich mehr Anreiz zum Probieren geben, als wenn man Cannabis legalisieren würde. Noch wichtiger aber wäre eine Legalisierung aus meiner Sicht für die industrielle Nutzung. Teure und aufwändige Kontrollen im Nutzhanfanbau würden obsolet.</p>
<p><strong>Nutzhanf, genauer Cannabis sativa subsp. sativa</strong>, ist dann auch schon die dritte Sorte des Hanfs. Das ist die Art, die einen äußerst geringen THC-Gehalt, dem berauschenden Stoff im Kraut, aufweist und somit allgemein nicht als Rauchmittel nutzbar ist. Auch ein Grund, warum diese Hanfart seit 1996 aus dem generellen Hanfanbauverbot herausgenommen wurde. Er ist schon beinahe als Wundernutzpflanze betitelbar, denn sein schnelles Wachstum und die hohe Faserqualität lassen eine breite industrielle Nutzbarkeit zu. So können hiervon nicht nur Textilien sondern auch Dämmstoffe, Formteile, Industrie- und Speiseöle, Papier, Brennstoff, Druckerfarben und vieles mehr hergestellt werden. Cannabis sativa subsp. sativa wächst innerhalb von ungefähr 110 Tagen bis zu 4 Meter in die Höhe. Hierbei ist keine allzu große Pflege notwendig, denn bei diesem rasanten Wachstum bleibt Unkräutern nicht viel Platz und vor allem Licht zum Wachstum. Unkrautbekämpfungsmittel sind somit also überflüssig, ebenso wie chemische Pflanzenschutzmittel.</p>
<p><strong>Innovativ: Hanf auf dem Bau statt Plastik</strong></p>
<p>Ein Unternehmen, das mit dem Rohstoff Hanf seit vielen Jahren forscht, entwickelt, produziert und dabei keine Mühe und Kosten scheut, ist die Firma Hock GmbH in Nördlingen. Hock stellt vor allem Dämmstoff aus dem Nutzhanf her. Hierzu gehören gewöhnliche Platten- bzw. Mattendämmstoffe aber auch Stopfdämmung, Randdämmstreifen für Estriche oder Trittschallunterlagen für Parkette <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Daemmstoff.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-14686" style="border: 0pt none; margin: 8px;" title="Hanf als Dämmstoff" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Daemmstoff.jpg" alt="" width="200" height="126" /></a>u.ä.. Als Bausachverständiger, der mitunter Wärmedämmsysteme zu seinen Schwerpunkten zählt, beobachte ich den Aufbau der Firma seit Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, quasi seit der ersten Stunde. Die Geschäftsführerin, Frau Carmen Hock-Heyl, hat mit einer vorbildlichen Willenskraft und unendlich scheinender Tatkraft einen harten aber sehr erfolgreichen Weg beschritten und ein Unternehmen aus dem Boden gestampft das mittlerweile für über 70 Menschen einen sicheren Arbeitsplatz darstellt. Mit ihrem unternehmerischen Geschick und der dazugehörigen Ausdauer schaffte sie aber auch die Grundlage für zahlreiche weitere Arbeitsplätze z.B. in der Landwirtschaft  und eine breite Akzeptanz zum Rohstoff Hanf selbst. Ich neige sogar dazu zu schreiben, dass ohne die fleißige Dame aus dem Ries die Hanfindustrie in Deutschland nicht annähernd so akzeptiert werden würde, wie sie es heute wird.</p>
<p><strong>Maßgeschneidert ohne Mehrkosten</strong></p>
<p>Die Dämmplatten der Firma Hock kann man in zwei Varianten beziehen, als „Premiumversion“ mit einer Stützfaser aus Polyester und der etwas umweltfreundlicheren, weil kompostierbaren „Plus“-Variante, mit Stützfasern aus Maisstärke. Beide Dämmplatten enthalten keine Borate für den Brandschutz sondern einfaches Soda. Im Groben kann man zusammenfassen, dass die Hanfdämmplatten aus ca. 83 bis 87% Hanffaser, 10 bis 12% Stützfasern und 3 bis 5 % Soda hergestellt werden. Die Dämmplatten erreichen einen Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/mK und haben eine Rohdichte von 30 bis 42 kg/m3. Die Schimmelpilzanfälligkeit konnte nach EN ISO 846 mit der Bestnote 0 bewertet werden, was so viel bedeutet wie, dass keinerlei Schimmelpilzwachstum festgestellt werden kann. Einsetzbar sind die Dämmplatten für Innendämmungen, Decken-, Boden-, Außenwanddämmungen und auch als Dämmstoff auf oder zwischen die Sparren des Daches.  Kurz und knapp, überall im und am Haus, außer im erdberührten und somit feuchtigkeitsbelasteten  Perimeterbereich. Was die wenigsten bieten ist bei Hock auch in wirtschaftlich nicht so tollen Zeiten ohne Aufpreis zu erhalten, nämlich die Maßanfertigung. So kann man im Nördlinger Unternehmen den Hanfdämmstoff angepasst an die benötigten Maße bestellen ohne einen Cent mehr zu bezahlen. Dies spart das zeitraubende Zuschneiden und somit auch einiges an Verarbeitungskosten auf der Baustelle.</p>
<p>Abschließend sei noch zu erwähnen, dass die gesamte CO2 Belastung für die Herstellung der Hock-Hanfdämmstoffe, von der Einsaat bis zur Verladung des Dämmstoffes, geringer ist, als das Einspeicherpotential der Hanfpflanze selbst. Womit sich jeder Bauherr, der seine Immobilie ausreichend mit dem Hanfdämmstoff dämmt, tatsächlich auch als Klimaschützer betiteln dürfte. Neben diesem ist der Naturdämmstoff mit Blick auf den sommerlichen Hitzeschutz um Meilen den Kunstprodukten wie z.B. „Styropordämmung“ voraus.</p>
<p><strong>Pioniere auf unkonventionellen Wegen</strong></p>
<p>Aktuell können Sie auch an einer Schulungstour der Firma Hock Thermohanf teilnehmen. Zusammen mit dem bekannten deutschen Journalisten Dr. Franz Alt, Ingenieuren der Firma Hock und dem ehemaligen Lead-Sänger der „Söhne Mannheims“ Herr Rolf Stahlhofen, bietet die Firma Hock eine etwas andere, spannende  Informationsveranstaltung in unterschiedlichen Kinos in Deutschland. Dr. Franz Alt referiert hierbei mit seinem Vortrag „Auf die Zukunft bauen“ und zeigt in beeindruckender Weise, wie und wo die Sonne zur Energiegewinnung nutzbar ist. Die Firma Hock stellt nicht nur ihre Hanfdämmstoffe, sondern auch die ihre Lehmprodukte vor. So bekommt man verständlich alle Anwendungsmöglichkeiten von Hanf als Baustoff vorgestellt und erhält einen tiefgehenden Einblick in die Verarbeitung von Lehmbauplatten, Lehmputzen und Lehmfarben. Rolf Stahlhofen begleitet den Informationstag mit seiner Band und rundet dadurch die Veranstaltung wunderbar ab. Neben dem musikalischen Hochgenuss stellt Herr Stahlhofen zu diesem seine Stiftung „Water is Right“ vor, mit der er, so hat er seiner Tochter versprochen, bis spätestens 2020 jedem Menschen auf dieser Welt sauberes Trinkwasser zugänglich machen möchte. Der nächste Termin ist am 13. Februar 2012 in der Nikolaistrasse im Cinemaxx in Hannover.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Autor:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Gerhard Holzmann, <a href="http://www.baubegriffe.com/Bausachverstandiger_Holzmann-Bauberatung/Blog/Blog.html">Sachverständigenbüro Holzmann-Bauberatung</a>, 6. Februar 2012</p>
<p style="text-align: left;">Mehr zu dem Rohstoff Hanf im Fachbuch des Autors erfahren: „Natürliche und pflanzliche Baustoffe“. Das Buch kann selbstverständlich in jedem Buchhandel bezogen werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong> Blog</strong> <a href="http://www.baubegriffe.com/Bausachverstandiger_Holzmann-Bauberatung/Blog/Blog.html">Sachverständigenbüro Holzmann Bauberatung</a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere Artikel von Gerhard Holzmann auf CSN Blog:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/09/01/quecksilber-in-jedem-haushalt-zu-finden/">Quecksilber, in jedem Haushalt zu finden</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/08/23/blei-ein-giftiges-schwermetall-das-in-vielen-bereichen-prasent-ist/">Blei, ein giftiges Schwermetall, das in vielen Bereichen präsent ist</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/06/28/asbest-ist-verboten-die-zahl-der-opfer-wachst-trotzdem-noch-lange-weiter/">Asbest ist verboten, die Zahl der Opfer wächst trotzdem noch lange weiter</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/03/16/chemische-schimmelmittel-die-gesundheit-ist-schneller-ruiniert-als-man-denkt/">Chemische Schimmelpilzmittel, die Gesundheit ist schneller ruiniert als man denkt</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Seit 14 Jahren gezielte Aufklärung über MCS durch Politiker</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/02/04/seit-14-jahren-gezielte-aufklarung-uber-mcs-durch-politiker/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Multiple Chemical Sensitivity &#8211; Erkrankte sind auf  Hilfe durch Mitmenschen angewiesen Schon im vergangenen Jahr war Christine O. Gregoire, die Gouverneurin des US-Bundesstaates Washington, die erste Unterzeichnerin einer Proklamation zur Verkündung des MCS – Multiple Chemical Sensitivity Aufklärungsmonats. Jedes Jahr im Mai finden in vielen US Bundesstaaten Aufklärungsveranstaltungen vielfältiger Art statt. Die Gouverneure der teilnehmenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/MCS-Siegel.jpg"><img class="size-full wp-image-14673 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Seit 14 Jahren gezielte Aufklärung über MCS durch Politiker " src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/MCS-Siegel.jpg" alt="" width="293" height="410" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Multiple Chemical Sensitivity &#8211; Erkrankte sind auf  Hilfe durch Mitmenschen angewiesen<br />
</strong></p>
<p>Schon im vergangenen Jahr war Christine O. Gregoire, die Gouverneurin des US-Bundesstaates Washington, die erste Unterzeichnerin einer Proklamation zur Verkündung des MCS – Multiple Chemical Sensitivity Aufklärungsmonats. Jedes Jahr im Mai finden in vielen US Bundesstaaten Aufklärungsveranstaltungen vielfältiger Art statt. Die Gouverneure der teilnehmenden Bundesstaaten setzen ihr Staatssiegel unter eine Urkunde, die dazu dient, die Bevölkerung auf die Krankheit MCS hinzuweisen und auf die Konsequenzen, mit denen an MCS erkrankte Menschen leben müssen.</p>
<p><strong>Akzeptanz für MCS Kranke durch gezielte Aufklärung</strong></p>
<p>Die amerikanischen Politiker haben durch die von ihnen ausgerufenen Aufklärungskampagnen viel Akzeptanz für die MCS Kranken in der Bevölkerung erzielt. Öffentliche Institutionen und zahlreiche Organisationen klinken sich im Monat Mai ein und helfen durch Aufklärungsveranstaltungen, Flyer, Video und Aktionen, dass die Situation der Chemikaliensensiblen weiter verbessert wird. Eines der Ziele ist, zu vermitteln, dass jeder an MCS erkranken kann, ganz gleich welche Hautfarbe er hat, welchen Bildungsgrad, ob er arm oder reich ist. Eine weitere Priorität bei der Aufklärung ist auf Prävention gerichtet. Mitmenschen erhalten Informationen, die ihnen verdeutlichen, durch welche Chemikalien und welche Umstände MCS ausgelöst werden kann und wie vielfältig die Reaktionen sind, die durch Chemikalien, selbst im Niedrigdosisbereich, ausgelöst werden können.</p>
<p><strong>MCS Aufklärungsmonat Mai, eine weltweiter Aktionsmonat</strong></p>
<p>Als vor vierzehn Jahren die erste Proklamation zur Ausrufung einer MCS Aufklärungswoche unterzeichnet wurde, hätte niemand gedacht, dass daraus eine weltweite Kampagne erwachsen würde. MCS Organisationen aus vielen Ländern weltweit nehmen mittlerweile am MCS Aufklärungsmonat teil. MCS Aktivisten lassen sich kreative Aktionen einfallen und Tausende von Menschen mit MCS unterstützen, jeder auf seine Weise, diesen Aktionsmonat.</p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Verkündung von Gouverneurin Christine O. Gregoire, Washington State:</strong></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>4. Januar 2012<br />
</strong></span></p>
<p><strong>WEIL,</strong> Menschen aller Altersgruppen im Bundesstaat Washington eine Erkrankung entwickelten, die als Multiple Chemical Sensitivity (MCS) bekannt ist, als Resultat einer massiven Chemikalienexposition oder wiederholten Expositionen gegenüber Chemikalien im Niedrigdosisbereich und gegenüber anderen Reizstoffen in ihrer Umwelt; und</p>
<p><strong>WEIL,</strong> MCS von zahlreichen Organisationen dahingehend anerkannt ist, so dass diese die Gesundheit und das Wohlergehen von Chemikaliengeschädigten unterstützen, einschließlich der WHO – Weltgesundheitsorganisation, dem Americans with Disabilities Act, der Social Security Administration, dem US Department of Housing and Urban Development und der Umweltschutzbehörde EPA; und</p>
<p><strong>WEIL, </strong>MCS eine chronische Erkrankung ist, für die keine Heilung bekannt ist; zu den Symptomen chronische Erschöpfung, Muskel- und Gelenkschmerzen, Hautausschläge, Asthma, Kopfschmerzen und andere Atemwegs- und neurologische Probleme gehören; und</p>
<p><strong>WEIL,</strong> MCS zu erheblichen Konsequenzen führen kann im finanziellen Bereich, bei der Arbeit, beim Wohnen, für die Gesundheit und soziale Folgen für die Menschen haben kann, die unter dieser Behinderung leiden; und</p>
<p><strong>WEIL,</strong> angemessene Unterkünfte und das Wecken von Aufmerksamkeit für MCS, Chancen für Menschen mit dieser Behinderung schaffen kann, damit diese Zugang zu Arbeit, Schulen, öffentlichen und anderen Einrichtungen erhalten, wo sie weiterhin dazu beitragen können, ihre beruflichen Fähigkeiten, Ideen, Kreativität, Fähigkeiten einzubringen; und</p>
<p><strong>WEIL,</strong> Menschen mit MCS Unterstützung brauchen und Kooperation durch Familie, Freunde, Mitarbeiter und der Gesellschaft, um ihre Krankheit zu bewältigen und sich an neue Lebensweisen anzupassen;</p>
<p><strong>DESWEGEN und JETZT,</strong> verkünde ich, O. Gregoire, Gouverneurin des Bundesstaates Washington, hiermit den Mai 2012 als</p>
<p><a href="http://www.mcs-america.org/washington2012MCS.pdf"><strong>Multiple Chemical Sensitivity Aufklärungsmonat</strong></a> (pdf)</p>
<p>im Staat Washington, und fordere alle Bürger auf, diesen speziellen Monat mit mir einzuhalten.</p>
<p>Unterzeichnet am 4. Januar, 2012</p>
<p><em>Gouverneur Christine Gregoire O.</em></p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 04. Feb. 2012</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Literatur:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Gouverneur Christine Gregoire O., <a href="http://www.mcs-america.org/washington2012MCS.pdf">Proclamation 2012 MCS Awareness Month</a>, 4. Januar 2012</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel über den MCS Aufklärungsmonat: </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/05/01/kranke-machen-diskriminierung-nicht-mehr-langer-mit/">Kranke machen Diskriminierung nicht länger mit</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/04/03/kranke-benotigen-medizinische-und-soziale-hilfe-statt-wunderheiler/">Kranke benötigen medizinische und soziale Hilfe statt Wunderheiler</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/02/18/politiker-unterstutzen-umweltkranke-die-auf-chemikalien-reagieren/">Politiker unterstützen Umweltkranke die auf Chemikalien reagieren</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/04/30/us-gouverneure-setzen-sich-fur-menschen-ein-die-durch-chemikalien-krank-wurden/">US Gouverneure setzen sich für Menschen ein, die durch Chemikalien krank wurden</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Trier sehen&#8230;und sterben</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/02/01/trier-sehen-und-sterben/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 07:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Oder: Behörden, Patrick und der ganz große Coup Die Lebensuhr des 20-jährigen Patrick läuft unaufhörlich weiter ab (auch die seines ebenfalls schwer toxisch erkrankten Vaters) – eine tickende Zeitbombe. Ich schweige nicht mehr, ich habe keine Angst mehr Fortsetzung von: Verflucht, ich akzeptiere nicht dass mein Leben gelaufen ist! Alles hat die Krankheit „MCS“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Flaschenpost.jpg"><img class="size-full wp-image-14645 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="„Ich will nicht schon bald sterben, ich will leben!“" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Flaschenpost.jpg" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Oder: Behörden, Patrick und der ganz große Coup<br />
</strong></p>
<p>Die Lebensuhr des 20-jährigen Patrick läuft unaufhörlich weiter ab (auch die seines ebenfalls schwer toxisch erkrankten Vaters) – eine tickende Zeitbombe.</p>
<p><strong>Ich schweige nicht mehr, ich habe keine Angst mehr</strong></p>
<p>Fortsetzung von: <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/07/09/verflucht-ich-akzeptiere-nicht-dass-mein-leben-gelaufen-ist/ ">Verflucht, ich akzeptiere nicht dass mein Leben gelaufen ist</a>!</p>
<p>Alles hat die Krankheit „MCS“ meinem Sohn genommen, die Macht über seinen Körper, seine Selbständigkeit, seine Gesundheit, sein gesamtes bisheriges  Leben …&#8230;..</p>
<p>Jeder Tag ist eine Expedition ins Ungewisse, jeder Tag ein Kampf zurück ins Leben, jeder Tag die Hoffnung irgendwie geht es weiter, jeder Tag „Ich schaffe das schon!“</p>
<p>Es ist eine Grenzerfahrung, mit der Patrick  (und auch wir Eltern) umgehen müssen. Aber ich weiß definitiv, Patrick ist daran nur gewachsen, er lässt sich nicht zerstören.</p>
<p>Wie früher wird es nie wieder sein, jetzt geht es darum, das noch zu erhalten, was noch übrig ist: seine Würde, sein Stolz und seine Restgesundheit.</p>
<p>Unser  Kampf um unseren schwer toxisch erkrankten  Sohn und dessen Rechte dauert nun schon mehrere Jahre, genau 11 Jahre Odyssee durch die deutsche Schulmedizin, das deutsche Gesundheitswesen und die deutsche Sozialpolitik.</p>
<p>Von zu Hause aus kämpfe ich über das Internet für seine/unsere Rechte, versuche MCS sichtbar zu machen und Informationen untereinander auszutauschen, da unsere Regierung uns nicht hilft. Ich spreche bewusst in der Mehrzahl, weil in unserem Falle inzwischen <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/24/krank-in-deutschland-konsequenzen-fur-eine-familie/">die ganze Familie ernsthaft erkrankt</a> ist.</p>
<p>Unglücklicherweise ist es sehr einfach, uns schwer toxisch Erkrankten zu ignorieren, da die meisten von uns unter Hausarrest leben und wir nicht die Kraft haben, uns selber zu organisieren.</p>
<p><strong>Die ewige Hängepartie geht weiter, wie lange noch?</strong></p>
<p>Das hiesige Sozialgericht hat im August 2011 Patricks Klage wegen mangelnder Mitwirkungspflicht zurückgewiesen. Zwischenzeitlich haben wir Berufung  beim Landessozialgericht eingelegt, hier soll jetzt per Aktenlage ein Gutachten erfolgen…</p>
<p><strong>Wie aus einem Vergiftungsopfer ein Täter wird</strong></p>
<p>In diesem laufenden Verfahren vor dem Landessozialgericht habe ich nun Strafanzeige gegen die Ärztin der Gegenseite/Beklagte wegen ihres versorgungsärztlichen Gutachtens gestellt:</p>
<ul>
<li>Missachtung und Verstoß gegen die Menschenwürde</li>
<li>Prozessbetrug</li>
<li>Psychiatrisierung ist schwere vorsätzliche Körperverletzung (und jegliche Behandlung gegen den Willen ist Körperverletzung. Es spielt dabei keine Rolle, ob ein Schaden entstanden ist, oder nicht. Es genügt, dass der Patient nicht gefragt wurde. Das Einverständnis des Patienten ist Voraussetzung. Liegt es nicht vor, ist es Körperverletzung.)</li>
<li>Fehldiagnosen und bewusste Fehlinterpretationen medizinischer Diagnosen</li>
<li>Unterstellung einer Straftat (hier Missbrauch eines Betäubungsmittels und Medikamentenabhängigkeit), Vortäuschen einer Straftat nach § 145 STGB</li>
<li>institutioneller Amts- und Machtmissbrauch</li>
<li>unterlassene Hilfeleistung und psychische Verletzung (eine solche Art Medizin zu betreiben, schädigt den Patienten, der Hippokratische Eid verbietet das)</li>
</ul>
<p>um nur einiges zu nennen!</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob öffentliches Interesse besteht oder nicht.</p>
<p><strong>Unerwartete Unterstützung: „Thank you very, very much Dr. Doris Rapp“</strong></p>
<p>In der USA nennt man <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/09/13/eine-ikone-der-umweltmedizin-zu-besuch-in-deutschland/">Doris J. Rapp, M.D., &#8220;die Mutter der Umweltmedizin&#8221;</a>. Im September 2011 weilte die aktive Wissenschaftlerin zwei Wochen in Deutschland, u.a. war sie auch zu Besuch bei Dr. Peter Binz in Trier.</p>
<p>Dank des Einsatzes von Dr. Peter Binz und unserer CSN-Präsidentin Silvia Müller erklärte sich Doris J. Rapp, M.D. sofort bereit, unserem Sohn Patrick zu helfen. Sie untersuchte ihn kostenlos und bestätigte die gesamte Diagnostik von Dr. Binz. Durch ihre selbstlose und menschliche Hilfe haben wir wieder Kraft und Hoffnung schöpfen können &#8211; wir bleiben mit Doris Rapp, M.D. weiterhin über Email zwecks Betreuung ihrer vorgeschlagenen Therapiekonzepte bzgl. strikte Expositionsvermeidung in Kontakt.</p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Diagnosen:</strong></span></p>
<ul>
<li>MCS</li>
<li>Schwere chemische Überempfindlichkeiten</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Schwere toxische Schädigung</li>
</ul>
<p><strong>Der große Wehmutstropfen</strong></p>
<p>Fakt ist, dass wir hier nach wie vor komplett auf uns alleine angewiesen sind, nicht zu vergessen, dass auch mein Mann schwer toxisch erkrankt ist. Bisher haben wir keinerlei Unterstützung / Umsetzung seitens des Gesundheits- und Sozialsystems, keine finanzielle und materiellen Hilfen durch die Öffentlichkeit erhalten, da die Probleme (noch) nicht anerkannt sind bzw. schlichtweg ignoriert werden.</p>
<p>Die Behandlung beruht auf einem wesentlichen Grundsatz: Expositionsstopp bzw. Expositionsvermeidung. Dies ist jedoch mit hohem finanziellem Aufwand verbunden, für den wir keine Unterstützung bekommen und der allerwichtigste Punkt (in einem geeigneten Schadstoff- und schimmelfreien Haus  zu leben), ist nicht zu verwirklichen.</p>
<p><strong>“Wer nichts tut macht mit” (Werbung für Zivilcourage der Kriminalpolizei)</strong></p>
<p>Noch nicht einmal Hilfe/Unterstützung in Form eines Spendenaufrufs/Spendenkontos ist uns gewährt (zweckgebunden für Anwaltskosten, medizinische und alternative Hilfsmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Luftfilter, Wasserfilter u.dgl., evtl. für ein neues Zuhause). Sei es die Kirche, Wohlfahrtsverbände, soziale Einrichtungen, Vereine, Notare, Parteien, VIP&#8217;s, Privatleute,  Medien etc.,  keiner will sich die Finger hier schmutzig machen.</p>
<p><strong>Jeder weiß, um was es hier geht, aber keiner tut was. Warum wohl ?</strong></p>
<p>Es geht hier nicht um die Inklusion und Integration meines Sohnes Patrick, sondern um MCS als „politische“ Krankheit, deren Anerkennung von starken „Lobbygruppen“ verhindert wird.</p>
<p>Ich werde die Hoffnung und den Kampf für meine Familie trotzdem nicht aufgeben. Es kann und darf nicht sein, dass man hier einfach wegschaut, man wartet oder arbeitet daraufhin, dass sich das Problem sozialverträglich, sprich auf biologische Weise löst.</p>
<p>Die toxische Vergiftung verläuft progressiv, das weiß inzwischen jeder Laie. Der Betroffene ist ernsthaft behindert, teilweise oder ganz arbeitsunfähig und im Endstadium nicht mehr ohne fremde Hilfe lebensfähig. Die gesundheitliche Situation meines Sohnes, als auch meines Mannes, ist sehr, sehr ernst. Ich weiß nicht, wie lange das Immunsystem und die körperlichen Organe noch mitmachen.</p>
<p><strong>Schwer krank zu sein ist kein Verbrechen</strong></p>
<p>Fakt ist, dass die persönlichen Daten und Rechte jedes Straftäters besser geschützt sind, als die meines Sohnes.</p>
<p>Patricks schwere toxische Erkrankung ist eine unbequeme Wahrheit – vieles haben wir bereits verloren und die Zukunft wird verdammt schwierig. Die Augen zu verschließen nützt nichts, gar nichts! Ein Schicksal, das viele Betroffene mit ihm teilen!</p>
<p>MCS-Kranke zu psychiatrisieren widerspricht jeglicher Wahrnehmung und Objektivität.</p>
<p>Die Täter werden geschützt, die Opfer alleingelassen und das Vertrauen verspielt. Deshalb ist das, was jetzt passiert, ein Schlag ins Gesicht der Opfer.</p>
<p>Wenn es in der Medizin, Politik etc. für die Aufklärung möglich ist, dass Taten über Jahre verharmlost und verschwiegen werden, Opfer nicht ernst genommen – was ist dann noch möglich?</p>
<p>Wenn nur durch den Mut der Opfer diese Fehler aufzudecken sind – wie glaubwürdig ist dann die Medizin und Politik?</p>
<p>Hier ist Schweigen nicht mehr möglich, Viele Mediziner verspielen ihr Vertrauen und nehmen letztendlich selbst Schaden, wenn sie weiterhin Täter schützt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8220;Es gehört meist mehr Mut dazu, einfach menschlich, statt heldenhaft heroisch zu sein.&#8221; (Hermann Hesse)</strong></p>
<p>“Zivilcourage setzt auf der individuellen Ebene viel voraus: einen kritischen Verstand, Charakterstärke, Mut, Offenheit, Konfliktbereitschaft und vor allem einen kultivierten Umgang mit der eigenen Angst” (Dieter Deisenroth, Richter am BVG)</p>
<p>Aus dem Nichtstun herausgehen, Kommunikation, Handeln auch aus der Distanz, überwinden der Gleichgültigkeit und helfen in Notsituationen erfordert Mut.</p>
<p><strong>Zeigt Zivilcourage, zeigt Solidarität mit Patrick, helft ihm zu überleben, gebt ihm eine Chance! </strong></p>
<p><strong>Dokumentiert, unterschreibt, verbreitet diesen Blogbeitrag … werdet laut und schweigt nicht mehr. </strong></p>
<p>Eventuell ernstgemeinte Hilfe, bitte Kontakt über CSN.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Kira, CSN- Chemical Sensitivity Network, 30. Januar 2012</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/07/09/verflucht-ich-akzeptiere-nicht-dass-mein-leben-gelaufen-ist/">Verflucht, ich akzeptiere nicht, dass mein Leben gelaufen ist!</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/02/22/macht-oder-ohnmacht-des-gerichts/">Macht oder Ohnmacht des Gerichts?</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/02/21/behordenkrieg-gegen-einen-jugendlichen-mit-chemikalien-sensitivitat/">Behördenkrieg gegen einen Jugendlichen mit Chemikalien-Sensitivität</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/24/krank-in-deutschland-konsequenzen-fur-eine-familie/">Krank in Deutschland: Konsequenzen für eine Familie</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jugendlicher unternahm Suizidversuch, nachdem Therapie fehlschlug</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/01/22/jugendlicher-unternahm-suizidversuch-nachdem-therapie-fehlschlug/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/01/22/jugendlicher-unternahm-suizidversuch-nachdem-therapie-fehlschlug/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 19:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[CFS]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Lightning Process Therapy]]></category>
		<category><![CDATA[Lightning Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Suizidversuch]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkranke]]></category>
		<category><![CDATA[Wundertherapien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn sich die versprochene „Heilung“ nicht einstellt, ist der Patient selbst schuld Seit einigen Monaten werden Umweltkranken mit MCS und CFS durch verschiedene Therapien „Heilung“ versprochen. Es sind Außenseitertherapien, die intensiv beworben werden, vor allem über das Internet. Es handelt sich um DVD Programme, Videos, Kurse und Seminare mit Therapieelementen, die weitgehend aus dem psychosomatischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/HELP.jpg"><img class="size-full wp-image-14590 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="HELP!!! Wenn sich die versprochene „Heilung“ nicht einstellt, ist der Patient selbst schuld" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/HELP.jpg" alt="" width="465" height="310" /></a></p>
<p><strong>Wenn sich die versprochene „Heilung“ nicht einstellt, ist der Patient selbst schuld</strong></p>
<p>Seit einigen Monaten werden Umweltkranken mit MCS und CFS durch verschiedene Therapien „Heilung“ versprochen. Es sind Außenseitertherapien, die intensiv beworben werden, vor allem über das Internet. Es handelt sich um DVD Programme, Videos, Kurse und Seminare mit Therapieelementen, die weitgehend aus dem psychosomatischen und psychotherapeutischen Bereich stammen. Durch Selbsthilfegruppen, die in diese Therapien involviert sind, und „Geheilte“ wird oft eine Art Erfolgszwang aufgebaut. Negativstimmen zu diesen Therapien werden unterdrückt. Wer über Symptome berichtet, ist selbst schuld und wird ausgegrenzt. In Norwegen versuchte sich ein 13-jähriger Junge mit CFS das Leben zu nehmen, nachdem sich bei ihm bei einer sogenannten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5pQJdxypKFs">„Lightning Process“ Therapie</a> keine Heilung einstellte.</p>
<p><strong>Patient schuld, wenn Heilung nicht eintritt</strong></p>
<p>Der Artikel, der in der norwegischen Zeitung NKW erschien, rüttelt auf. Es wird über den Suzidversuch eines 13-jährigen berichtet, der sich auf Anraten seines Arztes in eine „Lightning Process Therapie“ begeben hatte. Die Familie des Jungen hatte gehofft, dass seine CFS dadurch geheilt würde. Als der Junge zusammenbrach, unternahm er den Versuch, sich selbst zu töten. „Lightning Process“ setzt u.a. NLP (Neuro-Linguistische Programmierung) Techniken ein.  Der Erfinder des Behandlungsprogramms, Phil Parker, lässt in einer Zeitung einer Selbsthilfegruppe kaum Zweifel offen, dass es am Patienten liegt und dieser nicht „richtig“ mitgewirkt hat, wenn sich kein Erfolg einstellt.</p>
<p><strong>Aus Verzweiflung Griff nach Außenseitertherapien</strong></p>
<p>Der Junge war 2008 mit ME diagnostiziert worden. Die Eltern bekamen im Krankenhaus aufgrund langer Wartezeiten für eine Therapie den Hinweis, es mit „Lightning Therapie“ zu versuchen. Weil sie die Empfehlung durch das Krankenhaus erhalten hätten, fassten sie Vertrauen, sagten die Eltern zu NKW. Sie investierten rund 2000 Euro für einen dreitägigen Kurs. Eines der ersten Dinge, die der Junge mit chronischer Erschöpfunng bei diesem Kurs gelernt habe, war, dass es seine Schuld sei, wenn er nicht richtig frisch sei. Bei Ende des Kurses wurde der Junge vom Kursleiter gefragt, ob er gesund sei. Er antwortete „nein, aber er fühle sich besser“. Zwei Wochen später brach der 13-Jährige körperlich zusammen. Eines Morgens kam die Mutter in sein Zimmer und konnte ihn gerade noch davon abhalten, Selbstmord zu begehen. Der Junge beharrte darauf, dass es seine Schuld sei, dass es ihm nicht besser ginge und bat darum, seinem Leben ein Ende setzen zu dürfen.</p>
<p><strong>Ein Vater kämpft für Kinder mit ME</strong></p>
<p>NRK berichtet weiter, dass der Vater des Jungen ein paar Tage nach dem Suizidversuch zum Kursleiter hingegangen sei und ihn mit dem, was mit seinem Sohn geschehen war, konfrontierte. Er bat darum, dass man aufhöre, solche Kurse mit Kindern durchzuführen. Der Kursleiter war uneinsichtig, er bot statt einer Entschuldigung und Einsicht, einen neuen kostenlosen „Lightning Kurs“ für den Jungen an. Jetzt, Jahre nach dem furchtbaren Geschehen, wartet der Vater immer noch vergeblich auf eine Entschuldigung. Sein Sohn ist kein Einzelfall, auch andere Jugendliche hätten Verschlechterung oder Zusammenbrüche bekommen, war durch NKW von einer Selbsthilfeorganisation zu erfahren.</p>
<p><strong>Auffälligkeiten bei verschiedenen heilungsversprechenden Therapien</strong></p>
<p>Bei anderen plötzlich auftauchenden Therapien verhält es sich ähnlich. Weitere Artikel werden dies aufzeigen. Es fällt auf, dass eine Art Euphorie-Stimmung künstlich hochgehalten wird und dass die Teilnehmer angehalten werden, sich von jeglichen „ negativen Einflüssen“ fernzuhalten. Das hatte bereits zur Folge, dass Internetplattformen für MCS-Kranke plötzlich keine kritischen oder MCS bezogenen Artikel mehr online stellen und die Betreiber sich nach außen hin abschotten. Ihre Webseiten rutschen im Ranking in den Keller. Wertvolles Potential für die Umweltkranken geht verloren.</p>
<p>Auch in anderen Fällen war es so, dass MCS Patienten die Verschlechterung erfuhren, wenn sie an einer der besagten Therapien teilnahmen, suggeriert bekamen, sie seien nicht offen genug für die Therapie, würden nicht intensiv genug an dessen Wirkung glauben oder sich dagegen sperren, oder wäre noch nicht richtig bereit, würden ihre Krankheit nicht loslassen wollen, etc.</p>
<p><strong>Der Markt mit Wundertherapien boomt</strong></p>
<p>Es ist nachvollziehbar, dass Umweltkranke, die seit Jahren schwer krank sind und deren Alltag aus Schmerzen, körperlichen Beschwerden, Einschränkungen und sozialen Ausgrenzungen besteht, für jedes Hilfsangebot offen sind. Werden die Therapieangebote von Selbsthilfegruppen oder durch Umweltkranke mit gewissem Bekanntheitsgrad intensiv beworben, werden viele Kranke unkritisch und lassen sich darauf ein.</p>
<p>Jedem sei Heilung von MCS und CFS gegönnt. Eine echte, anhaltende Heilung. Ob neue Wundertherapien zu tatsächlicher Heilung führen, wird sich zeigen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er sich auf eine Wundertherapie einlässt. Die Hintergrundinformationen aus diesem Artikel sollen beitragen, dass Umweltkranke solchen Angeboten gegenüber angemessene Skepsis entwickeln und kritisch, konkrete Fragen an die Anbieter stellen, bevor sie sich für eine solche Therapie entscheiden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 22.01.2012</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Literatur:</strong> NKW, 13-åring forsøkte selvmord etter ME-kurs, 26.11.2012</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Blogs zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/31/in-gedenken-an-brigitte-s/">In Gedenken an Brigitte S. </a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/04/italienischer-mcs-kranker-offenbart-durch-seinen-tod-eine-unbequeme-wahrheit/">Italienischer MCS-Kranker offenbart durch seinen Tod eine unbequeme Wahrheit</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/01/die-letzten-monate-im-leben-der-chemikaliensensiblen-angelika-s/">Die letzten Monate der chemikaliensensiblen Angelika S. </a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/10/31/angelika-musste-sterben/">Angelika musste sterben</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Beduftete Läden, gefährlich für die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/01/17/beduftete-laden-gefahrlich-fur-die-gesundheit-von-mitarbeitern-und-kunden/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/01/17/beduftete-laden-gefahrlich-fur-die-gesundheit-von-mitarbeitern-und-kunden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 17:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allergien]]></category>
		<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
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		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Duftstoffallergie]]></category>
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		<category><![CDATA[Gefahren durch Alltagschemikalien]]></category>
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		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Krank durch den Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[MCS, Multiple Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Parfum]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Abercrombie & Fitch]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewerbeaufsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Raumbeduftung]]></category>

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		<description><![CDATA[Duftmarketing alarmiert Gewerbeaufsicht und Gewerkschaften Geschäfte, die Düfte einsetzen, um Kunden zum längeren Verweilen und zum Kaufen zu animieren, sind immer häufiger anzutreffen. Die Duftmarketingbranche bewirbt den Einzelhandel sehr stark. Die Düfte, die man in den Läden antrifft, sind zum Teil Mixturen aus verschiedenen natürlichen Aromaölen oder chemische Kompositionen. Beides ist für Angestellte und für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Modeladen.jpg"><img class="size-full wp-image-14555 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Beduftete Läden, gefährlich für die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Modeladen.jpg" alt="" width="465" height="322" /></a></p>
<p><strong>Duftmarketing alarmiert Gewerbeaufsicht und Gewerkschaften</strong></p>
<p>Geschäfte, die Düfte einsetzen, um Kunden zum längeren Verweilen und zum Kaufen zu animieren, sind immer häufiger anzutreffen. Die Duftmarketingbranche bewirbt den Einzelhandel sehr stark. Die Düfte, die man in den Läden antrifft, sind zum Teil Mixturen aus verschiedenen <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/12/17/auch-natuerliche-duftstoffe-sind-aeusserst-bedenkliche-allergieausloeser/">natürlichen Aromaölen</a> oder chemische Kompositionen. Beides ist für Angestellte und für Kunden nicht harmlos. In Dänemark hat die Gewerbeaufsicht und Gewerkschaften die amerikanische Modekette „Abercrombie &amp; Fitch“ im Visier. Die Modekette ist dafür bekannt, dass sie Raumduft mit <a href="http://www.chemie.de/lexikon/Citronellol.html">Citronellol</a> einsetzt, ein Aromaöl, das wegen seinem gesundheitsschädlichen und Allergie auslösenden Potential als bedenklich eingestuft ist. Die dänische Gewerbeaufsicht ist aktuell bestrebt, dass die Beduftung aufhört, um Angestellte und Kunden der Modekette zu schützen.</p>
<p><strong>Behörden und Gewerkschaften setzen sich gegen Raumbeduftung ein</strong></p>
<p>In Dänemark verfolgen Gewerkschaften das Vorgehen der Behörden gegen den amerikanischen Modekonzern „Abercrombie &amp; Fitch“. In den Läden des Konzerns riecht es stark nach Parfüm. Der signifikante Raumduft soll Kunden an die Marke binden und zum Kaufen animieren. Die Zeitung „Politiken DK“ berichtet, dass sogenanntes Duftmarketing in den letzten drei Jahren in Dänemark extrem zugenommen habe. Wer in bestimmten Geschäften häufig einkauft oder dort angestellt ist, kann Allergien entwickeln. Es sei eine unnötige Belastung für die Arbeitnehmer, weil viele der Duftstoffe allergische Reaktionen hervorrufen können, zitiert die Zeitung die Leiterin der Gewerbeaufsicht.</p>
<p><strong>Kontaminierung der Raumluft mit Chemikalien und allergieauslösenden Duftölen</strong></p>
<p>Die Parfüms zur Raumbeduftung werden häufig über die Klimaanlagen und Belüftungssystem direkt in den Laden geleitet. Kleinere Geschäfte stellen Aromaöle in Flaschen auf, in denen Stäbchen stecken, die den Duft in den Raum freisetzen. Beides ist bedenklich, nicht nur für Personen, die bereits unter Duftstoffallergien leiden, sondern auch für Asthmatiker und Chemikaliensensible (MCS). Gesunde können sich mit der Zeit sensibilisieren und Allergien entwickeln.</p>
<p><strong>Gewerbeaufsicht will Angestellte und Kunden schützen</strong></p>
<p>Es handele sich möglicherweise um Allergene, die in die Läden gespritzt werden, so die Leiterin der Gewerbeaufsicht gegenüber der Zeitung „Politiken DK“.  Deshalb habe die Behörde Ende vergangenen Jahres Kontakt zu „Abercrombie &amp; Fitch“ gesucht und versucht klarzumachen, dass man die Mitarbeiter vor den hohen Konzentrationen von Parfüm in den Läden schützen wolle, weil es eine unnötige Belastung sei.</p>
<p><strong>Gewerkschaften erhalten immer öfter Beschwerden</strong></p>
<p>Dänische Gewerkschaften berichten, dass auch sie immer häufiger Beschwerden von Gewerkschaftmitgliedern erhielten wegen der Beduftung ihres Arbeitsplatzes. Deshalb würde man das Vorgehen der Gewerbeaufsicht im Fall „Abercrombie &amp; Fitch“ genau beobachten. Es sei ein großes gesundheitliches Problem für die Angestellten in solchen Läden, aber auch für die Kunden, sagte eine Gewerkschaftssprecherin gegenüber „Politiken DK“. Die Kunden hätten im Gegensatz zu den Angestellten in solchen beduftete Läden die Wahl, sie könnten einfach fern bleiben. Diese Wahl hat ein Angestellter nicht, in Zeiten, in denen jeder froh über seinen Arbeitsplatz ist.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, wie der amerikanische Konzern sich verhält und wie hart die dänische Gewerbeaufsicht durchgreift und wie groß der Druck durch die dänischen Gewerkschaften wird. Wenn das „Abercrombie &amp; Fitch“ Management clever ist, verzichtet es zukünftig darauf, seine Mitarbeiter und Kunden Substanzen auszusetzen, die krank machen können. Fehlzeiten von Mitarbeitern kosten einen Konzern Geld, und wenn Kunden realisieren, warum es ihnen in einem Laden schlecht geht und fern bleiben, ebenso.</p>
<p>Das deutsche Umweltbundesamt warnt seit Jahren mittels Pressemitteilungen vor dem Einsatz von Duftstoffen und hat 2006  ein eigenes 15-seitiges Hintergrundpapier zur Problematik publiziert: „<a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3550.pdf">Duftstoffe: Wenn Angenehmes zur Last werden kann</a>“. Ein Anstieg bedufteter Läden ist jedoch auch in Deutschland zu verzeichnen. Bislang gibt es jedoch keine Behörde oder Gewerkschaften, die dem echten Einhalt gebietet.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 17. Januar 2012</p>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<p>Politiken.DK, <a href="http://politiken.dk/tjek/sundhedogmotion/ECE1508035/duftende-butikker-er-farlige-for-ansattes-og-kunders-helbred/?mid=57">Duftende butikker er farlige for ansattes og kunders helbred</a>, 13. Januar 2012</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema Duftstoffe und deren Gesundheitsgefahren: </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/10/28/bedenkliche-chemie-in-duftstoffen/">Bedenkliche Chemie in Duftstoffen</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/05/20/bonbon-gleichzeitig-parfum-gesundheitliches-risiko-inklusive/">Bonbon gleichzeitig Parfum, gesundheitliches Risiko inklusive</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/19/reaktion-auf-parfum-auch-ohne-riechen-des-parfums-moeglich/">Reaktion auf Parfum auch ohne Riechen des Parfums möglich </a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/08/22/geheimnis-um-inhaltsstoffe-in-duftstoffhaltigen-produkten-gelueftet/">Geheimnis um Inhaltsstoffe in duftstoffhaltigen Produkten gelüftet</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/12/17/auch-natuerliche-duftstoffe-sind-aeusserst-bedenkliche-allergieausloeser/">Auch natürliche Duftstoffe sind äußerst bedenkliche Allergieauslöser</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Über 10 Prozent aller Amerikaner tragen Autoantikörper in sich</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/01/14/uber-10-prozent-aller-amerikaner-tragen-autoantikorper-in-sich/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/01/14/uber-10-prozent-aller-amerikaner-tragen-autoantikorper-in-sich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 17:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gefahren durch Alltagschemikalien]]></category>
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		<category><![CDATA[Krank durch Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<description><![CDATA[32 Millionen Amerikaner weisen Autoantikörper auf, welche ihr eigenes Gewebe angreifen Newswise, 13.01.2012 &#8211; Wie eine Studie zeigt, tragen mehr als 32 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten Autoantikörper in sich, das sind vom Immunsystem hergestellte Eiweiße, welche das Körpergewebe angreifen und was als Definition für eine Krankheit gilt, die man als Autoimmun-Erkrankung bezeichnet. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Crowd1.jpg"><img class="size-full wp-image-14564 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="32 Millionen Amerikaner weisen Autoantikörper auf, welche ihr eigenes Gewebe angreifen" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Crowd1.jpg" alt="" width="465" height="311" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>32 Millionen Amerikaner weisen Autoantikörper auf, welche ihr eigenes Gewebe angreifen</strong></p>
<p><span style="color: #888888;">Newswise, 13.01.2012</span> &#8211; Wie eine Studie zeigt, tragen mehr als 32 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten Autoantikörper in sich, das sind vom Immunsystem hergestellte Eiweiße, welche das Körpergewebe angreifen und was als Definition für eine Krankheit gilt, die man als Autoimmun-Erkrankung bezeichnet. Die erste für die USA repräsentative Erhebung untersuchte das Vorkommen des geläufigsten Antikörper-Typs, den man als antinukleäre Antikörper (ANA) kennt und stellte fest, dass ANA bei Frauen, älteren Personen und Afro-Amerikanern am häufigsten vorkommt. Die Studie wurde vom National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS) durchgeführt, einer Abteilung des National Institutes of Health, der obersten amerikanischen Gesundheitsbehörde. Forscher in Gainesville an der University of Florida waren ebenfalls beteiligt.</p>
<p>Frühere Studien haben gezeigt, dass ANA tatsächlich sehr viele Jahre vor dem klinischen Auftreten von Autoimmun-Erkrankungen entstehen können, etwa bei Diabetes Typ 1, Lupus und rheumatischer Arthritis. ANA werden häufig als Biomarker gemessen, um Autoimmun-Erkrankungen festzustellen, aber das Vorhandensein von Autoantikörpern muss nicht unbedingt heißen, dass diese Person eine Autoimmun-Erkrankung entwickeln wird. Andere Faktoren wie Drogen, Krebs und Infektionen sind ebenfalls dafür bekannt, bei manchen Menschen Autoantikörper hervor zu rufen.</p>
<p>&#8220;Ältere Schätzungen über das Vorkommen von ANA hatten sehr unterschiedliche Ergebnisse und wurden nur im Rahmen kleiner, für die Gesamtbevölkerung nicht repräsentativer Studien angestellt&#8221;, sagte Frederick Miller, M.D, Ph.D, (Arzt und med. Lehrberechtigter), einer der Autoren der Studie und geschäftsführender Direktor am NIEHS. &#8220;Indem wir über diesen großen Datensatz verfügen, der für die gesamte amerikanische Bevölkerung repräsentativ ist und fast 5.000 Personen umfasst, ist es uns möglich, ANA realistisch abzuschätzen und das könnte neue Einblicke in die Entstehung von Autoimmun-Erkrankungen zulassen.&#8221; Die Ergebnisse sind in der Ausgabe des Journals &#8220;Arthritis und Rheumatismus&#8221; vom 11. Januar online erschienen.</p>
<p>Miller, der die Ursachen von Autoimmun-Erkrankungen erforscht erklärt, dass das Immunsystem des Körpers zahlreiche Proteine, sogenannte Antikörper erzeugt, die dem Körper helfen, Infektionen abzuwehren. In manchen Fällen werden jedoch Antikörper hergestellt, die sich gegen das eigene Gewebe richten. Diese bezeichnet man als Autoantikörper.</p>
<p>Ein interdisziplinäres Forschungsteam untersuchte Blutserum-Proben mit einer Technik namens <a href="http://www.univie.ac.at/mikroskopie/3_fluoreszenz/fluorochrome/4_immunfluoreszenz.htm">Immunofloureszenz</a>, um 4.754 Personen auf ANA zu testen, welche am National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES / Erhebung zu Gesundheit und Ernährung) von 1994 bis 2004 teilgenommen hatten. Das Gesamtvorkommen von ANA in der Bevölkerung lag bei 13,8 Prozent und war bei Afro-Amerikanern im Vergleich zu Weißen geringfügig höher. ANA nahm generell mit dem Alter zu und war bei Frauen höher als bei Männern, wobei der Unterschied zwischen Männern und Frauen im Alter von 40 bis 49 Jahren am größten war und in älteren Altersgruppen wieder abnahm.</p>
<p>&#8220;Für die größte Differenz an Autoimmunität zwischen Frauen und Männern aus der Altersgruppe von 40 bis 49 Jahren ist der Einfluss naheliegend, den die Hormone Östrogen und Progesteron auf das Immunsystem haben könnten&#8221;, sagte Linda Birnbaum, Ph.D., Direktorin von NIEHS und Mitautorin der Studie.</p>
<p>Die Studie fand zusätzlich heraus, dass das Vorkommen von ANA bei übergewichtigen und fettsüchtigen Personen geringer als bei Normalgewichtigen war. &#8220;Dieses Ergebnis ist interessant und irgendwie unerwartet&#8221;, sagte Edward Chan, Ph.D., ebenfalls Autor und Professor an der Abteilung für <a href="http://www.dental.ufl.edu/offices/Oral_biology/">Oralbiologie</a> an der University of Florida.</p>
<p>&#8220;Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Fettgewebe Proteine abgeben kann, die Teile des Immunsystems lahmlegen und die Entwicklung von Autoantikörpern hemmen, aber dazu müssen wir noch weiter forschen, um zu verstehen, welche Rolle Adipositas bei der Entwicklung von Autoimmun-Erkrankungen spielt&#8221;, sagt Minoru Satoh, M.D., Ph.D., weiterer Autor der Studie und außerordentlicher Professor für Rheumatologie und Immunologie an der University of Florida.</p>
<p>Die Forscher sagen, diese Arbeit sollte als nützliches Fundament für zukünftige Studien dienen, die sich mit Veränderungen des Vorkommens von ANA im zeitlichen Verlauf und mit den Faktoren befassen, die für die Produktion von ANA verantwortlich sind. Diese Arbeit ist die erste in einer Serie, welche Daten aus dem NHANES-Bestand auswertet und mögliche Umweltzusammenhänge zu ANA untersucht.</p>
<p><strong>Referenz:</strong><br />
Prevalence and sociodemographic correlates of antinuclear antibodies in the United States<br />
Satoh M, Chan EKL, Ho LA, Rose KM, Parks CG, Cohn RD, Jusko TA, Walker NJ, Germolec DR, Whitt IZ, Crockett PW, Pauley BA, Chan JYF, Ross SJ, Birnbaum LS, Zeldin DC, Miller, FW. 2012.<br />
doi: 10.1002/art.34380<br />
Am 11.01.2012 online erschienen in <em>Arthritis and Rheumatism</em></p>
<p><strong>Quelle:</strong><br />
Pressemeldung von Newswise <a href="http://www.newswise.com/articles/nih-study-shows-32-million-americans-have-autoantibodies-that-target-their-own-tissues">32 Million Americans Have Autoantibodies That Target Their Own Tissues</a>, eingereicht vom National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS)</p>
<p><strong>Übersetzung:</strong> BrunO für CSN – Chemical Sensitivity Network</p>
<p>&#8211;<br />
<span style="color: #888888;"><strong>Anmerkung:</strong></span> Schade, dass nicht verraten wird, welche Stoffe oder welche gesundheitlichen Auswirkungen den Anlass gaben, einen eventuellen Zusammenhang zwischen Umwelt (Lebensbedingungen) und ANA zu erkunden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema Immunsystem:</strong></p>
<ul>
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<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/06/04/neurogene-weiterschaltung-relevanz-bei-chemical-sensitivity-mcs/">Neurogene Weiterschaltung: Relevanz bei Chemikaliensensitivität</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/28/neurogene-entzuendung-und-chemikalien-sensitivitaet/">Neurogene Entzündung und Chemikaliensensitivität</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/03/08/umweltmedizin-immunsystemschaeden-und-deren-therapie-bei-chemikaliensensiblen/">Immunsystem: Immunschäden und deren Therapie bei Chemikaliensensiblen</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Parfüms und Duftstoffe während der Arbeitszeit</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 11:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Duftstoffverbot am Arbeitsplatz für staatliche Angestellte Das Benutzen von Parfüm und Duftstoffen wird für manche Menschen zum immer stärkeren Problem. Im US Bundesstaat New Hampshire hat eine Repräsentantin einen Gesetzesentwurf eingereicht, der staatlichen Angestellten das Benutzen von Parfüm und Duftstoffen am Arbeitsplatz untersagen soll, sofern sie Publikumskontakt haben.(1) Besucher von staatlichen Gebäuden würden, wenn das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Vertrag1.jpg"><img class="size-full wp-image-14567 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Duftstoffverbot am Arbeitsplatz für staatliche Angestellte" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Vertrag1.jpg" alt="" width="465" height="312" /></a></p>
<p><strong>Duftstoffverbot am Arbeitsplatz für staatliche Angestellte</strong><br />
Das Benutzen von Parfüm und Duftstoffen wird für manche Menschen zum immer stärkeren Problem. Im US Bundesstaat New Hampshire hat eine Repräsentantin einen Gesetzesentwurf eingereicht, der staatlichen Angestellten das Benutzen von Parfüm und Duftstoffen am Arbeitsplatz untersagen soll, sofern sie Publikumskontakt haben.(1) Besucher von staatlichen Gebäuden würden, wenn das Gesetz in Kraft tritt, nicht mehr mit Parfüms und anderen Duftstoffen konfrontiert werden. Das Duftstoffverbot soll mit dazu beitragen, dass Allergiker und Chemikaliensensible (MCS) staatliche Stellen und Behörden aufsuchen können, ohne dass sie durch Düfte gesundheitlich eingeschränkt werden.</p>
<p><object id="video" width="320" height="280" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.wwlp.com/video/videoplayer.swf?dppversion=null"><param name="movie" value="http://www.wwlp.com/video/videoplayer.swf?dppversion=null" /><param name="FlashVars" value="&amp;skin=MP1ExternalAll-MFL.swf&amp;embed=true&amp;adSizeArray=1x1000,2x40,3x1000&amp;adSrc=http%3A%2F%2Fad%2Edoubleclick%2Enet%2Fpfadx%2Flin%2Ewwlp%2Fnews%2Fmetro%2Fregion%5F4%2Fdetail%3Bdcmt%3Dtext%2Fxml%3Bpos%3D%25pos%25%3Btile%3D2%3Bfname%3Dnh%2Dbill%2Dwould%2Dban%2Dperfumes%2Dat%2Dwork%3Bloc%3D%25loc%25%3Bsz%3D%25size%25%3Bord%3D849201589151074800%3Frand%3D%25rand%25&amp;flv=http%3A%2F%2Fwww%2Ewwlp%2Ecom%2Ffeeds%2FoutboundFeed%3FobfType%3DVIDEO%5FPLAYER%5FSMIL%5FFEED%26componentId%3D23458890&amp;img=http%3A%2F%2Fmedia2%2Ewwlp%2Ecom%2F%2Fphoto%2F2012%2F01%2F11%2Fgranite%5Fworkplace%5Ffrag88c82a47%2Ddb9f%2D43ad%2Dad9f%2Dedad9941814f0000%5F20120111172604%5F640%5F480%2EJPG&amp;story=http%3A%2F%2Fwww%2Ewwlp%2Ecom%2Fdpp%2Fnews%2Flocal%2Fhampshire%2Fnh%2Dbill%2Dwould%2Dban%2Dperfumes%2Dat%2Dwork&amp;category=local&amp;title=granite%20workplace%20fragrance&amp;oacct=dpsdpswwlp,dpsglobal&amp;ovns=fim&amp;headline=NH%20bill%20would%20ban%20perfumes%20at%20work&amp;toggleVideoCode=3" /><param name="allowNetworking" value="all" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /></object></p>
<p style="width: 320px;"><a href="http://www.wwlp.com/dpp/news/local/hampshire/nh-bill-would-ban-perfumes-at-work">NH bill would ban perfumes at work: wwlp.com</a></p>
<p>Allergene oder Chemikalien in Parfüms oder in parfümierten Kosmetika können sehr schwerwiegende Symptome hervorrufen. Allergiker und Personen mit MCS berichten u.a. über Kopfschmerzen, Schwindel, Atemwegsbeschwerden, Asthmaanfälle, Konzentrationsstörungen und Übelkeit. Bei einigen Menschen können bestimmte Substanzen oder Chemikalien sogar Schockreaktionen hervorrufen.</p>
<p><strong>Parfüms können gesundheitliche Beschwerden hervorrufen</strong><br />
Der Gesetzesentwurf von Rep. Michele Peckham trägt die <a href="http://www.nhliberty.org/bills/view/2012/HB1444">Bearbeitungsnummer HB-1444</a> und wurde in der zweiten Januarwoche 2012 einem öffentlichen Forum vorgestellt. (2) Rep. Peckham erläuterte dort, dass man nicht unbedingt allergisch auf einen Duftstoff sein muss, um darauf zu reagieren. In einer 22News Fernsehreportage plädierten Interviewpartner ebenfalls für ein Parfümverbot, weil auch Schulen darunter fallen würden. Gerade dort sei die Situation oft schwierig und ein Verbot könne Abhilfe schaffen.</p>
<p>Gegenüber der Gewerkschaftzeitung „Unionleader“ sagte Peckham: „Es mag sich blöd anhören, aber es ist ein Gesundheitsproblem. Manche Menschen haben heftige Reaktionen auf starke Düfte.“ (3)</p>
<p><strong>Senat wird Entscheidung treffen</strong><br />
Rep. Peckham teilte mit, dass sie bei dem öffentlichen Forum mit Widerstand zu kämpfen hatte. Vertreter der staatlichen Angestellten hatten sich gegen den Gesetzesentwurf gestellt. Rep. Peckham, die von Haus aus Anwältin ist, teilte dem TV Sender News22 mit, dass der Gesetzesentwurf nun dem Ausschuss des Repräsentantenhauses und den Senatsvertretern vorgelegt würde. Diese würden darüber entschieden, ob es zu einer Anhörung im Senat und einer Umsetzung des Gesetzentwurfs kommt.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 12. Januar 2012<br />
<strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Literatur:</strong></p>
<ol>
<li style="text-align: left;"> New Hampshire House Republicans, <a href="http://nhhousegop.com/ap-short-bill-bars-nh-workers-from-wearing-fragrances">AP short – Bill bars NH workers from wearing fragrances</a>, 10. Januar 2012</li>
<li style="text-align: left;">New Hampshire Liberty Alliance, <a href="http://www.nhliberty.org/bills/view/2012/HB1444">HB1444 (2012), Prohibiting certain state employees from wearing fragrances</a>, 14.12.2011</li>
<li style="text-align: left;">UnionLeader, <a href="http://www.unionleader.com/article/20120102/NEWS06/701029971/0/newhampshire09">From perfume to veggies, it soon could be a NH law</a>, 2. Januar 2012</li>
</ol>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema: </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/06/20/dienstanweisung-soll-gesundheit-der-mitarbeiter-verbessern/">Dienstanweisung soll Gesundheit der Mitarbeiter verbessern</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/02/28/stadtrat-verbietet-parfum-und-duftstoffe-am-arbeitsplatz/">Stadtrat verbietet Parfum und Duftstoffe am Arbeitsplatz</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/18/vergleich-bei-gericht-100-000-entschadigung-wegen-parfumallergie-und-duftstoffverbot-bei-behorden/">Vergleich bei Gericht: 100 000$ Entschädigung und Duftstoffverbot bei Behörden</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/22/zentralbuero-fuer-volkszaehlung-untersagt-duftstoffe-am-arbeitsplatz/">Zentralbüro für Volkszählung untersagt Duftstoffe am Arbeitsplatz</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/06/duftstoffe-verboten-in-krankenhaeusern-und-arztpraxen-in-schweden/">Duftstoffe verboten in Krankenhäusern und Arztpraxen in Schweden </a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/01/minnesota-schafft-gesetz-fuer-verbot-von-duftstoffen-und-parfum-an-schulen/">Minnesota schafft Gesetz für Verbot von Duftstoffen und Parfum an Schulen</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bisphenol-A, Übergewicht und Diabetes</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/01/09/bisphenol-a-ubergewicht-und-diabetes/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/01/09/bisphenol-a-ubergewicht-und-diabetes/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gefahren durch Alltagschemikalien]]></category>
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		<description><![CDATA[Das allgegenwärtige Bisphenol-A wurde mit Übergewicht bei Erwachsenen und Insulin-Resistenz in Zusammenhang gebracht. Erhöhte Bisphenol-A Werte im Urin von älteren Erwachsenen stehen mit einer Zunahme von Gewicht und des Taillenumfang in Zusammenhang, beides sind Indikatoren für Adipositas und können zu ernsthaften Erkrankungen und Leiden führen. Chinesische Forscher fanden heraus, dass Erwachsene über 40 Jahre mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/fat-woman.jpg"><img class="size-full wp-image-14477 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Bisphenol-A löst Übergewicht und Diabetes aus" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/fat-woman.jpg" alt="" width="465" height="293" /></a></p>
<p><strong>Das allgegenwärtige Bisphenol-A wurde mit Übergewicht bei Erwachsenen und Insulin-Resistenz in Zusammenhang gebracht.</strong></p>
<p>Erhöhte Bisphenol-A Werte im Urin von älteren Erwachsenen stehen mit einer Zunahme von Gewicht und des Taillenumfang in Zusammenhang, beides sind Indikatoren für Adipositas und können zu ernsthaften Erkrankungen und Leiden führen.</p>
<p>Chinesische Forscher fanden heraus, dass Erwachsene über 40 Jahre mit erhöhten Bisphenol-A (BPA) Werten in ihrem Urin zu Adipositas, mehr Bauchfett und zu Insulin-Resistenz neigen. Diese Stoffwechselstörungen können zu weiteren, gefährlicheren Gesundheitsproblemen führen, u.a. zu Bluthochdruck, Diabetes und Herzerkrankungen.</p>
<p>Da BPA-Belastungen weit verbreitet sind &#8211; die meisten Menschen in den Vereinigten Staaten haben BPA in ihrem Körper &#8211; weist diese Studie auf ein möglicherweise nicht unerhebliches Gesundheitsrisiko hin, dass von diesem Schadstoff ausgeht.</p>
<p>BPA ist eine in großen Mengen produzierte Chemikalie, die zur Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen, Epoxidharz-Beschichtungen von Konservendosen und für manche Thermodrucker-Papiersorten verwendet wird [<a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/10/11/die-quittung-fur-bpa/">z.B. Kassenzettel]</a>. Die Chemikalie kann Lebensmittel und Getränke kontaminieren und über die Nahrung in den Körper gelangen. BPA kann auch über die Haut aufgenommen oder eingeatmet werden.</p>
<p>Frühere epidemiologische Studien, die im <a href="http://bit.ly/wMqkI6">Journal of the American Medical Association</a> und von der Zeitschrift <a href="http://bit.ly/zLy0VJ">PLoS One</a> veröffentlicht wurden, haben Zusammenhänge zwischen BPA und Stoffwechselstörungen aufgedeckt, welche mit dieser Studie übereinstimmen.</p>
<p>Vorausgegangene Laboruntersuchungen bringen BPA mit einer Zunahme von Fettzellen und höheren Insulin-Werten in Zusammenhang. Diese wiederum können zu <a href="http://www.mayoclinic.com/health/hyperinsulinemia/HQ00896">Hyperinsulinämie</a> und Insulin-Resistenz und &#8211; vielleicht &#8211; Fettsucht führen. Pränatale Belastungen von Nagern mit dieser Chemikalie können auch die Entwicklung von Hirnregionen verändern, die für Nahrungsaufnahme und Stoffwechsel zuständig sind. Deshalb erhöhen diese Tierstudien die Plausibilität der neuen Ergebnisse aus China.</p>
<p>In dieser Studie wurden die BPA-Werte von 3.390 Erwachsenen über 40 aus der Songnan Gemeinde in Shanghai gemessen. Für jede Person wurden soziodemographische und medizinische Daten sowie Angaben zum Lebensstil erhoben. Blutzucker und Insulin wurden ebenfalls gemessen.</p>
<p>Für jede Person wurde der Body Mass Index (BMI, Körpergewicht durch Größe) errechnet. Als &#8220;Übergewicht&#8221; wurde ein BMI von 24 bis 28 angesehen, über 28 galt als fettsüchtig. Ein dicker Bauch wurde bei Männern mit einem Taillenumfang von über 35 Inch (88.9 cm) und bei Frauen mit 33,5 Inch (85.09 cm) definiert.</p>
<p>BPA wurde in einer morgendlichen Urinprobe gemessen. Die Werte wurden in Gruppen unterschiedlicher Konzentration (von niedrig bis hoch) unterteilt und [anhand des BMI] miteinander verglichen. Sie bewegten sich in einem Bereich, den man typischerweise in den Vereinigten Staaten findet.</p>
<p>Bei den höchsten Werten ergab sich sowohl zu adipösem BMI und Taillenumfang als auch zu erhöhter Insulin-Konzentration im Blut ein Zusammenhang. Insgesamt tendierten die jüngeren Männer (Durchschnittsalter 59) in dieser Studie zu den höchsten Werten dieser Chemikalie in ihrem Urin.</p>
<p>Bei Teilnehmern mit einem BMI von unter 24, aus den Gruppen mit den höchsten BPA-Werten, war das Vorkommen von Insulin-Resistenz um 94 Prozent erhöht &#8211; eine auffälligere Zunahme als in den entsprechenden Adipositas-Gruppen.</p>
<p>Die Aussagekraft dieser Studie ist dadurch begrenzt, dass der Zusammenhang nur an einem einzigen BPA-Erhebungsort festgestellt wurde und dass das Design dieser Studie diesen nicht beweisen kann &#8211; die Forscher benutzen die Methode der Querschnittstudie.</p>
<p>Diese Studie legt nahe, dass die BPA-Werte bei Erwachsenen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellen, da sie mit Adipositas und verwandten Gesundheitsprobleme im Zusammenhang stehen.</p>
<p><strong>Autor dieser Studienzusammenfassung:</strong> <a href="http://www.environmentalhealthnews.org/ehs/Members/sneese">Steven Neese</a>, 4. Januar 2012 für <a href="http://www.environmentalhealthnews.org">EHN</a></p>
<p><strong>Übersetzung:</strong> Brun0 für CSN – Chemical Sensitivity Network</p>
<p><strong>Quelle der Studie:</strong></p>
<p>Wang, T, M Li, B Chen, M Xu, Y Xu, Y Huang, J Lu, Y Chen, W Wang, X Li, Y Liu, Y Bi, S Lai and G Ning. 2011. <strong>Urinary Bisphenol A (BPA) concentration associates with obesity and insulin resistance</strong>. <a href="http://dx.doi.org/10.1210/jc.2011-1989">The Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism http://dx.doi.org/10.1210/jc.2011-1989</a></p>
<p>Der Original-Artikel <a href="http://www.environmentalhealthnews.org/ehs/newscience/2011/12/2011-1227-bpa-adult-obesity-insulin-resistance/">&#8220;Ubiquitous bisphenol A linked to adult obesity, insulin resistance&#8221;</a> steht unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz: by-nc-nd</a>. Diese Übersetzung wurde abweichend von dieser Lizenz von <a href="http://www.environmentalhealthnews.org/">Environmental Health News</a> genehmigt. Sie steht unter keiner CC-Lizenz.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema BPA:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/12/15/durst-und-brande-mit-limonade-loschen/">Durst und Brände mit Limonade löschen?</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/11/29/wer-dosensuppe-loffelt-isst-die-chemikalie-bpa-mit/">Wer Dosensuppe löffelt, isst die Chemikalie BPA mit</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/06/mindestens-84-der-limonaden-und-cola-in-dosen-mit-bisphenol-a-belastet/">Mindestens 84% der Limonaden und Cola in Dosen mit Bisphenol A belastet</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/11/23/120-jahre-notorischer-bisphenol-a-skandal/">120 Jahre notorischer Bisphenol-A Skandal</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>CSN Silvester-Party</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/12/31/csn-silvester-party-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 12:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[guten Rutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester Party]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Rutsch und alles Gute für 2012! Wir laden Euch ein, Silvester 2012 mit uns zusammen im CSN Forum zu verbringen. Bringt Eure gute Laune und viel Kreativität mit. Sucht coole Musik, Videos und Fotos heraus, mit denen Ihr andere überrascht. Schreibt, was für Euch die wichtigsten Ereignisse waren und was Ihr Euch für 2012 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Silvester-2012.jpg"><img class="size-full wp-image-14436 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Guten Rutsch und alles Gute für 2012!" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Silvester-2012.jpg" alt="" width="465" height="310" /></a></p>
<p><strong>Guten Rutsch und alles Gute für 2012!</strong></p>
<p>Wir laden Euch ein, Silvester 2012 mit uns zusammen im CSN Forum zu verbringen. Bringt Eure gute Laune und viel Kreativität mit. Sucht coole Musik, Videos und Fotos heraus, mit denen Ihr andere überrascht. Schreibt, was für Euch die wichtigsten Ereignisse waren und was Ihr Euch für 2012 wünscht. Erzählt kleine Silvestergeschichten,…</p>
<p>Um bei der CSN Silvester-Party dabei zu sein und im Thread schreiben zu können, meldet Euch bitte im CSN Forum an. Wir schalten Euer Account umgehend frei und schon kann es los gehen. Mitlesen kann jeder, einfach den Thread für die CSN-Silvester Party direkt anklicken <span style="color: #800000;"><strong>&gt;&gt;&gt;</strong></span><strong> </strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=17672">CSN-Silvester Party 2012</a> oder kommt zum Partyfloor II und nutzt die Kommentarfunktion unterhalb dieses Blogs.</p>
<p>Ein Quiz bei dem es etwas zu Gewinnen gibt, gehört mit zu den Überraschungen im Forum für Euch.</p>
<p>Viel Spaß, guten Rutsch und alles Gute für das Neue Jahr,</p>
<p>wünscht Euch das  CSN-Team</p>
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		<title>Offizieller Baubeginn für MCS Wohnprojekt in Sicht</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 19:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensitivität, Chemikalienunverträglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[MCS, Multiple Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[baubiologische Apartments]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensible]]></category>
		<category><![CDATA[MCS]]></category>
		<category><![CDATA[schadstofffrei]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkranke]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnprojekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Umweltkranke erhalten schadstofffreien Wohnraum In der Schweiz entsteht ein für Europa einmaliges Wohnprojekt. Im Frühjahr wird Baubeginn für das mit 5,8 Millionen Schweizer Franken veranschlagte Projekt sein. Die geplanten kleinen bis mittelgroßen baubiologischen Apartments sollen den hohen gesundheitlichen Anforderungen von chemikaliensensiblen Menschen entsprechen. Die Schweizer Wohnungsbaugenossenschaft „Gesundes Wohnen MCS“ wurde vor drei Jahren gegründet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Bauprojekt.jpg"><img class="size-full wp-image-14414 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Baubeginn für das MCS Wohnprojekt - Frühjahr 2012" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Bauprojekt.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Umweltkranke erhalten schadstofffreien Wohnraum</strong></p>
<p>In der Schweiz entsteht ein für Europa einmaliges Wohnprojekt. Im Frühjahr wird Baubeginn für das mit 5,8 Millionen Schweizer Franken veranschlagte Projekt sein. Die geplanten kleinen bis mittelgroßen baubiologischen Apartments sollen den hohen gesundheitlichen Anforderungen von chemikaliensensiblen Menschen entsprechen. Die Schweizer Wohnungsbaugenossenschaft <a href="http://www.gesundes-wohnen-mcs.ch/">„Gesundes Wohnen MCS“</a> wurde vor drei Jahren gegründet und arbeitet seit dem zielgerichtet auf die Realisierung eines MCS Wohnprojektes hin. Die Stadt Zürich willigte ein und sieht Chancen in der Realisierung des MCS Wohnprojekts, denn die daraus gewonnenen Erkenntnisse können für künftige baubiologische Wohnprojekte der Stadt sehr erkenntnisreich sein.</p>
<p><strong>Baubeginn im Frühjahr</strong></p>
<p>Die Nachricht traf genau zum richtigen Zeitpunkt ein. Zu Weihnachten schickte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eCgKH6US-7w">Christian Schifferle</a> aus der Schweiz eine Email und teilte mit:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es gibt gute Nachrichten: Wir haben von der Stadt Zürich vor einigen Tagen die definitive Baubewilligung erhalten für unser Zürcher MCS- Wohnprojekt. <a href="http://www.gesundes-wohnen-mcs.ch/index.php?s=aktuell&amp;l=de">Die ganze Vorplanung</a> läuft seit 2 Jahren planmäßig. Im Januar beginnen die Erschließungsarbeiten durch die Stadt Zürich (Zufahrt, Wasser, Strom) und im April/Mai ist offizieller Baubeginn.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Schadstofffreier Wohnraum</strong></p>
<p>In der Schweiz gab es, ebenso wie in Deutschland und Italien, bereits <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/01/die-letzten-monate-im-leben-der-chemikaliensensiblen-angelika-s/">Suizidfälle</a>, weil Wohnraum für Chemikaliensensible fehlt. Die Verzweiflung und Hilflosigkeit ist unbeschreiblich groß, wenn niemand hilft, wenn die Wohnung wegen einer Hypersensibilisierung auf Schadstoffe unbewohnbar wird, und sich trotz größter Bemühungen nichts Adäquates finden lässt. Christian Schifferle, der Initiator des Wohnprojektes, kennt die katastrophale Wohnsituation durch seine Beratungsarbeit und aus eigener Erfahrung. Jahrelang suchte er eine geeignete, schadstofffreie Wohnung und campierte in einem Wohnwagen in der Natur. Oftmals musste er im Wald schlafen, ungeachtet von Wetter und Temperaturen. Für ihn und weitere Umweltkranke hat ein langjähriges Martyrium sein Ende. Doch Christian Schifferle denkt bereits weiter, er möchte mittels der MCS Wohnungsbaugenossenschaft in ganz Europa schadstofffreie Wohnprojekte für Umweltkranke entstehen lassen.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 26.12.2011</p>
<p><strong>Literatur:</strong> Christian Schifferle, Email vom 20. Dez. 2011</p>
<p><strong>Weitere CSN Artikel über das Schweizer MCS Wohnprojekt:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/09/07/wissenschaftlich-begleitetes-mcs-wohnprojekt-ist-im-entstehen/">Wissenschaftlich begleitetes MCS Wohnprojekt im Entstehen</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/23/das-thema-gesundes-wohnen-fur-umwelterkrankte-rennt-offene-turen-ein/">Das Thema Gesundes Wohnen für Umweltkranke rennt offene Türen ein</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/06/stadt-zurich-schreibt-wohnprojekt-und-architekturpreis-fur-ein-baubiologisches-mcs-%E2%80%93-haus-aus/">Stadt  Zürich schreibt Wohnprojekt und Architekturpreis für ein  baubiologisches Wohnprojekt aus </a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/02/18/anerkennung-von-mcs-durch-stadt-zuerich/">Anerkennung von MCS durch Stadt Zürich</a></li>
</ul>
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