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	<title>CSN Blog &#187; Krank durch die Schule</title>
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		<title>Schadstoffe in der Schule: Kranke Lehrer, kranke Schüler</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 18:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemical Sensitivity]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikaliensensibilität, MCS]]></category>
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		<description><![CDATA[Ende einer Berufslaufbahn
Eine Lehrerin mit Leib und Seele, jeden Tag ging sie mit Freude zur Schule zu „ihren Kindern“. Sogar die Ferien waren ihr oft zu lang, weil sie den quirligen Schulalltag vermisste. Doch dann, nach dem Bezug einer neuen Schule, ging es gesundheitlich bergab. Zuerst hatte sie keine Ahnung, was mit ihr los war, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Lehrerin.gif"><img class="size-full wp-image-9511 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 8px;" title="Lehrerin krank durch die Schule vermisst ihre Schüler" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Lehrerin.gif" alt="" width="200" height="300" /></a>Ende einer Berufslaufbahn</strong></p>
<p>Eine Lehrerin mit Leib und Seele, jeden Tag ging sie mit Freude zur Schule zu „ihren Kindern“. Sogar die Ferien waren ihr oft zu lang, weil sie den quirligen Schulalltag vermisste. Doch dann, nach dem Bezug einer neuen Schule, ging es gesundheitlich bergab. Zuerst hatte sie keine Ahnung, was mit ihr los war, dann war klar, dass Chemikalienaus-dünstungen im Schulneubau die Ursache waren. Letztendlich musste sie den Schuldienst aufgeben. Was sie durchlief, bis es soweit war, dass man ihr eine Frührente zubilligte, ließ die Lehrerin ihre ehemaligen Kollegen bei einem Vortrag im Rahmen einer Mitgliederehrung für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) erfahren:</p>
<blockquote><p><strong>Liebe Kolleginnen und Kollegen,</strong></p>
<p>wenn ich hier mit Maske vor euch stehe, so ist das aufgrund meiner „umweltmedizinischen“ Diagnosen, die Folge einer Schadstoffexposition, der ich nach Bezug des Schulneubaus meiner ehemaligen Grundschule ausgesetzt war. Bis zu meiner Dienstunfähigkeit und Frühpensionierung habe ich dort fast 30 Jahre lang unterrichtet.</p>
<p>Das Krankheitsbild, das bei mir in vielen Situationen des täglichen Lebens das Tragen einer Maske erforderlich macht, heißt: <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/17/integration-von-behinderten-am-arbeitsplatz-lehrer-mit-mcs-multiple-chemical-sensitivity-und-allergien/">MCS (Multiple Chemical Sensitivity)</a>. Diese Multiple Chemikalien-Sensitivität ist ein Krankheitsbild der „chronischen Multisystemerkrankungen“.</p>
<p>Laut WHO wird „MCS“ geführt unter dem <a href="http://www.csn-deutschland.de/DIMDI_MCS_2008_de-en.pdf">Code: ICD- 10 T 78.4</a>, gehört somit zu „organischen“ und nicht zu „psychischen“ Erkrankungen, wie dies von Gesundheitsämtern und den von ihnen favorisierten Vertretern der „klinischen“ Umweltmedizin der „universitären“ Ambulanzen immer wieder behauptet wird.</p>
<p>MCS ist eine „Hypersensibilität“ gegenüber geringsten Konzentrationen von Chemikalien im Alltag, wie z.B. Lösemitteln, Desinfektionsmitteln, Rasierwasser, Parfüms, Duftstoffen, duftstoffhaltigen Kosmetika und Haushaltsreinigern, Weichspülern, Pestiziden, frischer Farbe, Zigaretten-rauch, Autoabgasen und zahlreichen Produkten auf petrochemischer Basis.</p>
<p>Bestimmte Chemikalien können bei Betroffenen bereits bei geringster Konzentration leichte bis lebensbedrohliche Symptome auslösen.</p>
<p><strong>Häufige Reaktionen nach dem Kontakt mit Chemikalien sind z.B.:</strong></p>
<p>Kopfschmerzen, Migränen, Schwindel, starke Konzentrationsstörungen, Orientierungsprobleme, brennende Augen, Hautreaktionen, Atembe-schwerden, Magen-Darmschmerzen, Übelkeit, Muskel-Gelenkschmerzen, Herzrhythmusstörungen (Herzrasen), Schüttelfrost, Zittern, Krämpfe (auch der Gefäße), Fieberschübe,  Gefäßentzündungen, ausgeprägte Erschöpfung oder sogar Bewusstseinsverlust (z.B. nach Kontakt mit Parfümduft)</p>
<p><strong>In einem Filmbeitrag (2008) zum Krankheitsbild „MCS“ :</strong></p>
<p><a href="http://video.google.de/videoplay?docid=-8886029444847972293#">„ 37 Grad – Ich kann dich nicht riechen“</a> war auch ein Beitrag von einer ehemaligen Schülerin einer Grundschule, namens Lia:</p>
<p><span style="color: #808080;">In diesem Beitrag wurde u.a. erwähnt:</span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="color: #808080;">Fast die Hälfte des letzten Jahres musste die 14-jährige Lia im Bett verbringen. Ihre Grundschule hat sie krank gemacht, davon sind sie und ihre Eltern überzeugt. Bis die Klasse in ein neues Gebäude umzog, war Lia ein kerngesundes Kind.</span></p>
<p><span style="color: #808080;">Dort <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/10/schulen-umweltbundesamt-gibt-tipps-um-fehler-bei-renovierungsarbeiten-zu-vermeiden/">gasten schädliche Stoffe aus</a>, viele Kinder waren davon betroffen. Darunter auch Lia. Die Eltern nahmen sie schließlich per Gerichtsbeschluss von der Schule. Bis heute leidet das Mädchen an einer schweren Nervenentzündung und verträgt weder Parfum noch Reinigungsmittel.</span></p>
<p><span style="color: #808080;">LIA sagte: &#8220;Ich fühle mich wie ein normaler Mensch, nur dass ich nicht so leben kann.&#8221;</span></p></blockquote>
<blockquote><p>Wenn ich trotz meiner <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/02/03/professor-appelliert-zur-rucksichtnahme-auf-kanarienvogel/">Umwelterkrankung</a> redend vor euch stehe, so verdanke ich das der vielfältigen Hilfe, die ich durch die GEW erfahren habe.</p>
<p>Zum einen durch die anfängliche Unterstützung durch die GEW im Kreis.</p>
<p>Damals zeigte sich schon, dass diese Unterstützung den Verantwortlichen ein Dorn im Auge war. Infoblätter und Plakate bezüglich der Problematik der Schadstoffbelastungen im Schulgebäude wurden erst gar nicht aufgehängt oder weitergegeben oder sie wurden von der Schulleitung kurz nach dem Aufhängen wieder entfernt. Während dieser Zeit soll sogar der damalige Schulleiter aus Protest aus der GEW ausgetreten sein.</p>
<p>Besonders große Hilfe habe ich vor allem durch den Landesverband der GEW-NRW, insbesondere durch die Arbeitsgruppe Arbeits- und Gesundheitsschutz (AG AG) bekommen, die hoffentlich auf dem kommenden Gewerkschaftstag in ein Referat übergeleitet wird.</p>
<p>Denn die Kolleginnen und Kollegen der AG AG haben mir und anderen schadstoffgeschädigten Kolleginnen und Kollegen der Schule auf vielfache Weise geholfen, vor allem haben sie uns geholfen, unsere Angst abzulegen und uns zu wehren.</p>
<p>Erschreckend ist, dass seit Bezug des Schulneubaus ständig Lehrerinnen und Lehrer und vor allem auch Schülerinnen und Schüler erkranken.</p>
<p>Bisher haben wir Betroffenen  Mobbing, Verleumdungen, Diffamierungen, Psychiatrisierungen, Falschgutachten und viele Niederlagen einstecken müssen.</p>
<p>Wir hoffen trotzdem, dass endlich das unserer Meinung und unserer tagtäglichen Erfahrung nach von einigen Verantwortlichen errichtete Lügengebäude zusammenbricht, das aus „schadstoffgeschädigten“ Menschen „psychisch“ Erkrankte macht.</p>
<p>Mit Hilfe der AG AG haben wir, d. h. die vielen schadstoffgeschädigten Lehrerinnen und Lehrer in NRW (und darüber hinaus), ein Netzwerk, eine Selbsthilfegruppe aufgebaut.</p>
<p>Wir unterstützen uns gegenseitig durch Rechtsauskunft, vor allem aber durch Hinweise auf kompetente Ärztinnen und Ärzte und auf therapeutische Maßnahmen.</p>
<p>Indem wir uns gegenseitig Mut zusprechen und informieren, haben wir die Angst verloren, die uns vorher gelähmt hat, die Angst, dass wir nichts machen können und dass wir von dem guten Willen der Obrigkeit abhängen.</p>
<p>Als Lehrerinnen und Lehrer ohne diese Angst bringen wir uns ständig gegenseitig bei, unser Leben – trotz aller gesundheitlichen Schädigungen – selbst in die Hand zu nehmen und auch unsere Therapien – mit Hilfe von Ärztinnen und Ärzten, die Kenntnis von unseren Krankheitsbildern haben und uns Verständnis entgegenbringen – selbständig zu gestalten.</p>
<p>Kurz: Im Laufe meiner 25jährigen Mitgliedschaft in der GEW habe ich viel Solidarität erfahren und konnte selbst vielfältig solidarisch sein.</p>
<p>Ich danke für eure Aufmerksamkeit.</p>
<p>-</p></blockquote>
<p><strong>Autoren: </strong>Silvia K. Müller zusammen mit einer ehemaligen Lehrerin, deren Namen ungenannt bleiben muss, CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network, 5. Juli 2010</p>
<p><strong>Weitere CSN Artikel über Schadstoffe in Schulen: </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a title="Permanent Link to Der Stoff aus dem die Schulen sind" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/05/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind/" target="_blank">Der Stoff aus dem die Schulen sind</a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="Permanent Link to Der Stoff aus dem die Schulen sind -  Teil II" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/06/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sein-teil-ii/" target="_blank">Der Stoff aus dem die Schulen sind – Teil II</a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="Permanent Link to Der Stoff aus  dem die Schulen sind Teil III" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/07/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind-teil-iii/" target="_blank">Der Stoff aus dem die Schulen sind Teil III</a></li>
<li style="text-align: left;"><a title="Permanent Link to Der Stoff aus  dem die Schulen sind - Teil IV" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/08/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind-teil-iv/" target="_blank">Der Stoff aus dem die Schulen sind – Teil IV</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/17/integration-von-behinderten-am-arbeitsplatz-lehrer-mit-mcs-multiple-chemical-sensitivity-und-allergien/">Integration von Behinderten am Arbeitsplatz: Lehrer mit MCS-Multiple Chemical Sensitivity und Allergien</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/category/krank-durch-die-schule/">Verschiedene weitere Artikel zum Thema Schule</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Duftfreie Schule? – Einen Versuch ist es wert</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/29/duftfreie-schule-%e2%80%93-einen-versuch-ist-es-wert/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 07:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
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MCS Kreativteam setzt sich für duftfreie Schulen ein
Ich lebe mit meinem 6-jährigen Sohn im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Wir sind u.a. an MCS erkrankt. Die Schulpflicht steht an und die Suche nach einer geeigneten Schule begann. So habe ich erst im Kreis alle Grundschulen angeschrieben, um deren Gesamtplätze und die Klassenstärken der zukünftigen 1. Klassen gebeten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Elternabend.gif"><img class="size-full wp-image-9418 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Elternabend - Thema Duftfreie Schule" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Elternabend.gif" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p><strong>MCS Kreativteam setzt sich für duftfreie Schulen ein</strong></p>
<p>Ich lebe mit meinem 6-jährigen Sohn im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Wir sind u.a. an MCS erkrankt. Die Schulpflicht steht an und die Suche nach einer geeigneten Schule begann. So habe ich erst im Kreis alle Grundschulen angeschrieben, um deren Gesamtplätze und die Klassenstärken der zukünftigen 1. Klassen gebeten und angefragt, ob sie sich vorstellen könnten mein MCS-krankes Kind unter den und den Bedingungen aufzunehmen. Nach diesen Anfragen hat sich ein Schulleiter zu einem Schnuppertag bereit erklärt, und im persönlichen Gespräch kamen sofort Sympathie, Verständnis und Entgegenkommen zu Tage.</p>
<p>Ein Schulelternabend wurde vom Schulleiter angeregt, auch der TV-Beitrag<a href="http://video.google.de/videoplay?docid=-8886029444847972293#"> &#8220;Ich kann dich nicht riechen&#8221;</a> wurde von ihm selbstständig gefunden, angesehen und vorgeschlagen, diesen einführend auf dem Elternabend zu zeigen. Der Elternabend sollte zum einen für allgemeine Aufklärung über das Krankheitsbild MCS und die Wirkungen von  Duftstoffen bzw. Chemikalien &#8211; insbesondere auf Kinder &#8211; gelten.</p>
<p>Zum anderen war damit verbunden meine Bitte an die Eltern um Verzicht auf Parfüms/ Weichspüler und andere duftstoffhaltige Produkte, um meinem Kind eine Integration in diesen Klassenverband zu ermöglichen.</p>
<p><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Duftstoffmappe2xy.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-9416" style="border: 0pt none; margin: 8px;" title="Duftstoff-Infomappe" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Duftstoffmappe2xy.gif" alt="" width="180" height="271" /></a>Darauf habe ich im Netz um Hilfe gebeten und bin bei CSN bei Silvia Müller auf Mithilfe gestoßen. CSN hat mich in meinem Vorhaben mit Rat und Tat sowie auch finanziell unterstützt. Zudem hatte sich noch eine weitere MCS-Erkrankte zur Mithilfe bereiterklärt und so haben wir zu Dritt als MCS- Kreativteam eine Info-Mappe für den Schulleiter und die Eltern erstellt.</p>
<p>Bei der dritten Mithelferin handelte es sich um eine Lehrerin, die nach Bezug des gleichen Schulneubaus, in dem Lia aus dem Filmbeitrag: „Ich kann dich nicht riechen“ krank wurde, ebenfalls an MCS erkrankte.</p>
<p>Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diese Unterstützung bekommen habe. Mein ausdrücklicher Dank geht vor allem an Silvia K. Müller, die sich aufopfernd unserer annahm. Und ich bin stolz, dass ein Konzept und eine Info-Mappe entstanden sind, welche nun für Jeden zugänglich gemacht werden können.</p>
<p>Aber nun möchte ich Euch von dem Schulelternabend, der am 06.05.2010 stattfand, berichten:</p>
<p>Es wurde also einführend der TV-Betrag aus der ZDF Dokureihe 37° „ Ich kann dich nicht riechen“ mit den drei MCS &#8211; Fallbeispielen Christian Schifferle, Lia und Heike &#8211; der am 12.02.2008 ausgestrahlt wurde &#8211; abgespielt.</p>
<p>Anschließend informierte die Lehrerin aus dem MCS – Kreativteam, die zu meiner Unterstützung extra zu diesem Elternabend weit angereist war, über das  Krankheitsbild MCS und dann habe ich frei vortragend aber im Sinne meines <a href="http://www.csn-deutschland.de/Antext%20Info-Mappe.pdf">Elternbriefes </a>gesprochen und den Eltern meine Bitte vorgetragen, ihre Kinder „duftstofffrei“ zur Schule zu schicken.</p>
<p>15 Eltern von 16 Kindern waren anwesend. Es hatten sich alle Eingeladenen an die Bitte des Schulleiters  „parfümfrei zu erscheinen“ gehalten, bis auf zwei Personen (meinte meine Nase).</p>
<p>Definitiv war unsere Aufklärung ein voller Erfolg, bei 3 Personen sah ich Ablehnung in den Augen, aber es kam trotzdem kein kritisches Wort. ALLE haben versucht mitzumachen und wollen versuchen Wasch &#8211; und Kosmetikprodukte auf „duftstofffreie“ Produkte umzustellen.</p>
<p>Zudem kam noch die Überlegung auf, alle Klassen, bzw. Eltern anzusprechen und die Schule komplett duftstofffrei zu gestalten. Ein Vater hat sich für dieses Thema sofort engagiert.</p>
<p>Erschreckend war gleichzeitig, dass schon bei 3 Kindern ähnliche Gesundheitsbeschwerden thematisiert wurden. Eine Allergie auf Weichspüler und bestimmte Waschmittelinhaltsstoffe, Asthma und andere vielfältige Allergien wurden genannt. Der direkte Bezug zu MCS war sofort da. Eine Mutter kannte MCS über TV-Medien.</p>
<p>Ein türkischer Vater teilte mit, dass sein Vater dieses Krankheitsbild schon vor 40 Jahren gehabt habe. Die meisten sagten, sie würden keinen Weichspüler benutzen, ja sie würden sogar darauf reagieren.</p>
<p>Die Resonanz vom Schulleiter am Tag danach war sehr positiv. Die Vorträge wären sehr gut und verständlich gewesen, die anschließende Diskussion (an der wir nicht mehr teilnahmen) wäre sehr positiv  verlaufen und das ausgelegte Infomaterial, insbesondere unsere Info-Mappe, wäre dankend und wissbegierig mitgenommen worden. Es war also forderndes Interesse da. Die Info-Mappen sind alle weg.</p>
<p><strong>Mein Fazit: </strong></p>
<p>Die Bevölkerung will aufgeklärt werden. Es erscheint, als würden die Menschen geradezu danach lechzen endlich einmal Fakten zu haben, weil doch im Familien- und Bekanntenkreis auffällig viele Allergien und Krankheiten auftreten. Alles in allem war es ein Riesenerfolg. Ich bin jetzt noch freudig erstaunt über die wirklich positive Resonanz.</p>
<p>Zuvor hatte ich große Ängste, auf Gegenwehr und eventuell sogar Psychiatrisierung zu stoßen, aber das war überhaupt nicht so. Im Gegenteil, die Gespräche verliefen positiv, konstruktiv und die Eltern bekundeten sofortige Bereitschaft.</p>
<p>Mein abschließender ganz großer Dank geht an den Schulleiter, der sich 100% für meinen Sohn eingesetzt hat. Ich habe nicht nur für mein Kind eine geeignete Schule, sondern auch engagierte Lehrer sowie verständnisvolle und tolerante Eltern gefunden. Wir freuen uns auf den Tag der Einschulung.</p>
<p>Gern möchte ich weiteren Eltern von MCS -erkrankten Kindern behilflich sein, um ebenfalls eine Integration ihrer Kinder zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Autor: </strong>Tohwanga für CSN – Chemical Sensitivity Network, 29. Juni 2010</p>
<p><strong>Infomaterial und weitere CSN-Artikel zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/30/dufte-schule/">Dufte Schule</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/21/erneut-herzversagen-durch-deo-bei-einem-jugendlichen/">Erneut  Herzversagen durch Deo bei einem Jugendlichen</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/14/das-geheimnis-von-parfums-studie-findet-chemikalien/">Das Geheimnis von Parfüms &#8211; Studie findet Chemikalien</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/01/minnesota-schafft-gesetz-fuer-verbot-von-duftstoffen-und-parfum-an-schulen/">Minnesota  schafft Gesetz für Verbot von Duftstoffen und Parfum an Schulen</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/17/luftverschmutzung-durch-deo-%E2%80%93-hersteller-muss-1-3-millionen-dollar-strafe-zahlt/">Luftverschmutzung  durch Deo – Hersteller muss 1.3 Millionen Dollar Strafe zahlen</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/17/integration-von-behinderten-am-arbeitsplatz-lehrer-mit-mcs-multiple-chemical-sensitivity-und-allergien/">Integration  von Behinderten an Arbeitsplatz – Lehrer mit MCS-Multiple Chemical  Sensitivity und Allergien</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/06/duftstoffe-verboten-in-krankenhaeusern-und-arztpraxen-in-schweden/">Duftstoffe  verboten in Krankenhäusern und Arztpraxen in Schweden</a></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/duftstoff_karten-Blogversion.gif"><img class="size-full wp-image-9413 aligncenter" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Duftstoffe sorgen für Isolation" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/duftstoff_karten-Blogversion.gif" alt="" width="240" height="124" /></a></p>
<p><strong>Weiterführende Informationen und <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/08/gefahren-durch-duftstoffe-und-parfum-infokarte-zum-weitergeben/">kostenlose  Informationskarte über  Duftstoffe und deren Gefahren</a>, erhalten Sie  bei CSN &gt;&gt;&gt; <a href="http://www.csn-deutschland.de/duftstoff_karte.html"> Infomaterial</a></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Todesfälle durch Schnüffeln von Deospray &#8211; Das BfR-Bundesinstitut für Risikobewertung ermittelte</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/19/todesfaelle-durch-deo-schnueffeln-bfr-bundesinstitut-fur-risikobewertung-ermittelte/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Verschiedene Zeitungen berichten aktuell über den Tod eines 15-jährigen Jungen. Er starb durch Inhalieren von Deo. Der Junge, der unter seinen Schulkameraden und Freunden sehr beliebt war, ist nicht der erste Fall. Sein Vater hat nun Strafanzeige gegen den Hersteller gestellt und hat sich zur Aufgabe gesetzt, Eltern, Jugendliche und Lehrer aufzuklären über die Gefahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Deomißbrauch.jpg"><img class="size-full wp-image-8127 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Ein fataler Trend - Deo-Inhalieren" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Deomißbrauch.jpg" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p>Verschiedene Zeitungen berichten aktuell über den <a href="http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/ueberlingen/15-Jaehriger-schnueffelt-sich-an-Deospray-zu-Tode;art372495,4153304">Tod eines 15-jährigen Jungen</a>. Er starb durch Inhalieren von Deo. Der Junge, der unter seinen Schulkameraden und Freunden sehr beliebt war, ist nicht der erste Fall. <a href="http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/art4319,368110">Sein Vater hat nun Strafanzeige gegen den Hersteller gestellt</a> und hat sich zur Aufgabe gesetzt, Eltern, Jugendliche und Lehrer aufzuklären über die Gefahren des Schnüffelns von Deodorant, was seinen Sohn sinnlos umgebracht hat. Eigentlich wäre dies die Aufgabe unserer Behörden. Vor einem Jahr hatte das BfR – Bundesinstitut für Risikobewertung durch eine Anfrage bei CSN dargelegt, dass man auf die Problematik aufmerksam gemacht wurde und sich darum kümmern wolle.</p>
<p><strong>Deo-Schnüffeln, ein „uncooler Trend“ bei Jugendlichen</strong></p>
<p>Es war eine eher ungewöhnliche Anfrage, die eine Mutter vor etwa einem Jahr bei CSN stellte. Sie bat um Hilfe, weil sie selbst nicht mehr weiter wusste. Sie hatte ihre Tochter dabei erwischt, wie sie unter der Bettdecke Deo schnüffelte. Ihr war aufgefallen, dass ihre Tochter sich verändert hatte und es in ihrem Zimmer extrem nach Deo roch. Innerlich alarmiert ging sie in Beobachtungsposition und wurde schnell mit der Realität konfrontiert, dass sie in ihrer Vermutung richtig lag. Ihre Tochter schnüffelte Deo um high zu werden.</p>
<p><strong>Eltern müssen auf Veränderungen achten</strong></p>
<p>Die Mutter war durch den Artikel <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/21/erneut-herzversagen-durch-deo-bei-einem-jugendlichen">&#8220;Erneut Herzversagen durch Deo bei einem Jugendlichen&#8221;</a> auf CSN aufmerksam geworden. Nun wollte sie Rat, wie sie ihre Tochter von dieser Sucht, die offensichtlich vorlag, befreien könnte. Ich gab der Mutter den Rat, ihre Tochter ganz in Ruhe, aber unter knallharter Konfrontation mit den Fakten, mit allen zu erwartenden Risiken des Deo-Schnüffelns zu konfrontieren, vor allem, dass sie sich rasch in Lebensgefahr bringen kann. Und dass sie ihr verdeutlichen möge, dass die in vielen Deos enthaltenen Lösungsmittel und Treibgase auch schwerste Hirnschäden auslösen können.</p>
<p>Als ich der Mutter damals erläuterte, dass Merkfähigkeits- und Konzentrations-störungen zu den ersten Auffälligkeiten gehören, bestätigte sie, dass diese schon seit geraumer Zeit bei ihrer Tochter bemerkbar waren, sie sich nur keinen Reim darauf machen konnte. Das Vorliegen weiterer Symptome, die ich aufzählte, konnte sie ebenfalls bejahen: Auffallende Blässe, häufig Nasenbluten, Kopfschmerzen, Schwindel, erweiterte Pupillen, Wesensveränderungen mit aggressiven Anfällen, Leistungsabfall in der Schule, etc.  Was mir noch aus dem Telefonat von damals im Gedächtnis ist, die Tochter hatte ihrer Mutter erzählt, dass Deo-Schnüffeln ein Trend unter den Jugendlichen an ihrer Schule sei. Ich sagte ihr, dass sie ihrer Tochter erklären solle, dass man nicht jeden und schon gar nicht einen solchen „Trend“ mitmachen müsse, er sei nicht nur total „uncool“, sondern würde im geringsten Fall zu Verblödung führen, weil Inhalieren dieser Chemikalien das Gehirn nachhaltig schädigt.</p>
<p><strong>Todesfälle durch Deo-Schnüffeln dem BfR bekannt</strong></p>
<p>Kurze Zeit später, am 3. März vergangenen Jahres, erhielt CSN eine E-Mail einer für die Bewertung von Vergiftungen zuständigen Mitarbeiterin des BfR – Bundesinstitut für Risikobewertung:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Müller,</p>
<p>Durch eine Anfrage an uns haben wir von  dem  Todesfall eines 12 jährigen Jungen in England durch Deo-Spray erfahren. In dieser Anfrage wurde <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/21/erneut-herzversagen-durch-deo-bei-einem-jugendlichen">ihr Artikel vom 21. November 2008</a> erwähnt, in dem Sie von dem Todesfall durch Versprühen des Deo Lynx Vice (Axe) und weitere Todesfälle in England und auch in Deutschland berichten.</p>
<p>Im Rahmen unserer gesetzlichen Aufgabe (Registrierung und Auswertung der Vergiftungs-Meldungen gemäß § 16 e des ChemikalienGesetzes) sind diese Fälle für uns von besonderer Bedeutung. Wir möchten Sie daher bitten, uns den entsprechenden Artikel noch einmal zu zu mailen und fragen an, ob Ihnen weitere Informationen  über diesen Todesfall vorliegen. Zum Beispiel wäre es sehr hilfreich, wenn Sie uns einen Ansprechpartner oder die Klinik in England nennen könnten. Wir hätten dann die Möglichkeit dort die Epikrise anzufordern.</p>
<p>Für Ihre Bemühungen danken wir Ihnen im Voraus.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Dr. med. Regine Burger</p>
<p>- -</p>
<p>Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)</p>
<p>Fachgruppe 32: Vergiftungs- und Produktdokumentation</p>
<p>Bewertungsstelle für Vergiftungen</p>
<p>Thielallee 88-92</p>
<p>14195 Berlin</p></blockquote>
<p><strong>CSN Antwort an das BfR &#8211; Bundesinstitut für Risikobewertung vom 4. März 2009</strong></p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Dr. Burger,</p>
<p>es gab in den vergangenen Jahren mehrere Todesfälle durch Einatmen von Deo, dies fanden wir durch eine Recherche im Internet heraus. Meinen Originalartikel mit den entsprechenden Referenzen zum Anklicken können Sie diesen Link einsehen:</p>
<p><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/21/erneut-herzversagen-durch-deo-bei-einem-jugendlichen">http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/21/erneut-herzversagen-durch-deo-bei-einem-jugendlichen</a></p>
<p>Ich erinnere mich, dass ich bei der Recherche für den Artikel noch weitere Fälle sah. Es wäre daher sicherlich für Ihre Nachforschung sinnvoll, wenn Sie jemanden für eine ausführliche Recherche abstellen würden.</p>
<p>In meiner Beratungstätigkeit für Chemikaliensensible erreichen mich seit etwa drei Jahren immer häufiger Anrufe von Müttern und auch von Lehrern, die sich über die teils extensive Deo- und Parfümbenutzung in Schulen beschwerten. Teilweise können Kinder und Jungendliche aufgrund der massiven Duftstoffverwendung von Mitschülern dem Unterricht nicht mehr beiwohnen, oder können nur noch tageweise in die Schule gehen und sind dann wieder für Tage wegen schwerster Migräne, Schwindel, starker Übelkeit etc. Zuhause. Uns sind auch Lehrer bekannt, die aufgrund ihrer Beschwerden durch Duftstoffe nicht mehr unterrichten können und in Pension geschickt wurden.</p>
<p>Meine Organisation hat sich aus diesen Gründen schon des Öfteren mit amerikanischen und kanadischen Organisationen über das in deren Ländern immer häufiger durchgeführte Duftstoffverbot an Schulen und Universitäten ausgetauscht. Gerade in Hinblick auf Barrierefreiheit für Behinderte mit Asthma, Chemikaliensensitivität und Duftstoffallergikern, wäre eine solche Maßnahme auch für unser Land ein großer Fortschritt für diese Behindertengruppe, um wieder am öffentlichen Leben teilhaben zu können.</p>
<p>In Bezug auf den gefährlichen Missbrauch und die oft übermäßige Verwendung von Deospray in Schulen liegt es vielleicht in Ihrem Möglichkeitsbereich, dass an Schulen zumindest die Verwendung von Deosprays verboten wird und stattdessen auf den Gebrauch von Deorollern und Deosticks verwiesen wird. Noch besser wäre ein gänzlicher Verzicht auf Duftstoffe an Schulen und an Universitäten, da es als erwiesen gilt, dass viele der in Parfüms, Deos, Body Lotion, etc. enthaltenen Chemikalien das Lernverhalten in erheblichem Maße negativ beeinträchtigen können, ganz abgesehen von den Langzeitfolgen, die manche dieser Chemikalien, die z.T. neurotoxisch, gentoxisch, kanzerogen, immuntoxisch, hormonimmitierend etc. sind, nach sich ziehen.</p>
<p>Sollten Sie weitere Informationen benötigen, steht meine Organisation Ihnen gerne zur Verfügung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen,</p>
<p>Silvia K. Müller</p>
<p>CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network</p></blockquote>
<p><strong>Aufklärung in Schulen dringend erforderlich</strong></p>
<p>In welcher Weise das BfR damals tätig wurde, ist nicht bekannt. Dass jetzt ohne zeitliche Verzögerung gehandelt werden muss, wird durch den aktuellen Todesfall des 15-jährigen Jungen aus Überlingen zwingend.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Geeignete Maßnahmen um Risiken zu minimieren: </strong></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>Schulung von Lehrpersonal bezüglich der Risiken von Deos und Duftstoffen und der Früherkennung von Symptomen einer Intoxikation durch Inhalieren von Deos, Parfums, Lösungsmitteln oder Ähnlichem</li>
<li>Aufklärungsarbeit der Schüler durch Lehrer und entsprechendes Aufklärungsmaterial, z.B. Plakate und <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/08/gefahren-durch-duftstoffe-und-parfum-infokarte-zum-weitergeben">Flyer</a> oder Schulungsfilme</li>
<li>Warnhinweise auf Deosprays, so wie man sie von Zigarettenpackungen her kennt</li>
<li>Abgabeverbot von Deosprays an Jugendliche unter 16 Jahren</li>
<li>Generelles Verbot von Deosprays und Duftstoffen in verschiedenen öffentlichen Bereichen</li>
<li style="text-align: left;">Deosprays in Haushalten mit Kindern und Jugendlichen verbannen, statt dessen nur Verwendung von Deorollern und Deosticks</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Dass man Maßnahmen wie Deospray- und Duftstoffverbote anordnen kann, macht das Ausland uns schon seit Jahren vor. Immer häufiger liest man Meldungen, dass an Schulen, Universitäten, in Krankenhäusern und bei Behörden die Verwendung von Duftstoffen untersagt wurde. Sind Duftstoffe und Deosprays erst einmal verbannt, wird schnell offenkundig, dass dies sehr positive Auswirkungen hat, beispielsweise, dass Schüler und Studenten sich wesentlich besser konzentrieren können und bessere Leistungen erzielen, wie Lehrer und Universitätsprofessoren mehrfach bekundeten. Besorgnis erregende Trends wie das Inhalieren von Deodorants bei Jugendlichen, <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/30/dufte-schule/">Beduftung von Klassenräumen</a> und „Deo-Schlachten“ an Schulen würden durch solche rigorosen Maßnahmen und nachhaltige Aufklärung mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit im Keim erstickt werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Autor: </strong>Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 19. März 2010</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Infomaterial: </strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/08/gefahren-durch-duftstoffe-und-parfum-infokarte-zum-weitergeben">CSN Informationskarte zu Gefahren durch Duftstoffe zum Ausdrucken oder anfordern</a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema:</strong></p>
<ul style="text-align: left;">
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/30/dufte-schule/">Dufte Schule</a><strong><br />
</strong></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/21/erneut-herzversagen-durch-deo-bei-einem-jugendlichen">Erneut Herzversagen durch Deo bei einem Jugendlichen</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/01/minnesota-schafft-gesetz-fuer-verbot-von-duftstoffen-und-parfum-an-schulen">Minnesota schafft Gesetz für Verbot von Duftstoffen und Parfum an Schulen</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/17/luftverschmutzung-durch-deo-%E2%80%93-hersteller-muss-1-3-millionen-dollar-strafe-zahlt/">Luftverschmutzung durch Deo &#8211; Hersteller muss 1.3 Millionen Dollar Strafe zahlen</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/18/vergleich-bei-gericht-100-000-entschadigung-wegen-parfumallergie-und-duftstoffverbot-bei-behorden">Vergleich bei Gericht: 100 000$ Entschädigung wegen Parfumallergie und Duftstoffverbot bei Behörden</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/17/integration-von-behinderten-am-arbeitsplatz-lehrer-mit-mcs-multiple-chemical-sensitivity-und-allergien">Integration von Behinderten an Arbeitsplatz &#8211; Lehrer mit MCS-Multiple Chemical Sensitivity und Allergien</a></li>
<li><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/06/duftstoffe-verboten-in-krankenhaeusern-und-arztpraxen-in-schweden">Duftstoffe verboten in Krankenhäusern und Arztpraxen in Schweden</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Professor appelliert zur Rücksichtnahme auf &#8220;Kanarienvögel&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 13:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Parfums verboten]]></category>
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Professor appelliert zur Rücksichtnahme auf Chemikalien-Sensible
Ein amerikanischer Professor appellierte gestern in der unabhängigen Studentenzeitung der University of New Hampshire zur Rücksichtnahme auf &#8220;Canaries&#8221; (Kanarienvögel) in Bezug auf die Benutzung von Chemikalien und insbesondere Duftstoffe. Der Professor meint damit jene Menschen, die unter Chemikalien-Sensitivität leiden und wie einst die Kanarienvögel in den Bergwerken als Indikatoren für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Kanarienvogel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7102" style="margin: 10px; border-width: 0px;" title="Chemikaliensensible sind Indikatoren wie einst die Kanarienvögel im Kohlenbergwerk" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Kanarienvogel.jpg" alt="" width="323" height="270" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000;"> </span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000;">Professor appelliert zur Rücksichtnahme auf Chemikalien-Sensible</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong>Ein amerikanischer Professor appellierte gestern in der unabhängigen Studentenzeitung der University of New Hampshire zur Rücksichtnahme auf &#8220;Canaries&#8221; (Kanarienvögel) in Bezug auf die Benutzung von Chemikalien und insbesondere Duftstoffe. Der Professor meint damit jene Menschen, die unter Chemikalien-Sensitivität leiden und wie einst die Kanarienvögel in den Bergwerken als Indikatoren für giftige Chemikalien anzusehen sind.</p>
<p>Einige amerikanische und kanadische Universitäten verfügen über eine “Scent Free Policy”, d.h. an diesen Universitäten ist die Verwendung von Parfums und duftstoffhaltigen Produkten verboten. Auch Besucher müssen sich danach richten. Durch diese Regelung wird allergischen und chemikaliensensiblen Studenten und Universitätsangestellten ermöglicht, studieren zu können.</p>
<p><strong>Prof. Ihab Farag’s Appell in der Studentenzeitung:</strong></p>
<p>Viele von uns sind vertraut mit Kanarienvögeln, diesen schönen, farbenfrohen Vögeln, die fast die ganze Zeit über singen. Kanarienvögel retteten auch viele Menschenleben in Kohlenminen. Das kommt daher, weil Kanarienvögel wesentlich sensibler auf toxische Gase reagieren als Menschen. Die Bergleute nahmen deshalb die Kanarienvögel mit in die Kohlengruben. Wenn der Kanarienvogel aufhörte zu singen und von der Stange fiel (oder starb), wussten die Bergleute, dass es notwendig sei, die Kohlenmine aus Sicherheitsgründen schnellstens zu verlassen.</p>
<p>Es gibt Personen, die eine sehr starke Empfindlichkeit für viele gängige Chemikalien entwickelt haben. Diese Menschen können durch Rauch, chemische Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel, Rauch von Zigaretten/Zigarren, Abgase von Motoren, Lösungsmittel, etc. sehr negativ beeinträchtigt werden. Diese Personen werden oft als &#8220;Kanarienvögel&#8221; unserer modernen Welt bezeichnet, weil ihre Chemikalien-Sensitivität ähnlich der von Kanarienvögeln ist. Die „Kanarienvögel des 21. Jahrhunderts in Menschengestalt“ werden in der Regel durch Parfums, Haarpflegeprodukte, Shampoos, Duschgels, After Shave Lotion’s, Antiperspirants, Deodorants, Hand-Desinfektionsmittel, Lippenpflegestifte, Nagellack, etc. stark in Mitleidenschaft. „Canaries in Menschengestalt“ sehen genauso aus wie andere Menschen und wenn Sie einen sehen, werden Sie es wahrscheinlich nicht merken, dass Er oder Sie ein &#8220;Kanarienvogel in Menschengestalt&#8221; ist, bis eine offensiv giftige Chemikalie die Sensitivität der Person auslöst.</p>
<p>Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die &#8220;Kanarienvögel in Menschengestalt&#8221; und helfen Sie ihnen, dass sie ihr Leben in vollen Zügen genießen können. Eine Möglichkeit, wie Sie den &#8220;Canaries in Menschengestalt&#8221; helfen können und gleichzeitig Ihre eigene Exposition gegenüber unerwünschten Chemikalien senken können, ist, duftfrei zu sein: Vermeidung von Parfüms und parfümierten Körperpflegeprodukten.</p>
<p>Autor: Silvia K. Müller, CSN-Chemical Sensitivity Network, 3. Februar 2010</p>
<p>Literatur:</p>
<p>Chemical consideration to the Human Canaries, Ihab Farag, Professor, Chemical Engineering Department, Letter to the editor 02-02-10, The New Hampshire, Independent Student Newspaper at the University of New Hampshire since 1911, 2. Februar 2010</p>
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		</item>
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		<title>Schüler unnötig giftigen Chemikalien durch Reinigungsmittel ausgesetzt</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/01/28/schuler-unnotig-giftigen-chemikalien-durch-reinigungsmittel-ausgesetzt/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 09:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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Eine aufrüttelnde dpa Meldung kursierte durch viele deutsche Zeitungen und Zeitschriften. In einer Schule im nordhessischen Zierenberg war Giftgasalarm ausgelöst worden. Dutzende Jungen und Mädchen hatten über Übelkeit, Atem- und Kreislaufbeschwerden geklagt. Bei einigen waren die Beschwerden so stark, dass sich der Notarzt um sie kümmern musste, 30 Kinder wurden in Kliniken gebracht. Die 550 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Schüler.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6818" style="margin: 10px; border-width: 0px;" title="Schüler krank durch Reinigungsmittel" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Schüler.jpg" alt="" width="424" height="283" /></a></p>
<p> </p>
<p>Eine aufrüttelnde dpa Meldung kursierte durch viele deutsche Zeitungen und Zeitschriften. In einer Schule im nordhessischen Zierenberg war Giftgasalarm ausgelöst worden. Dutzende Jungen und Mädchen hatten über Übelkeit, Atem- und Kreislaufbeschwerden geklagt. Bei einigen waren die Beschwerden so stark, dass sich der Notarzt um sie kümmern musste, 30 Kinder wurden in Kliniken gebracht. Die 550 Schüler der Gesamtschule wurden evakuiert. Als Ursache wurde ein Kanister mit einem Reinigungsmittel für den Fußboden gefunden, dessen Deckel offenstand.</p>
<p>Eine ähnliche Meldung gab es im Februar 2006. <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/02/achtung-reinigungsmittel-koennen-giftgasalarm-ausloesen/">Damals hatten Putzmittel den Giftgassensor im Capitol </a>in Washington ausgelöst. Sicherheitspersonal evakuierte Senatoren und Angestellte. Spezialuntersuchungen der Polizei fanden auch in diesem Fall, dass nichts anderes als ein Reinigungsmittel, das die Putzfrauen verwendet hatten, Ursache gewesen war.</p>
<p>Dass gesundheitliche Beschwerden durch Reinigungsmittel eintreten können, die in täglicher Routine verwendet werden, wird erst durch solche dramatischen Zwischenfälle publik. Sorgsamerer Umgang mit Putzmitteln, gute Belüftung während der Anwendung und eine sehr kritische Auswahl der eingesetzten Mittel, alle Gesundheits- und Umweltaspekte einbeziehend, sind geboten. Im häuslichen Bereich sind scharfe chemische Reiniger in der Regel völlig unnötig. Kommt ein Kind regelmäßig <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/07/22/gesunde-umweltfreundliche-schulen-per-gesetz/">mit Übelkeit aus der Schule nach Hause,</a> sollten Eltern sich beim Schulleiter nach der Art der Reinigungsmittel erkundigen. Im Fall, dass giftige Mittel verwendet werden, ist es angemessen, aus Rücksicht auf die Gesundheit der Schüler und Lehrer auf Umstellung zu drängen.</p>
<p>Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 27. Januar 2010</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere Artikel zum Thema Schule:</strong></p>
<ul style="text-align: left;">
<li><a title="Permanent Link to Der Stoff aus dem die Schulen sind" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/05/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind/" target="_blank">Der Stoff aus dem die Schulen sind</a> </li>
<li><a title="Permanent Link to Der Stoff aus dem die Schulen sind - Teil II" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/06/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sein-teil-ii/" target="_blank">Der Stoff aus dem die Schulen sind – Teil II</a> </li>
<li style="text-align: left;"><a title="Permanent Link to Der Stoff aus dem die Schulen sind Teil III" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/07/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind-teil-iii/" target="_blank">Der Stoff aus dem die Schulen sind Teil III</a> </li>
<li style="text-align: left;"><a title="Permanent Link to Der Stoff aus dem die Schulen sind - Teil IV" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/08/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind-teil-iv/" target="_blank">Der Stoff aus dem die Schulen sind – Teil IV</a> </li>
<li style="text-align: left;"><a title="Permanent Link: Gesunde, umweltfreundliche Schulen per Gesetz" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/07/22/gesunde-umweltfreundliche-schulen-per-gesetz/" target="_blank">Gesunde, umweltfreundliche Schulen per Gesetz</a> </li>
<li style="text-align: left;"><a title="Permanent Link to Minnesota schafft Gesetz für Verbot von Duftstoffen und Parfum an Schulen" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/01/minnesota-schafft-gesetz-fuer-verbot-von-duftstoffen-und-parfum-an-schulen/" target="_blank">Minnesota schafft Gesetz für Verbot von Duftstoffen und Parfum an Schulen</a> </li>
<li style="text-align: left;"><a title="Permanent Link to 11 Schüler und ein Busfahrer mussten ins Krankenhaus wegen verschüttetem Parfum" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/09/15/11-schueler-und-ein-busfahrer-mussten-ins-krankenhaus-wegen-verschuettetem-parfum/">11 Schüler und ein Busfahrer mussten ins Krankenhaus wegen verschüttetem Parfum</a> </li>
<li style="text-align: left;"><a title="Permanent Link to Flammschutzmittel sorgen im Klassenzimmer für eine höhere Schadstoffbelastung als in Büros und Autos" href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/09/08/flammschutzmittel-sorgen-im-klassenzimmer-fuer-eine-hoehere-schadstoffbelastung-als-in-bueros-und-autos/">Flammschutzmittel sorgen im Klassenzimmer für eine höhere Schadstoffbelastung als in Büros und Autos</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AGÖF startet neues Forschungsvorhaben zur Innenraumluftqualität</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/20/agof-startet-neues-forschungsvorhaben-zur-innenraumluftqualitat/</link>
		<comments>http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/20/agof-startet-neues-forschungsvorhaben-zur-innenraumluftqualitat/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 07:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behörden reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahren durch Alltagschemikalien]]></category>
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Datenerhebung zur Raumluftqualität von Wohn- und Bürogebäuden als Bewertungsgrundlage von Zielkonflikten energieeffizienter Bauweise
Die Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute ist seit 01.10.2009 vom Umweltbundesamt beauftragt, ein vom BMU gefördertes, dreijähriges FuE-Vorhaben mit dem Thema &#8220;Zielkonflikt energieeffiziente Bauweise und gute Raumluftqualität &#8211; Datenerhebung für flüchtige organische Verbindungen in der Innenraumluft von Wohn- und Bürogebäuden (Lösungswege)&#8221; durchzuführen. Im Rahmen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-5973" style="margin: 10px; border-width: 0px;" title="Labor - Team forscht nach Schadstoffen in Innenräumen" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Laborteam.jpg" alt="Labor - Team forscht nach Schadstoffen in Innenräumen" width="465" height="308" /></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Datenerhebung zur Raumluftqualität von Wohn- und Bürogebäuden als Bewertungsgrundlage von Zielkonflikten energieeffizienter Bauweise</strong></p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute ist seit 01.10.2009 vom Umweltbundesamt beauftragt, ein vom BMU gefördertes, dreijähriges FuE-Vorhaben mit dem Thema &#8220;Zielkonflikt energieeffiziente Bauweise und gute Raumluftqualität &#8211; Datenerhebung für flüchtige organische Verbindungen in der Innenraumluft von Wohn- und Bürogebäuden (Lösungswege)&#8221; durchzuführen. Im Rahmen des Projektes werden umfangreich Daten zu flüchtigen organischen Verbindungen in der Innenraumluft von Wohn- und Bürogebäuden erhoben, in einer Datenbank zentral erfasst und ausgewertet. </p>
<p>Ziel ist es, mögliche Konflikte zwischen einer zunehmend dichteren Gebäudehülle und der Raumluftqualität empirisch besser beschreiben und bewerten zu können. Anhand fundierter Daten werden Lösungswege für die raumlufthygienische Optimierung energieeffizienter Gebäude entwickelt, die bei weiteren Energiesparmaßnahmen gezielte Hinweise für Politik und Verwaltung liefern können. </p>
<p>Schwerpunkt des Vorhabens ist die Erfassung und Auswertung vorhandener Daten zur Qualität der Innenraumluft. Die AGÖF-Institute führen jährlich bundesweit mehrere tausend Raumluftuntersuchungen durch. Damit steht dem Vorhaben für die Jahre 2007 bis 2012 ein großer Pool an Daten zur Auswertung zur Verfügung. Sie werden durch Daten aus den Jahren 2002 und 2006 ergänzt, die im <a href="http://www.agoef.de/forschung/forschungsprojekt_voc.html">FuE-Vorhaben &#8220;Erstellung einer Datenbank zum Vorkommen von flüchtigen organischen Verbindungen in der Raumluft&#8221; </a>schon erfasst wurden. </p>
<p>Ergänzend zu vorhandenen, auftragsbezogen erhobenen Daten werden im Rahmen des Projektes in 50 Gebäuden, die entsprechend der Energieeinsparverordnung 2002 bzw. später errichtet oder saniert wurden, gezielt Messungen durchgeführt. Geplant sind Messungen in Wohn- und Schulgebäuden jeweils in unterschiedlichen Klimasituationen (Winter/Sommer). Ein hoher Anteil von Gebäuden mit Lüftungsanlagen wird angestrebt, um den Einfluss unterschiedlicher Lüftungsarten zu erfassen. </p>
<p>Die Mitglieder der AGÖF haben schon früh auf mögliche Auswirkungen der Energieeinsparbemühungen im Bauwesen auf die Raumlufthygiene hingewiesen und Lösungskonzepte dazu erarbeitet. Die AGÖF begrüßt deshalb ausdrücklich die Chance, das Konfliktpotential mit aussagekräftigen Zahlen belegen zu können. Darüber hinaus ermöglicht die umfangreiche Datenerhebung Hinweise auf zeitliche Trends bei Schadstoffen in Innenräumen und eine Aktualisierung der AGÖF Orientierungswerte. </p>
<p>Projektleitung: Dr. Heidrun Hofmann und Dr. Peter Plieninger</p>
<p>Weitere Informationen über die Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e.V. (AGÖF): <a href="http://www.agoef.de">  AGÖF</a></p>
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		<title>Schulen: Umweltbundesamt gibt Tipps, um Fehler bei Renovierungsarbeiten zu vermeiden</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 14:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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Schulen in denen Schüler und Lehrer reihenweise durch Schadstoffe oder Schimmel krank wurden, gibt es quer durch ganz Deutschland. An mancher Schule tobt ein jahrelanger Kampf, ob das PCB, Lösungsmittel, Holzschutzmittel oder die vorhandene Schimmelbelastung zumutbar sind oder nicht. Im Zuge des Konjunkturprogramms soll auch für Verbesserung der Innenraumluft an Schulen gesorgt werden, wie der nachfolgende Pressemitteilung des Umweltbundesamtes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5868" style="margin: 10px; border-width: 0px;" title="Endlich werden Schulen gesünder" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Schulkind-happy.jpg" alt="Endlich werden Schulen gesünder" width="465" height="309" /></p>
<p> </p>
<p>Schulen in denen Schüler und Lehrer reihenweise durch Schadstoffe oder Schimmel krank wurden, gibt es quer durch ganz Deutschland. An mancher Schule tobt ein jahrelanger Kampf, ob das PCB, Lösungsmittel, Holzschutzmittel oder die vorhandene Schimmelbelastung zumutbar sind oder nicht. Im Zuge des Konjunkturprogramms soll auch für <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/05/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind">Verbesserung der Innenraumluft an Schulen</a> gesorgt werden, wie der nachfolgende Pressemitteilung des Umweltbundesamtes zu entnehmen ist: </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Pressemitteilung des UBA &#8211; Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau, 09.11.2009</strong><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Konjunkturprogramm hilft auch Schulen<br />
Umweltbundesamt gibt Tipps, Fehler bei Renovierungsarbeiten in Schulen zu vermeiden</strong></p>
<p>Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern dürfen sich auf baldige Sanierungsarbeiten in ihren Schulen freuen. Geld aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung soll die Lernbedingungen vor allem in älteren Schulgebäuden verbessern. Die für Sanierungs-, Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten bereitgestellten Bundesmittel machen Schulen nicht nur schöner. Sie sollen auch für gute Luft beim Lernen sorgen. Voraussetzung dafür ist jedoch die richtige Materialauswahl durch die öffentlichen Beschaffungsstellen. Sonst kann es auch unangenehme Gerüche geben &#8211; hervorgerufen durch erhöhte Emissionen flüchtiger und schwerflüchtiger organischer Stoffe. Diese wiederum können Ursache für Konzentrationsschwäche sowie Kopfschmerzen sein. </p>
<p>Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt, sich bei Renovierungsarbeiten am &#8220;<a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3689.pdf">Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden&#8221;</a> zu orientieren. Die Innenraumlufthygiene-Kommission des UBA hat diese Publikation 2009 umfassend überarbeitet. Der Leitfaden gibt Tipps, wie die Schulen umweltfreundlich und gesundheitsbewusst saniert und dabei wirtschaftlich aufgewertet werden können. Er erleichtert es den Verantwortlichen - sowohl den Baubetrieben als auch den Schulleitern - dauerhaft gutes Raumklima zu schaffen. Voraussetzung sind eine fachliche Bauausführung - auch unter Beachtung möglicher Schadstoffe in der vorhandenen Bausubstanz &#8211; sowie der Einsatz geeigneter Materialien und Produkte. </p>
<p>Für gesundheitlich unbedenkliche Bauprodukte ist das Umweltzeichen Blauer Engel ein zuverlässiger Wegweiser. Der Blaue Engel wurde beispielsweise für folgende Produkte vergeben: Parkett-, Laminat- und Linoleumböden, elastische Fußbodenbeläge, Fugendichtstoffe, Klebstoffe für Böden, Schall- und Wärmedämm-Material, Holzwerkstoffe, Raufaser, Lacke und Wandfarben. Der Einsatz dieser Produkte muss jedoch auch aufeinander abgestimmt sein. Die Baubetriebe sollten darauf achten, dass zum Beispiel Kleber und Bodenbelag keine reaktionsbedingten Ausgasungen verursachen. </p>
<p>Renovieren mit emissionsarmen Produkten ist eine wichtige Voraussetzung für gesunde Luft in Klassenzimmern - auch, wenn diese Produktgruppen in der Anschaffung zunächst etwas teurer sind. Ein nachträgliches Beseitigen von Renovierungs- oder Modernisierungsmängeln verursacht höhere Kosten, so die Erfahrungen in betroffenen Schulen. </p>
<p>Treten nach der Renovierung bei den Schülern Kopfschmerzen, müde Augen und Konzentrationsschwäche auf, wirkt dies dem angestrebten Lernerfolg entgegen und verursacht auch Kosten an anderer Stelle, etwa zur Wiederherstellung der Gesundheit. Die Einbeziehung von Umweltkriterien in die öffentliche Auftragsvergabe ist mittlerweile zweifelsfrei zulässig. Diese veränderte Rechtslage ist allerdings vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Beschaffungsstellen und den Gemeinden noch nicht bekannt. </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Die folgenden Publikationen des UBA stehen zum kostenlosen Download bereit, geben Tipps und bieten Orientierung:</strong> </p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&amp;Suchwort=3689">Der &#8220;Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden</a>&#8220;</li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&amp;Suchwort=3824">Der Produktwegweiser Blauer Engel &#8220;Umweltfreundlich bauen, Gesund wohnen</a>&#8220;</li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&amp;Suchwort=3687">Der Ratgeber &#8220;Umweltfreundliche Beschaffung &#8211; Ökologische &amp; wirtschaftliche Potenziale rechtlich zulässig nutzen</a>&#8220;</li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&amp;Suchwort=3837">Die Broschüre &#8220;Schulen, besser Lernen in gesunder Luft</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Quelle: Presseinformation des UBA, Konjunkturprogramm hilft auch Schulen, Dessau-Roßlau, 09.11.2009</p>
<p><strong>CSN Artikel zum Thema Schulen:</strong></p>
<li>
<div><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/07/22/gesunde-umweltfreundliche-schulen-per-gesetz/">Gesunde, umweltfreundliche Schulen per Gesetz</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/01/minnesota-schafft-gesetz-fuer-verbot-von-duftstoffen-und-parfum-an-schulen">Minnesota schafft Gesetz für Verbot von Duftstoffen und Parfum an Schulen</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/30/dufte-schule/">Dufte Schule</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/05/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind/">Der Stoff aus dem die Schulen sind</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/06/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sein-teil-ii/">Der Stoff aus dem die Schulen sind - Teil II</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/07/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind-teil-iii/">Der Stoff aus dem die Schulen sind &#8211; Teil III</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/08/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind-teil-iv/">Der Stoff aus dem die Schulen sind - Teil IV</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/17/integration-von-behinderten-am-arbeitsplatz-lehrer-mit-mcs-multiple-chemical-sensitivity-und-allergien">Integration am Arbeitsplatz &#8211; Lehrer mit MCS &#8211; Multiple Chemical Sensitivity und Allergien</a></div>
</li>
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		<title>taz Panter Preis 2009 &#8211; Morgen ist Preisverleihung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 17:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
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Am morgigen Samstag findet in Berlin in der Komischen Oper die Preisverleihung des diesjährigen taz Panter Preises statt. Der Preis wird zum 5. Mal an Menschen vergeben, die sich im besonderen Maße ehrenamtlich für andere einsetzen.
Es werden morgen, wie jedes Jahr, zwei taz-Panter verliehen werden:
Der erste Panter Preis wird von der taz Jury vergeben, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4885" style="margin: 10px; border: 0px;" title="Preisverleihung taz Panter Preis 2009 " src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/Preisverleihung-1.jpg" alt="Preisverleihung taz Panter Preis 2009 " width="465" height="448" /></p>
<p>Am morgigen Samstag findet in Berlin in der Komischen Oper die Preisverleihung des diesjährigen <a href="https://www.taz.de/zeitung/taznews-verlag/panterpreis">taz Panter Preises </a>statt. Der Preis wird zum 5. Mal an Menschen vergeben, die sich im besonderen Maße ehrenamtlich für andere einsetzen.</p>
<p>Es werden morgen, wie jedes Jahr, zwei taz-Panter verliehen werden:</p>
<p>Der erste Panter Preis wird von der taz Jury vergeben, die sich aus taz-RedakteurInnen und Prominenten zusammensetzt.</p>
<p>Den zweiten Panter Preis haben taz Leser mit ihrer Stimme vergeben.</p>
<p>Zu den sechs <a href="https://www.taz.de/zeitung/taznews-verlag/panterpreis/panterpreis2009/nominierte2009">Nominierten</a> in diesem Jahr gehören <a href="http://www.taz.de/zeitung/taznews-verlag/panterpreis/panterpreis2009/nominierte2009/nominierung6">Silvia K. Müller &#8211; CSN und Dr. Peter Binz &#8211; Neurologe</a>. Beide setzen sich seit über eineinhalb Jahrzehnten für Menschen ein, die durch Chemikalien erkrankten. Viele dieser Menschen entwickelten zu ihren Gesundheitsschäden eine Chemikalien-Sensitivität (MCS), die ihnen ein normales Leben in der Gesellschaft unmöglich macht.</p>
<p>Ob das Team Müller/Binz einen taz Panter Preis erhält, entscheidet sich morgen. Karten, um an der <a href="https://www.taz.de/zeitung/taznews-verlag/panterpreis/anmeld-preisverl">Preisverleihung</a> teilzunehmen, sind im taz Cafe und an der Abendkasse erhältlich.</p>
<p><strong>Taz Panter Preis Verleihung 2009 in der Komischen Oper in Berlin</strong></p>
<p>21:00 Uhr. Einlass: 20:45 Uhr</p>
<p>MUSIK</p>
<p>Maren Kroymann &amp; Band</p>
<p>MODERATION</p>
<p>Jörg Thadeusz &amp; Bettina Rust</p>
<p>Außerdem mit:</p>
<ul>
<li>Rufus Beck, Schauspieler</li>
<li>Bettina Böttinger, Fernsehmoderatorin</li>
<li>Ines Pohl, Chefredakteurin der taz</li>
<li>Bettina Gaus, politische Korrespondentin der taz</li>
<li>Elke Schmitter, Schriftstellerin und Kuratorin der taz Panter Stiftung</li>
</ul>
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		<title>Mit giftiger Schulausrüstung die Gesundheit der Kinder leichtsinnig verspielen? Es geht auch anders!</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/09/10/mit-giftiger-schulausrustung-die-gesundheit-der-kinder-leichtsinnig-verspielen-es-geht-auch-anders/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 08:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
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Die Sommerferien sind in den meisten Bundesländern beendet bzw. in einigen wenigen steht der Schulbeginn kurz bevor. Seit längerem werden die unterschiedlichsten Schulutensilien unübersehbar in vielen Geschäften und Einkaufsmärkten zum Verkauf angeboten, und so manches Teil geht zum verlockenden Schnäppchenpreis über den Ladentisch. Leider machen toxische Schadstoffe vor Utensilien für die Schule keinen Halt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-4758 aligncenter" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border: 0pt none;" title="Schule hat angefangen, Schüler sind durch giftige Schulartikel oft Schadstoffen ausgesetzt" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/Schule.jpg" alt="Schule hat angefangen, Schüler sind durch giftige Schulartikel oft Schadstoffen ausgesetzt" width="464" height="305" /></p>
<p>Die Sommerferien sind in den meisten Bundesländern beendet bzw. in einigen wenigen steht der Schulbeginn kurz bevor. Seit längerem werden die unterschiedlichsten Schulutensilien unübersehbar in vielen Geschäften und Einkaufsmärkten zum Verkauf angeboten, und so manches Teil geht zum verlockenden Schnäppchenpreis über den Ladentisch. Leider machen toxische Schadstoffe vor Utensilien für die Schule keinen Halt und es besteht die Gefahr, dass sich unsere Jüngsten nicht nur an den sog. &#8220;Ernst des Lebens&#8221; im Schulalltag gewöhnen müssen, sondern durch chemikalienbelastete Schulausrüstung schwer krank werden können.</p>
<p><strong>Jedes zehnte Produkt im Schulranzen strotzt vor toxischen Substanzen</strong></p>
<p>Focus online berichtete bereits im vergangenen Jahr über die <a href="http://www.focus.de/schule/gesundheit/medizin/schadstoffe-gift-im-schulranzen_aid_328228.html">Prüfung von Schulbedarfsartikel durch die Stiftung Warentest</a>, die zu einem besorgniserregenden Testergebnis gelangte. Demnach ist jedes zehnte der 105 getesteten Artikel stark mit Schadstoffen kontaminiert und hätte so überhaupt nicht verkauft werden dürfen.</p>
<p>Ob Filzstifte, Lineal oder Radiergummi &#8211; gesundheitsgefährdende Weichmacher wie DEHP, DBP oder BBP lassen grüßen! Doch all dem nicht genug, Buntstifte schossen im Angebot der nachgewiesenen toxischen Substanzen den Vogel ab. Sie enthielten Weichmacher in der Lackschicht, die in der EU für Spielzeug generell verboten sind. Farbkästen, Wachsmal-, Bunt- und Filzstifte zählen zu den Spielwaren, da Kinder sie auch gerne außerhalb der Schule verwenden. Umso schlimmer, so werden die Kids vermutlich auch noch am Nachmittag durch Chemikalien gesundheitlich geschädigt. Das krebserregende Lösungsmittel Benzol fanden die Tester in einem Faserstift. Im Radiergummi &#8220;Peliklid&#8221; wurde der Weichmacher DEHP um mehr als das 200-Fache überschritten. Aber auch Barium, PAK, Blei- und chromhaltige Farbe wurden in den Schulutensilien nachgewiesen.</p>
<p><strong>Risiko von Erbgutschäden im Kindesalter &#8211; Verbraucherschutz versagt!</strong></p>
<p>Aus einem Bericht der taz ist lt. TÜV Rheinland zu erfahren, dass Schulsachen auch in diesem Jahr größtenteils einen <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wu&amp;dig=2009%2F07%2F28%2Fa0091&amp;cHash=e1b8da384c">Cocktail gefährlicher Chemikalien</a> enthalten. Ralf Diekmann warnt vor Schwermetallen und Lösungsmittel in Stiften, die bereits durch Speichelkontakt zu Erbgutschäden führen können. Die aus Federmäppchen, Sportbeuteln und Schulranzen entweichenden Weichmacher können u. a. Kopfschmerzen und Lernstörungen verursachen. Er bemängelt, dass mögliche Gesundheitsgefahren oft nicht ernst genommen würden.</p>
<p><strong>Schadstoffbelastungen unserer Kinder besorgniserregend</strong></p>
<p>Das UBA kritisiert, dass die Belastungen der Kinder mit <a href="http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/Ausgabe05-2009.pdf">fruchtbarkeitsschädigenden Phthalaten</a> zu hoch sind. Die Studienergebnisse dokumentieren, dass die Auswirkungen der Schadstoffexpositionen im Lebensumfeld unserer Kinder dringendes Handeln erfordern und dass Abhilfe schaffen unerlässlich ist. Unsere Liebsten sind in ihrem schulischen Tagesablauf nicht &#8220;nur&#8221; mit den Schadstoffen ihrer Schulausrüstung konfrontiert. Viele Schulen sind hochgradig sanierungsbedürftig, jedoch viel schlimmer ist die Tatsache, dass immer mehr Schulen potentielle krankmachende Giftquellen darstellen und <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/07/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind-teil-iii/">Schimmelbelastungen</a> aufweisen. In ganz Deutschland werden an Schulen in zunehmendem Ausmaß immer mehr toxische Chemikalien nachgewiesen. Die Medien bestätigen anhand vieler Beispiele, dass hier unvorstellbare Zustände herrschen, jedoch das dringend erforderliche Handeln in den meisten Fällen Fehlanzeige ist.</p>
<p><strong>Unantastbarkeit unserer Gesundheit nur auf dem Papierâ€¦</strong></p>
<p>Kinder sind die Zukunft eines jeden Staates, der Grundstock und sozusagen das Wichtigste überhaupt. In Deutschland ist zu kritisieren, dass der Verbraucherschutz allzu oft versagt. Die Interessen der Bevölkerung, z. B. die Gewährleistung unserer Gesundheit sowie umfangreicher Verbraucherschutz, sind als unzureichend einzustufen. Die jedem von uns per Grundgesetz zugestandene Unantastbarkeit der Gesundheit findet demzufolge nur auf dem Papier statt. Es müssen grundlegende Veränderungen durch die verantwortlichen Politiker umgesetzt werden, damit unser höchstes Gut, unsere Gesundheit, auch tatsächlich gewahrt wird. Als völlig unverständlich ist es anzusehen, dass gerade die Gesundheit unserer Kinder unnötigerweise fahrlässig und leichtsinnig verspielt wird. Langzeitschäden durch Chemikalienexpositionen sind vorprogrammiert. Konfrontationspunkte gibt es bei unserem heutigen hochtechnisierten, chemieumgebenen Lebensstandard bekanntlich nicht nur in der Schule.</p>
<p><strong>Schadstoffquellen in allen Lebensbereichen</strong></p>
<p>Rechnet man mögliche Schadstoffbelastungen in der Atemluft, im häuslichen Umfeld, in unseren Lebensmitteln und die Gesundheitsbelastungen durch Mobilfunk zu den bereits erwähnten möglichen Auslösern hinzu, kommt ein ordentlicher Mix an gesundheitsbelastenden Faktoren zusammen. Die Gesundheit der Bevölkerung, speziell die unserer Kinder, müsste bei den Verantwortlichen an erster Stelle stehen. Stattdessen werden überwiegend wirtschaftswachstumsgesteuerte Entscheidungen umgesetzt und unsere Gesundheit sowie der Verbraucherschutz lediglich als Anhängsel behandelt. Auch das 2007 in Kraft getretene REACH-Gesetz ändert bis weilen nichts an dem inakzeptablen Zustand. Chemikalienbelastete Produkte mit krankmachendem Potential dürften generell nicht in den Handel gelangen. Hier ist die Politik gefordert, denn es ist untragbar, dass die Gesundheit unserer Kinder sinnlos verspielt und ihre Zukunft ohne eigenes Verschulden bereits im Kindesalter in den Sand gesetzt wird.</p>
<p><strong>Markenprodukte sind oft die bessere Wahl</strong></p>
<p>In den untersuchten Schulartikel wurden auffallend hohe Schadstoffbelastungen bei Billigprodukten nachgewiesen. Daher ist zu empfehlen, sich nicht von den verlockenden Schnäppchenangeboten zum unüberlegten Kauf verleiten zu lassen. Sicherer ist es, nach Markenware Ausschau zu halten. Viele Produkte gibt es in schadstoffgeprüfter Qualität und in naturbelassener Holzausführung ohne Lackbeschichtung. Lt. Focus empfehlen Experten, um auf Nummer sicher zu gehen, sich an den Prüfzeichen &#8220;LGA tested&#8221; und &#8220;LGA Qualitätszertifikat&#8221; zu orientieren, da derartig gekennzeichneten Produkte eine Schadstoffprüfung durchlaufen haben.</p>
<p><strong>Gesundes Lernen ohne negative Umwelteinflüsse mit Qualität ohne Chemie</strong></p>
<p>Mit nachhaltigen und gesundheitlich unbedenklichen Schulartikel können sich Eltern auf der sicheren Seite wiegen. Immer mehr Eltern greifen zu chemisch unbelasteten Schulmaterialien und kaufen z. B. bei <a href="http://www.memo.de/Bueroartikel/Kindergarten_und_Schulbedarf.memo?groupId=2773&amp;page=group.jsp&amp;private=true">Ökoversandhäusern</a> im Internet ein.</p>
<p><strong>Tipps, damit das Lernen im Schulalltag ungetrübt Spaß machen kann:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Schulranzen ohne Verwendung von Azofarben und aus PVC- und weichmacherfreien Materialien</li>
<li style="text-align: left;">Schulutensilien selbst zusammenstellen</li>
<li style="text-align: left;">z. B. Buntstifte mit ungiftigen Farbpigmenten</li>
<li style="text-align: left;">chlor- und weichmacherfreie Radiergummis aus Naturkautschuk anstelle von herkömmlichen Radierern aus PVC</li>
<li style="text-align: left;">Mäppchen aus Leinen, Jute oder pflanzengegerbten Leder</li>
<li style="text-align: left;">Füller, Stifte und Filzstifte, die Pflanzenfarben enthalten</li>
<li style="text-align: left;">Hefte,  Zeichenblock &amp; Co. aus Recyclingpapier</li>
<li style="text-align: left;">Ordner und Ringbücher aus weichmacherfreier kaschierter Recyclingpappe können echte Hingucker sein!</li>
<li style="text-align: left;">Schnellhefter aus Papier</li>
<li style="text-align: left;">chlor- und schwermetallfreie Polypropylen-Schnellhefter anstelle der handelsüblichen Variante aus PVC</li>
</ul>
<p>Mit dem Kaufentscheid für alternative Schulbedarfsartikel schlagen verantwortungs-bewusste Eltern gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Die Gesundheit ihrer Kinder wird nicht nur nachhaltig geschont, sondern auch ganz nebenbei die der Beschäftigten während des Produktionsprozesses. Ein weiterer dicker Pluspunkt ist der Umweltaspekt. Bei der Herstellung und Entsorgung haben die ökologischen Schulutensilien ganz klar die Nase vorn. Es fallen weitaus weniger umweltbelastende Chemikalien, Plastikmüll und Weichmacher an. Es ist zu hoffen, dass der immer lauter werdende Wunsch der Konsumenten, generell gesunde und schadstoffarme Produkte zu erwerben, bei den Herstellern intensiveres Gehör findet. Umwelt- und gesundheitsschonende Waren sollten nicht die Ausnahme, sondern die Regel sein, überall angeboten werden und keine Detektivarbeit erfordern.</p>
<p>Autor: Maria Herzger, CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network, 9. September 2009</p>
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		</item>
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		<title>Schwer MCS-Kranke sind Psycho? Wikipedia-Admins lassen keine andere Meinung zu!</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 07:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amalie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ärzte leisten harte Nachtschichten gegen Kranke auf Wikipedia

Macht es Sinn, einen Wikipedia-Artikel alle fünf Minuten zu editieren? Und das nicht etwa einen, der mit den aktuellen Nachrichten zusammenhängt, sondern mit wissenschaftlichen, sogar medizinischen Sachfragen, deren Lage sich sicherlich nicht im Minutentakt ändert? Nein, das macht keinen Sinn. Es sei denn, es geht um einen äußerst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: center; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><strong><span style="color: #800000;"><img class="size-full wp-image-4334 aligncenter" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border-width: 0px;" title="Ärzte leisten Nachtschicht auf Wikipedia, schreiben gegen Kranke" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/nachtschicht.jpg" alt="Ärzte leisten Nachtschicht auf Wikipedia, schreiben gegen Kranke" width="464" height="307" /></span></strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><strong><span style="color: #800000;">Ärzte leisten harte Nachtschichten gegen Kranke auf Wikipedia</span></strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Macht es Sinn, einen Wikipedia-Artikel alle fünf Minuten zu editieren? Und das nicht etwa einen, der mit den aktuellen Nachrichten zusammenhängt, sondern mit wissenschaftlichen, sogar medizinischen Sachfragen, deren Lage sich sicherlich nicht im Minutentakt ändert? Nein, das macht keinen Sinn.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Es sei denn, es geht um einen äußerst brisanten Interessenkonflikt.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Zum Beispiel bei dem<span style="mso-spacerun: yes;"> </span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit">Wikipedia-Artikel zu Multiple Chemical Sensitivity</a> (Multipler Chemikalien-Sensitivität, MCS). Personen, die persönlich mit MCS Erfahrung haben, als Patienten oder Angehörige, und über medizinisches Wissen verfügen, zum Beispiel als langjährige Betreiber von Webseiten und Foren zu MCS und als wichtige Ansprechpartner für Betroffene, stellen einen Artikel zu MCS ein, der kurz und bündig erklärt, um was es sich handelt.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Was sie schreiben, wird von Wiki-Admins ständig wieder geändert.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><strong>Was ist Multiple Chemikalienunverträglichkeit (MCS)?</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Es handelt sich um eine Erkrankung, bei der Chemikalien unabhängig von der Dosis wie bei einer Allergie unterschiedliche Symptome hervorrufen, die sich von lästig bis lebensgefährlich erstrecken. Das kennt man ja auch von der Allergie, hier können z.B. Pollen zu etwas Naselaufen führen, im Extremfall aber zum Asthmaanfall oder allergischen Schock. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Bei MCS sind die Auslöser eben nicht die Pollen &#8211; auch wenn viele Erkrankte zusätzlich unter Allergien z.B. auf Pollen leiden &#8211; sondern Chemikalien und Schadstoffe. Symptome werden ausgelöst z.B. durch Chemikalien aus Fußbodenbelägen, Lacken, Rauch aus Grill oder Kaminen, Parfüm, beduftetem Waschmittel oder Weichspüler. Da der Patient all diese ständig gegenwärtigen Chemikalien nicht mehr verträgt, ist er unfähig, am normalen Alltag, auch am normalen Erwerbsalltag, teilzunehmen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Was soll daran jetzt so problematisch sein? Allergien und Unverträglichkeiten sind nichts Neues, nichts besonders Ungewöhnliches. Eigentlich. Aber MCS ist problematisch. Problematisch für die Finanzen gewisser Personen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><strong>MCS- Ein finanzielles Problem</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/12/24/die-psychiatrisierung-von-mcs-kranken-stellt-in-deutschland-den-tatbestand-der-diskriminierung-koerperlich-behinderter-dar/">MCS ist als körperlich bedingte Krankheit in Deutschland einklassifiziert </a>und kann als <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/23/bundesanstalt-fuer-arbeitsschutz-und-arbeitsmedizin-mcs-multiple-chemical-sensitivity-im-thesaurus-sicherheit-und-gesundheit-bei-der-arbeit/">Berufskrankheit</a> auftreten. Viele Erkrankte arbeiteten mit Schadstoffen, z.B. in einer Schuhfabrik, als Drucker, als <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/09/resultat-eines-arbeitslebens-als-maler/">Maler und Lackierer</a>. Die Betroffenen werden durch MCS arbeitsunfähig. Und? Brauchen Rente. Wer soll jetzt dafür aufkommen? <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/25/berufsgenossenschaften-bekennen-multiple-chemical-sensitivity-mcs-und-sick-building-syndrome-sbs-kosten-milliarden/">Für Berufskrankheiten </a>müssen bestimmte Stellen aufkommen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Dazu gibt es noch sehr viele Fälle von MCS in stark schadstoffbelasteten Gebäuden. Es ist richtig, dass die größten Chemikalienmengen in der Produktion vorkommen. Aber auch in Schulen oder Büros werden Schadstoffe oft zum Problem. <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/05/05/der-stoff-aus-dem-die-schulen-sind/">Gerade Schulen sind ein Problem. </a>Von einer staatlichen Einrichtung könnte man Sanierung &#8211; teure Sanierung oder Abriss und schadstoffarmer d.h. teurer Neubau &#8211; verlangen. Würde offen zugegeben, dass die Chemikalien die Kinder krank machen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Außerdem: MCS-Kranke bräuchten eigentlich ein paar Euro mehr als Hartz IV oder Sozialhilfe. Wer auf kleinste Mengen Chemikalien reagiert, brauchte schadstoffarme Umgebung. Eine &#8220;saubere&#8221; Wohnung, also biologisch gebaut und nicht verschimmelt oder mit Billiglaminat ausgeklebt. Luftfilter für belastete Außenluft &#8211; gibt es für ca. 1000 Euro pro Stück -, Wasserfilter für Schadstoffe im Wasser. Dazu die bekanntlich teureren Biolebensmittel, weil MCS-Kranke die Spritzmittel an &#8220;normalen&#8221; Lebensmitteln nicht vertragen. So was zahlt keine Krankenkasse der Welt. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><strong>Kranke: Wir brauchen Geld zum Überleben&#8230; Industrie: Wir zahlen nicht!</strong><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Würde man MCS-Kranken ihren lebensnotwendigen Bedarf zahlen und öffentliche Gebäude sanieren, würde eine riesige Kostenlawine auf Deutschland zurollen. Klar, wer das nicht will. Es gibt da ein paar Leute, die nicht gern mehr Steuern von ihrem Millioneneinkommen zahlen würden. Und ein paar Leute, die nicht gern zugeben, dass in ihren Fabriken, vermieteten oder verkauften Wohnungen, Schulen etc. Menschen krank werden. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><strong>Psychiatrisierung: Wie das Problem der Kosten durch MCS &#8220;gelöst&#8221; wird</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/02/04/umweltkranke-haben-definitiv-keine-lifstyle-erkrankung-herr-dr-harth/">Die Lösung für solche Probleme haben diese Leute immer parat. </a>Natürlich, die Krankheit kommt nicht von der Fabrik oder dem Fußbodenkleber in der Schule. Und nicht nur das. MCS gibt es als körperliche Erkrankung, die die nötigen Kosten nach sich ziehen würde, gar nicht. Die Erkrankten sind psychisch krank. Sie reden sich ein, dass ihnen Schadstoffe schaden würden. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Am Besten, die Menschen finden gar nicht erst heraus, dass sie MCS haben. Die Chemikalien sind ständig da, also geht es dem Patienten andauernd schlecht. So kann man dem Patienten leicht sagen, er habe eine andere Krankheit. Eine psychosomatische. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><strong>Internet: Gefahr für finanzkräftige Meinungsmonopole</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Aber manche Menschen finden doch heraus, was sie haben &#8211; Nicht zuletzt dank des Internets, in dem Patienten sich vernetzen können. Und in dem MCS-Kranke anders als in der sonstigen Welt noch handlungsfähig sind, zumindest einem Teil der Patienten ist die Benutzung eines Computers noch möglich, wenn auch z.B. nur mit einer Schutzmaske, um die Schadstoffe aus der Lüftung des Computers nicht einzuatmen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><strong>Musterbeispiel Wikipedia</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Also, um die Interessen unserer Personengruppe zu wahren, müssen andere Infos in Netz. Die sagen: <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/07/11/modekrankheit-mcs-ein-ausgekluegelter-boesartiger-plan-zur-kostenabwehr/">MCS ist Psycho.</a> Und so muss es dann auch auf Wikipedia stehen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">So schreibt zum Beispiel jemand mit Erfahrung und Sachwissen, mit ausreichender Quellenangabe, Zitierung offizieller und wissenschaftlicher Quellen: </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">&#8220;Die multiple Chemikalienunverträglichkeit ist offiziell als ein organisch bedingtes Krankheitsbild anerkannt. Sie wird von den Gesundheitsinstitutionen der WHO und dem Bundesministerium für Gesundheit, sowie dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), ausschließlich als organische Erkrankung einklassifiziert und nicht als somatoforme Erkranung eingestuft. Eine Zuordnungsverschiebung dieser Erkrankung in den Bereich Psychischer Erkrankungen ist von offizieller Seite her nicht vorgesehen.&#8221;</span></span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Tatsächlich scheint es in Behörden auch Ansichtsunterschiede zu geben, zumindest was das Schreiben von Briefen angeht. Da erkennen das <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/10/mcs-multiple-chemical-sensitivity-who-icd-10-t784/">DIMDI und das Bundesministerium für Gesundheit MCS</a> als körperliche Erkrankung an. Das dann in der Praxis fast nie MCS diagnostiziert wird, sondern einfach eine andere Erkrankung, ist eine andere Sache. Immerhin, ein Admin auf Wiki ließ den oben zitierten Artikel zu.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Dennoch. Einen solchen Netzartikel können gewisse Ärzte doch nicht stehen lassen. Ärzte, die Wiki-Admins sind. Sie editieren dann. Und sind sich untereinander nicht mal einig, was wie zu editieren ist. <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit&amp;diff=62964070&amp;oldid=62937283">Also wird ununterbrochen editiert.</a> In Abständen von Minuten. Teilweise sogar mitten in der Nacht. </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">&#8220;Die multiple Chemikalienunverträglichkeit ist ein umstrittenes, in medizinischen Fachkreisen nicht allgemein anerkanntes Krankheitskonzept. So zeigen wissenschaftliche Studien eine hohe psychosomatische bzw. psychiatrische Komorbidität von MCS-Patienten.[...]</span></span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Unter kontrollierten Bedingungen durchgeführte Provokationstests erlauben keine auf spezifische Chemikalieneinwirkung zurückgehende Unterscheidung zwischen subjektiv von MCS betroffenen Patienten und Vergleichspopulationen.&#8221;</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Das schrieb der Arzt mit dem Wiki-Admin-Namen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Christian2003">Christian2003</a>.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Die Editierliste eines Artikels kann man ansehen, wenn man in Wikipedia eingeloggt ist. Häufig editierte Artikel werden aber auf Wikirage genannt: <a href="http://de.wikirage.com/editor/93.209.91.167 ">Beispiel MCS auf Wikirage</a> Dort kann man sehen, wann editiert wurde, leider nur die letzten drei Mal. Tipp: Wer morgens guckt, findet manchmal noch die Nachtarbeiter am Werke.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><strong>Wer sind die Dauereditierer?</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Und wer sind die dauereditierenden Mediziner? Zum Beispiel Christian2003 oder der ebenfalls dauereditierende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Mesenchym">Mesenchym</a>? </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Redaktion_Chemie/Treffen_der_Naturwissenschaftler ">Wikipedia Redaktion Chemie/Treffen der Naturwissenschaftler</a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Da kann man es sehen. Ärzte mit viel Interesse an der Chemie. Ziele der Treffen der wiki-aktiven Chemiker:</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">&#8220;Fachübergreifendes &#8220;WikiProjekt Pharma&#8221;[...]</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Einrichtung einer gemeinsamen Qualitätssicherungsseite für themenübergreifende Artikel. [...]</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Schwarze Listen für Internetseiten [...]&#8220;</span></span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Kennen wir das irgendwoher? Zensurfreudige Industriefreunde, die das halbe Internet auf die Schwarze Liste setzen würden? </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"><strong>Größter Feind: Freies Internet</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Wer zu den Vorlieben und Meinungen des Arztes Mesenchym mehr wissen will, sollte auf den von ihm verlinkte YouTube-Kanal klicken: <a href="http://www.youtube.com/user/MontyPython?gl=GB&amp;hl=en-GB ">User MontyPython</a></span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="font-size: small;">&#8220;For 3 years you YouTubers have been ripping us off, taking tens of thousands of our videos and putting them on YouTube. Now the tables are turned. It&#8217;s time for us to take matters into our own hands.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="font-size: small;">We know who you are, we know where you live and we could come after you in ways too horrible to tell. But being the extraordinarily nice chaps we are, we&#8217;ve figured a better way to get our own back: We&#8217;ve launched our own Monty Python channel on YouTube.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="font-size: small;">No more of those crap quality videos you&#8217;ve been posting. We&#8217;re giving you the real thing &#8211; HQ videos delivered straight from our vault.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="font-size: small;">What&#8217;s more, we&#8217;re taking our most viewed clips and uploading brand new HQ versions. And what&#8217;s even more, we&#8217;re letting you see absolutely everything for free. So there!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="font-size: small;">But we want something in return.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="font-size: small;">None of your driveling, mindless comments. Instead, we want you to click on the links, buy our movies &amp; TV shows and soften our pain and disgust at being ripped off all these years.&#8221;</span></span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Kürzen wir es ab, statt es ganz zu übersetzen. Die YouTube-User, die Allgemeinheit, die YouTube nutzt, stellt Videos ein, die Elite-Standards nicht entsprechen. &#8220;Wir wissen wer ihr seid, und wir könnten euch verfolgen, auf Arten, die so schlimm sind, dass man sie besser nicht erwähnt&#8221;, übersetzt sich ein Teil davon. Das spricht Bände über Netzüberwachung und Einstellungen, was? Eine Hasspredigt darauf, dass das &#8220;gemeine Volk&#8221; nun YouTube nutzt. </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Aber man sei ja gnädig. Und stelle einfach einen Kanal in hoher Qualität ein &#8211; MonthyPhyton genannt. Nur hohe Qualität.</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">&#8220;Aber wir wollen etwas zurück dafür. Keine von euren hirnlosen Kommentaren. Stattdessen sollt ihr auf die Links klicken, unsere Filme &amp; TV-Shows kaufen und damit unseren Schmerz und Ekel (!) der letzen Jahre lindern.&#8221;</span></span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Na also. Wer ist das wohl, &#8220;wir&#8221;, die sich davor ekeln, wenn es ein freies Internet gibt?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Quellen für diesen Blog sind Wikipedia-Artikel, die mittlerweile längst editiert sind. Wer ein bisschen genauer reinlesen will, kann sich hier informieren: CSN Forum Thread <a href="http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=11027&amp;eintrag=0">&#8220;Hat da wer Panik vor MCS? Wiki&#8221;</a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Autor: Amalie für CSN &#8211; Chemical Sensitivity, 12. August 2009</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/08/12/schwer-mcs-kranke-sind-psycho-wikipedia-admins-lassen-keine-andere-meinung-zu/feed/</wfw:commentRss>
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