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	<title>CSN Blog &#187; Allergien</title>
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		<title>Beduftete Läden, gefährlich für die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 17:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Duftmarketing alarmiert Gewerbeaufsicht und Gewerkschaften Geschäfte, die Düfte einsetzen, um Kunden zum längeren Verweilen und zum Kaufen zu animieren, sind immer häufiger anzutreffen. Die Duftmarketingbranche bewirbt den Einzelhandel sehr stark. Die Düfte, die man in den Läden antrifft, sind zum Teil Mixturen aus verschiedenen natürlichen Aromaölen oder chemische Kompositionen. Beides ist für Angestellte und für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Modeladen.jpg"><img class="size-full wp-image-14555 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Beduftete Läden, gefährlich für die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Modeladen.jpg" alt="" width="465" height="322" /></a></p>
<p><strong>Duftmarketing alarmiert Gewerbeaufsicht und Gewerkschaften</strong></p>
<p>Geschäfte, die Düfte einsetzen, um Kunden zum längeren Verweilen und zum Kaufen zu animieren, sind immer häufiger anzutreffen. Die Duftmarketingbranche bewirbt den Einzelhandel sehr stark. Die Düfte, die man in den Läden antrifft, sind zum Teil Mixturen aus verschiedenen <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/12/17/auch-natuerliche-duftstoffe-sind-aeusserst-bedenkliche-allergieausloeser/">natürlichen Aromaölen</a> oder chemische Kompositionen. Beides ist für Angestellte und für Kunden nicht harmlos. In Dänemark hat die Gewerbeaufsicht und Gewerkschaften die amerikanische Modekette „Abercrombie &amp; Fitch“ im Visier. Die Modekette ist dafür bekannt, dass sie Raumduft mit <a href="http://www.chemie.de/lexikon/Citronellol.html">Citronellol</a> einsetzt, ein Aromaöl, das wegen seinem gesundheitsschädlichen und Allergie auslösenden Potential als bedenklich eingestuft ist. Die dänische Gewerbeaufsicht ist aktuell bestrebt, dass die Beduftung aufhört, um Angestellte und Kunden der Modekette zu schützen.</p>
<p><strong>Behörden und Gewerkschaften setzen sich gegen Raumbeduftung ein</strong></p>
<p>In Dänemark verfolgen Gewerkschaften das Vorgehen der Behörden gegen den amerikanischen Modekonzern „Abercrombie &amp; Fitch“. In den Läden des Konzerns riecht es stark nach Parfüm. Der signifikante Raumduft soll Kunden an die Marke binden und zum Kaufen animieren. Die Zeitung „Politiken DK“ berichtet, dass sogenanntes Duftmarketing in den letzten drei Jahren in Dänemark extrem zugenommen habe. Wer in bestimmten Geschäften häufig einkauft oder dort angestellt ist, kann Allergien entwickeln. Es sei eine unnötige Belastung für die Arbeitnehmer, weil viele der Duftstoffe allergische Reaktionen hervorrufen können, zitiert die Zeitung die Leiterin der Gewerbeaufsicht.</p>
<p><strong>Kontaminierung der Raumluft mit Chemikalien und allergieauslösenden Duftölen</strong></p>
<p>Die Parfüms zur Raumbeduftung werden häufig über die Klimaanlagen und Belüftungssystem direkt in den Laden geleitet. Kleinere Geschäfte stellen Aromaöle in Flaschen auf, in denen Stäbchen stecken, die den Duft in den Raum freisetzen. Beides ist bedenklich, nicht nur für Personen, die bereits unter Duftstoffallergien leiden, sondern auch für Asthmatiker und Chemikaliensensible (MCS). Gesunde können sich mit der Zeit sensibilisieren und Allergien entwickeln.</p>
<p><strong>Gewerbeaufsicht will Angestellte und Kunden schützen</strong></p>
<p>Es handele sich möglicherweise um Allergene, die in die Läden gespritzt werden, so die Leiterin der Gewerbeaufsicht gegenüber der Zeitung „Politiken DK“.  Deshalb habe die Behörde Ende vergangenen Jahres Kontakt zu „Abercrombie &amp; Fitch“ gesucht und versucht klarzumachen, dass man die Mitarbeiter vor den hohen Konzentrationen von Parfüm in den Läden schützen wolle, weil es eine unnötige Belastung sei.</p>
<p><strong>Gewerkschaften erhalten immer öfter Beschwerden</strong></p>
<p>Dänische Gewerkschaften berichten, dass auch sie immer häufiger Beschwerden von Gewerkschaftmitgliedern erhielten wegen der Beduftung ihres Arbeitsplatzes. Deshalb würde man das Vorgehen der Gewerbeaufsicht im Fall „Abercrombie &amp; Fitch“ genau beobachten. Es sei ein großes gesundheitliches Problem für die Angestellten in solchen Läden, aber auch für die Kunden, sagte eine Gewerkschaftssprecherin gegenüber „Politiken DK“. Die Kunden hätten im Gegensatz zu den Angestellten in solchen beduftete Läden die Wahl, sie könnten einfach fern bleiben. Diese Wahl hat ein Angestellter nicht, in Zeiten, in denen jeder froh über seinen Arbeitsplatz ist.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, wie der amerikanische Konzern sich verhält und wie hart die dänische Gewerbeaufsicht durchgreift und wie groß der Druck durch die dänischen Gewerkschaften wird. Wenn das „Abercrombie &amp; Fitch“ Management clever ist, verzichtet es zukünftig darauf, seine Mitarbeiter und Kunden Substanzen auszusetzen, die krank machen können. Fehlzeiten von Mitarbeitern kosten einen Konzern Geld, und wenn Kunden realisieren, warum es ihnen in einem Laden schlecht geht und fern bleiben, ebenso.</p>
<p>Das deutsche Umweltbundesamt warnt seit Jahren mittels Pressemitteilungen vor dem Einsatz von Duftstoffen und hat 2006  ein eigenes 15-seitiges Hintergrundpapier zur Problematik publiziert: „<a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3550.pdf">Duftstoffe: Wenn Angenehmes zur Last werden kann</a>“. Ein Anstieg bedufteter Läden ist jedoch auch in Deutschland zu verzeichnen. Bislang gibt es jedoch keine Behörde oder Gewerkschaften, die dem echten Einhalt gebietet.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 17. Januar 2012</p>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<p>Politiken.DK, <a href="http://politiken.dk/tjek/sundhedogmotion/ECE1508035/duftende-butikker-er-farlige-for-ansattes-og-kunders-helbred/?mid=57">Duftende butikker er farlige for ansattes og kunders helbred</a>, 13. Januar 2012</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema Duftstoffe und deren Gesundheitsgefahren: </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/10/28/bedenkliche-chemie-in-duftstoffen/">Bedenkliche Chemie in Duftstoffen</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/05/20/bonbon-gleichzeitig-parfum-gesundheitliches-risiko-inklusive/">Bonbon gleichzeitig Parfum, gesundheitliches Risiko inklusive</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/19/reaktion-auf-parfum-auch-ohne-riechen-des-parfums-moeglich/">Reaktion auf Parfum auch ohne Riechen des Parfums möglich </a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/08/22/geheimnis-um-inhaltsstoffe-in-duftstoffhaltigen-produkten-gelueftet/">Geheimnis um Inhaltsstoffe in duftstoffhaltigen Produkten gelüftet</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/12/17/auch-natuerliche-duftstoffe-sind-aeusserst-bedenkliche-allergieausloeser/">Auch natürliche Duftstoffe sind äußerst bedenkliche Allergieauslöser</a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Keine Parfüms und Duftstoffe während der Arbeitszeit</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 11:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Vertrag1.jpg"><img class="size-full wp-image-14567 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Duftstoffverbot am Arbeitsplatz für staatliche Angestellte" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Vertrag1.jpg" alt="" width="465" height="312" /></a></p>
<p><strong>Duftstoffverbot am Arbeitsplatz für staatliche Angestellte</strong><br />
Das Benutzen von Parfüm und Duftstoffen wird für manche Menschen zum immer stärkeren Problem. Im US Bundesstaat New Hampshire hat eine Repräsentantin einen Gesetzesentwurf eingereicht, der staatlichen Angestellten das Benutzen von Parfüm und Duftstoffen am Arbeitsplatz untersagen soll, sofern sie Publikumskontakt haben.(1) Besucher von staatlichen Gebäuden würden, wenn das Gesetz in Kraft tritt, nicht mehr mit Parfüms und anderen Duftstoffen konfrontiert werden. Das Duftstoffverbot soll mit dazu beitragen, dass Allergiker und Chemikaliensensible (MCS) staatliche Stellen und Behörden aufsuchen können, ohne dass sie durch Düfte gesundheitlich eingeschränkt werden.</p>
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<p style="width: 320px;"><a href="http://www.wwlp.com/dpp/news/local/hampshire/nh-bill-would-ban-perfumes-at-work">NH bill would ban perfumes at work: wwlp.com</a></p>
<p>Allergene oder Chemikalien in Parfüms oder in parfümierten Kosmetika können sehr schwerwiegende Symptome hervorrufen. Allergiker und Personen mit MCS berichten u.a. über Kopfschmerzen, Schwindel, Atemwegsbeschwerden, Asthmaanfälle, Konzentrationsstörungen und Übelkeit. Bei einigen Menschen können bestimmte Substanzen oder Chemikalien sogar Schockreaktionen hervorrufen.</p>
<p><strong>Parfüms können gesundheitliche Beschwerden hervorrufen</strong><br />
Der Gesetzesentwurf von Rep. Michele Peckham trägt die <a href="http://www.nhliberty.org/bills/view/2012/HB1444">Bearbeitungsnummer HB-1444</a> und wurde in der zweiten Januarwoche 2012 einem öffentlichen Forum vorgestellt. (2) Rep. Peckham erläuterte dort, dass man nicht unbedingt allergisch auf einen Duftstoff sein muss, um darauf zu reagieren. In einer 22News Fernsehreportage plädierten Interviewpartner ebenfalls für ein Parfümverbot, weil auch Schulen darunter fallen würden. Gerade dort sei die Situation oft schwierig und ein Verbot könne Abhilfe schaffen.</p>
<p>Gegenüber der Gewerkschaftzeitung „Unionleader“ sagte Peckham: „Es mag sich blöd anhören, aber es ist ein Gesundheitsproblem. Manche Menschen haben heftige Reaktionen auf starke Düfte.“ (3)</p>
<p><strong>Senat wird Entscheidung treffen</strong><br />
Rep. Peckham teilte mit, dass sie bei dem öffentlichen Forum mit Widerstand zu kämpfen hatte. Vertreter der staatlichen Angestellten hatten sich gegen den Gesetzesentwurf gestellt. Rep. Peckham, die von Haus aus Anwältin ist, teilte dem TV Sender News22 mit, dass der Gesetzesentwurf nun dem Ausschuss des Repräsentantenhauses und den Senatsvertretern vorgelegt würde. Diese würden darüber entschieden, ob es zu einer Anhörung im Senat und einer Umsetzung des Gesetzentwurfs kommt.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 12. Januar 2012<br />
<strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Literatur:</strong></p>
<ol>
<li style="text-align: left;"> New Hampshire House Republicans, <a href="http://nhhousegop.com/ap-short-bill-bars-nh-workers-from-wearing-fragrances">AP short – Bill bars NH workers from wearing fragrances</a>, 10. Januar 2012</li>
<li style="text-align: left;">New Hampshire Liberty Alliance, <a href="http://www.nhliberty.org/bills/view/2012/HB1444">HB1444 (2012), Prohibiting certain state employees from wearing fragrances</a>, 14.12.2011</li>
<li style="text-align: left;">UnionLeader, <a href="http://www.unionleader.com/article/20120102/NEWS06/701029971/0/newhampshire09">From perfume to veggies, it soon could be a NH law</a>, 2. Januar 2012</li>
</ol>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema: </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/06/20/dienstanweisung-soll-gesundheit-der-mitarbeiter-verbessern/">Dienstanweisung soll Gesundheit der Mitarbeiter verbessern</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/02/28/stadtrat-verbietet-parfum-und-duftstoffe-am-arbeitsplatz/">Stadtrat verbietet Parfum und Duftstoffe am Arbeitsplatz</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/18/vergleich-bei-gericht-100-000-entschadigung-wegen-parfumallergie-und-duftstoffverbot-bei-behorden/">Vergleich bei Gericht: 100 000$ Entschädigung und Duftstoffverbot bei Behörden</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/22/zentralbuero-fuer-volkszaehlung-untersagt-duftstoffe-am-arbeitsplatz/">Zentralbüro für Volkszählung untersagt Duftstoffe am Arbeitsplatz</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/06/duftstoffe-verboten-in-krankenhaeusern-und-arztpraxen-in-schweden/">Duftstoffe verboten in Krankenhäusern und Arztpraxen in Schweden </a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/01/minnesota-schafft-gesetz-fuer-verbot-von-duftstoffen-und-parfum-an-schulen/">Minnesota schafft Gesetz für Verbot von Duftstoffen und Parfum an Schulen</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Auch in diesem Jahr sagt der Nikolaus „Nein“ zu Parfum und Aftershave</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 13:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein echter Nikolaus mag kein Parfum Für den Nikolaus hat eine stressreiche Zeit begonnen. Im Dezember stapft er Allerortens mit prall gefülltem Sack durch die Straßen und Häuser, um so manchen Schuh, Stiefel oder Nikolausstrumpf zu füllen. Süßigkeiten, Nüsse, Orangen, Spielzeug und nette Kleinigkeiten gehören zu dem, was ein Nikolaus verteilt. Einige Erwachsene und Jugendliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/Weihnachtskarte%202010.jpg"><img class="size-full wp-image-14294 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Der echte Weihnachtsmann trägt KEIN PARFÜM, denn er liebt alle Kinder. Auch die mit Asthma oder Allergien." src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachtskarte-2010.jpg" alt="" width="465" height="330" /></a></p>
<p><strong>Ein echter Nikolaus mag kein Parfum</strong></p>
<p>Für den Nikolaus hat eine stressreiche Zeit begonnen. Im Dezember stapft er Allerortens mit prall gefülltem Sack durch die Straßen und Häuser, um so manchen Schuh, Stiefel oder Nikolausstrumpf zu füllen. Süßigkeiten, Nüsse, Orangen, Spielzeug und nette Kleinigkeiten gehören zu dem, was ein Nikolaus verteilt. Einige Erwachsene und Jugendliche hatten Parfum, Aftershave, Duftkerzen oder Aromaöle auf dem Wunschzettel stehen. Ein echter Nikolaus sagt jedoch „NEIN“ zu diesen Präsenten, denn Parfum, Aftershaves, Duftkerzen und Aromaöle enthalten eine <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/category/parfum/">Flut von Chemikalien und Allergenen</a>. Manche dieser <a href="http://www.csn-deutschland.de/parfum.htm">Chemikalien in Duftstoffen</a> sind sogar krebserregend, schädigen das Nerven- und das Immunsystem, verursachen Allergien oder anhaltende Kopfschmerzen, Schwindel und Asthmaanfälle. Welcher Nikolaus würde das jemandem wünschen. Für Unartige hat er schließlich seine Rute, und selbst die packt er nur ganz selten aus.</p>
<p>Unterstützen Sie den Nikolaus und sagen auch Sie „NEIN“ zu Parfums, Aftershaves, Duftkerzen, Aromaölen und anderen parfümierten Präsenten, damit alle Kinder und alle Erwachsenen eine Weihnachtszeit ohne gesundheitliche Beschwerden erleben dürfen. Falls Ihr einen Nikolaus trefft, gebt ihm dieses Kärtchen, damit er andere Weihnachtsmänner informieren kann. Es wird dazu beitragen, dass alle Kinder Freude haben werden, auch jene mit Allergien, Chemikaliensensitivität und Asthma.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.csn-deutschland.de/Weihnachtskarte%202010.jpg"><img class="size-full wp-image-14296 alignright" style="border: 0pt none; margin: 8px;" title="Der echte Weihnachtsmann trägt KEIN PARFÜM, denn er liebt alle Kinder. Auch die mit Asthma oder Allergien." src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachtskarte-xs.jpg" alt="" width="100" height="71" /></a>AKTIONSKARTE, zum Ausdrucken anklicken &gt;&gt;&gt;<br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #800000;"><strong>Der echte Weihnachtsmann trägt KEIN PARFUM, denn er liebt alle Kinder. Auch die mit Asthma oder Allergien.</strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #888888;">Die Karte darf gerne im Copy-Shop oder von einer Druckerei vervielfältigt werden, sofern das Layout nicht verändert wurde.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Aktionskarte steht auch für den Nikolaus in anderen Ländern zur Verfügung:</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">USA, ENGLAND</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/weihnachtskarte_en_S.jpg">Weihnachtskarte klein</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/weihnachtskarte_en.jpg">Druckvorlage</a></p>
<p style="text-align: left;">SPANIEN</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/weihnachtskarte_es_s.jpg">Weihnachtskarte klein</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/weihnachtskarte_es.jpg">Druckvorlage</a></p>
<p style="text-align: left;">NORWEGEN</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/weihnachtskarte_norwegen_xs.jpg">Weihnachtskarte klein</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/weihnachtskarte_norwegen.jpg">Druckvorlage</a></p>
<p style="text-align: left;">DÄNEMARK:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/weihnachtskarte_daenemark_xmas.jpg">Weihnachtskarte klein</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/weihnachtskarte_daenemark.jpg">Druckvorlage</a></p>
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		</item>
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		<title>Junge Frau mit schwerer Umwelterkrankung benötigt dringend Hilfe!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 16:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die 35 jährige Wienerin, die an einer Multiple Chemical Sensitivity &#8211; MCS leidet, ausgelöst durch ein Chemiewerk in ihrer Wohngegend, braucht aus umweltmedizinischer Sicht umgehend einen Umzug in eine schadstoffarme Gegend, bevorzugt in Wien-Umgebung. Ämter und Behörden fühlen sich allesamt nicht zuständig und überlassen diese liebenswerte junge Frau einfach ihrem Schicksal&#8230; Das Immunsystem, Organe und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/verena-bank.jpg"><img class="size-full wp-image-14050 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Verena  benötigt dringend Hilfe" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/verena-bank.jpg" alt="" width="465" height="335" /></a></p>
<p>Die 35 jährige Wienerin, die an einer <a href="http://www.csn-deutschland.de/aerzteinfo.pdf">Multiple Chemical Sensitivity &#8211; MCS</a> leidet, ausgelöst durch ein Chemiewerk in ihrer Wohngegend, braucht aus umweltmedizinischer Sicht umgehend einen Umzug in eine schadstoffarme Gegend, bevorzugt in Wien-Umgebung.</p>
<p>Ämter und Behörden fühlen sich allesamt nicht zuständig und überlassen diese liebenswerte junge Frau einfach ihrem Schicksal&#8230;</p>
<p>Das Immunsystem, Organe und Schleimhäute der ehemaligen Musik­studentin, welche mittlerweile komplett berufsunfähig ist, wurden nahezu irreparabel geschädigt, was zu chronischen Leiden mit ständigen Schmerzen führt. Schwerstreaktionen wie Schwächezustände, Entzündungen des Magen- und Darmtraktes, extreme Schmerzen der Muskel und Gelenke, Unverträglichkeiten auf nahezu alle Lebensmittel, dazu ständige Blockierungen der Halswirbelsäule gehören zu ihrem wahren Martyrium, welches sie täglich zu ertragen versucht. Nicht, dass Verena es nicht versucht hätte, eine geeignete Unterkunft für sich zu finden, doch es scheiterte jedes Mal an der Unverträglichkeit der Häuser.</p>
<p>So sucht Verena auf diesem Wege dringend Menschen wie Bauexperten, Baumeister, Bauträger, Immobilienfirmen, Makler, die ihr bei der lebens­notwendigen Verwirklichung und Umsetzung eines schadstoffarmen ökologischen Bauprojekts helfen möchten und können. Es ist die einzige Möglichkeit, Verena so zu helfen, ihren Jahrzehnte langen Leidensweg zu beenden.</p>
<p><strong>Jede Form der Hilfe wird gerne und dankbar angenommen. </strong></p>
<p>Die österreichische <a href="http://www.mcs-info.at/">Organisation MCS-Info</a> hat eigens eine E-Mail Adresse  für Verena eingerichtet. Kontaktieren Sie Verena unter: verena @ mcs-info.at</p>
<p>Gerne können Sie Anfragen oder Hilfshinweise auch an CSN richten, Verenas Fall ist CSN seit Jahren bekannt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel über MCS Kranke in Not: </strong></p>
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<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/07/09/verflucht-ich-akzeptiere-nicht-dass-mein-leben-gelaufen-ist/">Verflucht, ich akzeptiere nicht, dass mein Leben gelaufen ist!</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/11/hilferuf-junge-frau-in-lebensgefahr/">Hilferuf &#8211; Junge Frau in Lebensgefahr</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/04/07/hilferuf-junge-frau-mit-mcs-kampft-seit-jahren-um-ihr-uberleben/">Hilferuf: Junge Frau mit MCS kämpft seit Jahren um ihr Überleben</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/12/21/bundesministerium-fur-gesundheit-zum-aktuellen-mcs-notfall/">Bundesministerium für Gesundheit zum aktuellen MCS-Notfall</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Flughafen nimmt Rücksicht auf Allergiker</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/10/05/flughafen-nimmt-rucksicht-auf-allergiker/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 07:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Parfümfreie Route durch den Flughafen für Asthmatiker, Allergiker und Chemikaliensensible Für Allergiker war der Flughafen Kopenhagen bis vor kurzem die reinste Hölle. Wer auf Parfüm und andere Duftstoffe reagiert, befand sich in der Zwickmühle, weil die Sicherheitskontrolle direkt neben der Parfümerie positioniert war. Um Allergikern, Asthmatikern und Personen mit Multiple Chemical Sensitivity (MCS) entgegenzukommen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Flughafen.jpg"><img class="size-full wp-image-13978 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Parfümfreie Route durch den Flughafen für Asthmatiker, Allergiker und Chemikaliensensible" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Flughafen.jpg" alt="" width="347" height="346" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Parfümfreie Route durch den Flughafen für Asthmatiker, Allergiker und Chemikaliensensible</strong></p>
<p>Für Allergiker war der Flughafen Kopenhagen bis vor kurzem die reinste Hölle. Wer auf Parfüm und andere Duftstoffe reagiert, befand sich in der Zwickmühle, weil die Sicherheitskontrolle direkt neben der Parfümerie positioniert war. Um Allergikern, Asthmatikern und Personen mit Multiple Chemical Sensitivity (MCS) entgegenzukommen und damit der <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/12/ein-jahr-un-behindertenkonvention-nullrunde-fur-behinderte-mit-mcs-%e2%80%93-multiple-chemical-sensitivity/">UN Behindertenkonvention</a> gerecht zu werden, hat die Flughafenleitung eine parfümfreie Alternativroute im Flughafenbereich für diese Behinderten geschaffen.</p>
<p><strong>Reisen mit Risiken verbunden</strong></p>
<p>Personen mit empfindlichen Atemwegen, Asthma, Duftstoffallergien oder Multiple Chemical Sensitivity (MCS) reagieren oft mit erheblichen Gesundheitsbeschwerden auf Parfüm und parfümierte Produkte. Verreisen ist für diese Personengruppe mit großen Schwierigkeiten und teils auch mit erheblichen Risiken verbunden. Parfüms gehören zu den Hauptauslösern für Asthmaanfälle. Chemikaliensensible führen Duftstoffe als eine der Barrieren auf, die ihnen den Zutritt in viele Gebäude verwehrt, ihnen die Teilhabe am öffentlichen Leben versagt und sie zwangsweise in Isolation vereinsamen lässt.</p>
<p><strong>Sicherheitsbereich neben der Parfümerie</strong></p>
<p>Wer im Flughafen Kopenhagen die Sicherheitsprüfung nicht bestanden hatte, befand sich unmittelbar mit einem großen Problem konfrontiert, wenn er auf Duftstoffe, Parfüms, Aftershaves mit Gesundheitsbeschwerden reagierte. Genau neben diesem Sicherheitsbereich befindet sich nämlich die Parfümerie des Flughafens. Der dänische Allergie- und Asthmaverband beschreibt diese Situation als „reine Hölle“ für Menschen mit empfindlichen Atemwegen oder Allergien. Wegen dieses „Duftbombardements“ hat der Patientenverband sich schriftlich bei der Flughafenleitung beschwert. Es sei sehr bedauerlich, dass Menschen, kurz bevor sie mit dem Flugzeug starten, krank würden wegen der Duftstoffen und Parfüms. Die Reaktionen von Menschen mit Multiple Chemical Sensitivity variieren, erläuterte der Allergie- und Asthmaverband gegenüber <a href="http://www.dr.dk/sundhed/dinsundhed/Sommer/Artikler/2011/0712132507.htm">DR Forside</a>. Einige bekämen beispielsweise Kopfschmerzen, andere würden schwindlig oder bekämen Atemprobleme.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Flughafenleitung kooperativ gegenüber Asthmatikern, Allergikern und MCS-Kranken</strong></p>
<p>Die Kopenhagener Flughafenleitung nahm sich die Beschwerde des Allergie- und Asthmaverbandes zu Herzen und versuchte Lösungen zu finden, damit auch Menschen mit Asthma, Allergien und Multiple Chemical Sensitivity (MCS) ohne Gesundheitsprobleme in den Urlaub starten können. Man schuf eine „parfümfreie Route“ und einen separaten Eingang für die Passagiere, die Probleme mit Parfüms und Duftstoffen haben. Wer die „parfümfreie Route“ benutzen möchte, sagt dem Personal an der Sicherheitskontrolle Bescheid und bekommt dann einen alternativen Durchgangsweg gezeigt.</p>
<p>Es lässt sich durch die „parfümfreie Route“ zwar nicht gewährleisten, dass der Weg durch den Kopenhagener Flughafen völlig parfümfrei ist, aber es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Das Entgegenkommen der Kopenhagener Flughafenleitung beweist, dass man mit etwas Willen Möglichkeiten finden kann, um <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/12/18/stadt-schafft-barrierefreiheit/">Menschen mit Behinderungen zu integrieren</a> und auf die Bedürfnisse von Chemikaliensensiblen Rücksicht nehmen kann.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 5. Oktober 2011</p>
<p><strong>Literatur:</strong> DR Forside, Parfumefri i lufthavnen, 12.07.2011</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere interessante CSN Artikel zum Thema:</strong></p>
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<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/08/12/sick-aeroplane-syndrome/">Sick Aeroplane Syndrome</a></li>
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<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/02/forschung-fuer-biomarker-toxisch-bedingter-gesundheitsschaeden-kurz-vor-dem-durchbruch/">Forschung für Biomarker toxisch bedingter Gesundheitsschäden kurz vor dem Durchbruch</a></li>
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</ul>
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		<title>Frau starb beim Zahnarzt durch Mundspülung</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/09/18/frau-starb-beim-zahnarzt-durch-mundspulung/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 15:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Patientin mit Allergie kam jede Hilfe zu spät In England erlitt eine junge Frau eine tödliche Reaktion auf dem Behandlungsstuhl beim Zahnarzt, nachdem sie ihren Mund ausgespült hatte. Von Rettungskräften eingeleitete Notfallmaßnahmen waren erfolglos. Ursache der lebensgefährlichen Reaktion war eine Mundspülung mit der Chemikalie „Chlorhexidinel“ (in Deutschland Chlorhexidin) gewesen, berichtete der Nachrichtenservice MSN. Zahnärzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Zahnarzt.jpg"><img class="size-full wp-image-13883 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Frau starb beim Zahnarzt durch Mundspülung" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Zahnarzt.jpg" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p><strong>Für Patientin mit Allergie kam jede Hilfe zu spät </strong></p>
<p>In England erlitt eine junge Frau eine tödliche Reaktion auf dem Behandlungsstuhl beim Zahnarzt, nachdem sie ihren Mund ausgespült hatte. Von Rettungskräften eingeleitete Notfallmaßnahmen waren erfolglos. Ursache der lebensgefährlichen Reaktion war eine Mundspülung mit der Chemikalie „Chlorhexidinel“ (in Deutschland <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chlorhexidin">Chlorhexidin</a>) gewesen, berichtete der Nachrichtenservice MSN. Zahnärzte und Zahnkliniken sind gesetzlich verpflichtet, das Wasser zum Ausspülen des Mundes und zum Betreiben der wassergekühlten Bohrer keimfrei zu halten. Liegen bei einem Zahnarztpatienten schwere Allergien, Chemikaliensensitivität oder eine MCS vor, sollte er im eigenen Interesse den Arzt und die Zahnarzthelferinnen vorab darüber informieren.</p>
<p><strong>Schockreaktion durch Chemikalien verkannt</strong></p>
<p>Als die junge englische Frau nach dem Ausspülen des Mundes aus dem Stuhl rutschte und zu Boden fiel, glaubte die Zahnärztin und ihr Personal zuerst an einen epileptischen Anfall. MSN teilte mit, dass die sofort angerufene Notfallzentrale Anweisungen gab, die Atmung stabil zu halten und dafür Sorge zu tragen, dass die Patientin nicht an Erbrochenem ersticke. Innerhalb weniger Minuten seien Rettungskräfte vor Ort gewesen, sie konnten die junge Frau jedoch nicht mehr wiederbeleben. Direkt nach dem Ausspülen sei die Frau blau angelaufen, der Puls setze aus und sie hörte auf zu atmen. Das Personal der Zahnarztpraxis erkannte laut <a href="http://news.ninemsn.com.au/world/8302925/mouthwash-kills-young-woman-at-dentist">MSN Meldung</a> nicht, dass es sich um einen anaphylaktischen Schock handelte. Man hätte der jungen Frau Adrenalin und Sauerstoff verabreichen müssen und eine Druckmassage des Brustkorbs. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Verstorbene allergisch auf die Chemikalie &#8220;Chlorhexidinel&#8221; reagierte. Bereits auf eine Mundspülung für den Hausgebrauch, die sie von einer Zahnklinik Anfang des Jahres wegen einer Entzündung im Mund empfohlen bekam, hatte sie mit Jucken und Hitzegefühl reagiert, wurde durch Nachforschung der Staatsanwaltschaft bekannt.</p>
<p><strong>Hygiene, einer der wichtigsten Aspekte in einer Zahnarztpraxis</strong></p>
<p>Zahnärzte sind gesetzlich dazu verpflichtet, das Wasser zum Ausspülen des Mundes, das nach und während einer Behandlung gereicht wird, bakteriologisch einwandfrei zu halten. In der Regel wird die Keimfreiheit der Behandlungseinheiten und des Mundspülwassers durch Chemikalienzusatz erzielt. Im gesetzlich festgeschriebenen Turnus wird das Wasser in Zahnarztpraxen und Zahnkliniken überprüft.  Die Untersuchungen sind teuer und müssen von Zahnarztpraxen und Kliniken selbst bezahlt werden. Ist das Wasser bei einer Prüfung auffällig und überschreitet eine gewisse Keimzahl, bzw. weist gefährliche Keime auf, muss die Kontaminierung sofort restlos beseitigt werden. Würde die Hygiene in einer Zahnarztpraxis laxer gehandhabt, könnte dies schwere gesundheitliche Folgen für die Patienten nach sich ziehen, die auch tödlich enden können. Ausnahmeregelungen, was die Hygiene betrifft, gibt es deshalb nicht.</p>
<p><strong>Trinkwasser ist nicht keimfrei</strong></p>
<p>Keimbelastung im Trinkwasser kann nicht vermieden werden, denn die Wassersysteme in Häusern sind nahezu ausnahmslos durch Keime kontaminiert. Schon das Wasser, das von den Wasserwerken geliefert wird ist, bis es in den Häusern aus der Leitung kommt, mit Keimen kontaminiert. Ein Brutplatz für Keime ist bspw. der Wasserzähler. Wird ein Wasserzähler ausgetauscht, bekommt man meist keinen neuen Zähler, sondern einen, der technisch überholt wurde. Ein solcher Wasserzähleraustausch führt automatisch zu einer Kontamination des gesamten Haussystems. Auch wenn ein neuer Wasserzähler installiert wird, erfolgt ein Eintrag mit Keimen, weil die Installation nicht unter sterilen Bedingungen vorgenommen wird und die Hautkeime des jeweiligen Installateurs sofort zu einer bakteriologischen Besiedlung führen.</p>
<p><strong>MCS Patienten und Allergiker beim Zahnarzt</strong></p>
<p>Zahnarztpatienten mit schweren Allergien, Chemikaliensensitivität oder einer MCS (Multiple Chemical Sensitivity) müssen darauf eingestellt sein, dass sie in einer Zahnarztpraxis nicht nur den gesetzlich vorgeschriebenen Flächen – und Wischdesinfektionsmitteln ausgesetzt sind, sondern das auch das Mundspülwasser und das Wasser zum Kühlen des Bohrers mit einem <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/05/17/anti-bakteriell-anti-gesund/">Bakterizid</a> versetzt ist. Das Mundspülwasser kann nach Rücksprache mit dem Zahnarzt sicherlich meist durch mitgebrachtes Mineralwasser in einer original verschlossenen Flasche ersetzt werden. Der Kontakt mit dem Kühlwasser, das beim Bohren in den Mundraum gelangt, bleibt jedoch.</p>
<p><strong>Zahnarzt ist auf exakte Information angewiesen</strong></p>
<p>Ein Zahnarzt ist, wie jeder andere Arzt, auf die Kooperation seiner Patienten angewiesen. Wenn ein Patient weiß, dass er auf bestimmte Chemikalien oder Allergene reagiert, sollte er dies dem Zahnarzt und den Zahnarzthelferinnen im Vorfeld mitteilen. Liegt ein Allergiepass vor, ist dieser vor Behandlungsbeginn zu übergeben. Es ist sinnvoll, eine Kopie des Allergiepasses für die Patientenakte mitzubringen und durch Mitteilung über Änderungen dafür Sorge zu tragen, dass Vermerke in der Akte immer aktuell sind. Liegen einem Zahnarzt entsprechende Informationen vor, können tödliche Schockreaktionen wie der beschriebene eher vermieden werden.</p>
<p>Ein chemikaliensensibler Patient muss sich darauf einstellen, dass ein Zahnarzt eine Behandlung möglicherweise ablehnen muss, weil das Risiko zu hoch ist, da man, um der gesetzlich vorgeschriebenen Hygieneverordnung nachzukommen, bestimmte Chemikalien in der Praxis verwenden muss. Für Patienten, bei denen Schockreaktionen bekannt sind oder andere schwere Reaktionen, ist es sicherer, sich in einer Zahnklinik behandeln zu lassen, da man dort im Ernstfall über entsprechende Notfallversorgungsmöglichkeiten verfügt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Autor: </strong>Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 18. September 2011</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/08/14/nahtoderfahrung-durch-eine-zahnspange/">Nahtoderfahrung durch Zahnspange</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/01/25/ist-amalgam-eine-teilursache-von-mcs-multiple-chemical-sensitivity/">Ist Amalgam Teilursache von MCS &#8211; Multiple Chemical Sensitivity? </a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/09/07/mcs-leitlinie-fur-krankenhauser/">MCS Leitlinie für Krankenhäuser</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/08/25/das-leben-eines-teenagers-nach-einer-impfung/">Das Leben eines Teenagers nach einer Impfung</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Ikone der Umweltmedizin zu Besuch in Deutschland</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/09/13/eine-ikone-der-umweltmedizin-zu-besuch-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 18:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Prof. Doris Rapp]]></category>
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		<description><![CDATA[Beweise für die Ursachen von Umweltkrankheiten sind schon lange bekannt Die Ärztin und Wissenschaftlerin Doris Rapp gehört zu denen, die Umweltmedizin nicht nur praktizieren, sondern für die die Umweltmedizin der wichtigste Lebensinhalt ist. Zwei Wochen weilt die Amerikanerin in Deutschland. Das erneute Zusammentreffen mit der Umweltmedizinerin war äußerst produktiv, und nahezu nebenbei durften wir einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Doris-Rapp-11.jpg"><img class="size-full wp-image-13872 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Prof. Doris Rapp, Silvia K. Müller" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Doris-Rapp-11.jpg" alt="" width="465" height="349" /></a></p>
<p><strong>Beweise für die Ursachen von Umweltkrankheiten sind schon lange bekannt<br />
</strong></p>
<p>Die Ärztin und Wissenschaftlerin Doris Rapp gehört zu denen, die Umweltmedizin nicht nur praktizieren, sondern für die die Umweltmedizin der wichtigste Lebensinhalt ist. Zwei Wochen weilt die Amerikanerin in Deutschland. Das erneute Zusammentreffen mit der Umweltmedizinerin war äußerst produktiv, und nahezu nebenbei durften wir einen wunderschönen Tag an der Mosel verbringen. <span style="color: #888888;"><strong>Ein kleiner Bericht darüber:</strong></span></p>
<p><strong>Wissenschaftlerin dokumentiert Umweltkrankheiten</strong></p>
<p>Vor rund 18 Jahren traf ich Prof. Rapp zum ersten Mal auf einem Kongress in Bad Emstal. Es war ein Schlüsselerlebnis gewesen. Bei ihrem Vortrag zeigte die Umweltmedizinerin ein Video über eine Lehrerin, die durch schadstoffbelasteten Teppichboden in der Schule krank wurde. Die Lehrerin wurde während einer Reaktion auf Staub aus dem belasteten Teppichboden gefilmt. Sehr anschaulich wurde dem Betrachter vermittelt, was MCS ist, und wie eine Reaktion abläuft. Ich stand damals ganz am Anfang meiner Erkrankung und hatte ähnliche Reaktionen auf bestimmte Pestizide. Die Lehrerin bekam Schüttelkrämpfe und wurde bewusstlos, ich dachte „meine Güte, das bin ich, das ist wie bei mir, das ist, was du auch hast…“. Nach dem Vortrag sprach ich damals mit Prof. Rapp und es wurde der Beginn eines fortwährenden Austauschs und einer interessanten Freundschaft. Wir trafen uns immer wieder auf Kongressen in Deutschland, Holland, in den USA, besuchten uns gegenseitig in Deutschland und den USA und tauschten uns per E-Mail aus. Als ich sie in Scottsdale besuchte, zeigte sie mir eines ihrer Videoarchive. Tausende Videos von Kindern, die sie behandelt hatte, lagerten dort. Sie zeigten die Patienten während und nach der Therapie und bei Tests auf Nahrungsmittel, Schimmelpilzen, Pollen, Chemikalien oder Hausstaubmilben. Eindrucksvolle Beweise, die keine Zweifel an der Existenz von Umweltkrankheiten und Allergien aufkommen lassen.</p>
<p><strong>Umweltkrankheiten nicht mehr ignorierbar</strong></p>
<p>Für diesen Besuch war die Umweltmedizinerin von Dr. Binz und seiner Frau eingeladen worden. Eigentlich hatten wir uns für einen Ausflug entlang der Mosel verabredet, der vor dem Mittagessen losgehen sollte. Das Wiedersehen war herzlich und kaum hatten wir uns begrüßt, schon tauschten wir bereits Informationen aus und ehe wir uns versahen, waren wir mitten in Planungen für künftige Projekte.</p>
<p>„Ich bin jetzt über 80 und habe keine Kinder, eigentlich brauche ich all das nicht mehr und sollte mein Alter ganz in Ruhe genießen, aber ich sehe, was los ist, und kann einfach nicht schweigen. Wir haben so viele Chemikalien in unserer Umwelt, in der Nahrung, die wir essen, im Wasser, das wir trinken und in der Luft, die wir ständig einatmen. Sie beeinflussen jedes unserer Körpersysteme und das ist nicht mehr zu ignorieren. Fast jeder Zweite in meinem Land hat Krebs, das ist nicht hinnehmbar, “ sagte Doris Rapp.</p>
<p>„Die Politiker und die Öffentlichkeit muss realisieren, welchen Einfluss die Flut der Chemikalien auf uns hat und keiner sollte noch länger sagen, dass wir nicht wissen, woher all die Krankheiten kommen, die immer gehäufter auftreten. Die Beweise sind da. Wir haben Tierversuche, die sie belegen. Deshalb stelle ich als Medizinerin die Frage: „Wie viel muss noch passieren, bis wir die wahren Ursachen zugeben? Ich lasse es auch nicht durchgehen, dass man sagt: „Ja, aber da kann man nichts dagegen tun.“ Doch, denn man kann sich selbst schlau machen und man kann, zur Hölle nochmal, eine ganze Menge tun, “ sagte die über die derzeitige Situation erzürnte Wissenschaftlerin.</p>
<p><strong>Lösungen sind oft sehr einfach</strong></p>
<p>Doch Prof. Rapp ist niemand, der mit der Welt hadert und Lösungen außen vor lässt. Sie ist gerade dabei, ein weiteres Buch zu schreiben. „Es wird ein kleines Buch sein, nur 30 Seiten. Jeder Leser bekommt leicht verständlich aufgezeigt, wie man sein Umfeld gestalten sollte, um gesund zu bleiben. Die Tipps in diesem Buch werden niemanden ein Vermögen kosten, sie sind leicht und ohne großen finanziellen Aufwand umsetzbar. Es wird jedem helfen, der etwas ändern will und möchte, dass sein Gesundheitszustand sich verbessert. Die Medizinerin führt zwei Beispiele an:</p>
<p>„Viele reagieren auf Nahrungsmittel, manche wissen aber nicht auf welche. Teure Tests sind nicht unbedingt nötig. Ich rate, dass die Leute nachdenken, was sie am allerliebsten essen. Nahrungsmittel, auf die sie regelrecht süchtig sind. Erfahrungsgemäß sind das nämlich Nahrungsmittel, die sie jeden Tag essen und auf die sie reagieren. Die Lösung: Weglassen der verdächtigen Nahrungsmittel für eine Woche. Man kann ein Nahrungsmittel nach dem anderen so einem Verträglichkeitstest unterziehen. Das kostet nichts!“</p>
<p>„Manche Menschen wohnen in einem Haus, das mit Schadstoffen belastet ist oder durch Schimmel kontaminiert. Meine Erfahrung ist, dass fünf von sieben Leuten eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes um 70% erfahren, wenn sie sich einen qualitativ hochwertigen Luftreiniger beschaffen, der in der Lage ist mehrere Hundert Chemikalien aus der Wohnraumluft zu filtern. Ein solches Gerät kostet zwar etwas, aber ich habe nicht selten Patienten gesehen, denen es schon über Nacht besser ging. Es lohnt sich also, sich einen Luftfilter anzuschaffen, wenn man nicht direkt aus der Wohnung ausziehen kann.“</p>
<p>Das neue Buch wird noch in diesem Jahr erscheinen und Prof. Rapp hat mir die Autorisierung erteilt, es ins Deutsche zu übersetzen.  Auch für ihre Videos und anderen Bücher gab sie die Genehmigung, diese in unsere Sprache zu übertragen, es beizutragen, dass Allergiker und Chemikaliensensible im deutschsprachigen Raum Wissen und Anleitungen zur Hand bekommen, die ihnen helfen, einen Weg zurück ins Leben zu erhalten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Doris-Rapp-2.jpg"><img class="size-full wp-image-13871 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Prof. Doris Rapp, Silvia K. Müller" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Doris-Rapp-2.jpg" alt="" width="465" height="349" /></a></p>
<p><strong>Ein Ausflug entlang der Mosel</strong></p>
<p>Auf der Fahrt zum historischen Moselweinort Bernkastel, nach Traben-Trabach und zurück nach Trier, sprühte Prof. Rapp vor innovativen Ideen, die wir in den nächsten Monaten realisieren werden und die auch den deutschen Umweltkranken in vielerlei Hinsicht zugutekommen werden.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 12. September 2011</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema Umweltkrankheiten:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/09/exklusiv-interview-prof-dr-rapp-ueber-kinder-mit-umweltkrankheiten/">Exklusiv Interview Prof.Dr. Rapp über Kinder mit Umweltkrankheiten</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/01/26/umweltmedizin-chemical-sensitivity-mcs-durch-farbstoffe-in-bonbons/">Umweltmedizin: Chemical Sensitivity (MCS) durch Farbstoffe in Bonbons</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/17/allergien-konnen-depressionen-auslosen/">Allergien können Depressionen auslösen</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/08/17/richter-schickt-umweltkrankes-kind-in-psychiatrie/">Richter schickt umweltkrankes Kind in die Psychiatrie</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Vitamin C hilfreich für Kinder mit Asthma</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/08/31/vitamin-c-hilfreich-fur-kinder-mit-asthma/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 14:16:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Positive Wirkung von Vitamin C bei Kindern mit Asthma nachgewiesen Ob und wie sehr Vitamin C bei Kindern mit Asthma hilft, ist abhängig von deren Alter, ihrer Exposition gegenüber Schimmelpilzen oder Feuchtigkeit in ihrem Schlafzimmer und von der Schwere ihres Asthma, laut einer wissenschaftlichen Studie, die in der Fachzeitschrift „Clinical and Translational Allergy“ veröffentlich wurde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/vitamin-c.jpg"><img class="size-full wp-image-13762 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Vitamin C hilfreich für asthmatische Kinder " src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/vitamin-c.jpg" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Positive Wirkung von Vitamin C bei Kindern mit Asthma nachgewiesen</strong></p>
<p>Ob und wie sehr Vitamin C bei Kindern mit Asthma hilft, ist abhängig von deren Alter, ihrer Exposition gegenüber Schimmelpilzen oder Feuchtigkeit in ihrem Schlafzimmer und von der Schwere ihres Asthma, laut einer wissenschaftlichen Studie, die in der Fachzeitschrift „Clinical and Translational Allergy“ veröffentlich wurde.</p>
<p>Vorschläge, dass Vitamin C in der Behandlung von Asthma von Vorteil sei, reichen bis in die 1940er Jahre zurück, aber die Erkenntnisse aus kontrollierten Studien waren widersprüchlich.</p>
<p>Dr. Mohammed Al-Biltagi von der Tanta Universität in Ägypten und Harri Hemila von der <a href="http://www.helsinki.fi/university/">Universität Helsinki</a> in Finnland untersuchten die Wirkung von 0,2 Gramm Vitamin C pro Tag bei 60 asthmatischen Kindern im Alter von 7 bis 10 Jahren. Die Wirkung von Vitamin C auf das forcierte exspiratorische Volumen pro 1 Sekunde (FEV1) wurde durch das Alter und die Belastung durch Schimmelpilze oder Feuchtigkeit verändert. Bei den jüngeren Kindern, im Alter von 7,0 bis 8,2 Jahre, ohne Einwirkung von Schimmelpilzen oder Feuchtigkeit, erhöhte die Vitamin-C-Gabe die FEV1-Ebene um 37%. Bei den älteren Kindern im Alter von 8,3 bis 10 Jahren und einer Exposition gegenüber Schimmelpilzen oder Feuchtigkeit in ihrem Schlafzimmer von länger als einem Jahr vor Studienbeginn, erhöhte Vitamin C die FEV1 Niveau nur um 21%.</p>
<p>Die Wirkung von Vitamin C auf die Asthma-Symptome änderte sich durch das Alter und mit der Schwere der Asthmasymptome. Bei jüngeren Kindern im Alter von 7,0 bis 8,2 Jahre mit leichten Asthma-Symptomen wurde der größte Nutzen von Vitamin C festgestellt. Bei älteren Kindern im Alter von 8,3 bis 10 Jahren, bei denen schwere Asthmasymptome vorlagen, war der Nutzen von Vitamin C am geringsten.</p>
<p>Dr. Al-Biltagi und Hemila kamen durch ihre Forschungsergebnisse zu der Erkenntnis, dass es starke Hinweise gibt, dass die Wirkung von Vitamin C bei asthmatischen Kindern heterogen ist. Die Wissenschaftler vertreten die Auffassung, dass es wichtig ist, weitere Studien durchzuführen, um ihre Ergebnisse zu bestätigen und die Gruppen von Kindern genauer zu identifizieren, die den größten Nutzen von Vitamin C-Supplementierung hätten.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Autor: </strong></p>
<p style="text-align: left;">University of Helsinki, Vitamin C may be beneficial for asthmatic children, Aug. 30, 2011</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Übersetzung: </strong>Silvia K. Müller, CSN &#8211; Chemical Sensitivity Network</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN &#8211; Artikel zum Thema Therapie:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/03/08/umweltmedizin-immunsystemschaeden-und-deren-therapie-bei-chemikaliensensiblen/">Umweltmedizin: Immunschäden und deren Therapie bei Chemikaliensensiblen</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/04/13/heuschnupfen-asthma-%E2%80%93-naturliche-hilfe-bei-allergien/">Heuschnupfen, Asthma &#8211; Natürliche Therapien bei Allergien</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/08/27/mechanismus-der-erklaert-warum-sauna-therapie-bei-mcs-cfs-und-fms-hilft/">Mechanismus, der erklärt, warum Sauna-Therapie bei MCS, CFS und FMS hilft</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/05/21/glutathionspray-reduziert-auswirkungen-von-luftverschmutzung/">Glutathionspray reduziert die Auswirkungen von Luftverschmutzung</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Waschmittel mit Duft setzen gefährliche Chemikalien frei</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/08/29/waschmittel-mit-duft-setzen-gefahrliche-chemikalien-frei/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 06:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CSN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die umsatzstärksten Flüssigwaschmittel und beduftete Trocknertücher enthalten schädliche Chemikalien, von denen zwei als krebserzeugend eingestuft sind Die Wissenschaftlerin an der University of Washington, die chemische Detektivarbeit geleistet hat, um heraus zu bekommen, was in parfümierten Verbraucherprodukten enthalten ist, hat ihre Aufmerksamkeit nun auf jene parfümgeschwängerte Luft gelenkt, die aus den Abluftschläuchen der häuslichen Waschtechnik weht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/Weichspueler.jpg"><img class="size-full wp-image-13740 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Die umsatzstärksten Flüssigwaschmittel und beduftete Trocknertücher enthalten schädliche Chemikalien, von denen zwei als krebserzeugend eingestuft sind " src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/Weichspueler.jpg" alt="" width="465" height="309" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Die umsatzstärksten Flüssigwaschmittel und beduftete Trocknertücher enthalten schädliche Chemikalien, von denen zwei als krebserzeugend eingestuft sind </strong></p>
<p>Die Wissenschaftlerin an der University of Washington, die chemische Detektivarbeit geleistet hat, um heraus zu bekommen, was <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/10/28/bedenkliche-chemie-in-duftstoffen/">in parfümierten Verbraucherprodukten enthalten</a> ist, hat ihre Aufmerksamkeit nun auf jene parfümgeschwängerte Luft gelenkt, die aus den Abluftschläuchen der häuslichen Waschtechnik weht.</p>
<p>Forschungsergebnisse, die in der 4. Augustwoche 2011 im der US-Zeitschrift &#8216;Air Quality, Atmosphere and Health&#8217; veröffentlicht wurden belegen, dass die Abluft von Geräten, in denen die am Markt erfolgreichsten Flüssigwaschmittel und Trocknertücher mit Duft zum Einsatz kommen, gefährliche Chemikalien enthält, von denen zwei als krebserregend eingestuft sind.</p>
<p>&#8220;Dies ist eine interessante Quelle für Umweltbelastung, da es für das, was aus den Abzügen der Wäschetrockner kommt, absolut keine Vorschriften gibt und es nicht erfasst wird&#8221;, sagte die Hauptautorin <a href="http://www.ce.washington.edu/people/faculty/faculty.php?id=43">Anne Steinemann</a>, eine Professorin der University of Washington für Umwelttechnik und öffentliche Angelegenheiten. &#8220;Wenn das Zeug aus einem Schornstein oder Auspuff käme, gäbe es Vorschriften, doch wenn es aus einem Wäschetrockner kommt, gibt es diese nicht.&#8221;</p>
<p>Die Studie stützt sich auf eine frühere Forschungsarbeit, in der untersucht wurde, welche Chemikalien von Waschmitteln, Lufterfrischern, Reinigungsmitteln und anderen parfümierten Verbraucherprodukten abgegeben werden. Die Hersteller müssen die Inhaltstoffe von Düften und Waschmitteln nicht angeben.</p>
<p>Für die Studie, die sich mit den Chemikalien befasste, welche mit der Wäschetrockner-Abluft freigesetzt werden, kauften die Forscher zunächst vorgespülte Bio-Baumwollhandtücher. Sie baten zwei Wohnungseigentümer, mit ihren Waschmaschinen und Trocknern auszuhelfen, reinigten das Innere der Geräte mit Essig und ließen ganze Waschgänge nur mit Wasser [ohne Waschmittel] durchlaufen, um möglichst viele Rückstände zu entfernen.</p>
<p>In der einen Wohnung ließen sie einen normalen Waschgang laufen und analysierten die Abluft in drei Durchlauf-Varianten: einmal ganz ohne, einmal mit der führenden parfümierten Waschmittelmarke und schließlich sowohl mit dem Waschmittel, als auch mit der führenden Marke parfümierter Trocknertücher. Ein in die Abluftöffnung gesteckter Kanister fing die Abluft bei jedem Durchgang 15 Minuten lang auf. Danach wiederholten die Forscher die Prozedur mit einer anderen Waschmaschine und einem anderen Trockner in der zweiten Wohnung.</p>
<p>Die Analyse der eingefangenen Gase ergab, dass aus dem Abzug mehr als 25 flüchtige organische Bestandteile kamen, dazu gehörten sieben gefährliche Luftschadstoffe. Davon sind zwei &#8211; Acetaldehyd und Benzol &#8211; von der amerikanischen Umweltschutzbehörde als krebserregender Stoff klassifiziert, für welche die Behörde keine unbedenklichen Grenzwerte festgelegt hat.</p>
<p>&#8220;Die Erzeugnisse können nicht nur die persönliche Gesundheit beeinträchtigen, sondern auch die allgemeine, und die Umwelt. Die Chemikalien können in die Luft und über den Abfluss in die Gewässer gelangen&#8221;, sagte Steinemann.</p>
<p>Die Forscher schätzen, dass in der Region von Seattle, wo die Studie durchgeführt wurde, die von dieser Waschmittelmarke verursachten Acetaldehyd-Emissionen drei Prozent der gesamten Acetaldehyd-Emissionen des Straßenverkehrs entsprechen. Die Belastung durch die fünf beliebtesten Marken würde, so schätzen sie, etwa 6 Prozent der Acetaldehyd-Emissionen von Autos gleich kommen.</p>
<p>&#8220;Wir richten sehr viel Aufmerksamkeit darauf, wie man den Ausstoß von Schadstoffen durch Autos reduziert&#8221;, sagte Steinemann. &#8220;Und hier haben wir eine Schadstoffquelle, die verringert werden könnte.&#8221;</p>
<p>Auf der <a href="http://depts.washington.edu/exposure/feedback_from_the_public.html">Internetseite des Forschungsprojektes</a> findet man unter anderem Leserbriefe, in denen über gesundheitliche Auswirkungen parfümierter Verbraucherprodukte berichtet wird. Steinemann sagt, dass die Berichte der Leute über durch die Abluft der Trockner ausgelösten Gesundheitsbeschwerden sie zur Durchführung dieser Studie motiviert haben.</p>
<p>Steinemann empfiehlt, Waschmittel ohne irgendein Geruch oder Duftstoff zu verwenden.</p>
<p>Lisa Gallagher und Amy Davis von der University of Washington und Ian MacGregor vom Battelle Memorial Institute waren als weitere Autoren der Studie beteiligt.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Hannah Hickey, University of Washington</p>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<p>Ann Steinemann, Lisa Gallagher, Amy Davis, Ian MacGregor, University of Washington, Scented laundry products emit hazardous chemicals through dryer vents, Aug. 24, 2011</p>
<p><strong>Übersetzung:</strong> BrunO für CSN – Chemical Sensitivity Network</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN Artikel zum Thema: </strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/10/28/bedenkliche-chemie-in-duftstoffen/">Bedenkliche Chemie in Duftstoffen</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/18/epa-konferenz-pladiert-zur-rucksichtnahme-auf-asthmatiker/">EPA Konferenz plädiert zur Rücksichtnahme auf Asthmatiker</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/18/ministerium-bietet-cfs-kranken-besondere-barrierefreie-teilnahmemoeglichkeit-bei-kongress-fuer-forschungsvorhaben/">Ministerium bietet CFS-Kranken besondere barrierefreie Teilnahmemöglichkeit bei Kongress für Forschungsvorhaben</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/18/vergleich-bei-gericht-100-000-entschadigung-wegen-parfumallergie-und-duftstoffverbot-bei-behorden/">Vergleich bei Gericht: 100 000$ Entschädigung wegen Parfümallergie und Duftstoffverbot bei Behörden</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/22/zentralbuero-fuer-volkszaehlung-untersagt-duftstoffe-am-arbeitsplatz/">Zentralbüro für Volkszählung untersagt Duftstoffe am Arbeitsplatz</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/17/integration-von-behinderten-am-arbeitsplatz-lehrer-mit-mcs-multiple-chemical-sensitivity-und-allergien/">Integration von Behinderten am Arbeitsplatz – Lehrer mit MCS – Multiple Chemical Sensitivity und Allergien</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/06/01/minnesota-schafft-gesetz-fuer-verbot-von-duftstoffen-und-parfum-an-schulen/">Minnesota schafft Gesetz für Verbot von Duftstoffen und Parfüm an Schulen</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Leben eines Teenagers nach einer Impfung</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 14:07:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rollstuhl, MCS, CFS &#8211; Folgen eines Impfschadens Der Beginn von Laura&#8217;s Leidensgeschichte begann am 27.9.2005 mit Impfungen gegen Hepatitis A &#38; B und Influenza. Zuvor war sie eine kerngesunde, lebensfrohe Jugendliche, die täglich viel Leistungssport (Leichtathletik, Joggen, Fitnesstraining) machte, sich mit Freunden traf und erste Pläne für Ihre Zukunft schmiedete. Impfschäden gibt es nicht? Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/Spritze.jpg"><img class="size-full wp-image-13698 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Nach der Impfung war das Leben eines Teenagers nicht mehr das Gleiche" src="http://www.csn-deutschland.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/Spritze.jpg" alt="" width="465" height="315" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Rollstuhl, MCS, CFS &#8211; Folgen eines Impfschadens</strong></p>
<p>Der Beginn von Laura&#8217;s Leidensgeschichte begann am 27.9.2005 mit Impfungen gegen Hepatitis A &amp; B und Influenza. Zuvor war sie eine kerngesunde, lebensfrohe Jugendliche, die täglich viel Leistungssport (Leichtathletik, Joggen, Fitnesstraining) machte, sich mit Freunden traf und erste Pläne für Ihre Zukunft schmiedete.</p>
<p><strong>Impfschäden gibt es nicht?</strong></p>
<p>Die ersten Symptome nach der Impfung waren hohes Fieber bis 40 Grad, starke Kopfschmerzen und Schwäche. Unser Hausarzt überwies Laura dann in das örtliche Krankenhaus, um eine Hirnhautentzündung auszuschließen. Leider wurde im Krankenhaus keine Lumbalpunktion vorgenommen und auch weitere Untersuchungen wurden nicht erbracht mit der Begründung, &#8220;Impfschäden gibt es nicht&#8221;.</p>
<p><strong>Gesundheitszustand verschlechterte sich rapide</strong></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>2006</strong></span> &#8211; Allerdings verschlechterte sich Lauras Zustand immer weiter. Innerhalb von 9 Monaten entwickelten sich immer mehr neurologische und motorische Ausfallerscheinungen und wir suchten einen Neurologen auf, der eine Lumbalpunktion vornahm und feststellte, dass sich ein chronischer Entzündungsprozess im Nervensystem gebildet hatte, der fortan mit Cortison behandelt wurde. Zu dem Zeitpunkt litt Laura unter unerträglichen Kopf- und Muskelschmerzen. Nachdem sie mittlerweile 1 Jahr krankgeschrieben war, begann Laura im Sommer 2006 die 11. Klasse der Oberstufe eines Fachgymnasiums für Gestaltung. Schnell stellte sich heraus, dass ein regelmäßiger Besuch der Schule kaum möglich war, weil Laura immer schwächer wurde und die Zusammenbrüche sich häuften. Daraufhin stellten wir beim Versorgungsamt einen Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens. Dieser wurde sofort abgeschmettert und wird bis heute vor Gericht verhandelt.</p>
<p><strong>Schulbesuch nicht mehr möglich</strong></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>2007</strong></span> &#8211; Trotz aller Widrigkeiten schloss sie die 11. Klasse mit 1,3 ab und wurde in die 12. Klasse versetzt. Das große Problem war, dass Laura bis dato immer kränker wurde und keiner den wirklichen Grund kannte. Die Ärzte führten es zwar auf die Impfung zurück, was genau im Körper aber ausgelöst wurde, war noch ein Rätsel. In der 12. Klasse bekam Laura dann das Fach &#8220;Freie Malerei&#8221;, indem mit Öl- und Acrylfarben gearbeitet wurde. Schon in der ersten Stunde brach Laura komplett zusammen und unser Hausarzt vermutete zum ersten Mal, dass eine Allergie gegen Chemikalien der Grund sein könnte. Fortan war an einen Schulbesuch nicht mehr zu denken und Laura musste alle Aufgaben und Unterlagen von zu Hause aus selbst erarbeiten. Durch Zufall hörten wir dann von dem Umweltmediziner Dr. Bartram, der die Diagnose bestätigte, <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/10/30/mcs-auch-2011-im-icd-10-im-register-fur-verletzungen-und-vergiftungen-aufgefuhrt/">MCS – Multiple Chemical Sensitivity </a>und CSF – Chronic Fatique Syndrom nach einer Impfung. Endlich wurden wir ernst genommen und der Krankheit wurde ein Name gegeben.</p>
<p><strong>Hilflos ans Bett gefesselt</strong></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>2008</strong></span> &#8211; Ende des Schuljahres war Laura nicht mehr in der Lage, ohne Hilfe im Alltag zurechtzukommen und war größtenteils ans Bett gefesselt. Die Schule weigerte sich, Laura die Fachhochschulreife abzunehmen und ein Kampf mit der Schule und der Landesschulbehörde begann. Zum Schluss konnten wir uns durchsetzen und eine neutrale Lehrerin von einer fremden Schule wurde beauftragt, Laura zu Hause die Prüfungen abzunehmen. Das Ergebnis war das jahrgangsbeste Zeugnis. Leider war klar, dass Laura die 13. Klasse auf einem Kunstgymnasium mit dieser Erkrankung nicht mehr schaffen würde. Allerdings verweigerten ihr andere Schulen den Zutritt in die 13. Klasse, weil sie nicht am Unterricht teilnehmen würde und keiner ihr zutraute, das Abitur ohne Lehrer und Hilfe zu bewältigen.</p>
<p><strong>Eltern konnten nur noch hilflos zuschauen</strong></p>
<p><strong><span style="color: #808080;">2009/2010</span></strong> &#8211; In dieser Zeit mussten wir miterleben, wie es unserer Tochter immer schlechter und schlechter ging. Unser Hausarzt kam, und kommt bis heute, 2-3-mal wöchentlich und in Notfällen und legt Infusionen. Zusätzlich suchten wir den Umweltmediziner Dr. Bückendorf auf, der weitere Untersuchungen durchführte und uns ebenfalls den Impfschaden mit anschließender MCS bestätigte. Ein Antrag auf Schwerbehinderung wurde gestellt und man speiste uns 2010 mit 30% und einer Gleichstellung als Schwerbehinderte ab. Ein Widerspruch unsererseits wurde abgelehnt. Seitdem wird auch dies vor Gericht verhandelt.</p>
<p><strong>Schule zuhause</strong></p>
<p>Nach einem 2 jährigen Kampf mit der Landesschulbehörde hatten wir dann die Erlaubnis, dass Laura von zu Hause aus die 13. Klasse beginnen durfte. Da allerdings auch die Lehrer nicht an den Erfolg glaubten und MCS für etwas ganz absonderliches hielten, wurden ihr im gesamten 1. Halbjahr keine Lehrmaterialien und keine Stoffverteilungspläne zur Verfügung gestellt. Im Dezember schaltete sich dann nach unserem Bitten die Lehrerin ein, die damals Laura die Prüfungen abgenommen hatte und erzwang die Herausgabe des Unterrichtsstoffes.</p>
<p><strong>Völliger Zusammenbruch</strong></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>2011</strong></span> &#8211; Im Januar kam dann der völlige Zusammenbruch. Laura lag wochenlang in einem komaähnlichen Zustand, war nicht ansprechbar und wurde von der Pflegeversicherung in Pflegestufe 2 eingestuft. Als endlich eine kleine Besserung eintrat, waren es nur noch 4 Wochen bis zu den Abiturprüfungen. Vom Bett aus lernte sie dann, soweit ihre Kräfte es zuließen, und tatsächlich hat sie alle schriftlichen Prüfungen von zu Hause aus abgelegt- mit Erfolg.</p>
<p><strong>Ein Leben wie unter Quarantän</strong>e</p>
<p>Laura hat nach wie vor hohe Giftbelastungen im Körper, die trotz Entgiftungsinfusionen stetig steigen. (u.a. starke Vergiftungen gegen Blei, Quecksilber, Palladium, Aluminium, Kupfer, Pestizide, PAK&#8217;s etc.) Es wurde eine Mitochondriopathie, Muskel- und Nervenschäden, CFS, FMS und Allergien gegen viele Nahrungsmittel festgestellt. Das Zimmer, in dem sie lebt, ist gefliest, gekalkt und unmöbliert. Wir als Familie haben Sachen für zu Hause und extra Sachen, die nur außerhalb des Hauses getragen werden. Wenn wir zu Laura wollen, müssen wir vorher duschen um keine Chemikalien mit &#8220;einzuschleppen&#8221;. Eine Fortbewegung, zum Beispiel zur Toilette, ist nur noch im Rollstuhl möglich und mit großen Schmerzen in den Muskeln und Gelenken verbunden. Laura hat schreckliche Angst zu verarmen und sich später mit Hartz 4 nicht ernähren zu können.</p>
<p><strong>Die Hoffnung auf Besserung schwindet</strong></p>
<p>Nachdem es seit 6 Jahren von Monat zu Monat schlechter wird, wird es immer schwerer, an eine Besserung zu glauben. Am Wochenende hatte Laura wieder über Stunden hinweg starke Krampfanfälle und mehrmals täglich musste der Arzt kommen.</p>
<p><strong>Zusammenhang zwischen der Impfung und MCS glasklar</strong></p>
<p>Mittlerweile wurden auch noch der Internist und Umweltmediziner Dr. Kersten und der Neurologe Dr. Binz hinzugezogen. Beiden war der Zusammenhang zwischen der Impfung und MCS glasklar, ebenso wie einer mitbehandelnden Allgemeinmedizinerin. Ebenfalls hat sich jetzt auch der örtliche Amtsarzt auf unsere Seite gestellt und bestätigt den Zusammenhang und tritt für MCS ein. Daraus ergibt sich, dass 7 Ärzte vor Gericht bescheinigen, dass Laura unter einem Impfschaden leidet. Jedoch scheint dies zurzeit weder die Behörden noch das Gericht zu beeindrucken.</p>
<p><strong>Sportmediziner mit Begutachtung der Intoxikation beauftragt</strong></p>
<p>Die gutachterliche Stellungnahme von der Gegenseite brachte als letztes zum Ausdruck, dass es sich hier um eine Einzelmeinung handelt. Deshalb suchen wir dringend weitere Fälle und Ärzte, die diesen Zusammenhang bestätigen. Laura hat nie in eine Rentenkasse oder in eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung eingezahlt und ist deshalb darauf angewiesen, den Prozess zu gewinnen, weil sie dadurch eine lebenslange Rente vom Versorgungsamt erhält. Im Fall des Schwerbehind- ertenausweises haben wir vor 2 Wochen einen Brief vom Versorgungsamt erhalten, indem der <a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/03/kostenloses-iphone-android-app-fur-arzte-und-patienten-%E2%80%93-icd-10-auskunft/">Gutachter</a> von der Gegenseite, ein Sportmediziner, schreibt, MCS sei psychosomatisch, jeder MCS Patient würde sich einer psychiatrischen Behandlung verweigern. Als „Beweis“ schickte der Sportmediziner etliche Fachartikel von Psychologen mit, die belegen sollten, dass <a href="http://www.csn-deutschland.de/DIMDI_MCS_2008_de-en.pdf">MCS eine psychische Erkrankung</a> ist. Die stichhaltigen Schreiben der Fachärzte wurde mit keinem Wort erwähnt.</p>
<p><strong>Autor: </strong>Silke Teichmann für CSN – Chemical Sensitivity Network, 25. August, 2011</p>
<p><strong><span style="color: #800000;">Wer wurde ebenfalls chemikaliensensibel in Folge einer Impfung?</span></strong></p>
<p>Laura und ihre Eltern suchen Kontakt zu MCS-Kranken, die ebenfalls durch eine Impfung chemikaliensensibel wurden oder deren MCS sich durch eine Impfung ganz erheblich verschlechterte. Kontakt via Kommentar oder csn.deutschland@gmail.com</p>
<p>- -</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere CSN-Artikel zum Thema Impfungen und Behörden im Umgang mit Umweltkranken:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/07/16/impfen-lassen-gegen-papillomvirus-oder-besser-nicht/">Impfen lassen gegen Papillomvirus? Oder besser nicht?</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/07/09/verflucht-ich-akzeptiere-nicht-dass-mein-leben-gelaufen-ist/">Verflucht, ich akzeptiere nicht, dass mein Leben gelaufen ist!</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/02/22/macht-oder-ohnmacht-des-gerichts/">Macht oder Ohnmacht des Gerichts?</a></li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/02/21/behordenkrieg-gegen-einen-jugendlichen-mit-chemikalien-sensitivitat/">Behördenkrieg gegen einen Jugendlichen mit Chemikalien-Sensitivität</a></li>
</ul>
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