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	<title>Kommentare zu: Schulen: Umweltbundesamt gibt Tipps, um Fehler bei Renovierungsarbeiten zu vermeiden</title>
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		<title>Von: Eike</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/10/schulen-umweltbundesamt-gibt-tipps-um-fehler-bei-renovierungsarbeiten-zu-vermeiden/comment-page-1/#comment-15566</link>
		<dc:creator>Eike</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 17:10:59 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist begrüßenswert, dass das UBA darauf hinweist, bei Schulsanierungen &quot;emissionsarme&quot; Produkte zu verwenden. 
Produkte mit dem Umweltzeichen &quot;Blauer Engel&quot; sind jedoch nicht immer ein zuverlässiger Wegweiser.

Dies betrifft vor allen Dingen BODENBELAGSKLEBER.

Die Aufschrift &quot;lösemittel-frei&quot; besagt nämlich nicht unbedingt, dass das Produkt &quot;frei von Lösemitteln&quot; ist. 
Dies hängt damit zusammen, dass Lösemittel, die einen Siedepunkt über 200 Grad haben (sogenannte &quot;Hochsieder&quot;), nicht mehr als Lösemittel deklariert werden müssen.
Im Internet ist unter &quot;http://agoef.de/agoef/schadstoffe/geruchsbelastung_bodenbelagskleber.html&quot; Folgendes zu finden:

Langanhaltende Geruchsbelastung aus Bodenbelagsklebern

AUSZUG:

Beim Verkleben von Fußbodenbelägen können gesundheitsschädliche Lösemittel ausgasen. 

NEUERE Bodenbelagskleber (Anmerkung: z.B.D1 Kleber- Dispersionskleber)enthalten Lösemittel, die sehr langsam verdunsten und über deren Giftigkeit nur wenig bekannt ist. 
Diese sogenannten &quot;Hochsieder&quot; können jedoch jahrelang intensive Geruchsbelastungen verursachen. 
Aufgrund einer 1994 eingeführten Lösemitteldefinition dürfen hochsiederhaltige Kleber als &quot;lösemittelfrei&quot; bezeichnet werden.
....
entwickelten die Hersteller von Bodenbelagsklebern in den vergangenen Jahren Klebstoffe, in denen die organischen Lösemittel durch Wasser ersetzt wurden. 
Allerdings gelang das nur teilweise; ein geringer Lösemittelanteil war in diesen sogenannten Dispersionsklebern meist immer noch enthalten, um während der Herstellung das Klebeharz mit dem Wasser zu vermischen. Und für diese Aufgabe ist nicht jedes Lösemittel geeignet, denn es muß selbst mit Wasser mischbar sein. 
Verwendet werden vor allem GLYKOLE und Glykolverbindungen wie z.B. 2-Butoxyethanol, 2-Phenoxyethanol, 2-Phenoxypropanol, Butyldiglykol, Butyldiglykolacetat und andere, welche im Gegensatz zu klassischen Lösemittel mit Wasser mischbar sind, aber aufgrund ihres &quot;hohen Siedepunktes&quot; nur langsam verdampfen. 
Die Folge: 
nach Anwendung dieser Kleber ist die Luftbelastung anfangs niedriger als bei konventionellen, stark lösemittelhaltigen Produkten, nimmt aber mit der Zeit zu und kann über Monate und Jahre anhalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist begrüßenswert, dass das UBA darauf hinweist, bei Schulsanierungen &#8220;emissionsarme&#8221; Produkte zu verwenden.<br />
Produkte mit dem Umweltzeichen &#8220;Blauer Engel&#8221; sind jedoch nicht immer ein zuverlässiger Wegweiser.</p>
<p>Dies betrifft vor allen Dingen BODENBELAGSKLEBER.</p>
<p>Die Aufschrift &#8220;lösemittel-frei&#8221; besagt nämlich nicht unbedingt, dass das Produkt &#8220;frei von Lösemitteln&#8221; ist.<br />
Dies hängt damit zusammen, dass Lösemittel, die einen Siedepunkt über 200 Grad haben (sogenannte &#8220;Hochsieder&#8221;), nicht mehr als Lösemittel deklariert werden müssen.<br />
Im Internet ist unter &#8220;http://agoef.de/agoef/schadstoffe/geruchsbelastung_bodenbelagskleber.html&#8221; Folgendes zu finden:</p>
<p>Langanhaltende Geruchsbelastung aus Bodenbelagsklebern</p>
<p>AUSZUG:</p>
<p>Beim Verkleben von Fußbodenbelägen können gesundheitsschädliche Lösemittel ausgasen. </p>
<p>NEUERE Bodenbelagskleber (Anmerkung: z.B.D1 Kleber- Dispersionskleber)enthalten Lösemittel, die sehr langsam verdunsten und über deren Giftigkeit nur wenig bekannt ist.<br />
Diese sogenannten &#8220;Hochsieder&#8221; können jedoch jahrelang intensive Geruchsbelastungen verursachen.<br />
Aufgrund einer 1994 eingeführten Lösemitteldefinition dürfen hochsiederhaltige Kleber als &#8220;lösemittelfrei&#8221; bezeichnet werden.<br />
&#8230;.<br />
entwickelten die Hersteller von Bodenbelagsklebern in den vergangenen Jahren Klebstoffe, in denen die organischen Lösemittel durch Wasser ersetzt wurden.<br />
Allerdings gelang das nur teilweise; ein geringer Lösemittelanteil war in diesen sogenannten Dispersionsklebern meist immer noch enthalten, um während der Herstellung das Klebeharz mit dem Wasser zu vermischen. Und für diese Aufgabe ist nicht jedes Lösemittel geeignet, denn es muß selbst mit Wasser mischbar sein.<br />
Verwendet werden vor allem GLYKOLE und Glykolverbindungen wie z.B. 2-Butoxyethanol, 2-Phenoxyethanol, 2-Phenoxypropanol, Butyldiglykol, Butyldiglykolacetat und andere, welche im Gegensatz zu klassischen Lösemittel mit Wasser mischbar sind, aber aufgrund ihres &#8220;hohen Siedepunktes&#8221; nur langsam verdampfen.<br />
Die Folge:<br />
nach Anwendung dieser Kleber ist die Luftbelastung anfangs niedriger als bei konventionellen, stark lösemittelhaltigen Produkten, nimmt aber mit der Zeit zu und kann über Monate und Jahre anhalten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Juliane</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/10/schulen-umweltbundesamt-gibt-tipps-um-fehler-bei-renovierungsarbeiten-zu-vermeiden/comment-page-1/#comment-15556</link>
		<dc:creator>Juliane</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:24:01 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Einbeziehung von Umweltkriterien in die öffentliche Auftragsvergabe ist mittlerweile zweifelsfrei zulässig. Diese veränderte Rechtslage ist allerdings vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Beschaffungsstellen und den Gemeinden noch nicht bekannt,&quot;
schreibt das UBA.

Und in der Publikation &quot;Umweltfreundliche Beschaffung - Ökologische &amp; wirtschaftliche Potenziale rechtlich zulässig nutzen&quot; kann man dann lesen:

&quot;So kann der Auftraggeber beispielsweise verlangen, dass ein Produkt aus bestimmten Material (zum Beispiel Holz statt Plasik) besteht oder bestimmte Inhaltsstoffe nicht enthält (z.B. bestimmte Chemikalien)&quot;

Seite 7

&quot;Kriterien, die bei der Ausschreibung von Reinigungsmitteln einfließen können&quot;  Duftstoffe: Das Produkt darf keine Duftstoffe mit Nitromoschus- oder polyzyklischen Moschusverbindungen enthalten&quot;

Seite 48

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3687.pdf


Ja klar, was könnte man nicht alles in die Ausschreibung einfließen lassen.
Aber in der Realität sieht das leider ganz anders aus. Da muss dann das kostengünstigste ausgewählt werden oder das, was dem Schwager des Bürgermeisters Gewinn bringt.

Es gibt eigentlich nur einen gangbaren Weg:

Chemikalien, die Mensch und Umwelt belasten müssen verboten werden.
Ihre Produktion muss verboten werden und die Einfuhr solcher Produkte ebenfalls.

Das UBA hat ja auch schon mal so ein Papier über Duftstoffe erarbeitet.
Das hindert aber Niemand, das Land weiter in Duftwolken versinken zu lassen.

Ja noch nicht mal die Beduftung von Schülern von &quot;Dufte Schule&quot; wurde unterbunden.

Also: Ohne Gesetze geht es halt nicht.

Bei Schulen sollte man einen TÜV einführen: Innenraumluftmessungen bei jedem Neubau und jeder Sanierung. Ist die Luft sauber, kann unterrichtet werden. Ansonsten muss nachgebessert werden, bis die Luft sauber ist. Und natürlich sollte man auch alle Schulgebäude flächendeckend durchmessen.

Ob das Einer wagen würde?

Zur Erinnerung:
 
&quot;Ich sage immer, lasst den alten Kram ruhen. Wir haben nur eine begrenzte Menge an Geldâ€.  


Frau Dr. Elke Rosskamp, Institut für Wasser, Boden, Luft des Umweltbundesamtes weiß wovon sie spricht, wenn sie auf den â€œalten Kramâ€ und  die â€œbegrenzte Menge an Geldâ€  hinweist. Schließlich war sie federführende Toxikologin in der ehemaligen Arbeitsgruppe PCB auf Bundesebene für das ehemalige Bundesgesundheitsamt. (Zitat Ökotest 8/2000).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Einbeziehung von Umweltkriterien in die öffentliche Auftragsvergabe ist mittlerweile zweifelsfrei zulässig. Diese veränderte Rechtslage ist allerdings vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Beschaffungsstellen und den Gemeinden noch nicht bekannt,&#8221;<br />
schreibt das UBA.</p>
<p>Und in der Publikation &#8220;Umweltfreundliche Beschaffung &#8211; Ökologische &amp; wirtschaftliche Potenziale rechtlich zulässig nutzen&#8221; kann man dann lesen:</p>
<p>&#8220;So kann der Auftraggeber beispielsweise verlangen, dass ein Produkt aus bestimmten Material (zum Beispiel Holz statt Plasik) besteht oder bestimmte Inhaltsstoffe nicht enthält (z.B. bestimmte Chemikalien)&#8221;</p>
<p>Seite 7</p>
<p>&#8220;Kriterien, die bei der Ausschreibung von Reinigungsmitteln einfließen können&#8221;  Duftstoffe: Das Produkt darf keine Duftstoffe mit Nitromoschus- oder polyzyklischen Moschusverbindungen enthalten&#8221;</p>
<p>Seite 48</p>
<p><a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3687.pdf" rel="nofollow">http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3687.pdf</a></p>
<p>Ja klar, was könnte man nicht alles in die Ausschreibung einfließen lassen.<br />
Aber in der Realität sieht das leider ganz anders aus. Da muss dann das kostengünstigste ausgewählt werden oder das, was dem Schwager des Bürgermeisters Gewinn bringt.</p>
<p>Es gibt eigentlich nur einen gangbaren Weg:</p>
<p>Chemikalien, die Mensch und Umwelt belasten müssen verboten werden.<br />
Ihre Produktion muss verboten werden und die Einfuhr solcher Produkte ebenfalls.</p>
<p>Das UBA hat ja auch schon mal so ein Papier über Duftstoffe erarbeitet.<br />
Das hindert aber Niemand, das Land weiter in Duftwolken versinken zu lassen.</p>
<p>Ja noch nicht mal die Beduftung von Schülern von &#8220;Dufte Schule&#8221; wurde unterbunden.</p>
<p>Also: Ohne Gesetze geht es halt nicht.</p>
<p>Bei Schulen sollte man einen TÜV einführen: Innenraumluftmessungen bei jedem Neubau und jeder Sanierung. Ist die Luft sauber, kann unterrichtet werden. Ansonsten muss nachgebessert werden, bis die Luft sauber ist. Und natürlich sollte man auch alle Schulgebäude flächendeckend durchmessen.</p>
<p>Ob das Einer wagen würde?</p>
<p>Zur Erinnerung:</p>
<p>&#8220;Ich sage immer, lasst den alten Kram ruhen. Wir haben nur eine begrenzte Menge an Geldâ€.  </p>
<p>Frau Dr. Elke Rosskamp, Institut für Wasser, Boden, Luft des Umweltbundesamtes weiß wovon sie spricht, wenn sie auf den â€œalten Kramâ€ und  die â€œbegrenzte Menge an Geldâ€  hinweist. Schließlich war sie federführende Toxikologin in der ehemaligen Arbeitsgruppe PCB auf Bundesebene für das ehemalige Bundesgesundheitsamt. (Zitat Ökotest 8/2000).</p>
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	<item>
		<title>Von: Domiseda</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/10/schulen-umweltbundesamt-gibt-tipps-um-fehler-bei-renovierungsarbeiten-zu-vermeiden/comment-page-1/#comment-15555</link>
		<dc:creator>Domiseda</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:00:02 +0000</pubDate>
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		<description>Leider ist die Realität bei Renovierungsarbeiten im Schulbereich weit entfernt von diesen Tipps des Umweltbundesamts. Den Blauen Engel als &quot;zuverlässigen Wegweiser&quot; halte ich für völlig unzureichend und wenig maßgebend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist die Realität bei Renovierungsarbeiten im Schulbereich weit entfernt von diesen Tipps des Umweltbundesamts. Den Blauen Engel als &#8220;zuverlässigen Wegweiser&#8221; halte ich für völlig unzureichend und wenig maßgebend.</p>
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	<item>
		<title>Von: Energiefox</title>
		<link>http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/10/schulen-umweltbundesamt-gibt-tipps-um-fehler-bei-renovierungsarbeiten-zu-vermeiden/comment-page-1/#comment-15554</link>
		<dc:creator>Energiefox</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 09:56:22 +0000</pubDate>
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		<description>Prima Bericht,
der Staat bzw. die Bundesländer sollten in Schulen sowie öffentlichen Bauten eine Vorbildfunktion erfüllen und so wie im Bericht erwähnt wird nur emissionsarme Produkte zulassen. Letztlich ist es sogar sehr effizient so zu bauen, es braucht nicht nachträglich teuer saniert werden. Leider im Bauwesen wird noch viel Pfusch fabriziert und eine vernüftige Absprache der verschiedenen Firmen untereinander findet nicht statt. 
Gruß Energiefox</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Prima Bericht,<br />
der Staat bzw. die Bundesländer sollten in Schulen sowie öffentlichen Bauten eine Vorbildfunktion erfüllen und so wie im Bericht erwähnt wird nur emissionsarme Produkte zulassen. Letztlich ist es sogar sehr effizient so zu bauen, es braucht nicht nachträglich teuer saniert werden. Leider im Bauwesen wird noch viel Pfusch fabriziert und eine vernüftige Absprache der verschiedenen Firmen untereinander findet nicht statt.<br />
Gruß Energiefox</p>
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