MCS Refugium – Traumhaftes Ferienziel in der Schweiz für Chemikaliensensible
Heute Morgen überraschten mich wunderschöne Winterbilder aus der Schweiz in meinem E-Mail Briefkasten. Therese Pfister aus Mayens de Chamoson hatte geschrieben:
“So sah`s bei mir aus am letzten Wochenende …:-)
Nachbarchalet, mein Haus und Gartenhaus in Watte gehüllt…:-)
aber, uff.. meine armen Gelenke vom Schneeschaufeln, das ist weniger lustig…”
Therese hat 2004 das erste MCS Refugium in der Schweiz erschaffen, und seitdem haben viele MCS Kranke dort Erholung gefunden. Sie ist selbst seit über 10 Jahren chemikaliensensibel und IV-Rentnerin.
MCS Refugium: Wie es dazu kam:
Dazu schrieb sie mir vor einiger Zeit. “In 7-jährigem “Countdown” am Arbeitsplatz (Krankenpflege Chirurgie…) war Formaldehyd mein Schicksal… ich wurde und war todkrank.”
Heute geht es Therese bedeutend besser. Aus Dankbarkeit und erschüttert über das Leid vieler Betroffenen, hat sie, wenn auch mit begrenzten Mitteln und kleiner Kraft und dank treuer Hilfe ihrer Familie und Freunde, das erste MCS Refugium der Schweiz ins Leben gerufen.
Ein MCS Refugium zum Wohlfühlen
Mayens de Chamoson liegt im Wallis auf 1200m Höhe, in sehr sonniger und ruhiger Lage umgeben von herrlicher Bergwelt, Naturwiesen und Wäldern, Es steht auf einem Grundstück von 1660 m2 an unverbaubarer Lage. Das Haus selbst wurde vor 10 Jahren erbaut, d.h. die Baugrundsubstanz ist schon lange ausgetrocknet.
Herrliche Wanderwege im Sommer, Skimöglichkeiten und eine Langlaufpiste im Winter machen diesen Ort zu jeder Jahreszeit zum kleinen Juwel der Natur.
Ein MCS Refugium zum Verweilen
So bezaubernd wie die Natur rings um das MCS Refugium ist, so liebevoll ist auch die Einrichtung:
Eine wunderschöne 2 Zimmer Parterre-Wohnung (gut 40 m2), mit Ausgang direkt in den Garten und großzügigem Gartensitzplatz, erwartet den Gast. Die Wohnung wurde mit größter Sorgfalt baubiologisch und MCS verträglich (Naturgips, Ytong und Lehmabrieb, Biobodenplattenkleber) ausgebaut.
Therese hat auf viel geachtet:
- Elektrokabel sind abgeschirmt und biologisch
- Der Boden ist gefliest
- Kücheneinrichtung: Granit und Chromstahl
- Einrichtung und Möbel: Einbrennlackierte Metallmöbel und Glastisch
- Bett: Kapok-Matratze und Duo-Wollauflage (160-200cm), Kapokkissen, 1 Kapokdecke und ein Wollduvet zur Wahl
- Wohnzimmer hat es ein Bettsofa mit gleicher Ausstattung
Im ganzen Refugium wurde bewusst auf Holz verzichtet, um auch schwerempfindlichen MCS-Kranken eine Chance zu geben. Der romantische “Touch” des Apartments begeistert jeden und trägt mit zum Wohlbefinden bei.
Damit das Refugium auch auf lange Sicht ein Ort zum gesünder werden bleibt, herrscht absolutes Rauchverbot
im und ums Haus, und es dürfen nur duftstofffreie Körperpflege- und Haushaltprodukte benutzt werden.
Wer einmal seinen Urlaub oder eine zeitlang zum gesünder werden im MCS Refugium verbracht hat, der kommt wieder, wie der nachfolgende Brief einer chemikaliensensiblen Frau aus Zürich unschwer erahnen läßt.
M.S. Zürich: Wie schön!
Als farbenprächtiger Wegweiser hat mich Ende Juli ein Regenbogen auf die 1200 m hinauf nach Mayens de Chamoson geleitet.
Weg von der Hitze, der schlechten Luft einer lebhaften Großstadt.
Vier Monate habe ich in der 2 Zimmer-Wohnung von Therese Pfister im Unterwallis verbracht. Mir war es wohl in den liebevoll eingerichteten Räumlichkeiten mit Blick auf die phantastische Bergwelt!
Wie oft habe ich auf dem Gartensitzplatz gefrühstückt, zu Mittag gegessen, gelesen, meinen Gedanken nachgehangen, ein Nickerchen gemacht.
Immer und immer wieder vermochten mich die einmaligen Sonnenaufgänge frühmorgens aus dem Bett zu locken und zum Staunen zu bringen. Meiner Bewegungsfreude konnte ich mit ungezählten Spaziergängen oder kleinen Wanderungen Ausdruck geben.
Die vielen Eindrücke versuche ich lebendig zu halten: das Zirpen der Grillen im Sommer, Blumensträuße pflücken, die wohltuende Stille, das warme Leuchten der farbigen Herbstblätter im Sonnenlicht, herzhaftes Lachen mit Dir, Therese.
Nochmals tief einatmen, die klare frische Luft und adieu, merci et à bientôt!
Hat Euch nun das Fernweh gepackt, oder würdet Ihr gerne mehr über das MCS Refugium wissen? Dann könnt Ihr Therese per Mail kontaktieren: thepfi@gmx.ch



All das Geschriebene kann ich nur bestätigen und wir erinnern uns gerne an die beiden Urlaube bei Dir, in den traumhaften Schweizer Bergen, Therese!
Auch habe ich den Aufenthalt in Deinem besonders hübsch hergerichteten Appartement bestens vertragen und genossen. Eigentlich ist es noch schöner als hier beschrieben, denn wenn ich daran denke, als wir auf unserer Terrasse saßen und den Eidechsen in der angrenzenden Mauer zusahen, während die Hummeln und Schmetterlinge an den Blumenkübeln herumschwirrten und wir dabei die traumhafte unverbaute Aussicht auf die Bergwelt genießen konnten, kann ich nur sagen, wir kommen sicherlich auch wieder und freuen uns jetzt schon auf Deine Gastfreundschaft, die Du uns immer zuteil werden ließest. Auch erinnern wir uns gerne an unsere gemeinsamen Ausflüge, die leider zahlreicher geplant waren, uns jedoch unsere MCS-Erkrankung leider die Schranken aufzeigte. Aber das holen wir nach, ganz bestimmt.
Ich freue mich, dann z. B. wieder beim Frühstück Spechte zu sehen und zu hören. Es ist schön liebe Therese, durch Dich und Deine Arbeit, die Du dir mit all dem schönen Anwesen machst, endlich die Möglichkeit gefunden zu haben, entspannt und MCS-gerecht, einen schönen Urlaub machen zu können.
Herzliche Grüsse
Maria
Dann mit der Bahn noch da hinfahren wäre ideal. Nur leider meist zu teuer.
Ich liebe ja Häuser mit Chromstahl, Fliesen usw . Hab mal gesehen ein
Fabrikant hat sein Haus nur mit edelsten Sachen Chromstahl usw. gebaut.
Ich hoffe die haben mit Schutzgas die Schweißungen am Chromstahl
gemacht . Ein Vetter sagte mir, jedenfalls im Außenbereich wäre es wichtig
es wird Schutzgas in das Chromstahlrohr geleitet sonst kommt es zu Sauerstoffeinschlüssen bei der Schweißung und irgendwann fängt es an zu rosten. Die Schweizer sind aber wohl schlau und machen es. Das Bett ist ja aus Eisen aber mit Lattenrost oder, sonst kann´s recht hart werden. Jedenfalls auch mit dem Schnee und den Bergen ein Traum, ich möchte am liebsten sofort dort hinreisen. Bei mir geht´s im April mit meinem Bruder nach Wien für ca. 1 Woche. Vermutlich mit dem Flugzeug weils billiger ist für mich eine schwere Entscheidung, aber was will man machen es muss bezahlbar sein.
Gruß Energiefox und danke für den schönen Bericht Silvia
Ich habe mich hier im Blog wohl schlecht ausgedrückt. Was ich immer blöd finde die Bahnfahrten sind so teuer. Man kann oft billiger mit dem Flugzeug irgendwo hinfliegen. Für mich ein Skandal. Ich fahre gerne Bahn da ist sind die Fahrten zum Urlaubsort hin und zurück schon ein Abenteuer, nur es muss auch bezahlbar sein. Bei der Bahn sind nur die Sondertickets (29 Euro) preiswert uns womöglich noch andere Sonderpreise. Jedenfalls fast niemand blickt bei dem Tarifdschungel durch.
Die letzte Fahr nach Berlin 1. Klasse mit einer Reisegruppe (Kegelfahrt) war so was von schön, wie haben gequatscht, Bierchen genossen (Kegelfahrt) und ruck zuck waren wir in Berlin. Ich stelle mir gerade gedanklich auch ein Fahrt zu diesem schönen Urlaubsort in der Schweiz vor, für mich wären dann die Bahnfahrten schon Vergnügen pur.
Gruß Energiefox
Super schön. Kann man ein anderes Material als Wolle ins Bett bekommen. Wolle vertrage ich gar nicht.
Ich hoffe dass ich irgendwann mal an der frischen Luft Urlaub machen kann, um mich zu erholen. Kann man auch mit Kindern kommen?
Hallo Kate,
Therese schrieb, dass auch Kapokdecke wahlweise möglich. Wenn auch das nicht geht, darf man auch sein eigenes Bettzeug mitbringen. Ich denke, Kinder sind sicherlich erwünscht und würden dort ein Paradies zum Spielen und Toben vorfinden. Die Luft soll prima sein dort, haben schon einige berichtet.
Lass uns wissen wie es war, wenn Du hinfährst,
Silvia